Die Deutsche Nationalbibliothek braucht einen Anbau, um die vielen Bücher in deutscher Sprache in gedruckter Form lagern zu können.
Die Bundesregierung will diesem ostdeutschen Standort das Geld bisher nicht verlässlich zur Verfügung stellen und stattdessen anfangen, Bücher nur noch digital zu speichern - das ist risikoreich und missachtet die Geschichte der deutschen Druckkunst.
Ich habe deshalb einen Antrag in meine Fraktion im Leipziger Stadtrat und im Sächsischen Landtag eingebracht, um die Finanzierung zu sichern: https://t.co/VnyuOOQYs2
Zum "Internationalen Hurentag" lud die Leipziger Peterskirche am Dienstag nun im zweiten Jahr Prostituierte unter dem Motto "Huren im Hause des Herrn" ein, um dort für Prostitution zu werben. Der Protest vieler Christinnen aus dem letzten Jahr wurde ignoriert.
Die LVZ druckte vor zwei Monaten die Vision für das zukünftige Leipzig einer Prostituierten, die sich ein Bordell im Zentrum der Stadt wünscht, welches "etabliert wie der Friseursalon nebenan" sein solle.
Kein Wort von den Entbehrungen von Prostituierten. Es ist wie so oft: Eine kleine Minderheit in etwas besserer Lage (was ich jedem und jeder von Herzen gönne) spricht scheinbar für die vielen stummen Armen und relativiert damit ihre Situation.
Als Gesellschaft tragen wir die Verantwortung, auch in den gesellschaftlichen Randbereichen Menschen die Möglichkeiten zu schaffen, ein würdevolles Leben zu leben. In der Prostitution bedeutet das für die allermeisten: Ausstieg.
Eigentlich mag niemand Windräder. Aktuell lohnen sie sich aber für die Stromproduktion, weil die Bundesregierung das seit Jahren fördert. Trotzdem fehlen Speicher und Netzkapazität.
Wie die BSW-Landtagsfraktion zu Windrädern steht, was wir bisher gegen den wilden Ausbau erreichen konnten und was wir in Zukunft vorhaben, um die Bürger vor Umzingelung und teuren Strompreisen zu schützen, diskutieren wir am Samstag 17 Uhr in meinem Abgeordnetenbüro im Haus des Buches, Gerichtsweg 28. Kommen Sie gerne vorbei und arbeiten Sie an den Lösungen von morgen mit!
Graffiti in Leipzig sind ein Ärgernis für den Großteil der Bürger und für Eigentümer ein mitunter schwerer Finanzschaden.
Die Stadt tut seit Jahren kaum etwas dagegen und will das Wenige langsam ganz einstellen.
Ich habe deshalb nachgefragt und erstaunliche Antworten erhalten: Graffiti Hot Spots lassen sich nicht feststellen, die Hauseigentümer mögen sich bitte schnell und ausnahmslos selbst kümmern und man wisse garnicht, was daran ein Problem sein könnte.
Service-orientierte Verwaltung, die Immobilienentwicklung und eine anschauliche Stadt als Einheit sieht, sieht anders aus.
Als BSW-Stadtrat setze ich mich auch für fraktionslose Stadträte ein, dass sie bei der Ausübung ihres Mandates gleichbehandelt werden - wie jetzt bei der Berücksichtigung bei den Anfragen an den Oberbürgermeister.
Minderheitenschutz und damit die Achtung auch kleiner Wählergruppen ist für uns selbstverständlich.
Der Antrag wurde in der April-Ratsversammlung sowie gestern ein zweites Mal in der Mai-Versammlung mit deutlicher Mehrheit angenommen.
Die Hauptgegner einer solchen Gleichbehandlung sind - wie immer bisher, seit wir im Stadtrat sind - Linke und Grüne.
@Demokratiefans Deshalb kam ich auf "Hobby-Troll": Springt von Beitrag zu Beitrag, um seine Meinung zu propagieren - unabhängig davon, was der Ausgangspost ist. Hier kommentieren Sie gerade unter ein Statement gegen die Ansiedlung von Rüstungsindustrie in Leipzig.
Leipzig von der Kriegslogik befreien - keine Rüstungsindustrie in die Stadt der friedlichen Revolution.
Der Freistaat Sachsen muss frei von Rüstung werden.
Einladung: Wege aus der Konfrontation – Eindrücke aus Moskau
mit Reiner Braun und Eric Recke, MdL (BSW)
Der Krieg in der Ukraine dauert an, die Konfrontation zwischen dem Westen und Russland spitzt sich zu. Dauerhaften Frieden gibt es nur mit, nicht gegen Russland – doch diplomatische Wege werden sträflich vernachlässigt.
Reiner Braun war acht Tage in Moskau und bringt aktuelle Analysen direkt von einer hochkarätigen friedenspolitischen Konferenz, ausgerichtet vom Europainstitut der Akademie der Wissenschaften Russlands unter Beteiligung von Vertretern der BRICS+-Staaten, mit. Er wird über seine Eindrücke berichten und sich mit dem in Deutschland gepflegten Russland-Feindbild auseinandersetzen. Im Anschluss diskutieren wir gemeinsam.
Reiner Braun (Jg. 1952), Historiker und Journalist, war von 2013 bis 2022 Co-Präsident und Executive Director des International Peace Bureau (IPB) und ist heute dessen Vorstandsmitglied. Er war aktiv am „Krefelder Appell“ beteiligt, ist Chefredakteur der „Zeitung gegen den Krieg“ und engagiert sich u. a. in der Initiative „Stopp Air Base Ramstein“.
Datum: Freitag, 19.06.
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Abgeordnetenbüro Eric Recke im Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig