"Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben!"
Genau für solche Aussagen braucht es jemanden wie Christian Streich bei dieser WM. Während viele den Vorfall einfach als bürokratische Randnotiz behandeln würden, spricht er aus, worum es tatsächlich geht. Ein Schiedsrichter darf nicht einreisen und plötzlich steht nicht mehr seine Qualifikation im Mittelpunkt, sondern seine Herkunft. Genau darauf weist Streich hin, wenn er sagt: „Das ist hochgradig rassistisch.“ Man muss seine Meinung nicht immer teilen. Aber genau diese Fähigkeit, gesellschaftliche & politische Entwicklungen einzuordnen, macht ihn zu einer Bereicherung für die Berichterstattung. Und ja, man sollte auch klar benennen dürfen, dass die Einreisepolitik der Trump-Regierung Menschen aus bestimmten Ländern unter Generalverdacht stellt. Wenn Herkunft zum Sicherheitsrisiko erklärt wird, dann ist Kritik daran nicht nur legitim, sondern notwendig.
Mehr Christian Streich. Weniger PR-Sprech.
Bitte hört auf die Weltmeisterschaften in Katar und USA miteinander gleichzusetzen, das eine ist ein diktatorischer Gottesstaat ohne Achtung für menschliches Leben mit korrupten Autokraten an der Spitze und das andere eine Monarchie auf der arabischen Halbinsel
🏆 Referee announced for 2026 #SuperCup!
We're pleased to share that Somali referee Omar Artan will officiate the highly anticipated match between PSG and Aston Villa in Salzburg.
Diese Regierung wird von selbst kein Ende finden. Sie wird Milliarden über Milliarden in die Aufrüstung stecken: konventionell, nuklear, im All. Und sie werden uns dafür mit dem größten Verarmungsprogramm der Nachkriegsgeschichte überziehen - solange wie wir ihnen das erlauben…
Das ist, was man erhält, wenn man als Journalist über Israels Verbrechen, Rassismus, die AfD oder Islamfeindlichkeit berichtet und medienkritisch ist. Nur als kleine Auswahl.
Es wird mit dem Tod gedroht. Es wird mit Verfolgung und Mord durch den israelischen Geheimdienst Mossad gedroht. Es wird versucht, einzuschüchtern, es wird rassistisch beleidigt.
Von medialen und politischen Angriffen und Hetzkampagnen ganz zu schweigen.
Mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Als wäre es normal. Solidarität aus der Medienbranche gibt es kaum bis gar nicht. Dafür aber etwas, wovon sie alle nur träumen können; etwas, wofür ich unglaublich dankbar bin: Liebe von der Community, Zuspruch aus der Leserschaft.
Ich weiß zu schätzen, dass ich diese freie Medienarbeit überhaupt machen darf. Weil ich weiß, für wen das alles ist. Jene, die woanders übergangen werden. Für sie und euch.
Nach 14 Jahren Journalismus beeindruckt mich nichts mehr. Es gibt immer Wichtigeres zu tun. Darum: Weiter gehts.
Für alle, die noch nicht dabei sind: Unterstützt freien, mutigen, ehrlichen Journalismus.
Jetzt, einfach und schnell, über https://t.co/IpcM3AcktP
Wieder einmal zeigt sich bei #Lanz das Problem vieler politischer Talkshows: Statt Gäste ihre Positionen ausführen zu lassen, wird permanent unterbrochen, zugespitzt & in ideologische Schubladen gesteckt.
Gestern sollte @inesschwerdtner erklären, wie sie Investitionen und Umverteilung finanzieren würde. Kaum beginnt sie mit einer Antwort, fallen Begriffe wie „Sozialismus“ und „Planwirtschaft“, während sie kaum ausreden darf.
Kritischer Journalismus bedeutet, nachzufragen und Widersprüche aufzudecken. Kritischer Journalismus bedeutet nicht, Antworten durch ständige Unterbrechungen unmöglich zu machen.
Wer politische Positionen kritisieren will, sollte sie erst einmal vollständig anhören.
Höcke meint, Wessis seien keine Deutschen, sie hätten sich von der »amerikanischen Kultur usurpieren lassen«. Ein Usurpator ist einer, der es in eine Machtposition geschafft hat, die ihm nicht zusteht. Einer wie der Westdeutsche Höcke also.
https://t.co/TCQfELD9D8
wär das alles zur WM in Katar passiert, würden die Medien darüber nicht mehr stillhalten, Toni Kroos würde mit seinem Bruder eine Extrafolge seines Podcasts hochladen und die deutsche Nationalmannschaft würde irgendeinen billigen Protest veranstalten, aber das ist ja nur die USA