Kennt ihr die Geschichte noch?
2004 verlor Friedrich Merz, damals stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sein Notebook. Ein obdachloser Straßenzeitungsverkäufer fand es gemeinsam mit einem Freund und gab es zurück. Darauf befanden sich Telefonnummern zahlreicher Spitzenpolitiker – darunter Schröder, Merkel, Stoiber und Waigel.
Merz bedankte sich mit einem Exemplar seines eigenen Buches:
„Nur wer sich ändert, wird bestehen. Vom Ende der Wohlstandsillusion.“
Man muss sich das einmal vorstellen: Ein Mann, der selbst kaum etwas besitzt, findet ein Notebook mit sensiblen Daten und gibt es ehrlich zurück. Und ein wohlhabender Spitzenpolitiker schenkt ihm dafür ein Buch über das Ende der „Wohlstandsillusion“.
Kein Geld. Keine konkrete Hilfe. Nicht einmal die Frage: Was könnte ich für diesen Menschen tun?
Mich stört an dieser Geschichte nicht der Wert des Geschenks. Mich stört die Haltung dahinter. Diese fast schon demonstrative Empathielosigkeit gegenüber einem Menschen, der ganz unten angekommen war.
Und genau da wird aus der Anekdote Politik.
Wer wenig hat, soll länger arbeiten, verzichten, sich einschränken und bloß keine zu großen Ansprüche stellen. Wer sehr viel hat, wird wesentlich vorsichtiger angefasst. Vermögen, Erbschaften, Privilegien – da endet die Lust an der Zumutung erstaunlich schnell.
Nach unten Härte. Nach oben Rücksicht.
Und genau diesen Friedrich Merz hat dieses Land zum Bundeskanzler gemacht.
Das beschäftigt mich fast noch mehr als die Geschichte selbst. Denn Merz macht aus seiner Haltung kein Geheimnis. Man kann wissen, wofür er steht.
Warum also wählen Menschen eine Politik, die ihnen Härte als notwendige Vernunft verkauft, während ganz oben Besitz und Privilegien geschont werden?
Über 20 Jahre später liegt dieses Buch immer noch wie ein Symbol auf dem Tisch:
„Nur wer sich ändert, wird bestehen.“
Friedrich Merz hätte bei sich selbst anfangen können.
#Merz #Empathie #Neoliberalismus #SozialeGerechtigkeit #Ungleichheit #Klassenpolitik
"...Ab Dienstag breite sich dann von Südwesten her mit dem Hochdruckgebiet »Olaf« heiße Luft über Deutschland aus."
Olaf und heiße Luft - das passt ja.
Leider ist es mit Friedrich Merz noch schlimmer geworden.
Ich kann nicht mehr … 😅
Linnemann: „Wenn Sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt: Warum wird der Gesundheitsminister? Was hat er damit zu tun?“
Alisha Mendgen räumt im Presseclub mit Spahns Opfermythos auf: Er ist nicht über eine „böse Kampagne“ gestürzt, sondern darüber, dass ausgerechnet der Law-and-Order-Hardliner das deutsche Rechtssystem umgangen hat.
„Das hat nichts damit zu tun, dass er schwul ist.“
Das mit der Krankschreibung ist Mist. Aber das hier könnte noch mistiger werden. 🤬
Hier die Petition gegen die faktische Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes:
https://t.co/mGRMl9THhZ
Nö, so funktioniert das nicht. Ich glaub, es hackt.
Ihr habt versprochen, dass Milch und Honig fließen, sobald die Union regiert. Ich will jetzt Milch und Honig – nicht sozialen Kahlschlag für die große Mehrheit und Schonprogramm für die Privilegierten.