Sieben Tage lang sperrte man Tolay in eine Box. Nicht diese Folter nahm ihr das Leben, sondern ein IS-Kämpfer der ihr daraufhin die Augen ausschlug und sie mehrfach auf den Boden schlug. Das sind die Verbrechen an den Eziden/Jesiden.
Was eine Leistung von Deniz Undav! Nach seiner Einwechslung in der 64. Minute bereitete er das 5:1 von Brown vor, traf selbst zum 6:1 und trat beim 7:1 von Havertz erneut als Vorlagengeber in Erscheinung.🅰️⚽🅰️
➡️Nach James Rodriguez 2014 gegen Japan ist Undav erst der zweite Spieler seit Beginn der Datenerfassung (1966), der als Joker in einem WM-Spiel ein Tor erzielte und zwei vorbereitete.
#SkySport #Wm2026 #DFBTeam #Nationalmannschaft #Undav
64. Minute: Einwechslung
68. Minute: Assist zum 5:1
78. Minute: Tor zum 6:1
88. Minute: Assist zum 7:1
Deniz ist bei der WM angekommen! 💪
#VfB | #Undav
Die deutschen Medien sind wieder in ihrem Element:
Erst nicht berichten, dann Augen ausstechen + Enthauptung als Messerangriff framen, Kommentare löschen, Täter-Opfer-Umkehr betreiben und nun ENDLICH wieder andere Nationen als RECHTSEXTREM beschimpfen!
Wirkt aber nicht mehr 🤷🏽♀️
Mache gerade X auf und das Erste, was ich sehe, ist ein Schwarzer, der jemandem den Kopf abschneiden will. Ich bin über das Stadium der Fassungslosigkeit hinweg. Wut ist auch ein zu schwacher Ausdruck. Unbändiger Zorn und unbeschreiblicher Hass übermannt mich gerade. Wohin mit diesen überwältigenden Gefühlen? Wie kann ein gesunder Mensch das noch kanalisieren? Wann wehren wir uns und vor allem wie? Wir sind keine gelernten Barbaren, wir sind zivilisiert bis zu unserem Untergang. Ich will das nicht! Verdammte Scheiße, ich will das nicht!!!
Heute habe ich mit meiner Schwester (Pflegegrad 4) über die geplante Pflegereform von Ministerin Warken gesprochen.
Als ich ihr erklärt habe, was da auf uns zukommen könnte, brach bei ihr etwas.
Am Ende fragte sie mit zitternder Stimme: „Aber du steckst mich jetzt nicht ins Heim, oder?“
Ich hatte Tränen in den Augen. Diesen Satz werde ich nie vergessen. 😔
4,9 Millionen Menschen werden in Deutschland zu Hause von Angehörigen gepflegt. Aus Liebe. Weil Pflegeheime voll sind und Pflegedienste fehlen. Wir waschen, füttern, trösten, sind 24/7 im Einsatz – 365 Tage im Jahr.
Und was macht diese Regierung? Sie macht genau diesen letzten großen Baustein kaputt:
Verhinderungspflege wird gestrichen (nur noch über Pflegedienst – auf dem Dorf ein Witz)
Rentenbeiträge für pflegende Angehörige um 30 % gekürzt
Weitere Leistungen werden zusammengestrichen
Das ist kein Sparen mehr. Das ist Verrat an den Schwächsten und denen, die sie lieben.
Meine Schwester hat Angst. Und ich auch. Weil ich nicht weiß, wie lange ich das noch schaffen kann – und was dann mit ihr passiert.
@CDU @nina_warken Wie könnt ihr Menschen, die ihr Leben für ihre Familie geben, so im Stich lassen?
Wer pflegt oder gepflegt wird – bitte teilt das. Das muss raus. ❤️🩹
#Pflegereform #PNOG #PflegeNotstand #AngehörigePflegen #Würde #CDU #Gesundheitsministerium
Remember this Yezidi couple
The woman was abducted and held captive by Sunni Muslims for 9 years
Her husband waited for her all those years, and when she finally managed to escape and return, they renewed their marriage. Today, they have a baby boy.
Ich auch. Meine Opas, beide an die 90, auch. Meine Mutter auch. Die alle müssen ständig zuzahlen. Andere bekommen alles bezahlt. Alle haben ihr Leben lang gearbeitet und waren selten bis nie teuer für die Kassen. Jetzt, wo sie alt sind, und mal was brauchen, sind sie eine "Last".
Meine Verdachtsmomente, die ich 2016 an den Bundesrechnungshof gab, haben sich atemberaubend bestätigt. Aber es ist mehr: Strukturelles Versagen, das sich fragwürdige Akteure zu Nutze machen. Im Extrem wurde Steuergeld im Koffer außer Landes geschafft.
Danke Seyran Ates.
Von Seyran Ateş und Sigrid Herrmann: Aufdeckung des Falles Auswärtiges Amt und Islamic Relief: Deutsche Steuermillionen »im Blindflug« (Rechnungshof) in die Kriegsregion Nahost
👉 Transparenz nur unter Zwang
👉 Worum es politisch geht: MB, Hamas, Türkei, Syrien
👉 Der zentrale Befund: Verstoß gegen die eigene Weisungslage
👉 Vom klaren Nein zur Millionenförderung – »im Dunkeln«
👉 Eine vernichtete Akte – im Jahr des Förderbeginns
👉 Antragsprüfung: ein »guter Ruf« als Begründung
👉 Eine ignorierte Warnung aus dem eigenen Haus
👉 AA behauptete »Zustimmung« des BMI und BRH hat Zweifel am »Wahrheitsgehalt«
👉 Fehlbedarfsförderung trotz Überschüssen und Millionen-Rücklagen
👉Ungeprüfte Verwendungsnachweise – »im Blindflug«
👉Die GIZ als Prüfdienstleister – eine eigene Schicht von Mängeln
👉Eine Viertel Million Euro »Geld im Koffer« ohne Belege
👉Was die Schwärzungen verbergen – und was trotz Schwärzungen sichtbar ist
👉Eine Leerstelle: das BMZ
👉Vom Prüfbericht zum Versuch der stillen Beendigung – mit offenem Ende
👉Warum bleibt IRD im Koordinierungsausschuss?
👉Wie sich Auswärtiges Amt und Islamic Relief positionieren
👉Was bleibt
Der freigeklagte BRH-Bericht ist kein randständiger Verwaltungsvorgang. Er dokumentiert, in welchem Umfang über mindestens sieben Jahre die zentralen Anforderungen des Zuwendungsrechts unterlaufen wurden: die Eignungsprüfung des Antragstellers, die Bonitätsprüfung, die Subsidiarität der Fehlbedarfsfinanzierung, die fristgerechte Verwendungsnachweisprüfung, die interne und externe Kontrolle und die ordnungsgemäße Aktenführung. Er dokumentiert eine vernichtete Grundsatzakte im Jahr des Förderbeginns, eine im Hause selbst formulierte und ignorierte Warnung wegen Nähe zur extremistischen Muslimbruderschaft, eine bestrittene Behördenzustimmung und einen ungeklärten Bargeldvorgang in ein Drittland. Und er dokumentiert auf einer eigenen Ebene gravierende Mängel im Prüfdienstleister GIZ – von Jahre verspäteten Prüfungen bis zur Anerkennung von Zahlungen ohne Nachweis.
Es können die folgenden vier Schlussfolgerungen gezogen werden:
1⃣, institutionell: Die Voraussetzungen, die das AA-eigene Regelwerk an Förderentscheidungen stellt, waren bei IRD nicht erfüllt. Das hat der BRH festgestellt. Daraus folgt zunächst: Das Auswärtige Amt muss seine eigene Beschluss- und Weisungslage künftig konsequent, lückenlos und nachweisbar umsetzen. Sicherheitsbehördliche Erkenntnisse dürfen nicht durch politische Opportunität relativiert werden. Zugleich zeigt der Bericht, dass auch die Organisation der Verwendungsnachweisprüfung grundlegend nachgeschärft werden muss. Sofern das AA nicht im Hause über die Kompetenz zur Kontrolle der eigenen Projekte verfügt, darf ein Prüfdienstleister wie das Bundesunternehmen GIZ nicht faktisch akzeptieren, dass der Zuwendungsempfänger an die Stelle einer eigenständigen Prüfung tritt. Interne Prüfstrukturen geförderter Organisationen können hilfreich sein; sie ersetzen aber nicht die Vorlage prüffähiger Unterlagen. Wo zahlenmäßige Nachweise, Beleglisten und Dokumentationen der Letztempfänger fehlen, darf eine ordnungsgemäße Mittelverwendung nicht bloß zugunsten des Zuwendungsempfängers unterstellt werden. Ein solcher Umgang mit öffentlichen Geldern ist nicht verantwortbar. Versagt hat dabei nicht nur das projektführende Referat über einen Zeitraum von mehreren Jahren: Die im Bericht beschriebene Genehmigungs- und Mitzeichnungskette des Auswärtigen Amts – vom Referat über die Abteilungsleitung bis hin zur Hausleitung, je nach Projektumfang und politischer Bedeutung – hat die später vom BRH festgestellten Mängel bei Förderbeträgen in Millionenhöhe weder erkannt noch korrigiert. Auch die Innenrevision des Hauses ist in den Akten nicht erkennbar in Erscheinung getreten.
2⃣, statusbezogen: Die Mitgliedschaft von IRD im Koordinierungsausschuss Humanitäre Hilfe besteht bis heute fort, obwohl das AA »mit Blick auf die eigene Weisungslage« diesen Status für IRD nicht einräumen dürfte. Ein Ausschluss ist überfällig.
3⃣, prozessbezogen: Die Bundesregierung hat über Jahre Transparenz mit Verweis auf das Staatswohl verhindert. Mit der nun erzwungenen Offenlegung wird es überhaupt erst möglich, auf das Auswärtige Amt und die übrigen beteiligten Akteure einzuwirken – den Sachverhalt angemessen aufzuklären, die regelbasierten Vergabeprozesse zu stärken und sicherzustellen, dass Missbrauch und Verschwendung von Steuergeldern in diesem Politikfeld in vergleichbaren Fällen künftig verhindert werden.
4⃣, politisch: Die Zuwendungen aus dem Bundeshaushalt erfolgten unter wechselnder politischer Verantwortung: Frank-Walter Steinmeier (SPD, 2005–2009 und 2013–2017), Guido Westerwelle (FDP, 2009–2013), Sigmar Gabriel (SPD, 2017–2018) und Heiko Maas (SPD, 2018–2021) waren in der relevanten Zeit Außenminister; das aufwendige Klageverfahren zur Verweigerung der Offenlegung lief unter Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen, 2021–2025). In Steinmeiers Amtszeit erreichte die Förderung ihren Höchststand; er stellte sich IRD zudem als Testimonial für die Spendenkampagne »Speisen für Waisen« zur Verfügung. Aus den Befunden des BRH ergibt sich dennoch keine parteipolitische, sondern eine strukturelle Frage: jene nach dem unwirtschaftlichen, verschwenderischen und staatswohlgefährdenden Zusammenwirken einer politischen Leitung mit einem Verwaltungsapparat, das mehrere Wechsel der Hausleitung unbeschadet überdauert hat. Die Befunde lassen für die handelnden Personen in AA, BMZ und GIZ wenige plausible Erklärungen zu: Sie haben den geprüften Vorgang entweder gleichgültig, fachlich überfordert oder in einer noch aufzuklärenden Nähe zum Zuwendungsempfänger bearbeitet.
Der BRH hat das Verfahren formell abgeschlossen. Aufgearbeitet ist es nicht.
Hier alles lesen: https://t.co/IOXtLXjq7B
Bundesrechnungshof rügt @AuswaertigesAmt für Förderung: „Der Organisation Islamic Relief Deutschland flossen Millionenbeträge aus Bundesmitteln zu – obwohl die Bundesregierung ihr Verbindungen zur Muslimbruderschaft vorwirft.“
„Unser Mandant hat keine Kontakte zur Muslimbruderschaft, er sieht sich nicht als Teil oder Unterstützer der Muslimbruderschaft, er hat mit der Muslimbruderschaft schlechthin nichts zu tun“, erklärt die Kanzlei @HOECKER_RAe laut WAMS für Islamic Relief Deutschland.
Laut @BfV_Bund bestehen „nach wie vor signifikante personelle Verflechtungen zwischen Islamic Relief Deutschland und der Muslimbruderschaft“.
Bericht von Frederik Schindler und Philipp Reichert in der heutigen WELT am Sonntag auf Seite 5.