Wenn wir die Russland-Connection nicht endlich aufarbeiten und korrumpierte Personen im hohen Bogen aus der Partei werfen, können wir die Partei auch abmelden.
➡️Es liegt nicht im deutschen Interesse, einem Land, das gewaltsam Grenzen verschiebt, Öl und Gas abzukaufen, um seinen Hunger nach Land im Westen damit weiter zu nähren.
➡️Es liegt nicht im deutschen Interesse, den korruptesten Oligarchen Russlands, der Staatskonzern Gazprom wie ein Huhn ausgenommen und in die Pleite gewirtschaftet haben, die Hand zu schütteln.
➡️Es liegt nicht im deutschen Interesse, mit einem Regime zu paktieren, dass unsere Partner in EU und NATO bedroht und angreift und uns damit unter einer AfD geführten Regierung in Europa isolieren würde.
➡️Nichts von dem, was die AfD in Sachen Russland tut, liegt im deutschen Interesse. Was Sie und Ihre Kollegen in Russland tun, liegt alleine im Interesse Russlands bzw. seiner diktatorischen Oligarchen-Regierung.
🚨Sie handeln dort ausschließlich im Interesse unseres Feindes.
Die Ukrainer haben geflügelte Quadcopter-FPVs entwickelt. Die Russen werden sie vermutlich binnen Wochen kopieren, wonach funkgesteuerte FPVs bis 100 km Reichweite haben können.
Das ist so ein gutes Beispiel, warum überhastete Großbestellungen von FPV durch NATO-Staaten aktuell kompletter Unsinn sind. Weil der heutige technische Stand binnen Monaten überholt und binnen eines Jahres nicht mehr zu gebrauchen ist.
Die einzige Chance, Schritt zu halten, besteht darin, die Produktion hochzufahren und die Ukraine zu beliefern. Dort gibt es unmittelbares Einsatzfeedback und laufende Entwicklungsimpulse aus der Praxis. Die so hochgefahrene Produktionskapazität kann später jederzeit für die eigenen Streitkräfte genutzt werden – bis dahin unterstützt sie die Ukraine.
Wir sollten uns nicht von russischer Propaganda in die Irre führen lassen. Es ist Russland, das immer weiter eskaliert und immer neue Vorwände für seine Kriegsverbrechen sucht.
Tbqf at least that drone was spent on UN vehicle and not ambulance, firefighters or just random civilian as Russians like to do. UN doesn't even mind anyway.
Putin spielt mit Deutschland und macht sich gleichzeitig darüber lustig. Dass nach 26 Jahren Putin, 12 Jahren Krieg gegen die Ukraine, endlosen Lügen, Manipulationen und hybriden Angriffen so viele losrennen, wenn er etwas sagt, ist beschämend.
In der Debatte um die Absage der Stationierung amerikanischer Tomahawk-Raketen in Deutschland und der Alternative einer möglichen schnellen Produktion weitreichender Raketen in Deutschland schlagen manche jetzt eine Art neuen NATO-Doppelbeschluss vor.
Der Gedanke ist, dass Deutschland und Europa die Ankündigung einer eigenen Produktion von Mittelstreckenraketen als starkes Argument in eigene Abrüstungsverhandlungen mit Moskau einbringen sollen. Eine solche Logik von Stärke und Diplomatie gehöre zum Kern des alten Doppelbeschlusses, so das Argument. Ein genauer Blick auf die historische Abfolge lohnt sich.
Nach Helmut Schmidts Rede in London 1977 versuchte die NATO zwischen 1979 und 1983 das, was jetzt einige beschreiben: verhandeln, bevor man stationiert. In Genf boten die USA der Sowjetunion mehrere Modelle an – von einer „Null-Lösung“ bis hin zu Obergrenzen. Doch die Gespräche kamen nicht voran, weil Moskau die eigenen SS‑20‑Raketen parallel weiter ausbaute und gleichzeitig darauf setzte, dass der innenpolitische Widerstand in Westeuropa die NATO zum Einlenken zwingen würde.
Als die Sowjetunion 1983 schließlich die Verhandlungen abbrach, war das kein Zeichen von Kompromissbereitschaft, sondern ein Versuch, die Nachrüstung politisch zu verhindern. In diesem Moment wurde klar: Die Drohung allein reichte nicht, um militärische Stärke mit Diplomatie zu verbinden.
Erst als die NATO tatsächlich neue Raketen stationierte, und zwar trotz heftiger Gegenmeinungen innerhalb Deutschlands, Massendemonstrationen, heftiger kontroverser Debatten in Bonn, Den Haag, London und Rom, änderte sich die strategische Lage. Die Sowjetführung musste akzeptieren, dass der Westen nicht nur redete, sondern handelte. Erst nach dem Machtwechsel hin zu Gorbatschow öffnete sich dann in der Sowjetunion ein Fenster für echte Abrüstungsgespräche, die dann 1987 zum INF‑Vertrag und 1991 zur Abrüstung führten.
Insofern war der Doppelbeschluss nicht allein ein „Wenn‑Dann‑Signal“, sondern die klare Botschaft: „Wir tun beides – und zwar wirklich“: Verhandeln, ja. Und gleichzeitig Fähigkeiten schaffen, die nicht nur angedacht oder hypothetisch, sondern militärisch einsatzbereit sind.
Die Kombination aus Glaubwürdigkeit, politischer Standfestigkeit und veränderten Rahmenbedingungen in Moskau ermöglichten am Ende die Abrüstung. Das hieße für die aktuelle Entscheidung, so schnell wie mögliche eigene deutsche und europäische Mittelstreckenraketen als Gegenbedrohung zu den russischen Iskander aufzustellen, um dann Stärke mit Diplomatie verbinden zu können.
Ein weiterer indiskutabler Ukraine-Artikel auf @niusde_.
➡️Der erste Satz skizziert exakt, was Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj seit März 2025 anbietet. Einen bedingungslosen Waffenstillstand entlang der aktuellen Front und direkte Verhandlungen mit Wladimir Putin.
Nur eine von tausenden, leicht zu findenden, Quellen: https://t.co/WLY1zYVZM7
➡️Übrigens bietet die Ukraine das bis heute an, obwohl Russland seitdem mehr als 4000 km² der Ukraine erobert hat.
Eine von hunderten Quellen: https://t.co/ApFhuYX6re
➡️Alles danach hat mit der Realität nichts mehr zu tun und ist im Kern eine pro-russische Verzerrung der Lage.