Professor of Political Science at the University of Mannheim.
Interested in elections, party competition, coalition politics and legislatures. #FirstGen
@SebTillmann@faznet Wir hatten 2021 mal dt. Politikwissenschaftler (N = ~300) nach ihrer persönlichen positionalen Nähe zu verschiedenen Parteien befragt. https://t.co/7X0JSqOHZk
Using a novel multi-step text analysis approach, we find that only in a limited number of prominent issue areas, including domestic affairs, labor policy, macroeconomic issues and civil rights, did German parties associate the pandemic with issues they traditionally own.
In a new open access contribution to Party Politics, @chklamm, Simone Ponzetto, Iris Rehbein, @SarahWagnerPhD and I study which additional topics parties address in their press releases when publishing their position on the COVID-19 pandemic: https://t.co/Ie1aiKKOUu 1/2
Wie sollte die Union mit der AfD umgehen? Zur Gretchenfrage haben wir ein Umfrageexperiment durchgeführt (Spoiler: Der sweet spot liegt in einer Strategie themenbasierter Kooperation und Abgrenzung zur AfD, nicht in einer Koalition und nicht in einer hermetischen Brandmauer). 🧵
Eine Partei gewinnt für ein eigenes Anliegen eine parlamentarische Mehrheit, präsentiert es aber nicht als Erfolg, sondern schämt sich dafür, weil die aus Ihrer Sicht Falschen zustimmt haben. Künftig mögen die Regeln die nachträgliche Annulierung solcher parlamentarischer Mehrheiten ermöglichen. Darf ich fragen, was dieser Gedanke für die Gestaltungsmöglichkeit von Parteien und die freie Wahl von Parlamenten impliziert?
Analog zur Positionsverschiebung der Grünen und zur angewachsenen innerkoalitionären Stärke der CDU hat sich das grün-schwarze Koalitionsabkommen wirtschafts- und gesellschaftspolitisch nach rechts verschoben. 1/2
Egal, wo man politisch steht: flexible Mehrheiten / Minderheitsregierungen sind eine legitime Variante der Mehrheitsbildung, die auch im GG praktiziert werden kann (und bei so viel Fragmentierung und Polarisierung m.E. auch praktiziert werden sollte).
Auch wenn Amthor einen neuen Deutungsrahmen für Politik unsterstellt ("Stabilität vs. Chaos") - Unionswähler scheinen sich (empirisch) auch noch für gute alte Inhalte zu interessieren: Einstellungen zu Links/Rechts, Zuwanderung und Sozialstaat kovariieren mit Wahl der Union.
How does coalition participation influence party membership? Hanna Bäck, @MichaelImre and I find that junior coalition partners lose more members than parties that govern alone, and an increasing ideol. diversity within the cabinet is related to a decreasing number of members /1
Von wegen Sozialwissenschaftler hätten keine Prognosefähigkeit (s.u.). Vllt ist alles ein wenig komplexer als die Erzählung von DEN Demokraten gegen DIE Faschisten. Vllt gibt es Nuancen zwischen einer Koalition / einer Abstimmung und vllt kommt es auch auf die Inhalte an?
Seit der vergangenen Bundestagswahl wurde viel über die Gründe hinter dem Misserfolg der FDP spekuliert. Doch welche Wähler sind der Partei überhaupt verloren gegangen und was können wir über ihre möglichen Motive sagen? Ein Thread mit ein paar deskriptiven Mustern. 🧵👇
🚨 Just shipped a major update to GERDA, the German Election Database.
- State elections update: new years + mail-in
- 3 new election types: Mayoral, County, European
- Municipal elections: 1984-2025
- Meinungsbild public opinion
- New website & features
https://t.co/P5OsXzJwN3
Interested in the politics of grand coalitions? Thomas Bräuninger and I have an entry on that topic in the recently published Encyclopedia of Political Representation, edited by Eva Heida Onnudottir,
@andrea_piter and Hermann Schmitt: https://t.co/AZCMvhm8li
Mit Benjamin-Immanuel Hoff konnte ich in seinem Podcast "Kunst der Freiheit" über Koalitionskorsett, flexible Mehrheiten und die Brandmauer diskutieren.
https://t.co/IJiCu6zPQ1
History doesn’t repeat itself, but it rhymes. Many of the AfD’s strongholds in this election were already strongholds of its far-right predecessor party, the Republikaner, which entered state parliament in 1992. However, this electoral persistence varies across space. 🧵
Mit ein paar Beiträgen von mir und einem Verweis auf die gemeinsame Studie mit Richard Traunmüller in der PVS/GPSQ: https://t.co/NBeVbRHovj (open access)
[🔎À lire] 🇩🇪 Les élections régionales de mars 2026 dans le Bade-Wurtemberg : un premier test pour le gouvernement ‘‘noir-rouge’’ de Friedrich Merz ?
Analyse de Marc Debus dans cette nouvelle note @CerfaIfri➡️https://t.co/fhxXnZGajS