@DerderKaffemag Mit psychischen Erkrankungen ist es jetzt schon schwer genug überhaupt einen PG zu bekommen, selbst bei massiven Einschränkungen im Alltag. Es wird wie immer nach unten getreten, auf alle die kein Lobby haben. Widerliche Leute, die sowas entscheiden... 🤮
@Zimtsternfunkel Wie immer wird auf die getreten, die schon an Boden liegen, weil sie keine Lobby haben. Ich habe nur noch Verachtung für solche realitätsfernen Menschen übrig, die nie Sorge haben müssen, in ähnliche Situationen zu geraten... 🤮
@mel__aura Das ist nicht naiv sonders die hochgradige Arroganz, es besser zu wissen als alle Experten und Wissenschaftler zusammen, die so viele Spitzenpolitiker befallen hat. Auch wenn alle vor ihnen mit etwas gescheitert sind, sie werden es dieses Mal schaffen, weil sie so geil sind.🙄
@luke445563@djpr Vermutlich 🫠 Und die SPD gibt ihre komplette Identität auf, indem sie all das mitträgt, nur um irgendwie mit regieren zu dürfen. Wie gut das ankommt, zeigen die aktuellen Umfragen ja bereits. 🤦♂️
Da bin ich noch mal.
Man muss diesen Pflegevorschlag einmal ganz nüchtern übersetzen.
Laut übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem RND, Deutschlandfunk, t-online, n-tv und Deutsches Ärzteblatt, sollen die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige ab 2027 um 30 Prozent gekürzt werden beziehungsweise nur noch zu 70 Prozent übernommen werden.
Es geht also um Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen und deshalb oft weniger arbeiten, weniger verdienen oder beruflich zurückstecken.
Bisher zahlt die Pflegekasse für diese Pflegezeit Rentenbeiträge.
Nicht als Geschenk.
Sondern weil Pflegezeit eben oft verlorene Erwerbszeit ist.
Und genau dort soll jetzt gespart werden.
Bei denen, die Eltern pflegen.
Partner.
Familienmitglieder.
Bei denen, die dem Staat jeden Tag Arbeit abnehmen.
Bei denen, ohne die dieses Pflegesystem längst noch tiefer in der Krise wäre.
Weniger Arbeitszeit.
Weniger Einkommen.
Weniger Rente.
Das ist die Logik.
Und dann nennt man es Reform.
Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen:
Der Staat spart bei Menschen, die dem Staat Milliarden ersparen.
Wer Angehörige pflegt, arbeitet nicht weniger.
Er arbeitet anders.
Nur meistens unbezahlt, unsichtbar und ohne Feierabend.
Und ausgerechnet diese Menschen sollen später weniger Rentenansprüche haben?
Da fragt man sich schon, wofür das C in CDU noch stehen soll.
Christlich?
Oder doch eher für Kasse, Kürzung und kalte Buchhaltung?
Besonders bitter:
Selbst aus der Koalition kommt Widerspruch.
SPD-Abgeordnete warnen vor Altersarmut bei pflegenden Angehörigen.
Auch aus dem CDU-Arbeitnehmerflügel kommt Kritik, weil diese Beiträge besser aus Steuern finanziert werden sollten, statt sie zu kürzen.
Wenn selbst dort die Alarmglocken läuten, ist das kein mutiger Reformvorschlag.
Dann ist das ein sozialpolitischer Totalschaden.
Die SPD darf so etwas nicht mittragen.
Nicht weichgespült.
Nicht entschärft.
Nicht als Kompromiss mit Bauchschmerzen.
Wer pflegenden Angehörigen die Rentenansprüche kürzt, trifft keine abstrakte Kostenstelle.
Er trifft Töchter.
Söhne.
Ehepartner.
Familien.
Menschen, die einspringen, weil der Staat es längst nicht ausreichend schafft.
Wer hat Deutschland eigentlich 4,5 Jahre schlechtgeredet?
Wer hat Wirtschaft, Energiewende, Regierung und Standort jeden Tag zur nationalen Ruine erklärt?
Die CDU.
Und wer regiert jetzt seit einem Jahr mit Ideen aus dem politischen Fundus zwischen Faxgerät, Hartz-IV-Denke und Wirtschaftswunder-Nostalgie?
Auch die CDU.
Jetzt sagt Merz: Bitte nicht mehr schlechtreden.
Ach so.
Erst jahrelang den Untergang moderieren, dann selbst im Kanzleramt sitzen und merken: Regieren ist doch etwas schwieriger als „Ampel kaputt“ zu rufen.
Und plötzlich ist nicht mehr die Politik das Problem.
Sondern die Stimmung im Land.
Wie praktisch.
Opposition machen, während man regiert.
Das muss dieser neue Aufbruch sein.
@larsjanverwaal Wenn die FDP davon spricht die Bürger zu entlasten, weiß jeder damit sind nur Steuernachlässe für Spitzenverdiener und Kahlschlag beim Sozialstaat gemeint. Überlegt euch mal neue Lügengeschichten.🥱