Werbung in eigener Sache - Antworten auf Fragen, die Sie zuvor nicht gestellt haben, erhalten Sie am 11.12.2025 um 11 Uhr im Kino-Museum Tübingen: https://t.co/JKM23hhIPH
Eintrittspreis:
Heteros, Schwle, Lsben: 14 Euro
Bisex.elle: zweimal die Hälfte
Die laut Zensus 2022 bundesweit 969 Nichtbinären teilen den Eintrittspreis durch 1 und dann heimlich durch 0
Willkommen im Club!
Dabei habe weder beleidigt noch gepöbelt, sondern nur widersprochen.
Natürlich darf mich jeder blockieren.
Aber gerade dieses demonstrative Zuschlagen der Tür gegenüber Beitragszahlern, die das Gehalt erwirtschaften müssen und deren Kritik offenbar schon als Zumutung empfunden wird, steht für mich sinnbildlich für ein größeres Problem: Man sendet, erklärt und belehrt, möchte den Widerspruch derjenigen aber offenbar nicht hören.
Und anschließend wundert man sich über schwindendes Vertrauen.
"Im Grunde hat der gesunde Menschenverstand, mit dem die Union zurückkam, verloren. Nicht wegen der Wähler, sondern mangels politischer Führung."
Richtig. Und darin sind sie bis heute unbelehrbar. Viele Frauen haben die CDU erstmals gewählt, weil sie konsequente Position gegen frauenverachtende identitätsideologische Politik in ihrem Wahlprogramm hatte – vor allem das Nordische Modell und die Abschaffung des Selbstbestimmungsgesetzes. Außerdem standen sie gegen die Legalisierung von Leihmutterschaft.
Die CDU als klarer Wahlgewinner hat sich von der SPD – den Wahlverlierern – herunterhandeln lassen auf eine vorgezogene Evaluation des Selbstbestimmungsgesetzes, die nun dank @PrienKarin klammheimlich gar nicht mehr stattfindet. Die reguläre Evaluation wird in ihrem juristischen Teil wie es aussieht von einem SPD-Juristen geleitet, der aktivistische Pro-SelfID-Positionen vertritt. Das Nordische Modell scheinen sie vollständig aufgegeben zu haben. Mindestens 2 prominente CDU-Politiker haben sich ein Baby über Leihmutterschaft gekauft und die Frauenunion liebäugelt mit der Legalisierung der Eizellspende.
Wir haben gewarnt. Laufend. Beharrlich. Aber auf uns wollte man nicht hören. Man hörte auf Instagram-Influencer und steuerfinanzierte Pseudo-NGOs, die die CDU von Anfang an ins rechtsextreme Eck stellten und sie ohnehin nicht wählen.
Da bin ich sogar bei Ihnen. Ausgetretene Pfade darf man sehr gerne verlassen. Nur ist nicht jeder Schritt abseits des Weges automatisch Fortschritt?
Modernität braucht keine Förmlichkeit von 1955. Aber ein Staatsakt darf auch 2026 noch anders klingen als die Anmoderation eines Boxkampfs.
„Heeeenriiiiiiiiiiiii Maaaaaaaaskeeeeee!“ - was wie die Ansage vor einem Boxkampf klang, war gestern Teil des Festakts zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen.
Katja Riemann moderierte vor den Spitzen der Verfassungsorgane. Und kündigte den Bundespräsidenten an wie einen Boxer vor dem Titelkampf. Da darf man sich durchaus fragen, ob hier noch jemand ein Gespür für Anlass und Form hatte.
Natürlich darf ein Nationalfeiertag lebendig sein. Er soll es sogar sein. Aber lebendig und deplatziert sind zwei verschiedene Dinge.
Der 3. Oktober ist schließlich keine Sportveranstaltung. Dass wir diesen Nationalfeiertag überhaupt begehen können, verdanken wir wesentlich dem Mut der Bürger, die 1989 in der DDR auf die Straße gingen. Menschen, die damals keineswegs wussten, wie glimpflich die Geschichte ausgehen würde. Sie riskierten ihre Freiheit, ihre berufliche Existenz und im schlimmsten Fall weit mehr.
Ohne diesen Mut hätte es keine Friedliche Revolution gegeben und ohne die keine deutsche Einheit am 3. Oktober 1990.
Gerade deshalb darf man von einem Festakt, der ausdrücklich den protokollarischen Höhepunkt dieses Nationalfeiertags bildet, etwas mehr erwarten als den „Höhepunkt“ einer Event-Moderation.
Form ist dabei kein Selbstzweck, sondern Ausdruck von Respekt: vor dem Anlass, vor den Institutionen unseres Staates und vor denjenigen, deren Mut diesen Tag überhaupt erst möglich gemacht hat.
Man muss einen Staatsakt nicht in Ehrfurcht erstarren lassen, aber man sollte noch erkennen können, dass es einer ist.
Immerhin fühlte sich auch Friedrich Merz gut unterhalten…
Da hat Katja Riemann heute am Nationalfeiertag in zehn Sekunden den letzten verbliebenen Rest der Würde eines Verfassungsorgans komplett geschreddert. Man bekommt den Mund vor lauter Staunen nicht mehr zu.
@VerfFetischist Neue Sachlichkeit, 2026: Der Bundespräsident spricht von „Vulgärdemokraten“, die Moderatorin kündigt ihn mit Boxkampf-Pathos an und der Bundeskanzler fühlt sich gut unterhalten.
(George Grosz, Die Stützen der Gesellschaft, 1926)
Neue Sachlichkeit, 2026: Der Bundespräsident spricht von „Vulgärdemokraten“, die Moderatorin kündigt ihn mit Boxkampf-Pathos an und der Bundeskanzler fühlt sich gut unterhalten.
(George Grosz, Die Stützen der Gesellschaft, 1926)
„Meinungsfreiheit live“ ist schon eine bemerkenswert große verfassungsrechtliche Bühne für einen Studiogast, der auf die Frage, wie er den Sommer fand, einfach „schön“ antwortet.
Offenbar lautete die implizite Frage weniger: „Wie haben Sie den Sommer persönlich empfunden?“, sondern eher: „Teilen Sie die offenbar erwartete Bewertung dieses Sommers?“
Wenn die Antwort dann anders ausfällt, zeigt man sich überrascht und versichert in grandioser gebührenfinanzierter Großzügigkeit, dass diese wohl abweichende Geschmacksäußerung eben „Meinungsfreiheit live“ sei.
Auch der Hinweis auf Rekorde verdient Präzision: „Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ meint bei der deutschen Flächenzeitreihe seit 1881, nicht „seit Menschengedenken“ und schon gar nicht „noch nie zuvor“. Über frühere Jahrhunderte wissen wir dank historischer Klimatologie und Proxydaten durchaus einiges. Der außergewöhnliche Hitze- und Dürresommer 1540 ist beispielsweise hervorragend dokumentiert und war in Teilen Mitteleuropas möglicherweise sogar extremer als 2003.
Das widerlegt keinen Klimawandel, sondern nur die Vorstellung, Klimageschichte habe 1881 begonnen.
Vielleicht liegt die eigentliche Überraschung also weniger in der ehrlichen Antwort als in der medialen Erwartung, welche Antwort auf eine offen gestellte Frage offenbar erwartet wird.
„Meinungsfreiheit live“ ist schon eine bemerkenswert große verfassungsrechtliche Bühne für einen Studiogast, der auf die Frage, wie er den Sommer fand, einfach „schön“ antwortet.
Offenbar lautete die implizite Frage weniger: „Wie haben Sie den Sommer persönlich empfunden?“, sondern eher: „Teilen Sie die offenbar erwartete Bewertung dieses Sommers?“
Wenn die Antwort dann anders ausfällt, zeigt man sich überrascht und versichert in grandioser gebührenfinanzierter Großzügigkeit, dass diese wohl abweichende Geschmacksäußerung eben „Meinungsfreiheit live“ sei.
Auch der Hinweis auf Rekorde verdient Präzision: „Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ meint bei der deutschen Flächenzeitreihe seit 1881, nicht „seit Menschengedenken“ und schon gar nicht „noch nie zuvor“. Über frühere Jahrhunderte wissen wir dank historischer Klimatologie und Proxydaten durchaus einiges. Der außergewöhnliche Hitze- und Dürresommer 1540 ist beispielsweise hervorragend dokumentiert und war in Teilen Mitteleuropas möglicherweise sogar extremer als 2003.
Das widerlegt keinen Klimawandel, sondern nur die Vorstellung, Klimageschichte habe 1881 begonnen.
Vielleicht liegt die eigentliche Überraschung also weniger in der ehrlichen Antwort als in der medialen Erwartung, welche Antwort auf eine offen gestellte Frage offenbar erwartet wird.
Robert Habeck steht an einem verlassenen Bahnsteig in einer kleinen deutschen Stadt, die von der Zeit vergessen scheint. Es ist Nacht, und die Dunkelheit ist so dicht, dass sie fast greifbar ist. Der Mond verweigert sich, seine silbrigen Strahlen auf den nassen, rutschigen Boden zu werfen, wo Pfützen wie Spiegel der Einsamkeit liegen.
Habecks Herz pocht in der Stille, die nur durch das ferne Rauschen eines Zuges durchbrochen wird, der nie anhält. Der Bahnsteig, von Unkraut überwuchert und mit verrosteten Schienen, scheint ein Relikt aus einer anderen Welt. Habeck, bekannt für seine Entschlossenheit und seinen Kampf für ein ökologisches Deutschland, steht nun vor einer Herausforderung, die ihm weniger politisch, sondern menschlich erscheint:
Er muss den Bahnsteig wechseln, um den letzten Zug zu erreichen, der ihn zurück in die Zivilisation bringen könnte.
Mit jedem Schritt, den er wagt, knistert das Laub unter seinen Füßen, als wollte es ihn warnen. Der Wind, ein unsichtbarer Begleiter, trägt die Geschichten der Stadt zu ihm, Geschichten von verlorenen Träumen und verpassten Gelegenheiten. Habeck, dessen Gesicht von der Dunkelheit verschluckt wird, tastet sich vorwärts, seine Hand greift nach dem kalten Metall des Geländers, das ihn von einem Bahnsteig zum anderen führt.
Es ist ein Moment der Reflexion, ein Augenblick, in dem der ehemalige Minister nicht nur den Bahnsteig, sondern auch seine eigenen Überzeugungen und seine Rolle in der Gesellschaft hinterfragt.
Die Dunkelheit, die ihn umgibt, ist nicht nur physisch, sondern auch metaphorisch, eine Erinnerung daran, dass selbst in den höchsten Positionen der Macht Momente der Unsicherheit und Zweifel kommen.
Als er schließlich den anderen Bahnsteig erreicht, ist es nicht nur ein physischer Übergang, sondern auch ein symbolischer.
Robert Habeck, der in der Dunkelheit einen Bahnsteig gewechselt hat, versteht nun mehr als je zuvor, dass der Weg zum Wandel oft im Dunkeln beginnt, in der Stille und in der Einsamkeit der eigenen Gedanken.
Und in der Ferne bellt ein Hund.
🔴 School teacher in France trying to stop them vandalising the school. So they attack her.
Schools are being burnt to the ground all across the country.
Teachers, students and bystanders all attacked and injured.
Macron has been silent.