Weil man es nicht oft genug sagen kann👇
Die AfD ist eine rechtsextremistische Partei mit rechtsextremistischen Mitgliedern, gewählt von Menschen, die eine rechtsextremistische Ideologie unterstützen.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Jens Spahn ließ sich als Minister die Treffen mit dem Demokratiehasser Peter Thiel vom Steuerzahler bezahlen.
Heute trägt er in Dauerschleife vor, dass Land hätte in der Vergangenheit über seine Verhältnisse gelebt, alle (außer ihm?) müssen den Gürtel nun enger schnallen.
Liebe Leute,
ich versuche jetzt mal das, was Friedrich Merz offenbar nicht kann.
Oder nicht möchte.
Ich versuche, Menschen mitzunehmen.
Nicht indem man ihnen jeden Tag erklärt, sie seien zu krank, zu teuer, zu bequem, zu langsam oder moralisch irgendwie verdächtig, sobald sie nicht Erbe, Vorstand oder Großspender sind.
Das mag in gewissen Kreisen als Führung gelten.
Ich halte es eher für schlechtes Benehmen mit Regierungserklärung.
Dieses Land hat Probleme. Große sogar.
Das sieht jeder, der morgens auf einem Bahnsteig steht. Der einen Arzttermin sucht. Der ein Kind in eine Schule bringt, in der der Putz von der Wand fällt. Der ein Amt erreichen möchte, ohne vorher seelisch Abschied vom 21. Jahrhundert zu nehmen.
Wir müssen über Reformen reden.
Aber Reformen sind nicht das, was man normalen Menschen vor die Füße wirft, damit oben alles bleiben kann wie es ist.
Reform heißt nicht:
mehr Druck auf Kranke.
mehr Misstrauen gegen Arbeitnehmer.
mehr Unsicherheit für Rentner.
mehr Härte gegen die, die ohnehin jeden Monat rechnen müssen.
Reform heißt:
Dieses Land wieder funktionsfähig machen.
Eine Bahn, die fährt.
Schulen, in denen Zukunft nicht nur an der Wand steht.
Ämter, die arbeiten, als hätten Computer nicht erst gestern als Gerücht begonnen.
Eine Pflege, die Menschen nicht verheizt.
Ein Gesundheitssystem, das nicht jedes Jahr teurer wird und trotzdem alle mürbe macht.
Eine Rente, die nicht allein auf immer weniger Lohnschultern liegt.
Eine Wirtschaftspolitik, die nicht sehnsüchtig in den Rückspiegel schaut und hofft, dass 1998 zurückruft.
Deutschland richtet man nicht auf, indem man die Menschen kleinredet.
Man richtet es auf, indem man ihnen ehrlich sagt:
Ja, es wird anstrengend.
Ja, es wird Geld kosten.
Ja, vieles muss sich ändern.
Aber nicht, weil ihr das Problem seid.
Sondern weil ihr endlich wieder einen Staat verdient habt, der funktioniert.
Wir brauchen Reformen, die nach vorne zeigen.
Nicht den alten Reflex:
unten kontrollieren,
in der Mitte kassieren,
oben schonen,
und das Ganze dann mutig nennen.
Mutig wäre, auch dort hinzusehen, wo sehr viel Vermögen liegt.
Mutig wäre, Arbeit zu entlasten.
Mutig wäre, soziale Sicherung breiter zu finanzieren.
Mutig wäre, Infrastruktur nicht als Kostenstelle zu behandeln, sondern als Fundament.
Mutig wäre, Industriepolitik nicht mit Nostalgie zu verwechseln.
Dieses Land hat genug Menschen, die jeden Tag ihren Teil tun.
Pflegekräfte.
Handwerker.
Busfahrer.
Erzieherinnen.
Facharbeiter.
Selbstständige.
Angestellte.
Mittelständler.
Menschen, die arbeiten, pflegen, erziehen, pendeln, schuften, improvisieren und trotzdem morgens wieder aufstehen.
Die muss man nicht unter Generalverdacht stellen.
Die muss man ernst nehmen.
Vielleicht wäre das der Anfang von Führung.
Nicht dieses kalte Gerede von oben herab.
Nicht diese ewige Suche nach Schuldigen unter denen, die ohnehin tragen.
Nicht dieses Reformtheater, bei dem die Kulisse Zukunft heißt und dahinter die Mottenkiste steht.
Deutschland kann mehr als Mangelverwaltung mit erhobenem Zeigefinger.
Aber dafür braucht es Politik, die den Menschen etwas zutraut.
Politik, die erklärt.
Politik, die ehrlich ist.
Politik, die Zumutungen begründet.
Politik, die nicht spaltet zwischen den Fleißigen im Parteiprogramm und den Verdächtigen im echten Leben.
Man kann ein Land nur aufrichten, wenn man seine Menschen nicht vorher kleinmacht.
Das wäre vielleicht mal ein Anfang.
Nicht perfekt.
Nicht bequem.
Nicht billig.
Aber erwachsen.
Und damit wären wir dann schon weiter als bei den meisten sogenannten Reformdebatten der letzten Wochen.
Was sind wir doch für ein armseliges Land, wenn es um die Hilfe in echten Notsituationen geht!
🇩🇪
Am Bespiel Frankreich sieht man, wie es aussieht, wenn die Regierung Massnahmen für ihre Bürger ergreift.
🇫🇷
#Klimawandel#Hitzerekorde
“So hat es damals auch angefangen“ - Margot Friedländer.
Je mehr Menschen in Deutschland und Europa das begreifen, je früher sie gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass aufstehen, desto stärker unsere Demokratie.
Freiheit muss sich wehren können und vor allem wollen.
#NieWieder
"Deutsche sind zu oft krank."
Tja, ins Verhältnis zu anderen Ländern gesetzt, sieht man die Idiotie dieses Gedanken... die #CDU hat augenscheinlich einfach nur Spaß an Gängelung... mit konstruktiver Arbeitsmarktpolitik hat das einfach mal gar nichts zu tun! 🤷🏼♂️
„S. unterstellt,dass Fraktionschef Jens Spahn,der an den Verhandlungen zwischen Union und SPD im Koalitionsausschuss beteiligt ist,ein persönliches Interesse an einem Ende des Gesetzes haben könnte. Seine Karriere wurde in den vergangenen Jahren mehrfach durch das IFG bedroht“😵💫
Der unbeliebteste deutsche Politiker verkündet:
Jens Spahn behauptet im Tagesspiegel, wer morgens nicht „wirklich krank“ ist, aber kurz zweifelt, würde sich dann im Zweifel fürs Arbeiten entscheiden.
Gemeint ist die Krankmeldung am ersten Tag.
Und ab hier wird’s radioaktiv.
Spahn spricht über Menschen, als wären sie ein Volk von Krankheitsschauspielern, das man mit Attestpflicht dressieren muss.
Er stellt Millionen unter Generalverdacht, während ausgerechnet Spahn längst vor einem Untersuchungsausschuss stehen müsste – nicht als Zaungast, sondern als Hauptdarsteller.
Sein Ton ist die übliche Spahn‑Selbstüberhöhung:
Die Bürger sind verdächtig, die Politik ist unfehlbar.
In Wirklichkeit schleppen sich Menschen krank zur Arbeit, weil genau solche Politiker seit Jahren jedes Vertrauen zertrampeln und dann mit moralischem Zeigefinger auftreten, als wären sie die letzten Leuchttürme der Vernunft.
Maximal bösartig, maximal komprimiert:
Spahn belehrt ein Land, dessen Realität er nicht kennt, nicht versteht und nicht mal aushalten würde – aber dafür umso lauter verurteilt.😡
Die Regierung erlaubt jetzt befristete Arbeitsverträge mit bis zu sechs Verlängerungen. Ein Arbeitsmarkt wie ein schlechter Witz – nur dass der Schaden real ist. Sechs Verlängerungen. Das ist keine Reform, das ist ein staatlich verordneter Dauerzustand zwischen Hoffnung, Demütigung und purer Verzweiflung. Keine Wohnung, weil jeder Vermieter bei "sechsfach befristet" nur lacht. Kein Darlehen, weil jede Bank sagt: "Kommen Sie wieder, wenn Ihre Regierung nicht komplett den Verstand verloren hat." Und dann verkauft man diesen Albtraum als Modernisierung. Einfach irre, diese Regierung unter Friedrich Merz. Ein Arbeitsleben wie ein Hamsterrad: laufen, laufen, laufen – und am Ende steht man genau da, wo man angefangen hat. Maximal böse, maximal komprimiert: Sechsfach befristet ist politisch verpackte Prekarität – ein Hohn auf jeden, der arbeiten und leben will.😡
Danke, lieber @vassiligolod, für Ihre Nüchternheit und Ihre Worte in dieser Nacht. Genau solche Zeuginnen und Zeugen fürchtet der Kreml am meisten, weil sie die Wahrheit nicht verschweigen. Bleiben Sie sicher, Sie und Ihr Kollege. Kyjiw braucht Journalisten wie Sie, mehr denn je.
Nur in Deutschland kann eine Krankmeldung gleichzeitig als medizinisches Dokument und als Charakterzeugnis verstanden werden:
Du bist nicht nur krank. Du musst erst mal beweisen, dass du kein Betrüger bist.
😁🇩🇪🥂
Herr @bundeskanzler , @BundesregDE
Wir möchten dann aber auch am 1. Krankheitstag die AU von aller Abgeordneten sehen. Schließlich sind WIR Ihre Arbeitgeber❗️
Merz will die telefonische Krankschreibung abschaffen und Atteste ab dem ersten Krankheitstag verlangen.
Im nächsten Satz redet er dann wieder von Bürokratieabbau.
Der Mann ist nicht mal mehr in der Lage, zwei aufeinanderfolgende Sätze widerspruchsfrei zu überstehen.
Erstmal schön montags morgens mit Magen-Darm-Infekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arzt schleppen und das Wartezimmer vollscheißen, damit Friedrich Merz denk er hätte in seinem Leben was sinnvolles getan.