@AndreasHilft Genauso wissenschaftlich fundiert wie die Wirksamkeit von mRNA Impfstoffen gegen Corona und die Prognosen zur Erderwärmung bis ins Jahr 2100. Also genau genommen, für die Tonne.
Ich habe das „AfD-Gutachten“ der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) auf https://t.co/jdK9tiD5T4 durch KI auswerten lassen und wie erwartet ist es kein seriöses juristisches Werk. Es ist ein politisches Kampfinstrument, das unter dem Deckmantel von „Wissenschaft“ und „1500 Seiten mit 2500 Quellen“ versucht, eine Oppositionspartei mundtot zu machen.
Die GFF – eine aktivistische NGO, die strategisch gegen rechte und konservative Positionen vorgeht – hat mit Crowdfunding von über 20.000 Spendern ein Dokument fabriziert, das die AfD als „verfassungswidrig“ brandmarkt und ein Verbotsverfahren für „wahrscheinlich erfolgreich“ hält. Das ist kein neutrales Gutachten. Es ist Lawfare: der Versuch, politische Niederlagen auf dem Wahlzettel durch juristische Tricks auszugleichen.
Methodische und inhaltliche Mängel:
Die Analyse von 2,9 Millionen Social-Media-Posts, Parlamentsdokumenten etc. klingt beeindruckend. In Wahrheit ist es klassische Cherry-Picking- und Generalisierungsarbeit. Radikale Einzelfälle und Statements einzelner Funktionäre (manche zweifellos problematisch) werden zur offiziellen Parteilinie hochstilisiert. Das offizielle AfD-Programm und Parteitagsbeschlüsse werden dagegen heruntergespielt.
Konkret:
➡️„Ethnisch-kulturelles Volksverständnis“ und „Remigration“: Die GFF unterstellt kollektive Ausbürgerungen und Massendeportationen von Millionen Muslimen oder Deutschen mit Migrationshintergrund. Das AfD-Programm sagt das Gegenteil: Remigration bedeutet konsequente Abschiebung von Ausreisepflichtigen, abgelehnten Asylbewerbern und straffällig gewordenen Ausländern – also Rechtsdurchsetzung oder verfassungskonforme Verschärfung. Deutsche Staatsbürger (egal welcher Herkunft) bleiben explizit Teil des Staatsvolks. Die GFF betreibt hier bewusste Verdrehung.
➡️„Menschenunwürdige Abschiebepraxis“ und „nur Brot, Bett, Seife“: Strenge Asyl- und Rückführungspolitik (schnelle Verfahren, reduzierte Anreize, Abschiebung auch in schwierige Länder bei Kriminellen) ist in Dänemark, Australien oder Italien Standard. Sie verletzt nicht Art. 1 GG. Human Dignity wird hier inflationär missbraucht, um jede restriktive Migrationspolitik als „verfassungswidrig“ zu diffamieren. Die Realität – gescheiterte Integration, Parallelgesellschaften, Kriminalitätsüberrepräsentanz bestimmter Gruppen in offiziellen BKA-Statistiken, enorme Sozialkosten – wird ignoriert oder als irrelevant abgetan.
➡️„Verfolgung politischer Gegner“: Forderungen einzelner AfD-Politiker, Merkel oder Scholz für katastrophale Entscheidungen (2015 Grenzöffnung und Folgen) zur Rechenschaft zu ziehen, werden als Angriff auf die Demokratie dargestellt. Scharfe (manchmal maßlose) Rhetorik ist in der Demokratie erlaubt. Umgekehrt fordern linke Akteure regelmäßig harte Maßnahmen gegen „Klimaleugner“, „Rechte“ oder bestimmte Meinungen – ohne dass jemand ein Verbotsgutachten schreibt.
➡️ Vergleich mit der NPD: Lächerlich. Die NPD war eine winzige, offen neonazistische Splittergruppe ohne reale Macht. Die AfD ist eine Massenpartei mit zweistelliger Wählerunterstützung, gewählten Abgeordneten und Regierungsbeteiligungspotenzial in Ostländern. Sie agiert im System, auch wenn sie es scharf kritisiert.
Das eigentliche Problem: Politische Motivation statt Recht:
Die GFF behauptet „ergebnisoffen“ und „wissenschaftlichen Standards“ zu arbeiten. Das ist PR. Die Organisation hat eine klare Agenda: Sie betreibt „strategische Prozessführung“ für „Demokratie“ – was in der Praxis oft heißt, rechte Positionen zu delegitimieren und zu bekämpfen. Ein Gutachten, das schon vor Fertigstellung das gewünschte Ergebnis (AfD = verfassungswidrig) signalisiert und von ideologisch einseitigen Spendern finanziert wird, ist kein Beweis, sondern ein Bekenntnis.
Ein Parteiverbot nach Art. 21 Abs. 2 GG hat in Deutschland bewusst extrem hohe Hürden. Bisher wurden nur zwei winzige Parteien verboten. Die AfD erfüllt die Kriterien (aktives, aggressives Vorgehen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung mit Erfolgsaussicht) nicht. Sie ist eine Reaktion auf reale Politikversagen: Masseneinwanderung mit Integrationsproblemen, demografischer Wandel, Energiewende-Kosten, Vertrauensverlust in Institutionen. Sie zu verbieten, würde nicht die Verfassung schützen, sondern den Wählerwillen von Millionen Menschen missachten und das Vertrauen in den Rechtsstaat weiter zerstören.
Dieses „Gutachten“ ist ein Dokument der Angst. Die etablierten Kräfte und ihre zivilgesellschaftlichen Hilfstruppen haben die Debatte über Migration, Identität, Sicherheit und Demografie jahrelang unterdrückt oder als „rechts“ diffamiert. Jetzt, wo die AfD davon profitiert und stark ist, soll sie per Gutachten und Verbotsdrohung ausgeschaltet werden.
Das ist nicht Verteidigung der Demokratie. Das ist deren Aushöhlung durch juristische und mediale Macht. Wer echte Verfassungsfeinde bekämpfen will, sollte bei den Ursachen ansetzen: bei gescheiterten Politiken, nicht bei der Partei, die sie benennt. Dieses GFF-Papier ist ein Angriff auf den Pluralismus – schärfer und gefährlicher als vieles, was es selbst kritisiert.
Der konstruierte Skandal um das Bild mit dem gehobenen linken (!) Arm fasst unsere Zweiklassenjustiz eigentlich wunderbar zusammen:
Eine Frau wurde 2025 zu einer Strafe von 3.500 Euro verurteilt, nachdem sie ein Standbild von Lauterbach veröffentlicht hat, auf dem er einen Arm hebt.
Wenn man genau das aber mit Höcke macht oder Bilder -wie jetzt- so zuschneidet und aus dem Kontext reißt, dass sie den gewünschten Effekt liefern, hat man hierzulande nichts zu befürchten.
Was für eine peinliche Shitshow.
Der erste Schritt, der Steuerverschwendung Einhalt zu Gebieten.
Kreistag stimmt für Aus der „Demokratie leben“-Förderung - WELT https://t.co/5tGHYBLnqZ
Zu den bisherigen Preisträgern gehörten bisher würdige Empfänger,. Keine Ahnung, wer diese Person vorgeschlagen hat, verdient hat sie ihn keinesfalls. Sie hat schließlich den Antisemitismus nach Deutschland importiert, und Mendelssohn war Jude.
https://t.co/3eY3hHHsNK
@UlrichSchneider@PrienKarin Für Sozialleistungsempfänger und deren bei gestellte Vertreter wie sie, ist soetwas wie Leistungsbereitschaft und - willen natürlich Teufelszeug.
@ZGIDeutschland Wer solchen Blödsinn im Namen des vermeintlichen Antifaschismus verbreitet, hat offensichtlich die deutsche Geschichte völlig falsch verstanden. Deshalb mein Rat: Lieber mal den Rand halten und zurück an die Schulbank und 10 Jahre Unterricht nachholen.
#Correctiv ist nicht politisch neutral, sondern es ist staatlich alimentierte linke Propaganda. Wenn auch in Sachen #Cumex recherchiert wird, geschieht das nicht gegen die politisch Verantwortlichen sondern aus Kapitalismuskritik.
https://t.co/vtoRAWLmC2
@AmadeuAntonio Wer ist Tom Kaulitz? Sollte er ein C- Promi sein, dann gehört in den australischen Dschungel, aber nicht in die Kommentarspalte deutscher Innenpolitik.
PRÄSIDENT PUTINS BOTSCHAFT AN DIE DEUTSCHE REGIERUNG UND DAS DEUTSCHE VOLK
So wird der Gnadenstoß versetzt – ohne Waffen, verbal… 🥳
„Wir wollen euch nicht angreifen! Warum sollten wir? Diese Zeiten sind längst vorbei! Jeder, der noch bei Verstand ist und klar denken kann, versteht das.
Erstens:
Ihr habt bereits Staatsschulden in Höhe von 2,5 Billionen Euro, und kein seriöser Wirtschaftswissenschaftler hat eine Ahnung, wie ihr die jemals zurückzahlen wollt. Und jetzt wollt ihr weitere 1 Billion Euro aufnehmen, um euch gegen uns zu bewaffnen. Wollt ihr, dass das russische Volk diese Schulden bezahlt? Niemals!
Zweitens: Euer Land ist voller Millionen von Migranten, die euch 50 Milliarden Euro im Jahr kosten. Sollte das russische Volk dafür zur Rechenschaft gezogen werden?
Drittens: Ein beträchtlicher Teil eurer Bevölkerung ist so verrückt, dass er glaubt, das Klima durch Fahrradfahren und Insektenessen beeinflussen zu können. Vielleicht ließe sich dieser massive Hirnschaden beheben, aber das würde uns auch etwas kosten.“ viel.
Viertens: – Euer Bildungssystem war einst vorbildlich. Jetzt findet in vielen Klassen praktisch kein Unterricht mehr statt, weil fast niemand mehr Deutsch spricht.
Fünftens: – Eure Infrastruktur verfällt, und ihr kommt mit den Reparaturen nicht voran.
Sechstens: – Eure Eisenbahnen waren einst der ganze Stolz der Welt. Jetzt fahren eure Züge wie in Indien.
Siebtens: – Wir brauchen eure berühmten Ingenieure nicht. Während der Sanktionen haben wir gelernt, dass wir ohne sie auskommen können. Sollten wir sie aber doch brauchen, wenden wir uns an China. Dort sind sie nicht nur billiger, sondern auch besser.
Achtens: – Ihr habt weder Rohstoffe noch Energiequellen. Warum sollten wir also euer Land erobern? Um Probleme zu lösen, die wir sonst gar nicht hätten? Realistisch betrachtet: Selbst wenn ihr uns rufen, kapitulieren und weiße Fahnen hissen würdet, würden wir trotzdem nicht kommen!
Grüner Filz im Müllofen: Erst Chefkontrolleur, dann bezahlter Berater
Hamburg hat eine zweite Elbphilharmonie. Sie steht nicht am Hafen, sie hat keine Glasfassade und kein Konzertprogramm, sie steht im Stellinger Moor und verbrennt Abfall. Mit dem Wahrzeichen am Kaiserkai teilt sie trotzdem das Wesentliche: Sie ist gut dreimal so teuer geworden, wie man es den Leuten anfangs erzählt hat. Aus 234 Millionen Euro sind inzwischen rund 750 Millionen geworden. Das ist keine Kostensteigerung mehr, das ist eine Kostenexplosion mit Ansage – und bezahlen darf sie am Ende der, der dafür am wenigsten kann: der Hamburger, der brav seine Müllgebühr überweist.
Man könnte das als das übliche Drama eines öffentlichen Großprojekts abtun. Pleiten, Pech und Pannen, schon wieder eine halbe Milliarde im Feuer, achselzuckende Senatoren, das kennt man zur Genüge. Doch diesmal liegt unter dem Schutt eine Geschichte, die exemplarischer kaum sein könnte für die Art, wie in dieser Stadt regiert wird. Sie hat einen Namen: Michael Pollmann. Grüne, versteht sich.
Pollmann war bis 2024 Umweltstaatsrat. Und in dieser Funktion saß er nicht irgendwo, sondern an der entscheidenden Stelle: Er war Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtreinigung. Der oberste Kontrolleur also. Der Mann, dessen Aufgabe es war, genau hinzusehen, wenn ein Müllheizkraftwerk anfängt, Geld zu fressen wie ein Hochofen Koks. Er war, wie es in den Akten so schön heißt, „immer wieder mit dem ZRE befasst". Befasst. Während die Kosten Richtung Himmel kletterten, saß er im Gremium, das genau das hätte verhindern sollen.
Und dann passiert das, was man sich als Satire nicht auszudenken wagt. Im Herbst 2025, kaum aus dem Amt, heuert ihn der damalige Stadtreinigungschef Rüdiger Siechau an – als Berater. Wofür? Für das ZRE. Für genau das Projekt, das er zuvor hätte kontrollieren sollen. Bis April 2026 lief der Vertrag, abgerechnet auf Stundenbasis. Der Aufseher von gestern wird zum Auftragnehmer von heute. Den Bock zum Gärtner zu machen ist gegen diese Konstruktion noch ein Akt zaghafter Vorsicht.
Die CDU spricht von „grünem Filz" und einem „erheblichen Geschmäckle", und ausnahmsweise ist das sogar untertrieben. Denn der eigentliche Skandal ist nicht, dass einer durch die Drehtür spaziert. Der eigentliche Skandal ist, mit welcher Selbstverständlichkeit der Apparat sich dabei selbst die Absolution erteilt.
Pollmann hat, das muss man fairerweise sagen, alle Häkchen gesetzt. Er ließ sich den Job vom Personalamt genehmigen, wie es das Gesetz für frühere Beamte vorschreibt. Er informierte Umweltsenatorin Katharina Fegebank. Er informierte Umweltstaatsrätin Stefanie von Berg. Beide: Grüne. Und siehe da – ein Interessenkonflikt wurde nicht festgestellt. Natürlich nicht. Wenn der grüne Ex-Kontrolleur die grüne Senatorin und die grüne Staatsrätin fragt, ob es in Ordnung sei, dass er bei dem Laden anheuert, den er gestern noch beaufsichtigt hat, dann lautet die Antwort im Hamburger Rathaus offenbar reflexhaft: Passt schon. Der Filz prüft sich selbst und kommt zu dem Ergebnis, dass alles in bester Ordnung ist. Wer hätte etwas anderes erwartet.
Besonders pikant wird es, wenn man sich anschaut, was Pollmann eigentlich tun sollte. Seine Aufgabe war es, mit dem Kreis Pinneberg zu reden. Pinneberg plant nämlich eine eigene Müllverbrennungsanlage, und das ist für Hamburg ein Problem: Zusammen mit dem überdimensionierten ZRE drohen Überkapazitäten. Im Klartext heißt das, der teure Brennofen im Stellinger Moor ist womöglich zu groß geraten, und nun braucht man Kundschaft, damit er sich überhaupt rechnet. Pollmanns Job war es, die Pinneberger zum Verzicht auf ihre eigene Anlage zu überreden und ihnen stattdessen das ZRE schmackhaft zu machen. „Zum beiderseitigen Nutzen", wie er sagt. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Mann, der als Aufseher die Fehlplanung mitzuverantworten hat, wird anschließend dafür bezahlt, die Folgen dieser Fehlplanung zu kaschieren, indem er dem Nachbarkreis das Überkapazitätsproblem als Angebot verkauft. Das ist keine Beratung. Das ist Schadensbegrenzung am eigenen Werk – auf Rechnung des Gebührenzahlers.
Und wie geht eine Stadt mit so etwas um, die sich Transparenz so gern auf die Fahne schreibt? Sie macht die Tür zu. Wenn sich am Dienstag der Umweltausschuss in einer Sondersitzung mit dem Milliardengrab beschäftigt, soll die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Die Abgeordneten müssen sich zur Verschwiegenheit verpflichten. Die „bisher geheim gehaltenen Hintergründe" bleiben also genau das: geheim. Der Bürger, der die Zeche zahlt, soll die Rechnung nicht einmal lesen dürfen. Dieselben Leute, die bei jeder Gelegenheit von Bürgerbeteiligung und gläsernem Staat schwärmen, ziehen den Vorhang zu, sobald es darum geht, wie sie eine halbe Milliarde versenkt haben. Transparenz ist offenbar etwas, das man von anderen verlangt.
Auch das Timing ist verräterisch. Die neue Geschäftsführerin Daniela Enslein, seit Anfang 2026 im Amt, ließ Pollmanns Vertrag zunächst munter weiterlaufen. Beendet wurde er erst, als die wahren Kosten ans Licht kamen und es, wie es so schön formuliert wird, nicht mehr „opportun" erschien, den früheren Chefkontrolleur weiter zu beschäftigen. Man lese das noch einmal in Ruhe: nicht falsch, sondern nicht mehr opportun. Solange niemand hinschaute, war alles bestens. Erst als es auffliegen konnte, wurde es unbequem. Und Fegebank? Ihr eigener Sprecher räumt ein, dass die Behördenleitung von Pollmanns Beraterjob „bereits seit Beginn der Tätigkeit im Herbst 2025" wusste. Sie wusste es also die ganze Zeit. Gestört hat es offenbar erst, als die Öffentlichkeit davon Wind bekommen könnte. Das ist die Reihenfolge, die alles über die Prioritäten dieser Regierung verrät: erst der Selbstschutz, dann irgendwann, vielleicht, die Aufklärung.
Bleibt die Frage, wer am Ende für den Schaden geradesteht. Hier wird es richtig interessant. Den Ex-Geschäftsführer Siechau will der Aufsichtsrat – inzwischen unter Vorsitz von Fegebank – persönlich haftbar machen; im Idealfall springt seine Versicherung ein. Geschenkt. Aber da ist noch ein zweiter Mann: Holger Lange, kaufmännischer Geschäftsführer, seit 2015 im Amt, mitten im Zentrum des Projekts. Lange kam damals, so heißt es, auf Drängen von Olaf Scholz zur Stadtreinigung. SPD-Parteibuch. Und plötzlich wird es sehr still. Warum soll Siechau haften und Lange nicht? Die CDU fragt es, der Senat schweigt – „zu vertraulichen Personalangelegenheiten" äußere man sich grundsätzlich nicht. Man ahnt, warum. Der eine ist entbehrlich, der andere hat das richtige Parteibuch. So funktioniert die rot-grüne Lebensversicherung: Verantwortung trägt am Ende, wer keinen Koalitionspartner hinter sich hat.
Und genau das ist der Kern der ganzen Angelegenheit. Vielleicht war kein einziger Schritt für sich genommen strafbar. Jedes Häkchen sitzt, jede Genehmigung liegt vor, jeder Vorgang ist hübsch dokumentiert. Und trotzdem stinkt das Ganze zum Himmel. Weil hier ein geschlossener Kreis am Werk ist, der kontrolliert, vergibt, genehmigt und sich am Ende selbst freispricht – und die Rechnung dem Bürger schickt, der nichts davon wusste und nichts dazu sagen durfte. 750 Millionen Euro, Elbphilharmonie-Niveau, finanziert aus Müllgebühren und Schulden, abgesichert durch ein Netz aus Parteifreunden, die sich gegenseitig die Unbedenklichkeit bescheinigen. Das ist kein Betriebsunfall. Das ist das Geschäftsmodell. Und solange die Hamburger es hinnehmen, dass man ihnen die Tür vor der Nase zuschlägt, wenn sie wissen wollen, wohin ihr Geld verbrannt wurde, wird sich daran nichts ändern. Die Öffentlichkeit gehört am Dienstag nicht ausgeschlossen, sondern in die erste Reihe. Alles andere ist ein Eingeständnis.
https://t.co/u3XgGsCMb7
Erschreckender Bericht einer Leiterin von Integrationskursen!
„Irgendwann verliert das Land sich selbst“
"In meiner Erfahrung sind etwa 40 bis 50 Prozent der Kursteilnehmer zwar physisch anwesend, aber ihnen fehlt jede Motivation. Einige verstehen sehr schnell, dass es möglich ist, zum Kurs zu gehen, die Teilnahme quittiert zu bekommen und sofort wieder nach Hause zu gehen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Jeder Teilnehmer darf 30 Prozent der Kurszeit fehlen, ohne dass etwas passiert. Erst bei längeren Fehlzeiten fragt das Jobcenter nach. Mehr passiert aber nicht: Der Kurs wird weiter finanziert, die Wohnung weiterbezahlt.
Auch wer die Prüfung nicht besteht, hat kein Problem – ihm wird einfach ein neuer Kurs angeboten. So können Migranten unzählige Monate in Integrationskursen verbringen, alle Jobangebote ablehnen, ohne auch nur einen Schritt aus dem eigenen Kreis herauszuwagen, in dem ausschließlich die eigene Muttersprache gesprochen wird.
Die Integrationskurse werden staatlich gefördert, liegen aber in den Händen von Trägern, die kein echtes Interesse an Integration haben. Deren Interesse liegt darin, Geld zu verdienen und weiter vom Staat finanziert zu werden."
https://t.co/YWoYjEIQM4
# Feuer fällt nicht vom Himmel
Während über dem Oberrhein das Thermometer an die Vierzig-Grad-Marke klettert und die halbe Republik in der heißesten Juniwoche seit Menschengedenken vor sich hin schwitzt, meldet sich eine Stimme zu Wort, die in solchen Tagen nie fehlen darf. Luisa Neubauer hat den Kindern etwas zu sagen. Nicht den Erwachsenen, wohlgemerkt — die hören schon länger nicht mehr zu —, sondern den Lesern des „Dein Spiegel", des Kindermagazins aus dem Hause des einstigen Nachrichtenflaggschiffs. Dort warnt sie vor „Extremfeuern, auf die kein Wald vorbereitet ist". Der Mensch habe das Klima so sehr verändert, dass eine neue, zerstörerische Sorte Feuer entstanden sei. Eine Sorte, der man, so klingt es, kaum noch Herr werden könne.
Man muss kein Förster sein, um an dieser Stelle stutzig zu werden. Es genügt der Physikunterricht der Mittelstufe — jener Unterricht, den man früher noch absolvierte, bevor man dazu überging, der Jugend das Fürchten beizubringen. Holz entzündet sich, je nach Art, bei etwa 280 bis 300 Grad. Kein deutscher Wald, kein kalifornischer Hang, keine portugiesische Pinie erreicht diese Temperatur durch Sonneneinstrahlung. Nicht bei 35 Grad, nicht bei 40, nicht bei 45. Ein Wald entzündet sich nicht von selbst. Niemals. Für jedes einzelne Feuer braucht es eine Zündquelle, und diese Zündquelle ist, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, der Mensch.
Das ist keine Meinung. Das ist Statistik, und es ist nicht einmal Statistik aus einem verdächtigen Lager. Zwischen 1992 und 2023 ließen sich im Schnitt sechsundneunzig Prozent aller Waldbrände in Deutschland auf menschliche Ursachen zurückführen. Bei jedem fünften war Brandstiftung nachweisbar — vorsätzlich gelegtes Feuer also, von Hand. Weltweit haben gerade einmal vier Prozent aller Waldbrände eine natürliche Ursache, in aller Regel den Blitzschlag. Im Mittelmeerraum gehen die Schätzungen von fünfundneunzig Prozent menschlicher Schuld aus: die weggeworfene Kippe, das Lagerfeuer, der Funke, der Brandstifter. Das alles steht nicht in irgendeinem Pamphlet, sondern bei Greenpeace, beim WWF, beim Umweltbundesamt. Sogar dort, wo man die Klimakrise nun wahrlich nicht kleinredet, räumt man ein: Die mit Abstand meisten Brände legt der Mensch.
Wo bleibt das in der Erzählung vom Extremfeuer? Es verschwindet. Es muss verschwinden, denn es passt nicht. Ein Wald, der brennt, weil jemand ein Streichholz fallen lässt, taugt nicht zur kosmischen Anklage. Ein Wald, der brennt, weil „das Klima" ihn anzündet, schon. Also wird aus zehntausend Streichhölzern ein einziger Schuldiger gemacht, und der heißt fortan CO2.
Besonders entlarvend wird es, wenn die mitinterviewte Kinderbuchautorin Kalifornien als „Schaufenster der Klimakrise" preist. Ein Schaufenster, gewiss — aber nicht der Krise, die man uns verkaufen will. Kalifornien ist das Schaufenster eines hundertjährigen forstpolitischen Versagens. Über Jahrzehnte hat man dort jeden noch so kleinen Brand sofort gelöscht, aus bester Absicht, und damit das Totholz, das Unterholz, das trockene Reisig in gewaltigen Mengen anwachsen lassen. Mittlerweile geben das selbst jene zu, die ansonsten jedes Wölkchen dem Klimawandel zuschreiben: Ein Jahrhundert der Brandunterdrückung hat den Wald in ein Pulverfass verwandelt. Die verbrannte Fläche hat sich über vier Jahrzehnte verdreifacht, während die Kosten der Brandbekämpfung um das Fünfzehnfache stiegen — nicht weil das Klima fünfzehnmal schlimmer geworden wäre, sondern weil man den Brennstoff hat liegen lassen. Die berühmten Mammutbäume hörten irgendwann auf, sich zu verjüngen, weil ihnen das Feuer fehlte. Feuer gehört zu diesen Wäldern wie der Regen.
Und hier wird es pikant. Denn das weiß die Aktivistin sogar selbst. Im selben Atemzug, in dem sie vor dem Extremfeuer warnt, erklärt sie den Kindern, Waldbrände seien „ein normaler Bestandteil der Natur", danach sei „der Boden wieder fruchtbar", es wüchsen „spezielle Pflanzen, die besser mit Feuer klarkommen". Vollkommen richtig. Genau so ist es. Nur zieht sie aus dieser zutreffenden Beobachtung keinerlei Konsequenz, sondern stellt ihr per Dekret eine zweite, böse Kategorie von Feuer an die Seite — das menschengemachte Extremfeuer —, die sich von der guten, natürlichen Sorte angeblich glasklar unterscheiden lasse. Wodurch? Das bleibt offen. Praktisch ist diese Konstruktion vor allem deshalb, weil sie sich nicht widerlegen lässt. Brennt es wenig, war es Natur. Brennt es viel, war es das Klima. Eine These, die jeden Ausgang erklärt, erklärt am Ende gar nichts.
Das Fundament, auf dem dieses Gebäude ruht, ist die sogenannte Attributionsforschung. Sie soll ausrechnen, um wie viel wahrscheinlicher der Klimawandel ein konkretes Ereignis gemacht hat. Das klingt nach harter Wissenschaft, und gelegentlich ist es das auch. Häufiger aber ist es ein Pressedienst mit angeschlossener Rechenabteilung. Die führende Initiative auf diesem Feld veröffentlicht ihre Befunde regelmäßig wenige Tage nach einem Ereignis — solange die Bilder noch in den Nachrichten laufen, solange die Aufmerksamkeit hoch ist. Begutachtet ist die einzelne Analyse zu diesem Zeitpunkt nicht. Selbst der Deutsche Wetterdienst, gewiss kein Hort der Skepsis, weist nüchtern darauf hin, dass die Aussagekraft dieser Studien begrenzt bleibt, solange die Modelle das jeweilige Ereignis nicht realitätsgetreu abbilden können. Wer das weiß, verkauft Modellrechnungen nicht als Naturgesetz — und schon gar nicht an Zehnjährige.
Bleibt die Frage, mit welcher Autorität hier eigentlich gesprochen wird. Luisa Neubauer ist Geographin, Bachelor, abgeschlossen im Jahr 2020. Sie ist keine Forstwissenschaftlerin, keine Brandökologin, keine Klimaphysikerin. Das wäre nicht weiter schlimm, träte sie als das auf, was sie ist. Stattdessen doziert sie mit der Gewissheit einer Naturgewalt darüber, worauf „kein Wald vorbereitet" sei. Es gehört eine gewisse Chuzpe dazu, einer ganzen Generation die Welt zu erklären und dabei die simpelste aller Fragen — wer hält das Streichholz? — elegant zu überspringen. Eine zusätzliche Note bekommt das Ganze, wenn man bedenkt, aus welcher Familie die Mahnerin stammt. Der Reichtum, mit dem dieser Name verbunden ist, wuchs einst mit dem Verkauf von Zigaretten. Mit eben jenen glimmenden Stummeln also, die Jahr für Jahr halbe Wälder in Brand setzen. Man muss diese Ironie nicht überstrapazieren. Erwähnen darf man sie.
Womit wir beim Kern wären. Warum eigentlich das Kindermagazin? Die Antwort ist unbequem, aber sie liegt auf der Hand. Die Bewegung, die einst Hunderttausende auf die Straße brachte, ist zusammengeschmolzen. Aus den anderthalb Millionen des Jahres 2019 wurden zuletzt ein paar tausend. Die Erwachsenen sind weitergezogen, sie haben genug von der immergleichen Untergangsmusik. Wer aber kann nicht weggehen, kann nicht abschalten, kann nicht widersprechen? Das Kind. Das Kind, dem der „Dein Spiegel" auf den Frühstückstisch gelegt wird und das dort liest, die Welt verbrenne und seine Zukunft gleich mit.
Genau hier hört der Spaß auf. Es ist hinreichend dokumentiert, dass diese Angst Spuren hinterlässt. Untersuchungen, an denen niemand vorbeikommt, zeigen, dass sich rund sechzig Prozent der jungen Menschen große oder gar extreme Sorgen um das Klima machen und drei Viertel die Zukunft als beängstigend empfinden. Das ist kein Erziehungserfolg. Das ist ein Befund. Und wer in dieses ohnehin angespannte Gemüt noch das Bild vom unbezwingbaren Höllenfeuer pflanzt, auf das nicht einmal der Wald „vorbereitet" sei, der klärt nicht auf. Der ängstigt. Mit Ansage.
Der Wald in Deutschland ist nicht unvorbereitet. Er ist robuster, als es die Angstmacher wahrhaben wollen, und die wenigen großen Brände, die wir haben, sind das Ergebnis von Kiefernmonokulturen, liegengelassenem Totholz und — in der überwältigenden Mehrzahl — von Menschenhand. Was tatsächlich unvorbereitet ist, das ist eine öffentliche Debatte, die nicht mehr den Mut aufbringt, einer gut ausgestatteten Aktivistin schlicht zu widersprechen, wenn sie Kindern auf wackliger Faktenbasis das Fürchten lehrt. Nicht der Wald braucht einen Brandschutzkurs. Das Land braucht wieder ein Gespür für den Unterschied zwischen Aufklärung und Angstmacherei.
https://t.co/Xea6NH0Rrz