Ich habe die letzten Tage damit verbracht, herauszufinden, wie es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu diesem außergewöhnlichen Crash kam. Ich meine, den Auslöser und den Grund gefunden zu haben.
Der Crash am 10. Oktober war kein Zufall – er war ein gezielter Angriff auf die Schwachstellen von Binance.
Was ist passiert?
➟ Ein großer Market Maker transferierte ca. 700 Mio. USD auf Binance, davon 200 Mio. USD in BTC, nur wenige Stunden vor dem Einbruch. (Zufall vor dem WE?)
➟ Binance bewertete Sicherheiten (USDe, wBETH, BNSOL) nicht über externe Oracles, sondern mit den eigenen Orderbuch-Daten - eine gravierende Designschwäche.
------------- Wichtiges Detail dazu -------------
Binance hatte am 6. Oktober angekündigt, dass die Bewertung der Sicherheiten in den „Unified Accounts“ künftig über externe Oracles laufen soll - also über neutrale Preisfeeds, wie sie auch bei DeFi-Protokollen üblich sind. Damit sollte verhindert werden, dass der interne Spotpreis (Orderbuchpreis) die Grundlage für Margin-Bewertungen ist.
Das Problem: Die Umstellung war noch nicht aktiv, sondern erst für den 14. Oktober geplant. Das bedeutete:
Acht Tage lang bewertete Binance Sicherheiten (wie USDe, wBETH, BNSOL) weiterhin nach den eigenen Orderbuchkursen.
---------- Diese Lücke nutzten Angreifer ---------
➟ In der Nacht auf Samstag wurde Plötzlich ein riesiges Volumen an USDe auf Binance verkauft, der Kurs fiel lokal auf ca. 0,65 USD – obwohl der Stablecoin außerhalb weiterhin nahe 1 USD blieb.
➟ Das löste Zwangsliquidationen in Höhe von 500 Mio. - 1 Mrd. USD allein bei Binance aus, global wirkte der Schock auf über 19 Mrd. USD Liquidationen.
➟ Als die Panik zuschlug, “zogen” Market Maker intern die Liquidität ab - Orderbücher wurden leer, Kaufaufträge verschwanden, Stop-Orders froren ein, nur Zwangsliquidationen funktionierten reibungslos.
➟ Beweis? Mehrere unabhängige Analysten (z. B. Kaiko, Hyblock, Lookonchain) haben während des Crashs gezeigt, dass sich auf Binance das Orderbuch plötzlich stark „ausdünnte“. (Und das war nicht alles.)
➟ Parallel dazu wurden 1,1 Mrd. USD BTC/ETH-Shorts auf Hyperliquid eröffnet - mit Gewinnen von ca. 192 Mio. USD durch das Zusammenspiel von Preisverfall und Hebelwirkung. (Zufall?)
➟ Viele Trader konnten nicht reagieren: ihre Stop-Losses aktivierten nicht, Limit-Orders hingen, Konten wurden “nuked”.
➟ Alts stürzten teils um bis zu 80%, selbst moderate Hebel ließen sich nicht halten und Portfolios wurden ausgelöscht.
Die Rolle von Binance & Entschädigung
Binance hat gestern bestätigt über 283 Mio. USD an Ausgleichszahlungen zu leisten, um Nutzerschäden auszugleichen.
Damit wurde indirekt anerkannt, dass der Crash zumindest teilweise auf interne Fehler oder Missmanagement zurückzuführen war. Dennoch bestreitet Binance, dass sie für den allgemeinen Marktcrash verantwortlich waren.
Das Ereignis zeigt:
Die Macht im Krypto-Markt liegt nicht primär bei Tradern oder Posts, sondern bei denen, die Orderbücher kontrollieren.
Trumps Aussagen haben diesen Crash nicht ausgelöst. Der Angreifer hat einfach auf einen Moment wie diesen gewartet, in dem der Markt schwach (durch die Aussage von Trump) und mit wenig Liquidität (durch das Wochenende) versorgt war.
All das war das perfekte Zusammenspiel, um dem Markt – in US-Dollar bemessen – die größte Liquidation der Geschichte zu bescheren.
Die Recherche war wirklich zeitaufwendig. Interagiere also gerne mit dem Post, falls du ihn hilfreich fandest. Danke! 🧡
Zu meiner Recherche beigetragen haben die Quellen @ElonTrades, @gdog97_, @tradingview und @binance selber bzw. @TheBlock__.
@B2radB@DrProfitCrypto We will rather see 130k on bitcoin and then go to 90-94k but only to decide if we are entering a bear market. Currently Its now all about price acrion