@stromnetzdialog Der Einkauf von Strom aus Regionen, wo der Preis am günstigsten ist, führt nicht zur Reduzierung des Endverbraucherstrompreises, wenn dafür neue lange Stromleitungen mit nur geringer Benutzungsdauer errichtet und bezahlt werden müssen. Speicher und Power to X können billiger sein
@MoormannRainer Damit wird auf Pellworm nicht nur Strom, der unabhängig von Wind und Sonne ist, benötigt sondern braucht auch eine starke Stromleitung zum Festland. Das Netz dort dient dann als „Stromspeicher“. Im großen Maßstab geht das nicht, es braucht P2X und Kurzzeitspeicher.
@MoppFiese Ein einfaches Mittel zur Entlastung der Systemführung wäre die Einführung von #Gebotszonen innerhalb Deutschlands. Dann würde Dich Flexibilität von Erzeugung und Verbrauch auch wirtschaftlich rechnen können.
@stromautobahn Solange die Bundesnetzagentur nur die Netzausbau-Maßnahmen genehmigt und damit deren Finanzierbarkeit und Rendite absichert, ohne die Kosten zu deckeln, kann man nur zuraten, sich an Übertragungsnetzbetreibern finanziell zu beteiligen.
@HubertAiwanger Sehr guter Anfang 👍. So kann Sonnenenergie in der Nacht genutzt werden. Netzentgelt für Ein - Ausspeicherung macht keinen Sinn bei vorrangig netzentlastendem Einsatz. Anschlusskosten sollte Betreiber tragen, um allgemeinen Netzausbau nicht zu teuer zu machen.
@EmPi75 @PBUKeinUltranet @BR24 Die 6 €cT/kWh, die für die Leitungen von Offshore zur Küste und weiter nach Bayern aufgewendet werden müssen, werden ja nicht den WEA-Betreibern angelastet, sondern von den Netzkunden bezahlt…
Jede dieser Gebotszonenaufteilungen ab 2027 würde valide Allokationssignale für #Flexibilität setzen und massiven Einfluss auf Netzausbau nach #Netzentwicklungsplan Strom haben:
Bidding Zone Review: ÜNB untersuchen alternative Gebotszonenkonfigurationen https://t.co/D0NdhSMFOK
@MoormannRainer Na ja, Norwegen kann nicht mehr soviel Energie übers Jahr liefern. Wenn der Preis bei uns bei wenig EE und hoher Nachfrage aber besonders hoch ist, wird kurzfristig schon geliefert werden können. Bei EE-Überschuss und geringer Nachfrage bei uns kauft Norwegen zurück.
@maurerchr Das war eine eindrucksvolle Werbeveranstaltung für den unnötigen und gefährlichen Ausbau des Übertragungsnetzes. Leider werden Auswertungen gezeigt, die auf Ansätzen des letzten Jahrhunderts (vor dem EEG) basieren. Flexibilisierung braucht regionale Anreize.
@ChristophBeisl1 Aus Dänemark, Norwegen und Schweden wird Strom bezogen und nach Österreich und Schweiz weitergeleitet. Womöglich muss wegen der Netzsituation auch noch #Redispatch eingesetzt werden. Aufteilung der #Gebotszone DE/LU würde Netz entlasten->weniger #Netzausbau!
@MoormannRainer Durch die Kraftwerksbevorratungs-Verordnung – Kraft BevV - von 1981 müssen Kohlekraftwerke 3 Monate ohne Nachschub Strom produzieren können. Für Windenergieanlagen wird das schwierig 🤔. Ab 2035 wird es spannend für #Versorgungssicherheit.
@greener_grid @PBUKeinUltranet @peter_simone@bEEmerkenswert@bnetza Das Regionenmodell mit DC Lastfluss (PTDF-Verfahren) haben die Übertragungsnetzbetreiber selbst in der #Dena-Netzstudie von 2010 verwendet! Weitere Anwendungen stehen unter #www.stromnetzberater.net . Bei unsicheren Eingangsdaten bringen exaktere Berechnungen keinen Nutzen.
@RainerReelfs@peter_simone@bEEmerkenswert Die kürzeren Unterbrechungen <3Min. stören die meisten Verbraucher ja nicht. Aber der SAIDI-Wert gibt auch keinerlei Hinweise auf Sinn oder Unsinn der Art der #Stromerzeugung. Er zeigt die Qualität der Hoch- , Mittel- und Niederspannungsnetze in Deutschland.
@EE_Fakten … Nur geht das Abschalten von Kernkraftwerken und Kohlekraftwerken schneller und leichter als der Aufbau von Gaskraftwerken und Speichern. In der Zeit dazwischen werden wir uns Beispiel an Entwicklungsländern nehmen müssen - mit rollierender Abschaltung von Stromverbrauchern.