Bevor die Putin-Versteher jetzt kommen und erklären, dass Putin am Freitag in seiner Rede gesagt hätte, er wolle Frieden und mit dem Europäer den Zustand wie früher haben, hier der Kontext
Putin:
„NATO ‚schwillt an', expandiert, geht schon in andere Regionen der Welt. Einige europäische Führer erklären offen, dass sie sich auf einen Krieg mit Russland vorbereiten. Meiner Ansicht nach versuchen sie einfach, ihre fallenden Umfragewerte zu retten und Fehler in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu überdecken."
„Sie benutzen für das Aufblasen dieser Lage auch die Situation in der Ukraine, die Ukrainer selbst benutzen sie als Kanonenfutter. Wie kann das heutige Regime in der Ukraine die Demokratie verteidigen, wenn es selbst längst zur Diktatur verkommen ist?"
„Um ihre Position und die maßlosen Ausgaben für den Krieg in der Ukraine zu rechtfertigen, wird alles Mögliche benutzt. Ein Kernargument ist die angebliche Bedrohung durch Russland. Ich möchte noch einmal sagen: Russland hat keinerlei aggressive Absichten gegenüber Europa, den europäischen Ländern. Dafür gibt es bei uns schlicht keinerlei Grundlage. Wir sind zur Zusammenarbeit bereit, zur Wiederherstellung der Beziehungen zu den europäischen Nachbarn."
„Trotzdem haben wir bemerkt, dass gerade eben wieder Übungen in der Ostsee stattgefunden haben. Ziel war unter anderem, das Kapern ziviler Schiffe zu üben. Ist das normal? Ständig ist vom Schutz des Völkerrechts die Rede, und dann bereitet man sich auf das Kapern ziviler Schiffe vor."
„Zugleich zeigen dieselben Leute so genannte Besorgnis und verurteilen alles, was in der Straße von Hormus und der Bab-al-Mandab-Straße geschieht. Und was tun sie selbst, worauf bereiten sie sich vor? Lasst uns lieber in Eintracht leben, sonst müssen auch wir antworten. Das sollte für alle offensichtlich sein, eine Selbstverständlichkeit. Anders wird es nicht sein."
„Zu den unbedingten Prioritäten gehört wie bisher die Stärkung der nuklearen Triade, die eine Garantie für die Souveränität unseres Landes bleibt."
Quelle: Kremlin-Transkript der Sitzung der Militär-Industrie-Kommission vom 18.9.2026, übersetzt aus dem Russischen. Also das hab ich jetzt aus erster Hand, keine Kürzung, nichts hinzugefügt, könnt ihr selbst nachschauen und übersetzen.
Klingt das nach einer humanen Retorik? Nach einem Mann, der seriös Frieden will?
Wer Frieden möchte, sagt, er möchte Frieden. Putin sagt aber, dass das klar ist, der Westen liefert die Gründe, gegen Frieden. Wir können uns auf den Kopf stellen. Knien, beten, bitten.
Putin wird immer sagen: "Du hast es so gewollt" bevor er zuschlägt. Und er schlägt zu, wenn er nicht bekommt, was er will. Und was er will ist heute etwas anderes, als das, was er morgen will.
Das ist eine ganz einfache Rechnung. Ein Naturgesetz für jemanden, der die Grenzen anderer nicht akzeptiert.
Keine Verhandlung löst das Problem.
Kein Vertrag kann das aufhalten. Solange er die Macht hat, das zu tun wird er es tun.
Video dient nur zur Veranschaulichung.
Wer das Original lesen möchte geht auf die Kremlseite, aber nur wenn er richtig guten Virenschutz hat.
Putin hat bisher jedes strategische Ziel verfehlt und ist militärisch in der Sackgasse. Mit Sabotageakten wie in Leipzig will er die dt. Bevölkerung einschüchtern. Der Effekt ist gegenläufig: Unsere Entschlossenheit bleibt ungebrochen. Wir brauchen jedoch eine klare Antwort auf diese Einschüchterungstaktik.
Hab heute zum ersten Kaffee die nrue Folge Ronzheimer gehört und hatte irgendwie ein Störgefühl, das ich hier mal versuche zu sortieren…
Ich glaube, @MichaelBroecker und @ronzheimer machen es sich in der aktuellen Folge etwas zu leicht:
Natürlich berichten Medien über Rentenpolitik, Steuern, Bildung oder Wirtschaft. Aber zehn Minuten Bildungspolitik in einem Podcast widerlegen nicht die Kritik an der grundsätzlichen Gewichtung und Rahmung politischer Berichterstattung, die meiner Meinung nach durchaus ihre Berechtigung hat
Die entscheidende Frage ist nicht: Wurde über ein Thema berichtet?
Sondern: Mit welcher Intensität, mit welchem Ton und mit welchen unterschiedlichen Maßstäben wurden Parteien und Personen behandelt?
Es tut mir auch leid, dass ich wieder mit „ollen Kamellen“ komme, aber spätestens hier beginnt das Problem:
Während der Ampel wurde politische Kritik gerade bei Robert Habeck immer wieder personalisiert. Aus umstrittenen Entscheidungen wurde nicht nur ein politisches Scheitern, sondern die Erzählung eines arroganten, weltfremden und wirtschaftlich inkompetenten Ministers. Begriffe wie „Habecks Heizhammer“ waren keine nüchterne Beschreibung von Sachpolitik. Sie waren politische Frames, die insbesondere BILD und WELT über Monate verstärkt haben.
Gleichzeitig wurde die zentrale Erzählung der Union erstaunlich selten grundsätzlich hinterfragt: Deutschland brauche vor allem einen Regierungswechsel, dann werde mit Friedrich Merz auch die wirtschaftliche Lage wieder besser. Als ließen sich strukturelle Probleme, der Krieg in Europa, hohe Energiepreise, die chinesische Wachstumsschwäche, der demografische Wandel und jahrelange Investitionsdefizite durch einen Kanzlerwechsel beseitigen.
Viele Positionen der CDU wurden im Wahlkampf gerade auch auch von Michael Bröcker eher weitergetragen als konsequent geprüft: Wie werden die versprochenen Steuersenkungen finanziert? Wie passen sie zur Schuldenbremse? Welche wirtschaftlichen Effekte sind tatsächlich zu erwarten? Welche migrationspolitischen Vorschläge sind rechtlich und praktisch umsetzbar? Und warum sollte ausgerechnet Friedrich Merz die Probleme lösen können, für die Deutschland teilweise seit Jahrzehnten keine Antworten findet?
Das bedeutet nicht, dass Journalismus für das Scheitern der Ampel, die Schwäche der heutigen Regierung oder den Aufstieg der AfD verantwortlich ist. Politik trägt die Hauptverantwortung für ihre Entscheidungen und ihre Kommunikation.
Aber Journalismus ist auch kein neutraler Lautsprecher. Er entscheidet, welche Konflikte groß werden, welche Personen zum Problem erklärt werden und welche politischen Versprechen zunächst als plausibel gelten. Wer über Jahre den Eindruck vermittelt, nach einem Regierungswechsel könne es eigentlich nur besser werden, kann sich heute nicht vollständig aus der Verantwortung ziehen, wenn die geweckten Erwartungen enttäuscht werden.
Auch die ständige Wiedergabe vertraulicher Stimmen aus der CDU „Mit diesem Kanzler können wir keine Wahlen mehr gewinnen“, ist selbstverständlich berichtenswert. Aber wenn Politik fast nur noch durch die Brille von Macht, Personal und parteiinternen Stimmungen betrachtet wird, entsteht genau jene Personalisierung, die Bröcker bestreitet.
Deshalb würde mich eine ernsthafte Antwort von Michael Bröcker und Paul Ronzheimer interessieren:
Seht ihr wirklich keinerlei journalistische Mitverantwortung für die politischen Deutungsrahmen der vergangenen Jahre? Und würdet ihr sagen, dass Robert Habeck und Friedrich Merz von BILD, WELT und anderen reichweitenstarken Medien mit derselben Skepsis, derselben Härte und demselben Interesse an ihren tatsächlichen Konzepten behandelt wurden?
Eine richtig enge Partnerschaft mit Kanada ist eine Riesenchance für die EU.
Defence, Energie, seltene Erden, Raumfahrt, usw. - viele Branchen würden profitieren.
Und: Kanada muss Teil des Erasmus-Programms werden. Eine tolle Möglichkeit für europäische und kanadische Studenten, die jeweils anderen Seite des Atlantiks kennenzulernen. Hat noch nie jemandem geschadet, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.
Zur Erinnerung: Theo Müller ist der "gute" Deutsche, der seit 2003 aus steuerlichen Gründen in der Schweiz lebt und dessen Holding ihren Sitz in Luxemburg hat. Genau der richtige "Patriot", um glaubwürdige Signale an die deutsche Politik zu senden. 🤦 – Konsequenzen kann jede:r bei jedem Einkauf persönlich ziehen ...
Abgefangene Kreml-Dokumente zeigen laut ukrainischem Geheimdienst zwei zerstrittene Lager um Putin – und einen Präsidenten, der seine eigenen Oligarchen fürchtet, mit dem Fall Chodorkowski als mahnendem Beispiel im Kopf.
Beim Jahrestreffen der Yalta European Strategy (YES) in Kyjiw sagt Vadym Skibitskyj, Vize-Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR, am 12. September, die Analyse stütze sich auf abgefangene russische Dokumente.
Wer fremde Post liest, erfährt oft mehr über die Angst als über die Absicht.
Demnach lassen sich im engsten Kreis um Putin mindestens zwei Lager erkennen – eines drängt auf Fortsetzung des Krieges, das andere sucht das Kriegsende über Verhandlungen.
Während möglicher Verhandlungsprozesse werde deutlich, dass das Regime tatsächlich einen inneren Zusammenbruch und eine Destabilisierung Russlands fürchte, so Skibitskyj. Ein Machtapparat, der über Frieden verhandelt, verhandelt am Ende auch über sein eigenes Überleben.
Ein weiteres Warnsignal: Die Unterstützung für die Kreml-Partei Einiges Russland sinkt im Vorfeld der Wahlen spürbar. Putin selbst fürchte den Einfluss der Oligarchen – Skibitskyj verweist dabei auf den Fall Chodorkowski. Als Beleg nennt er Medienberichte über eine mögliche erneute Privatisierung russischer Unternehmen. Wer einmal einen Oligarchen stürzen musste, um die eigene Macht zu sichern, vergisst nicht, dass es wieder nötig werden könnte.
Für die westlichen Partner der Ukraine sei es entscheidend zu verstehen, wer in der russischen Elite den Krieg wirklich beenden und wer ihn fortsetzen wolle, so Skibitskyj – genau diese Frage entscheidet, wo der Westen ansetzen kann.
Schreibt in die Kommentare, was ihr von den zwei Lagern im Kreml haltet.
Quellen: https://t.co/5LZ5B41xbl, RBC-Ukraine, https://t.co/Ejbr01nrqh
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Wer verstehen will, wie tief die Risse im Kreml wirklich gehen, sollte dranbleiben – am besten jetzt folgen @AnnaDeMilanese
und diesen Strang mit Lesezeichen versehen, falls neue verifizierte Details dazukommen. Kommentare sind immer willkommen.
☕🇪🇺🇺🇦✨
@MPKretschmer Es sind nach Übergabe ukrainische Raketen! Warum nimmst Du hin, daß #INFINEON-Chips aus Sachsen in russischen Raketen ukrainische Kinder töten und Familien zerstören? Warum hast Du eine doppelte Moral??? Ich bin enttäuscht wie entsetzt!
Nebenschauplatz, Anekdotisch.
Am Wochenende ist mein Großonkel verstorben. Ganz natürlich. Der Lack war ab, das Verfallsdatum weit überschritten mit deutlichen gebrausspuren (seine Worte). Also kein Drama.
Interessant ist, was er historisch erlebt oder getan hat. 1/
Frohnmaier, hören Sie auf zu lügen.Nord Stream 2 hat nie Gas geliefert. Nord Stream 1 hat Putin selbst abgedreht. Als die Rohre hochgingen, floss nichts. Das war keine deutsche Lebensader, das war stillgelegte Gazprom-Infrastruktur.Sie machen aus einer toten Pipeline einen Angriff auf Deutschland, weil das Ihrer Russland-Linie dient. Das ist kein Patriotismus. Das ist Propaganda.
Im Nahen Osten wird die imperiale Überdehnung der USA sichtbar. Damit wächst die Gefahr der Angriffe von CRINK-Staaten. Zugleich droht eine geoökonomische Mehrbelastung und der Druck zum Fähigkeitsaufbau wächst. 🧵1/11
"Gas aus Russland"
💥 SCHLUSS MIT DER RUSSEN-GAS-LÜGE! 🛑👇Jahrzehntelang wurde uns eingeredet, wir hätten billiges „Discount-Gas“ aus Russland geschnorrt. Alles ERFUNDEN! 🤬❌Wirtschaftshistoriker und knallharte Studien zerfetzen diesen Mythos komplett: 💥
Zwei Dinge sollten noch einmal festgehalten werden:
1. Die sogenannte "Flüchtlingskrise" von 2015 wurde nicht von Merkel verursacht, sondern von Putin, der mit seinem gnadenlosen Bombardement syrischer Städte dafür sorgte, dass die Leute ihre Heimat verlassen mussten.
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