@polenz_r@dieternuhr Wenn Juden hierzulande wieder gejagt würden, würde ich bei @dieternuhr und seiner Familie klingeln und um Hilfe bitten.
Vor Ihnen, @polenz_r, würde ich mich verstecken.
„An einen Staatsminister“, H. Hesse 1917: „Ihre Rede ... sagte, auf das Wesentliche reduziert, so ziemlich dasselbe, was alle Reden aller Regierenden seit längerer Zeit zu sagen pflegen: dass man zwar im allgemeinen nichts sehnlicher wünsche als einen Frieden... daß aber 'der Augenblick für Verhandlungen' noch nicht gekommen sei, und daß man also zunächst einmal tapfer weiter Krieg führen müsse. … Ihre Rede zeigt kein Mitgefühl für die Menschheit. Sie bedeutet, in kurzen Worten, einige zehntausend neue Menschenopfer.“
Nach sieben mageren Jahren hat der ÖRR wieder einen Skalp: 41,3° in Saarbrücken statt 41,2° in Duisburg. Danach vermeldet er einen Erfolg der Degrowthpolitik: VW streicht 100.000 Arbeitsplätze.
Hintergrund: Die „Rekordstation” sendet erst seit 2004 stündliche Daten und verpasste daher den bisherigen Rekord des Saarlands 2003. Das erfahren die Zuschauer nicht.
Die neue Station steht zudem auf einer verdorrten Wiese zwischen Asphaltstraße und Kläranlage. Beim Bürgermeister kommen Zweifel auf: https://t.co/8Ifb5z3iG5
Der Aufmacher ist gespickt mit Ärzten am Hitzelimit, Opfern des „Hockeysticks” und Verhaltenstips für Leute, die bald ohnehin nach Spanien fliegen, nach Griechenland oder in die Türkei. Ähnlich wie bei Corona wird die Situation als neuartig und sehr bedrohlich dargestellt. Agitation statt Information.
Klimatokratie!
In ihrem 13stöckigen Hauptgebäude in Brüssel - zufällig auch Wohnsitz vonderLeyens (Appartement im 13. Stock) - hat die Kommission gestern die Klimaanlage abgeschaltet. Aber nur für die unteren 7 Stockwerke, in denen rund 2.000 subalterne Mitarbeiter schwitz.. Pardon: sitzen.
"'Es ist wie im Feudalismus', sagte ein Beamter, der auf einer der unteren Ebenen arbeitet und dem Anonymität gewährt wurde, um frei sprechen zu können, und bezog sich dabei auf die Tatsache, dass die Kommissare in den oberen Stockwerken ihre Klimaanlagen weiter laufen lassen durften. Ein zweiter Beamter stimmte zu und sagte, dass dies eine 'Schande' sei." (Politico)
Da sage noch jemand, in der Demokratie gäbe es kein OBEN und UNTEN... Smiley!
AfD-Gutachten der GfF methodisch fehlerhaft
Ich möchte auf die häufigsten Einwände eingehen, die ich zu meiner Bewertung des neuen AfD-Gutachtens gehört habe.
1. Es ist doch egal, wer das Gutachten geschrieben hat
Nein, das ist eben nicht egal. Es ist entscheidend zu wissen, welche exakten Anteile des Textes von einer KI und welche von einem Menschen erstellt wurden. Es ist auch entscheidend zu wissen, inwieweit jede einzelne Bewertung von Menschen bearbeitet wurde. Wurde die Bewertung der KI verworfen? Wurde sie verschärft oder abgeschwächt? Aus welchen Gründen? Wenn es nicht mehr für wichtig erachtet wird, dass der Mensch selbst eine Aussage bewertet, könnten wir eine von der KI Claude erstellte Subsumtion auch von Claude kritisieren und dann Claude entscheiden lassen, wer recht hat: Claude oder Claude.
2. Hast du auch inhaltliche Kritik am Gutachten oder geht es nur um Formalien?
Das Gutachten wurde mit einem Millionenaufwand über einen Zeitraum von einem Jahr erstellt. Selbstverständlich kann man kurz nach seiner Veröffentlichung lediglich vor die Klammer gezogene formale Mängel benennen, die sich auf die Aussagekraft des Gesamtgutachtens auswirken. Die Bewertung im Einzelnen wird eine Menge Zeit in Anspruch nehmen.
3. Im Gutachten werden doch sehr wohl Prompts genannt
Ja, aber nach meinem Verständnis nur zwei lediglich vorfilternde Systemprompts. Die nachstehende Stelle im Gutachten verstehe ich so, dass die dort genannte Subsumtion erst danach erfolgte und hierbei erneut KI inklusive weiterer Prompts zum Einsatz kam. Sollte ich dies missverstanden haben, bitte ich die GfF um Aufklärung. Daran, dass im Gutachten nicht deutlich wird, welche Anteile von Menschen und welche von einer KI verfasst wurden, würde das aber nichts ändern.
Dieter Nuhr:
"Vier Tage lang haben Millionen Zuschauer nicht gemerkt, dass es in meiner Sendung etwas Skandalisierbares gab. Dann ist einer Journalistin des Wiener "Standard" aufgefallen, dass die Möglichkeit besteht, eine Empörungsdebatte loszutreten. Ich hätte "Witze über Femizide" gemacht. Habe ich nicht. Ich hätte "Victim-Blaming" betrieben. Habe ich nicht.
Von denen, die sich gerade wieder in den Medien publikumswirksam erregen, hat die überwältigende Mehrheit die Sendung nicht einmal gesehen. Sonst hätte sie wahrgenommen, dass es in "Nuhr im Ersten" um etwas ganz anderes ging: Um das Wort "strukturell", das allen Männern Schuld zuweist, weil sie "strukturell" Täter sind. Es ging um mehrere Artikel in großen deutschen Zeitungen, in denen Frauen infrage stellten, noch mit Männern leben zu können, weil diese "statistisch töten". Diese völlig überzogene pauschale Verunglimpfung war Thema meines Beitrages. Ich habe betont, dass jeder Frauenmord selbstverständlich (!) einer zuviel ist, aber dass die Chance, bei der Partnerwahl auf einen Frauenmörder zu stoßen, verschwindend gering ist. Dass das Wörtchen "strukturell" also wissenschaftlich verbrämt, dass es sich um ein Pauschalurteil gegenüber Männern handelt. Und dass man bei der Partnerwahl gelassen bleiben kann.
Kein Witz über Femizide, nirgends. Habe ich noch nie gemacht. Werde ich nicht tun. Der Vorwurf ist lächerlich. Interneterregung wird zur Volksmeinung umgedeutet. So ist es üblich in diesen Tagen.
Es ist bezeichnend und erschütternd, dass die Falschmeldung aus Wien zuerst von der Stuttgarter Zeitung abgeschrieben wurde (die den Artikel indessen geändert hat) und nun ein großer Teil der Zeitungslandschaft Anteil haben möchte an der Aufregung. Das wirft ein trübes Licht auf unsere Medienlandschaft, in der es heute im Wesentlichen nicht um Erkenntnis geht, sondern um die Empörung an sich. Klicks sind die Währung unserer Zeit."
Rose Valland spent nearly four years in a museum office surrounded by German officers who assumed she was harmless, mute, and culturally insignificant. They spoke freely, issued commands, documented plunder, and discussed train routes for stolen masterpieces. They believed she understood none of it. What they didn’t realize was that Valland was quietly fluent in German and meticulous beyond measure. She wrote down everything—artist names, crate numbers, departure dates, warehouse locations—and copied coded catalog lists late at night when no one was watching. She memorized routes when she couldn’t risk paper, then passed information to Resistance contacts who safeguarded each detail as if it were a life.
When Paris was liberated and Nazi art caches were uncovered, her secret notebooks became maps. Because she had listened when listening was dangerous, Rembrandts, Picassos, tapestries, altarpieces, and Jewish family portraits were traced back to owners who had been murdered, displaced, or silenced. Her quiet defiance challenged the myth that espionage belongs to those with guns and uniforms. Valland’s weapon was observation; her battlefield was a gallery desk. She didn’t recover art for glory, but to repair a world torn from families and memory—one shipment, one signature, one whispered detail at a time.
#archaeohistories