Liebe Stadt @Koeln, die Zustände am Friesenplatz sind nicht mehr tragbar:
Offener Drogenkonsum, Gewalt, Fäkalien und ständiges aggressives Gebrüll.
Wenn das Rolltor unserer Tiefgarage ausnahmsweise funktioniert, weil gerade einmal niemand gegen die Elektronik gepinkelt hat, fallen einem Abhängige entgegen, sobald es sich öffnet.
Die Rolltreppe zur U-Bahn ist heute außer Betrieb, weil sie zur Darmentleerung genutzt wurde.
Unser Aufzug wurde auch schon einmal entsprechend „umfunktioniert“.
Vor einiger Zeit war ich Zeuge in einem Strafverfahren, weil ich einen Abhängigen dabei beobachtet habe, wie er einem anderen seine Krücke über den Kopf gezogen hat. Und zwar mit der schweren Griffseite.
Zwei- bis dreimal die Woche werde ich vor meinem Büro oder beim Verlassen der Tiefgarage angepöbelt und beleidigt. Ich habe ein dickes Fell, aber langsam liegen die Nerven nicht nur bei mir blank. Wann tut sich etwas?
Im ICE sitzen Menschen auf den reservierten Plätzen eines Rentnerpaars. Nicht aus Versehen, nicht aus Unwissenheit, sondern mit jener selbstverständlichen Anspruchshaltung, die heute offenbar als Charaktereigenschaft durchgeht. Als die beiden Senioren ihre Plätze einfordern, reagieren die Besetzer nicht etwa mit einer Entschuldigung und dem naheliegenden Aufstehen, nein, sondern mit Weigerung. Die Alten ziehen schließlich weiter und suchen sich andere Plätze. Rücksicht hat gegen Dreistigkeit verloren – mal wieder.
Im Ruheabteil führt derweil ein Geschäftsmann ein Telefonat über einen Geschäftsbericht. Laut. Ausführlich. Offenbar gehört zu seinem Berufsbild die Überzeugung, dass seine terminlichen Herausforderungen für sämtliche Mitreisenden von brennendem Interesse sind. „Ruheabteil“ interpretiert er vermutlich als unverbindliche Gestaltungsempfehlung.
Warum fällt es manchen Menschen, die offensichtlich jahrelang ein deutsches Bildungssystem durchlaufen haben, so schwer, elementare Regeln zu kapieren? Reservierte Plätze gehören denjenigen, die sie reserviert haben. Im Ruheabteil hält man die Klappe. Das sind keine komplexen philosophischen Konzepte, keine Quantenmechanik und keine höhere Mathematik. Es sind Regeln, die sprachlich ungefähr auf dem Niveau einer Shampoo-Anleitung formuliert sind.
Vielleicht liegt das Problem gar nicht im Verstehen. Vielleicht verstehen sie alles ganz genau. Vielleicht haben sie lediglich beschlossen, dass Regeln immer für die anderen gelten. Für jene seltsamen Menschen, die noch glauben, Rücksichtnahme sei mehr als eine nostalgische Erinnerung aus einer untergegangenen Zivilisation. Mich nervt das. Musste heute schon zweimal erwachsene Menschen erziehen. Große Güte.
@klausfenn Ständige Erreibarkeit, warum auch immer, steht NICHT in der Berufsbeschreibung. Keine Ahnung, welche Idioten dich immer ausdenken, Notfälle könnten nur mit dem Betreuer gelöst werden. 🙈
" Je suis trop convaincu que la vie est belle même quand elle est mauvaise que la naissance est le miracle des miracles, vivre : le cadeau des cadeaux. Même si c'est un cadeau très compliqué, très fatigant, et parfois douloureux. ”
Oriana Fallaci
Heute fuhr ich zu meinen Verwandten im Sauerland.
Kleiner Biobauernhof.
Da wohnen Verwandte von mir, die immer für sich waren, die wenig Außen -Kontakte haben.
Wir haben das Gespräch nicht aufs bewusst auf das Politische gelenkt, trotzdem sagte mir der Sohn plötzlich, dass etliche Bauern, Suizidgedanken hätten oder Suizid ausgeübt hätten, da das Bürokratie und das Kontrollwesen überhand nehmen würden! Sie haben ANGST vor dem Veterinärmediziner/ Hofkontrollen/Prüfungen.
Da hab ich mir gedacht, wie weit ist es in diesem Land gekommen, dass wir übergreifend in allen Branchen eine ÜBERGriffigkeit der Bürokraten verspüren, die uns in unseren eigenen privaten Leben so einschränkt, dass es wirklich psychische Auswirkungen hat.
Das macht mich SEHR nachdenklich & traurig.
Die Menge an Abfall hat 2024 in Deutschland erneut abgenommen und ist auf dem tiefsten Stand seit 2009. Seit dem Höchststand 2018 hat das Müllaufkommen kontinuierlich abgenommen.
🗑️🗑️🗑️
Es gibt zu viele negative News, deswegen poste ich jeden Tag eine #guteNewsdesTages.
Carolin Bohl wurde am 7. Oktober 2023 von Hamas-Terroristen ermordet. Ihre Mutter erzählt in der Welt von den erschütternden letzten Stunden ihrer Tochter. Und sie warnt, dass die Erinnerung an die Gräueltaten in Deutschland bereits verblasse.
https://t.co/XPuTfxl6Mf
## natürlich wird es auch hier keine Konsequenzen geben ! ##
Deutschland wollte schnelles Internet für alle. Politik und Unternehmen trieben den Glasfaserausbau mit Milliarden voran. Straßen wurden aufgerissen und Kabel verlegt. Doch hinter dem Boom entstand offenbar ein System aus Vetternwirtschaft, fragwürdigen Auftragsvergaben und mutmaßlicher Korruption. Das zeigen BILD-Recherchen mit mehr als 20 Brancheninsidern sowie interne Unterlagen und Behördendokumente.
Im Saarland ermittelt die Staatsanwaltschaft derzeit in einem mutmaßlichen Korruptionskomplex gegen elf Beschuldigte. Betroffen ist unter anderem das Unternehmen Deutsche Glasfaser. In NRW zeigte die Deutsche Telekom kürzlich einen Manager einer Tochterfirma an, weil er einer Baufirma Aufträge zugeschanzt haben soll.
Einen Einblick in die Vorgänge liefert ein anonymes Schreiben an Behörden in Rheinland-Pfalz, das BILD vorliegt. Der Verfasser, ein Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser, schildert darin ein enges Netzwerk aus Auftraggebern und Baufirmen. Aus Angst vor Konsequenzen möchte er anonym bleiben.
Wie ernst die Lage ist, zeigt ein Schulterschluss der Bundesregierung mit Unternehmen und Spitzenverbänden. An diesem Montag unterzeichnen sie eine Absichtserklärung. Das Regierungspapier, das BILD vorliegt, enthält auch eine Zahl fürs Schaufenster: Demnach hat die Branche angekündigt, in diesem Jahr 8,5 Milliarden Euro in weitere Anschlüsse zu investieren – 600 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
Plan der Politik war eine flächendeckende Versorgung bis 2030. Doch die Wahrheit ist: Für die Hälfte der Haushalte in Deutschland ist kein Glasfaseranschluss verfügbar. Obwohl mehr als 300 Unternehmen am Netz mitbauen.
„Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es, Ich schwieg es."
Guten Morgen mit Mascha Kaléko.
- 7. Juni 1907 - 21. Januar 1975 -