Die Stellensucher des Establishments haben aus meinem zweieinhalbstündigen Gespräch mit R. Köppel die »deutsch sprechenden Amerikaner« extrahiert und skandalisiert. Im Gespräch wies ich darauf hin, daß die Aussage nicht von mir stammt. Ich ordnete sie ein in die Frage nach (west-) deutschen Ersatzidentitäten, die sich auf die EU bzw. die USA beziehen. Daß die deutsche Identität gestört und ihre Regeneration die Grundbedingung für einen Neustart ist, dürfte in der AfD und weit darüber hinaus Konsens sein. Diese neue deutsche Identität muß eine Identität der Mitte sein, die Identität eines Brückenbauers zwischen West und Ost.
Im »Weltwoche«-Gespräch formuliere ich genau diese Position. Kritische Stellungnahmen aus der eigenen Partei, die sich lediglich auf die verkürzte Aussage der etablierten Medien bezogen und wahrscheinlich in Unkenntnis des Interviews getätigt wurden, bedauere ich ausdrücklich. Sie lassen die Abgeklärtheit vermissen, die wir uns nach 13 Jahren angeeignet haben müßten. Abschließend: Es gibt deutsch, französisch, schwedisch usw. sprechende »Amerikaner«. Sie sind Ergebnis der kulturellen Hegemonie der USA, die zum großem Teil auf der Anziehungskraft ihres Lebensstils fußt.
Diese kulturelle Transformation kritisch zu sehen, bedeutet mitnichten Antiamerikaner zu sein, sondern gewachsene Völker und ihre Kulturen als etwas Bewahrenswertes zu achten.
https://t.co/a7OCT8lI9d
Herr Stegner und Frau Esken lügen mal wieder im Bundestag. Niemals habe ich davon gesprochen, daß die Parteien gänzlich zu beseitigen sind. Ich habe lediglich - ähnlich wie Richard von Weizsäcker - betont, daß der Raubzug der Parteien durch den Staat beendet und ihr Einfluß zugunsten von mehr direkter Demokratie zurückgedrängt werden muß. Anbei nochmal die Dortmunder Rede, auf die sich die beiden Wirrköpfe von der SPD beziehen.
https://t.co/EwUGue47MD