@Uckrow@RZitelmann Ich stelle die Defizite der CDU gar nicht in Abrede. Habe mehr als nur Zweifel, dass die FDP mehr rausverhandelt hätte. Ganz allgemein bin ich kein großer Freund von Wahlversprechen, die in realistischen Konstellationen gar nicht umsetzbar sind. Das erzeugt nur frustrierte Wähler
@Uckrow@RZitelmann Die CDU galt und gilt als bürgerlich-mittig. Dies gilt nach meiner Wahrnehmung für die FDP seit einigen Jahren nur noch eingeschränkt. Bereits während der Ampel machte die FDP eher durch Protest von sich reden. Mein Verständnis von Bürgerlichkeit trägt das jedenfalls nicht.
@db11fs Ich befürchte, in einer hoch arbeitsteiligen komplexen Gesellschaft leitet die Wahlentscheidung eine Komplexitätsreduzierung: Was wählen Leute, die so sind wie ich? Das wäre wohl auch in einer direkten Demokratie so, wenn auch vielleicht etwas abgeschwächt.
@FalkTG Ich nicht. Bzw. ergänze, dass noch mehr an die CDU wandern werden. Protest um des Protestes Willen, kommt im liberal-urbanen Milieu nunmal gar nicht gut an.
@savange99 Lukas Köhler und Vogel hatten mE sehr gute Konzepte in das Parteiprogramm eingebracht. Aber in meiner Wahrnehmung ist das dem Kubickiflügel anscheinend schon zu links-grün.
@savange99 Mir fallen ja eher Aktienrente und Klimadividende ein. Die FDP hat dem Grunde nach kein inhaltliches Problem. Sondern steht vor einer Frage des Stils. Will ich Nörgler im Internet bedienen oder die Zukunft optimistisch gestalten?
@savange99 Die Neos sind ein gutes Beispiel. Aber ich sehe da keinen Veto-Protest, kein bloßes „Dagegen“, sondern eben ein Dafür. Genau wie Du schreibst: „einzelne Maßnahmen werden gefordert“. Bei Kubicki sehe ich das ehrlich gesagt nicht.
@db11fs So sehr ich Tribalismus inhaltlich ablehne, frage ich mich mittlerweile schon, ob er nicht der Politik eingeschrieben ist. Dass nur das bessere Argument zähle, dass ist doch ein schöner Traum einiger Demokratiephilosphen.
@faznet Es geht gar nicht um Links- oder Rechtsliberalismus. (Mal abgesehen davon, dass es schon sehr lange keine Linksliberalen mehr in der FDP gibt). Sondern um Stil und Haltung. Bürgerlichkeit oder Protest ist die Frage vor der die FDP steht.
@UReitz Sozialliberale gibt es schon lange nicht mehr in relevantem Unfang in der FDP. Der Riss in der FDP ist NICHT Links- vs Rechtsliberalismus, sondern vielmehr Bürgerlich-konstruktiv vs Protest. Diese Gegensätze lassen sich nicht vereinen und haben zum Desaster in der Ampel geführt.
@FalkTG Sozialliberale gibt es schon lange nicht mehr in relevantem Unfang in der FDP. Der Riss in der FDP ist NICHT Links- vs Rechtsliberalismus, sondern vielmehr Bürgerlich-konstruktiv vs Protest. Diese Gegensätze lassen sich nicht vereinen und haben zum Desaster in der Ampel geführt.
@SprachPhilo So crazy ist das doch gar nicht. Ich vermute mal, die Diplomarbeit ist eine Anwendung von Bruno Latours „Parlament der Dinge“.
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