Odyssee – ein Flop mit Ansage.
In dem Film über das größte Heldenepos der Griechen spielt zwar kein einziger Grieche mit, dafür eine unattraktive Schwarze als schönste Frau der Welt, eine transsexuelle Frau als Krieger, die semi-hässliche Zendaya als griechische Göttin und so ziemlich jeder nervige Schauspieler, den man nicht mehr sehen kann, weil er einmal zu oft gecastet wurde.
Ilias und Odyssee sind nicht irgendwelche Geschichten.
In der gesamten Antike hatten die Werke Homers eine fundamentale Bedeutung. Sie galten als Grundlage der griechischen Bildung, vermittelten Werte, Mythologie und Geschichte, dienten als Schultexte und beeinflussten Literatur, Philosophie sowie Rhetorik. In der hellenistischen und römischen Welt blieben sie kanonisch. Ein relevanter Anteil der verlorenen Schriften der Bibliothek von Alexandria waren Studien, Editierungen und Besprechungen der Ilias und Odyssee.
Nur wenige Werke der Menschheit hatten einen solchen Einfluss auf Geschichte, Bildung und Zivilisation.
Auf so etwas draufzuwoken, ist Blasphemie im Sinne des Wortes und jeder, der dabei mitgewirkt hat, sollte mit Ächtung gestraft werden.