@christo_philos Wenn alles selbstrefenziell ist, bewegen uns in Paradoxien, die jeder Logik entbehren. Dort gibt es dann auch keine Wahrheit und keine Wirklichkeit, weil sich nichts mehr unterscheidet. Na ja, schwer zu verstehen, denke ich.
@christo_philos Lieber Herr Vogel, Selbsterkenntnis ist nicht Gnade, die einem gewährt wird, sondern der Versuch, das eigene Denken und Handeln in seiner Zeit besser zu verstehen. Dazu braucht es Selbstreflexion und Erfahrung. Niemand ausser mir und gute Freunde können das leisten.
@christo_philos Leider ist umfassende Selbsterkenntnis laut Neurowissenschaftlern genausowenig möglich wie das Erkennen der Wirklichkeit. Sonst wären wir Menschen allmächtig. Tatsächlich sollten wir bescheiden sein.
@christo_philos Sie scheinen mir, ein Mystiker zu sein. Ich kenne solche Gotteserfahrungen durch Innenschau nicht. Hatten Sie irgenwann ein besonderes, persönliches Erlebnis? Die Wirklichkeit ist nicht erfahrbar, nur die Realität, wenn ich jetzt die Worte eintippe.
@SWagenknecht Ich verstehe den Sinn Ihres Posts nicht. BSW bleibt als Minifraktion in S.-A. nur die Rolle des Juniorpartners. Deshalb müssen sie koalieren. Wenn Sie nun Ihrer jahrzehntelangen Kritik an der Politik der Altparteien Taten folgen lassen wollen, tun Sie endlich den Schritt und
@christo_philos Die "Negation des Wirklichen" ist genau das Problem, dem wir gegenüberstehen: Es ist nicht eindeutig definiert, was die Wirklichkeit (für Sie Wahrheit in Form der christlichen Botschaft) ist, da der Mensch als adaptives Wesen (Stärke und Schwäche zugleich) diese "Wirklichkeit"
«The real problem of humanity is the following: we have created a Star Wars civilization, with Stone Age emotions, medieval institutions, and godlike technology»
— Edward Osborne Wilson
@christo_philos wie Kardinal Müller oder der exkommunizierte Erbischof Vigano sprechen noch klare und ehrliche Worte. Das führt bei vielen zu Realitätsverlust, der durch gutgemeinte christliche Spiritualität nur schwer korrigiert werden kann.
@christo_philos Ich wünschte mir dieses ontologische Ideal. Dann hätte ich mehr Zuversicht Aber wir sind leider als sterbliche Wesen nicht auf ewige, universelle Wahrheiten hin konzipiert worden. Und Gut und Böse sind kulturell geprägt und variieren deshalb, nur in Kleingruppen gesichert,
@christo_philos ausserhalb durch Partikularinteressen verunsichert. Das mediale Zeitalter verstärkt diesen Effekt und bietet dem Menschen durch ungesicherte Informationsinhalte immer weniger Halt. Sehen Sie sich dazu nur die woken Botschaften der christlichen Kirchen heute an: nur Aussenseiter