#Biodiversität
Wienerwald
Eine Borstige Dolchwespe begegnet andere Insekten am Feld-Mannstreu.
Im Lainzer Tiergarten gibt es immer interessante Tiere und Pflanzen zu entdecken.
In Wien ist der Feld-Mannstreu geschützt.
In einem Innenhof mitten in Wien
Ein Stieglitz hält Ausschau:
Gibt es hier Löwenzahn, Hirtentäschel, Flockenblumen oder Disteln?
Selbst in den kleinsten Offenflächen wie Ritzen können diese Lebenskünstler wachsen.
Der Charme von Pflaster und die Zustimmung zum Leben werden gemeinsam „erlebt“, das macht den Charme aus.
📷Den Franziskanerplatz in der Inneren Stadt (Wien) habe ich wegen seiner „Gritzen“ Pflaster besonders gern. Im Kleinen Cafe war früher ein Fleischhauer aus unserer Familie.
Das Übel der heutigen Zeit sind zart blühenden Pflanzen, die zwischen Betonplatten wachsen, und nicht die Betonplatten selbst.
Sind deshalb Veilchen lästiges „Unkraut“?
Dichter Hanshan (Tang-Zeit) fragte:
„Was existiert in meinem Garten?
Weiße Wolken umgeben den schattigen Stein!“
Die unbegrenzte Potentialität berührt mich. Gibt es etwas Bleibendes, worauf ich mich verlassen kann? Klar wird die eigene einmalige Ausgangsposition mitten im Leben.
Felsblock mit Steinmännchen in einem Vorgarten mit Geröllboden
Er erinnert mich an die „Stillleben“ genannten reglosen Bildmotive in der europäischen Kunsttradition.
Es wird auch „tote Natur“, lat. natura morta bezeichnet, „Bild ohne Leben und ohne Bewegung“.
Was wächst denn hier?
Beim Aufblühen schützt die Große Kuhschelle das Blüteninnere durch stark behaarte Außenseiten. Eine Feuerwanze wacht mit dem erfolgreichen Bluff der auffälligen schwarz-roten Zeichnung ihrer Warntracht.
Dort, wo beide leben, ist die Natur noch in Ordnung.
#Lobauautobahn S 1 und S 8 (Verkehrseinbindung Bratislava)
Ich wünsche, wir hätten so eine Tafel zum Schutz fürs Marchfeld vor Baufahrzeugen. -
Gegen Lebensversiegelung der Lebensadern des Bodens
Vor 50 Jahren
Mit dem boomenden Bau v. Autobahnen setzte die Zerschneidung von Landschaften ein. Erst 2 Generationen später wurden die Folgen der Zerteilung in Städten bewusst.
S1, S8: Mit dem Traum vom Zerschneiden des Marchfelds erfüllt sich im nutzlos gewordenen Boden Reichtum
#Lobauautobahn
Ein Ökosystem lässt sich nicht eingrenzen. Die Erde bildet die globale Grenze.
Menschen bringen am Ort „Planetare Belastungsgrenzen“ hervor:
Globale Erwärmung
Einbringungen von Mikroplastik (Reifen)
Abholzung, Landnutzungsänderungen
Unversehrtheit von Ökosystemen
HEUTE NACHMITTAG - Großkundgebung gegen Lobauautobahn und Lobautunnel! 👇
Für eine nachhaltige Mobilitätswende und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen! 📢📢📢📢📢📢📢
#LobauBleibt
Vor 50 Jahren
„1976 Jahr der Feuchtgebietskampagne“ des Europarats
Teiche sollen den Menschen die Augen für den Naturschutz öffnen.
Sie sind voller Leben.
2026: Ich schaue den Teich an. Der Teich schaut mich fragend an …
Er wurde nicht zugeschüttet. Glück?
Tiefgründiges Schwarz
Die Schönheit von „yūgen“, japanisch 幽玄 beruht auf Wahrnehmung.
Vergänglich wie der Schatten, ein Glanz und die Stille sind Phänomene mit geheimnisvoller Tiefe.
Am Ort des tiefgründigen Erlebens von Wandel ist die egozentrische Sichtweise aufgelöst.
Der trübe Himmel hat den Teich für seinen ersten Auftritt stimmungsvoll verwandelt:
der Wasserläufer gleitet geheimnisvoll über die düstere Wasseroberfläche.
Einsam hat er es gewagt, sein Winterquartier im Laub bereits zu verlassen.
Immer Entweder-Oder?
Unterscheiden und Trennen führt uns in die Irre.
Jede Pflanze gehört zum Kosmos, zur Beziehung eines Ganzen.
Der Löwenzahn atmet, fühlt Wärme, harmoniert mit Bestäubern.
Er erfreut uns.
Durch Hierarchie und Zweck wird Denken eindimensional und beschränkt.