Herzliche Gratulation an Rabbiner Yaron Nisenholz, der heute Abend vom Kultusvorstand der #IKG Wien zum neuen Oberrabbiner bestellt wurde – Ergebnis einer internationalen Ausschreibung, sieben hochqualifizierten Bewerbungen und mehreren Hearings. Mazal tov und viel Erfolg! https://t.co/c0kj0dZ9GR
Minister Ben-Gvir ist inakzeptabel. Ein Minister der israelischen Regierung, der mit einer Fahne wedelt und Aktivisten – auch wenn sie Verbindungen zu Terrorgruppen haben – verhöhnt? Das ist nicht Israel! Es ist das Gegenteil von dem, wofür Israel als jüdisch geprägte liberale Demokratie steht. Ben-Gvir sollte daher noch heute die Regierung verlassen. Weil er Israel schadet, indem er jüdische Werte verrät.
Weil er mit jeder Provokation den Einsatz der Sicherheitskräfte, der Soldaten und Soldatinnen gefährdet und die mühsame Arbeit von Diplomaten und Diplomatinnen und der pluralistischen Gesellschaft insgesamt schadet.
Wie sein eigener Außenminister @gidonsaar unmissverständlich klargestellt hat: „Du hast dem Staat mit diesem schändlichen Schauspiel absichtlich geschadet – und nicht zum ersten Mal." Saars Worte sind mutig, richtig und notwendig. Premierminister @netanyahu hat sich zwar bereits von Ben-Gvirs Aktion distanziert, aber das reicht nicht. Jetzt braucht es Haltung und Handlung.
Gleichzeitig sind die in vielen Medien als „Hilfsflotte" bezeichneten Aktivisten keine Unschuldslämmer: Mehr als 50 Schiffe verließen den türkischen Hafen Marmaris – nicht um einem einzigen Menschen in Gaza zu helfen. Humanitäre Hilfe in enormen Mengen gelangt stets über offizielle Kanäle in den Gazastreifen. Diese Flotilla war eine politische Inszenierung, organisiert von Personen und Gruppen, die der Hamas und nicht der Zivilbevölkerung Gazas dienen. Die USA haben die Organisatoren bereits sanktioniert – zu Recht.
Und Ben-Gvir hat genau das erreicht, was diese Aktivisten erhofft hatten. Er hat sie zu Opfern gemacht. Er hat den Fokus von ihren Verbindungen zur Hamas auf sein demütigendes Video verschoben. Er hat Israel zur Zielscheibe gemacht.
#Israel ist eine liberale Demokratie. Eine jüdisch geprägte Demokratie, zu der wir uneingeschränkt stehen. Wir stehen hinter dem israelischen Volk, hinter der Bevölkerung, die aus Juden, Muslimen, Christen, Drusen und vielen anderen besteht. Aber wir stehen nicht hinter einem Minister, der Israel Tag für Tag ins Abseits führt.
Während die einen selbstsicher NS-Parolen rufen, fürchten sich andere, ein Offizialdelikt anzuzeigen. Die Politik muss deutlich machen, wer sich in Sicherheit wiegen darf.
https://t.co/lHv0f14EVX
Antisemitische Vorfälle im Jahr 2025 – Bericht der Antisemitismus-Meldestelle der IKG Wien präsentiert.
Insgesamt wurden 1.532 antisemitische Vorfälle registriert, knapp 1% mehr als 2024.
Weitere Statistiken, Erklärungen und Kommentare finden Sie unter: https://t.co/PeeUgJqNEW
Zu Pessach feiern Jüdinnen und Juden die Befreiung aus der Sklaverei und somit auch den Sieg der Menschlichkeit über Unterdrückung, der Hoffnung über Angst und der Menschenwürde über jede Form von Menschenverachtung. 1⃣
Die KommAustria hat festgestellt, dass das ORF-Weltjournal am 4.9.2024 mit einer Gaza-Doku gegen das Objektivitätsgebot verstoßen hat. Es gab falsche Übersetzungen und Protagonisten, die Hamas-Propaganda verbreiteten. Das Publikum wurde in die Irre geführt, antisemitische Haltungen in Österreich befeuert. Doch anstatt Verantwortung zu übernehmen, Fehler einzugestehen und zu korrigieren, hat sich der ORF im Umgang mit den Fehlern massiv geschadet. Der Bescheid ist nicht rechtskräftig. Es geht in die nächste Instanz. https://t.co/QmwkglPyZ7
Wien: Seit den Kriegen im Nahen Osten spürt das Jüdische Museum die Folgen: Besucher bleiben aus, während Hasspostings und Drohungen im Netz zunehmen.
https://t.co/h5pHA7fpdJ
In nur einer Woche verübten islamistische Terroristen allein in Europa mehrere Anschläge oder Anschlagsversuche. Am 9. März detonierte ein Sprengsatz vor einer Synagoge in Lüttich (Belgien). Am 13. März verursachte eine Explosion einen Brand an einer Synagoge in Rotterdam (Niederlande).
Am 14. März nimmt die Polizei drei Personen vor der großen Synagoge in Oslo (Norwegen) fest. Sie sollen illegale Schusswaffen und Sprengstoff besessen haben. In der Nacht von 14. auf 15. März detonierte eine Bombe vor der jüdischen Schule in Amsterdam (Niederlande). Zu diesen Angriffen bekannte sich eine islamistische Gruppe mit Verbindungen zu Hisbollah und den iranischen Revolutionsgarden (https://t.co/7WuOncJazN)
Aber es geht noch weiter: Am 12. März durchbrach ein Terrorist mit einem LKW die Absperrungen vor einer Synagoge mit jüdischem Kindergarten in West Bloomfield (USA) und am am 14. März wurden zwei Synagogen in Toronto (Kanada) beschossen.
Es besteht kein Zweifel darüber, dass es sich antisemitische Terroranschläge handelt. Es sind Anschläge, die einzelne als "Israelkritik" verharmlosen. Und genau das zeigt ein gewaltiges Problem unserer Zeit auf.
Es ist höchste Zeit, entschieden gegen diese gewaltvollen Umtriebe, deren Spuren seit Jahrzehnten in die iranischen Botschaften in aller Welt führen, vorzugehen. Der Vernichtungsantisemitismus, der vom Regime in Teheran und von Islamisten in aller Welt gepredigt und aktiv betrieben wird, muss JETZT begegnet werden – und nicht erst nachdem Menschen zu Schaden kommen.
Ich bin den österreichischen Sicherheitsbehörden und allen Sicherheitskräften der IKG enorm dankbar. Sie leisten täglich und das rund um die Uhr Übermenschliches, um das jüdische Gemeindeleben in Österreich überhaupt zu ermöglichen.
#NieWiederIstJetzt #FreeIran #AmIsraelChai
Aus aktuellem Anlass: Eine Auflistung der elf seit 2018 dokumentierten Anschlagsversuche der Iranischen Revolutionswächter in Europa. 👇 Quelle: https://t.co/1gM5UVmfPX
Allen muslimischen Freunden wünschen wir einen gesegneten #Ramadan und leichtes Fasten!
Und natürlich wünschen wir auch allen Christen, die heute #Aschermittwoch feiern, eine besinnliche Fastenzeit.
Auf eine Moschee in Hollabrunn wurde geschossen. Wir verurteilen diesen Angriff auf eine religiöse Einrichtungen schärfstens. Auch wenn das Motiv noch unklar ist, ist eine Abrüstung der Sprache gegenüber Muslimen und anderen Minderheiten in🇦🇹 überfällig.
https://t.co/BykGc5bFEk
Wir trauern um die Opfer von Sydney, geben dem Terror aber nicht klein bei: Die Schutzmaßnahmen für #Chanukka-Events, für Synagogen und andere jüdische Objekte in🇦🇹wurden in Abstimmung zwischen IKG und Polizei nochmals verstärkt. Es wird nichts abgesagt. https://t.co/kPqRpc6wVw
Einmal mehr wird der Welt auf brutalste Art und Weise vor Augen geführt, was mit 'Intifada' gemeint ist. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der vielen Opfer. Wir stehen solidarisch mit der jüdischen Gemeinde in Sydney und ganz Australien. ✡️
Heute beginnt #Chanukka, das achttägige Lichterfest. Gerne würde ich über diesen Feiertag erzählen, doch in Sydney wurde eine Feier der jüdischen Gemeinde überfallen. Es gibt mehrere Tote und Verletzte. Jetzt gerade überschattet der Terror das Licht.
https://t.co/RI609v0jXj
Vielfalt gewinnt! Wir freuen uns auf ein wunderbares Musikfest in Wien und gratulieren dem ORF, der ein fantastischer Gastgeber für dieses völkerverbindende Großereignis sein wird. #ESC2026 1/2
https://t.co/FOnC9DFUUW
„Aula“: Vier Jahre Haft für Ex-Chefredakteur. Er soll von 2005 bis Juni 2018 teilweise als Autor in publizierten Beiträgen „nationalsozialistische Propaganda-Stereotype“ verwendet haben
https://t.co/MyWJyXpe9j