@KrischkeBen Im dt Medienbetrieb ist es - anders als in vielen anderen Ländern - gängige Praxis, Interviews autorisieren zu lassen. Die Medienkonsumenten wissen davon idR nichts.
Daher ist es schon seltsam, dass d Stern ausgerechnet bei B Bernd darauf hinweist. Angst vor seiner Transparenz?
@HannesPreishub Ob Event oder Publikation: Speaker wie Autoren bekommen Bühnen mit Reichweite - und somit idR einen hohen Mediawert.
Wer meint, dem Vermarkter dann noch exotische Spielregeln reinreden zu müssen, hat das Geschäft nicht verstanden.
(Hatte ähnliches mit Genderformalitäten)
@sparbuchfeinde Ab Kalabrien und weiter runter gibt es keine Geschwindigkeitskontrollen mehr.
Autobahnbaustellen auf 60 reduziert, trotzdem fahren alle mindestens 120, auch die Polizei. Letztes Jahr erlebt.
@rasenspiesser Interessanter wäre, wie es an der breiten Mitgliederbasis aussieht. Natürlich auch bei den anderen Parteien, wo die Delegierten 98:2 abstimmen.
@BewareMacduff Das Versorgungssystem kommt an seine logischen Grenzen.
Im Grunde muss es eine Ausstiegsoption für Familien geben. Wer selber mit Nachwuchs und erarbeitetem Kapital seine Versorgung im Alter absichert, darf aus dem staatlichen System aussteigen.
@eckilepsie Hab ich als Zivi im Altenheim live erlebt:
Ein vormals wohlhabendes Ehepaar, kinderlos, das Vollkasko-Versorgung vom Staat bis zum Lebensende genoss. Zitat: "Wir haben unser vieles Geld mit Weltreisen verprasst. Und sind dann mittellos hier eingezogen. Wir sind doch nicht blöd.
@BewareMacduff@stagerbn "Konservativ" ist grundsätzlich sehr unklar definiert. Auf die Union bezogen hat sich das Verständnis davon massiv gewandelt, salopp formuliert versteht man sich heute meist als links-konservativ. Vom 80er/90er-Verständnis distanzieren sich wohl die meisten im Establishment.
@BewareMacduff@stagerbn Na, was ist denn die Konsequenz aus der Frage, ob eine Partei ihren Markenkern aufgegeben hat?
Die ganze Sophisterei bring doch überhaupt nichts, wenn der Reality Check ausbleibt.
Dann bitte raus mit den unausgesprochenen Thesen: Aht sich die Union wirklich nicht verändert?
@BewareMacduff@stagerbn Kontext! U.a. Wüst hatte in Interview gesagt, dass die Union nicht mehr konservativ sei.
Das passiert von d Hintergrund permanenter Diffamierung von konservativ als rechtsaußen.
Statt mal die Medienblase mal zu ignorieren & zu bekennen: Die CSU war immer auch rechtskonservativ.
@BewareMacduff@stagerbn Der Punkt ist: Deine Definition wäre auch in den 70ern bis 90ern 1:1 als Konsens akzeptiert worden. Hätte mein Vater unterschrieben, 60 Jahre bei d CSU.
Verloren hat man Teile der Mehrheitsgesellschaft mit der Integrationsverweigerung gg "Rechts". Strauss & Co tickten da anders
@BewareMacduff@stagerbn Im Übrigen ist es den 20 bis 30% ehemaligen CSU-Wählern ziemlich egal, mit welchen philosophischen Begriffen die Neuausrichtung ausgeschmückt wird.
Diese Gleichgültigkeit ggü. der faktischen Nachfrage der Wählerkunden gibts nur in der Politik.
@BewareMacduff@stagerbn Es gibt einen Ausgangstweet, und den hast Du ausweichend beantwortet.
Die CSU war von ihrer Aussendarstellung her immer eine deutlich konservative Partei, Strauß hatte immer wieder klar gemacht, dass es rechts von ihr keine relevante Alternative geben darf.
So war 50+% möglich