Deutschland wenn es warm ist:
- Die Bahn rät, das Auto zu nehmen
- Freibäder schließen früher
- Biergärten öffnen nicht
- Krankenhäuser überhitzen
- Senioren werden aus dem Altersheim evakuiert
- alle drehen durch
Andere Länder wenn es warm ist:
- Klimaanlagen
Ich merke bei mir selbst, dass Geburtstagsgeschenke irgendwie auch nicht mehr so locker nebenbei laufen wie früher.
Nicht, weil ich anderen nichts gönne.
Ganz im Gegenteil.
Ich finde schenken eigentlich richtig schön.
Aber inzwischen überlegst du ja oft schon vorher:
„Was kann man überhaupt noch schenken, ohne dass es komplett billig wirkt, aber auch nicht direkt wieder weh tut?“ 🫠
Dann kommt ein Geburtstag in der Familie.
Dann vielleicht noch einer im Freundeskreis.
Dann Kindergeburtstag.
Dann Partnerin.
Dann Eltern.
Dann irgendein „kleine Aufmerksamkeit reicht völlig“, was am Ende trotzdem nicht mehr klein aussieht, sobald du an der Kasse stehst 🙈
Und plötzlich ist dieses eigentlich schöne Ding namens Geburtstag nicht mehr einfach:
„Ich bring was Nettes mit.“
Sondern eher:
„Okay, was ist diesen Monat noch drin, ohne dass mein Konto danach klingt wie ein Faxgerät mit Burnout?“ 🫠
Und das ist gar kein Vorwurf an die Menschen.
Niemand von uns kann was dafür, dass alles teurer geworden ist.
Auch nicht derjenige, der Geburtstag hat.
Und natürlich muss man nicht jeden mit Luxus überschütten!
Aber genau das ist ja der Punkt.
Früher hat sich ein normales Geschenk oft noch normal angefühlt.
Heute stehst du manchmal vor Regalen und denkst dir:
„Puh.. 25€ sehen mittlerweile aus wie 12€ mit Depressionen.“ 😅
Ein Gutschein, der nicht komplett beleidigend wirken soll?
Schnell 30 oder 50€.
Ein schönes Spielzeug?
Teuer.
Blumen?
Teuer.
Parfüm?
Teuer.
Ein gemeinsames Essen?
Da bist du direkt wieder in einer kleinen Haushaltsdebatte mit Kerze auf dem Tisch.
Und irgendwann wird selbst Freude schenken zu etwas, das man vorher durchrechnet.
Nicht aus Geiz.
Sondern weil der Alltag sowieso schon ständig an deinem Netto knabbert wie so ein finanzieller Hamster mit Steuerbescheid🙊
Geburtstage sollten eigentlich leicht sein.
Ein bisschen Freude.
Ein bisschen Aufmerksamkeit.
Ein bisschen „schön, dass es dich gibt“.
Aber für viele normale Menschen wird daraus immer öfter eine kleine Abwägung zwischen Herz und Konto.
Und das finde ich irgendwie traurig.
Weil Wohlstandsverlust nicht immer heißt, dass man gar nichts mehr machen kann.
Man macht es noch.
Aber man denkt vorher länger nach.
Geschenk?
Mal schauen.
Feier?
Vielleicht kleiner.
Gutschein?
Hoffentlich reicht das.
Und dann schleicht sich in eigentlich schöne Momente plötzlich dieses deutsche Erwachsenen-Gefühl rein:
„War das jetzt finanziell vernünftig?“
Vielleicht geht es gar nicht darum, dass Geburtstage immer teuer sein müssen.
Müssen sie nicht.
Aber wenn selbst normale Geschenke immer öfter nach Budgetposten schmecken, merkt man halt, dass sich etwas verschoben hat.
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Aber jedes Jahr ein bisschen mehr.
Geht euch das bei Geburtstagsgeschenken auch so? 🙈
Kein geistig gesunder Mensch würde die Feuerwehr gemäß der Anzahl der gelöschten Brände finanzieren. Bei Krankenhäusern tun wir genau das. Bekloppt. Wer viel operiert bekommt viel. Wenn man Pseudomarktscheiß auf die Daseinsvorsorge überträgt kommt so ein Scheiß raus.
Wenn ein Zwanzigjähriger Milliarden erbt, zahlt er durch Stiftungsverschleierung keinen Cent Steuern.
Kommt ein Mensch, der sein ganzes Leben hart gearbeitet hat, in ein Pflegeheim, wird er bis aufs letzte enteignet.
Ist das leistungsgerecht?
Maybe Hot Take aber finds insane fahrlässig und unverantwortlich, dass kostenlose Wasserspender bei Veranstaltungen mit hohen Temperaturen nicht vorgeschrieben sind. Wie kann es sein, dass man gezwungen wird teils 4€ pro Becher auszugeben, wenn man nicht im KH landen will?
Ich sag euch, was mich schon lange aufregt.
Dieser Mist mit den Apps von den ganzen Läden.
Gute Ware gibt's oft nur dann günstiger, wenn du mit der App bezahlst.
Ich will das aber nicht.
Nicht noch eine App, nicht noch mehr Abhängigkeiten und ich will auch nicht der an der Kasse sein, der sie blockiert weil wieder was nicht geht 😒
Freitagabend. Café überfüllt.
Silvia, 34 Jahre, Single, wischt gelangweilt auf Tinder herum:
—Die Männer von heute sind solche Faulpelze.
Sie kommen nicht mehr an, um anzubandeln. Sie wirken wie verschreckte Jungs.
Ich nehme einen Schluck vom Kaffee und antworte:
—Kein Wunder, dass sie nicht kommen. Wir kastrieren sie seit Jahren.
Empörtes Gesicht.
—Ich habe niemanden kastriert. Ich verlange nur, dass sie Initiative zeigen.
Ich stelle die Tasse auf den Tisch und sage:
Wenn sie reden, „übergriffig“.
Wenn sie gucken, „objektifizieren“.
Wenn sie einmal nachhaken, „belästigen“.
Sie haben den Kopf eingezogen, lassen dich in Ruhe…
und jetzt heulst du, weil du dich langweilst.
Silvia denkt nach.
—Na ja, aber es gibt so Nervensägen, das kannst du dir nicht vorstellen…
—Klar gibt’s die. Und Sabberer. Und gefährliche Typen.
Aber unterwegs haben wir den normalen Kerl abgeschossen.
Den, der Mut fasst und dir sagt, dass er dich mag,
und abhaut, wenn kein Interesse da ist.
Ich ziele direkt auf die Doppelmoral:
—Schau dir die Heuchelei an.
Wenn du auf einen Typen zugehst, fühlt er sich zu Hause wie Brad Pitt.
Null Trauma.
Aber wenn sie es tun, ist es fast ein Verbrechen.
Silvia starrt auf den Tisch.
Schachmatt.
Wir haben den Flirt, das älteste und instinktivste Spiel der Menschheit,
in ein Minenfeld aus rechtlichen und sozialen Fallen verwandelt.
Den Jungs wurde beigebracht, um Entschuldigung dafür zu bitten, dass sie existieren, und ihre Natur zu unterdrücken.
Das Ergebnis?
Gelangweilte Frauen, die in Bars aufs Handy starren und sich fragen, wo die mutigen Männer abgeblieben sind.
Sie sind da, wo wir ihnen gesagt haben, dass sie sein sollen:
Zwei Meter entfernt.
Ohne zu stören.
Und vor Angst schissig.
Ihr wolltet entkonstruierte Männer.
Herzlichen Glückwunsch.
Genießt das Stück.
Quelle @ZoeGutier
Ich musste heute einem Mandanten wegen Beratungsresistenz kündigen.
Echt traurig, wie sich manche Leute das Leben versauen, weil sie partout glauben, das BGB, das FamFG, das SGB VIII und natürlich das GG besser zu verstehen als alle, die das studiert haben. 😟
Ordering a Pizza for Delivery
1995
– You call
– You order in 2 minutes
– It arrives in 30 minutes
2005
– You go to the website
– You customize it
– It arrives in 45 minutes
2026
– You download the app
– You create an account with email verification
– You add your address with a PIN on the map
– The map can't find your street – You add it manually
– You select a pizza
– The ingredient you want has an extra charge
– You add a card
– Payment error
– You pay with another method – "Your order will arrive in 85 to 140 minutes"
Niemand:
Der Staat: Gibt 1.000 € steuerfreie Entlastungsprämie bekannt.
Arbeitgeber fangen an zu kommunizieren die Entlastungsprämie an Mitarbeiter auszahlen zu wollen.
Auch der Staat: Bundesrat kippt die Pläne der 1.000 € Entlastungsprämie.
Arbeitgeber stehen nun im sozialen Konflikt mit ihren Mitarbeitern. Einige zahlen die Prämie vermutlich trotzdem aus.
Der Staat: Freut sich über Steuermehreinnahmen weil nun volle Lohnsteuer + Sozialabgaben auf die 1.000 € fällig werden.
Sagt mal, in welchem Affenzirkus leben wir hier eigentlich? 😂😂
Ich hatte mal Führungstraining in meiner Karriere und eine Lektion war: wenn die Kacke am Dampfen ist, das Team unsicher, die Kunden unzufrieden, dann postet der Chef keinen „Ich lass es mir gut gehen“-Content.
Nicht privat.
Nicht im Business.
Nirgends.
Die Führungskraft muss Problemlösung ausstrahlen. 24/7.
„Ich bin dran, wir schaffen das“.
So ein Training kann ich nur empfehlen.
5%-Hürde weg?
Man muss wohl davon ausgehen, dass das "Unsere Demokratie"-Parteienkartell die 5%-Hürde in Sachsen-Anhalt noch vor den Wahlen abschafft. Das geht per Wahlgesetz mit einfacher Mehrheit, nicht einmal eine Verfassungsänderung ist erforderlich.
Es gibt sogar einen Verein „Mehr Demokratie e.V.“, der schon eine Absenkung auf 3% gefordert hat.
Mit diesem Taschenspielertrick könnten sie die Schwelle, die die AfD für eine absolute Mehrheit benötigt, um 4-5% hochdrücken.
Merkt Euch diesen Tweet. Bisher haben sie solche Ferkeleien immer in die Realität umgesetzt.