In seinem Gespräch mit Marc Felix Serrao wiederholt Dieter Nuhr die gängige Erzählung von der „Waffenbrüderschaft“ zwischen Muslimen und Nationalsozialisten. Damit unterläuft er genau den Anspruch auf Objektivität, den er sonst so gerne für sich reklamiert.
Eine ehrliche Darstellung hätte nämlich auch die Gegenfakten nennen müssen. Die 13. SS-Division „Handschar“ gilt als Standardbeispiel. Tatsächlich meuterten bosniakische Soldaten bereits im September 1943 in Villefranche-de-Rouergue (Frankreich). Pro-partisanische Soldaten unter Führung muslimischer und kroatischer Offiziere töteten mehrere deutsche Offiziere. Die SS reagierte hart: Rund 825 Bosnier wurden aus der Division entfernt und zur Zwangsarbeit bei der Organisation Todt geschickt. 265 Verweigerer kamen ins KZ Neuengamme, wo Dutzende starben.
Während einige Zehntausend Muslime (vor allem Bosniaken in der Handschar und kleineren Einheiten, dazu arabische Freiwillige und sowjetische „Ostlegionen“) auf deutscher Seite dienten, kämpften Millionen bei den Alliierten: Allein in der Roten Armee zwischen 1,5 und über 3 Millionen muslimische Soldaten (je nach Schätzung der sowjetischen muslimischen Bevölkerungsanteile). Hunderttausende dienten zudem in der British Indian Army und in französischen Nordafrika-Einheiten. Über 500 Muslime wurden als „Helden der Sowjetunion“ ausgezeichnet.
Nuhr blendet diese Wirklichkeit aus, weil sie nicht in das gewünschte Weltbild passt. Er reduziert eine vielschichtige Weltkriegsgeschichte auf eine billige Schwarz-Weiß-These: Muslime als natürliche Nazi-Verbündete und damit als ultimativ „Böse“.
@BilalKareem was detained in Syria without charge and is denied access to a lawyer.
No charges. No legal access. No transparency.
We urge @amnesty, @HRC, and @UNHumanRights to investigate and act.
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#JusticeForBilalAbdulKareem
Man kann dem Westen keine Kriegsverbrechen nachweisen, weil die Deutungshoheit über diesen Begriff bei niemand anderem liegt als beim Westen selbst.
Das ist keine Frage von Argumenten oder Beweisen, sondern eine Frage der Dominanz.
Wie oft muss der Westen euch das noch beweisen?
@38cmkruppstolz Lassen Sie da lieber die Experten ran:
Zitat: „Es herrscht Einigkeit, dass aus dem Gottesbezug darüber hinaus keine Entscheidung für einen christlichen Staat […] folgt.“
Link dazu: https://t.co/B3FN8mpPON…
Erstens: Deutschland ist kein christliches, sondern ein säkulares Land. Ein Blick ins Grundgesetz hätte gereicht. Zweitens: Wer weltweit Terror sät, erntet Migration.
Bei weiteren Fragen & Unklarheiten geben Sie gerne Bescheid.
Ich habe oft gehört: „Der Islam ist perfekt!“
Warum fliehen Muslime dann in christliche Länder?
Warum nicht in die VAE oder nach Saudi-Arabien?
Und warum nehmen diese Länder kaum Flüchtlinge aus Afghanistan, Irak oder Syrien auf? 🤔
Fragen über Fragen.
@wido_franke Schon mal den Sachstand dazu vom Bundestag gelesen, du unwissender Westler?
Zitat: „Es herrscht Einigkeit, dass aus dem Gottesbezug darüber hinaus keine Entscheidung für einen christlichen Staat […] folgt.“
Link dazu: https://t.co/jofV2MOFih
Alle Muslime unter Generalverdacht stellen.
Absurd. Ich weiß.
Und trotzdem: Wenn der politische Islam weiter wächst, Parallelgesellschaften sich verfestigen, antisemitischer Hass zunimmt und selbst Terroranschläge systematisch relativiert werden, ist das am Ende die Konsequenz?
Ich habe Menschen, die im Reichstag unterwegs sind, nach ihrer Meinung zum Konzept der Staatsräson gefragt.
Schaut euch dieses klare Statements dieses deutschen Mannes an:
#NieWiederStaatsräson
@tariqkhanfmd Dein Kommentar hat keinen Menschen weitergebracht. Entweder du bringst Argumente oder du verkriechst dich wieder in das Loch, aus dem du hergekommen bist.
Übrigens, zu den Bedingungen eines Genozids zählt nicht, dass der Täter schreit „Ich begehe einen Genozid!“
@phil_glaeser@Kricke1905 Auch hier ein ausgezeichnetes Beispiel für Unwissenheit. Artikel 5 und Artikel 20/21 heben sich nicht gegenseitig auf.
Das eine behandelt die Freiheit, jedmögliches System im öff. Leben zu thematisieren. Das andere bezieht sich auf das herrschende System in Deutschland.