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Der Berliner Datenhack ist kein „unglücklicher Cybervorfall“.
Wenn sich auch nur annähernd die behaupteten 5,7 bis 5,8 Terabyte bestätigen, reden wir über einen IT-Security-, Management- und möglicherweise sogar Staatssicherheits-Skandal ersten Ranges.
Nach offiziellen Angaben flossen bereits zwischen dem 7. und 12. August Daten ab. Die betroffenen Senatsverwaltungen wurden erst am 14. August vom Landesnetz getrennt.
Und jetzt bitte nicht die übliche Nebelkerze vom „hochprofessionellen Angreifer“.
Wir reden hier nicht über eine gestohlene Excel-Datei.
Terabytes sensible Daten müssen gefunden, massenhaft gelesen, über Systeme zusammengetragen, häufig zwischengespeichert oder komprimiert und anschließend nach außen übertragen werden.
Das produziert Spuren.
Ungewöhnliche Massenzugriffe.
File Enumeration.
Auffällige Service-Account-Nutzung.
Privilege Escalation.
Laterale Bewegung.
Staging.
Kompression.
Ungewöhnliche Read-Raten.
Atypische externe Sessions.
Egress-Anomalien.
Abweichungen vom normalen Trafficprofil.
Dafür braucht man 2026 keine Geheimdiensttechnik.
SOC, SIEM, EDR/XDR, NetFlow, IDS/IPS, zentrale Logs, UEBA und automatisierte Korrelation sind heute keine exotischen Spezialwerkzeuge mehr, sondern Grundlagen professioneller IT-Security.
Wir haben solche Auffälligkeiten schon vor 20 Jahren mit Wireshark und erheblich primitiveren Mitteln gefunden.
Ein ordentlich überwachtes Behördennetz hätte deshalb spätestens AM ERSTEN TAG anfangen müssen, Weihnachtsbaum zu spielen.
Und selbst die reine Datenmenge ist nur die halbe Geschichte.
Denn inzwischen wird bekannt, was sich unter den gestohlenen Unterlagen befinden soll:
Personalakten.
Gehaltsdaten.
Bewerbungsunterlagen.
Vertrauliche Unterlagen aus Bundesratsausschüssen.
Mögliche Zugangsdaten und Passwörter für Verwaltungsdatenbanken und Zahlungsdienstleister.
Und dann kommt der Punkt, bei dem jede halbwegs ernsthafte Sicherheitsorganisation komplett eskalieren müsste:
SCHWACHSTELLENANALYSEN ZUR BERLINER TRINKWASSERVERSORGUNG.
Bitte einmal wirken lassen.
Schwachstellenanalysen kritischer Infrastruktur.
Wenn sich das in der laufenden forensischen Prüfung bestätigt, ist das nicht mehr bloß ein Datenschutzproblem.
Dann wurden potentiellen Angreifern Informationen geliefert, die sie sich normalerweise in mühsamer Reconnaissance erst selbst beschaffen müssten.
Eine Schwachstellenanalyse dokumentiert schließlich gerade:
Wo bestehen Risiken?
Was ist besonders schützenswert?
Welche Abhängigkeiten gibt es?
Wo liegen mögliche Angriffspunkte?
Wo muss technisch oder organisatorisch nachgebessert werden?
Das sind keine belanglosen Verwaltungsunterlagen.
Das können Informationen sein, mit denen sich Angriffe deutlich gezielter vorbereiten lassen.
Und solche Dokumente dürfen nicht in einem Bereich liegen, den ein kompromittierter Account oder ein einzelner erfolgreicher Angriff einfach mit leer räumen kann.
Dafür gibt es seit Jahrzehnten ein paar ausgesprochen langweilige Grundprinzipien:
Need-to-know.
Least Privilege.
Klassifizierung.
Segmentierung.
Strikte Zugriffskontrolle.
Lückenloses Logging.
Überwachung privilegierter Zugriffe.
Begrenzung des Blast Radius.
Auch das ist kein Cybersecurity-Voodoo.
Das ist Basisarbeit.
Wenn ein Angreifer tagelang Terabytes an Verwaltungsdaten exfiltrieren und dabei potentiell bis an sicherheitsrelevante Infrastrukturinformationen herankommen kann, gibt es nur wenige ernsthafte Erklärungen:
Das Monitoring war unzureichend.
Das Monitoring war falsch konfiguriert.
Die Alarme wurden nicht ernst genommen.
Die Berechtigungen waren zu weit.
Die Segmentierung war unzureichend.
Oder bekannte Sicherheitsdefizite wurden organisatorisch, finanziell oder politisch akzeptiert.
Und spätestens hier endet die Verantwortung irgendeines Admins im Maschinenraum.
Dann reden wir über MANAGEMENTVERSAGEN.
IT-Security-Architektur ist Managementverantwortung.
Budget ist Managementverantwortung.
Personal ist Managementverantwortung.
Risikomanagement ist Managementverantwortung.
IAM und Berechtigungskonzepte sind Managementverantwortung.
Schutzbedarfsklassen und Segmentierung sind Managementverantwortung.
Eskalationswege sind Managementverantwortung.
Und die bewusste Akzeptanz bekannter Risiken ist selbstverständlich ebenfalls Managementverantwortung.
Bei einer Landesverwaltung endet diese Verantwortung deshalb nicht beim CIO oder IT-Leiter.
Sie reicht in die Leitung der zuständigen SENATSVERWALTUNGEN.
Wenn Warnungen ignoriert wurden: Managementversagen.
Wenn notwendige Mittel nicht bereitgestellt wurden: Managementversagen.
Wenn bekannte Alt- und Insellösungen weiterbetrieben wurden: Managementversagen.
Wenn keine ausreichende Überwachung vorhanden war: Managementversagen.
Wenn Alarme vorhanden waren und niemand gehandelt hat: Managementversagen.
Und wenn Schwachstellenanalysen kritischer Infrastruktur innerhalb des erreichbaren Blast Radius eines kompromittierten Systems lagen, dann muss auch das politisch und organisatorisch bis ins letzte Detail aufgearbeitet werden.
Dabei gilt ausdr��cklich:
Techniker, die seit Jahren auf Missstände hingewiesen, Security-Maßnahmen beantragt und Risiken dokumentiert haben, dürfen jetzt nicht als Bauernopfer herhalten.
Ich will deshalb keine Pressekonferenz mit Worthülsen über „hohe kriminelle Energie“.
Ich will:
Die Logs.
Die Alerts.
Die Zeitstempel.
Die SIEM-Events.
Die EDR-Meldungen.
Die Netzwerk-Telemetrie.
Die IAM- und Berechtigungskonzepte.
Die Segmentierung.
Die Schutzbedarfsklassifizierung.
Die SOC-Eskalationen.
Die Risikoregister.
Die Security-Audits.
Die Budgetentscheidungen.
Die abgelehnten Maßnahmen.
Und die Namen derjenigen, die entschieden haben.
Denn professionelle Angreifer sind der Grund, WARUM man professionelle IT-Security betreibt.
Sie sind keine Entschuldigung dafür, dass sie nicht funktioniert.
Die Frage lautet inzwischen deshalb nicht mehr:
„Wie konnten Hacker Berlin angreifen?“
Sondern:
Wie konnten Angreifer TAGELANG Terabytes aus einer Landesverwaltung tragen, ohne rechtzeitig gestoppt zu werden – und dabei möglicherweise Informationen erbeuten, mit denen sich der Staat und seine kritische Infrastruktur selbst gezielter angreifen lassen?
Wenn sich das alles bestätigt, ist das kein peinlicher IT-Unfall mehr.
Dann ist es ein vollständiges Versagen von IT-Security, Governance und Management.
Und dafür reicht keine Pressekonferenz.
Dafür braucht es technische Aufklärung, politische Verantwortung und Konsequenzen.
Und als wäre das alles nicht schon grotesk genug, soll diese Stadt demnächst auch noch von einer politischen Mehrheit regiert werden, bei der Sicherheit erfahrungsgemäß nicht gerade ganz oben auf der Prioritätenliste steht.
Da wird mir tatsächlich kotzübel.
Berlin hat gerade vorgeführt, dass seine Verwaltung offenbar nicht einmal in der Lage war, einen massiven Datenabfluss rechtzeitig zu erkennen und zu stoppen. Gleichzeitig liegen nun möglicherweise sicherheitsrelevante Informationen bei Kriminellen.
Man kann über Ideologie streiten, über Sozialpolitik, Verkehr, Wohnen oder Klima.
Aber bei Sicherheit gibt es keinen zweiten Versuch.
Wer kritische Infrastruktur, Verwaltungsnetze und sensible Daten nicht schützen kann, verwaltet keinen Staat mehr souverän – er verwaltet nur noch dessen Verwundbarkeit.
Und genau das ist das eigentlich Verstörende an diesem Fall:
Berlin wurde nicht nur gehackt. Berlin hat potentiellen Angreifern gezeigt, wie tief sie kommen können.
Eine Stadt, die ihre eigene digitale Verteidigung nicht beherrscht, gehört natürlich nicht buchstäblich den Angreifern.
Aber sie hat ihnen gerade gezeigt, dass die Tür weiter offensteht, als einem lieb sein kann.
Angela Merkel und die CDU haben früher exakt so gesprochen wie heute die AfD.
Und ausgerechnet DIESE CDU wettert jetzt gegen die AfD – wegen der gleichen Worte, die sie selbst jahrelang ganz normal im Mund geführt hat.
Es ist absurd.
Spot on!! 🎯😎😆
I can’t wait for the comments!!
Nicklas Nilsson explains the difference between right-wing and left-wing people in spot-on text on Facebook:
"If a right-wing person is gay, then he is, and he doesn't care what others think.
If a left-winger is gay, then he demands legal changes, protests against everything and everyone, and turns it into a political struggle.
If a right-winger is vegan, then he simply doesn't eat meat.
If a left-winger is vegan, then he wants to ban meat, halt food production, and protest outside farms and chicken farms.
If a right-winger doesn't like guns, then he just doesn't buy any.
If a left-winger doesn't like guns, then he tries to ban them, prevent everyone else from owning one, and hates those who do.
If a right-winger is worried about the climate, then he flies less, drives an electric car if it suits him, and sorts his waste.
If a left-winger is worried about the climate, then he wants to ban fossil fuel cars, air travel, and meat for everyone else, protest outside factories, and demand that the state forces the change.
If a right-winger wants to give his children a good education, then he moves to an area with good schools, or chooses a private school, or gets involved himself.
If a left-winger wants to give his children a good education, then he demands more tax money from everyone, equal results for all, a ban on charter schools, and protests against every inequality.
If a right-winger complains about his job or workplace.. he doesn't. He changes jobs or starts his own business.
If a left-winger complains about his job – then it's the boss, the company, or the colleagues who are at fault. He demands collective agreements, strikes, changes for the whole community, and protests against the company so that it suits him.
If a right-winger is dissatisfied with his housing or rent, then he moves, renovates, or buys something else.
If a left-winger is dissatisfied with his housing or rent, then he demands rent freezes, more subsidies, regulations for everyone, and protests against landlords and politicians.
If a right-winger fails with a business or an investment that goes wrong, then he gets up, dusts himself off, and tries again tomorrow.
If a left-winger runs out of money on the 24th, then he blames the rich for having too much and needing to contribute more, blames the lottery win that didn't come home last week, and mutters that he has such damn bad luck.
If a right-winger sees this – then he sends it to a few friends for a good laugh.
If a left-winger sees this – then he tries to argue against it, get it removed, and delete me from Facebook."
On te vend depuis 40 ans que sans « sensibilité de gauche », les gens crèvent de faim.
C’est exactement l’inverse de ce que disent les chiffres.
1990 : 2,3 milliards d’êtres humains en pauvreté extrême. 38 % de l’humanité.
2025 : 808 millions. Environ 10 %.
1,5 milliard de personnes sorties de la misère absolue en 35 ans.
La plus grande réduction de souffrance humaine de toute l’histoire de l’espèce.
Qui a fait ça ?
Pas l’aide internationale.
Pas les ONG.
Pas les programmes de redistribution.
Pas la sensibilité de gauche.
Le marché.
L’ouverture commerciale.
La Chine de Deng qui abandonne le maoïsme en 1978.
L’Inde qui libéralise en 1991.
Le Vietnam, l’Indonésie, le Bangladesh qui s’ouvrent au capitalisme.
Les seuls endroits où l’extrême pauvreté a explosé sur la même période ?
Le Venezuela socialiste (de 27 % à plus de 80 % en dix ans, inflation à 130 000 %, un Vénézuélien moyen qui a perdu 11 kilos).
La Corée du Nord.
Cuba.
Le Zimbabwe de Mugabe.
La gauche ne nourrit pas les pauvres.
Elle les fabrique.
Le capitalisme produit tellement de richesse que même ses « perdants » américains vivent mieux que la classe moyenne soviétique.
Un pauvre américain a un frigo, une voiture, un téléphone, la clim et internet.
Un pauvre cubain attend du riz.
Et le « social américain est un désastre » reste une légende française.
PIB par habitant US : 80 000 $.
France : 45 000 $.
Un Mississippien (l’État le plus pauvre des États-Unis) a un revenu médian supérieur au Français moyen.
Dans un système libéral, il y a plus de richesse créée, plus largement distribuée, et beaucoup moins de pauvres.
Partout. Sans exception. Sur toutes les périodes mesurées.
Être de gauche en 2026 face à ces données, ce n’est plus de la sensibilité.
C’est préférer la posture morale aux résultats.
La compassion sans résultats, ça s’appelle de la vanité.
Der Spießer
Der Spießer ist nicht der Mann, der samstags sein Auto wäscht. Das wäre zu einfach. Vielleicht liebt er sein Auto wirklich. Liebe äußert sich bei Männern häufig in der Reinigung lebloser Gegenstände, weil diese nicht widersprechen.
Der Spießer ist auch nicht zwangsläufig konservativ. Er kann Tätowierungen haben, Hafermilch trinken, gegen Rechts demonstrieren und seine Wohnung mit skandinavischen Möbeln ausstatten. Er kann sich für offen, tolerant und individuell halten. Meistens hält er sich sogar sehr intensiv dafür. Individualität ist heutzutage bekanntermaßen in vielen Farben erhältlich.
Der Spießer beginnt dort, wo die Angst zur Moral wird.
Er fürchtet den sozialen Abstieg, die falsche Meinung, den falschen Beruf, das falsche Viertel, den falschen Wein. Vor allem fürchtet er, dass andere Menschen ihr Leben anders führen könnten und dabei womöglich zufriedener sind. Das wäre unerträglich. Denn es würde bedeuten, dass seine Vorsicht kein Verdienst war, sondern nur Vorsicht.
Also erklärt er seine Gewohnheiten zu Tugenden.
Seine Karriere nennt er Selbstverwirklichung.
Seine Erschöpfung nennt er Leistungsbereitschaft.
Seine Ehe nennt er Partnerschaft, selbst wenn beide seit Jahren nur noch organisatorische Mitteilungen austauschen.
Seine Urlaubsreise nennt er Abenteuer, obwohl er sie sechs Monate vorher gebucht, versichert und anhand von Kundenbewertungen vollständig entschärft hat.
Der Spießer liebt das Leben vor allem dann, wenn es keine Überraschungen bereithält.
Er besitzt eine Hausratversicherung gegen den Verlust seiner Dinge und eine Haltung gegen den Verlust seiner Bedeutung. Er weiß, was man sagen darf, wann man betroffen sein muss und welche Empörung gesellschaftlich rentabel ist. Er möchte ein guter Mensch sein, allerdings nur unter Bedingungen, die seinen Komfort nicht gefährden.
Dabei ist der Spießer nicht böse. Das macht ihn so dauerhaft.
Böse Menschen sind selten und meistens unzuverlässig. Der Spießer hingegen erscheint pünktlich. Er füllt Formulare aus, hält Fristen ein und beteiligt sich an jeder Grausamkeit, sofern sie ordentlich verwaltet wird. Er braucht keine Überzeugung. Es genügt ihm, dass etwas üblich ist.
Vielleicht liegt darin seine eigentliche Definition: Der Spießer ist ein Mensch, der das Bestehende nicht deshalb verteidigt, weil es gut ist, sondern weil er sich darin eingerichtet hat.
Ödön von Horváths ewiger Spießer ist deshalb tatsächlich ewig. Er trägt heute nur bessere Kleidung. Er spricht von Achtsamkeit, Diversität oder Work-Life-Balance. Er besitzt ein Smartphone, eine Meinung zu Ernährung und möglicherweise einen höhenverstellbaren Schreibtisch. Doch tief in seinem Inneren hofft er noch immer, dass sich das Leben an die Hausordnung hält.
Es wird sich nicht daran halten.
Und genau das hat er ihm nie verziehen.
Danke für eure interessanten Kommentare.
Guten Tag. Ihr ...
@GenussTeam Du kannst (nur) das Kind abmelden und woanders anmelden, sollte es zufällig bei einer Freundin im genehmeren Bezirk wohnen. Kindergeldfolgen kenne ich nicht, wäre aber immer noch billiger als ne Privatschule.
Huge development from Europe: the EU has just banned Mistral’s new Le Chaton Fat model from being used in other countries.
Le Chaton Fat apparently crossed the line by being "insufficiently deferential to harmonized procedural norms" and by occasionally answering questions without first consulting a 900-page compliance framework.