📘 Was macht die neue Enzyklika von Papst Leo XIV. so bedeutsam?
Im Video ordnet Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer von der Universität Freiburg die Enzyklika „Magnifica humanitas“ ein und erklärt, warum Papst Leo XIV. die Künstliche Intelligenz als eine neue industrielle Revolution versteht.
Die Sozialethikerin macht deutlich: Im Mittelpunkt des Lehrschreibens steht nicht die Technik selbst, sondern die Frage nach der Würde des Menschen, nach Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit im digitalen Zeitalter.
Die Pressekonferenz in voller Länge: https://t.co/Jy48lx9ZcE
#PapstLeoXIV #Enzyklika #KI #Kirche
Schade. Die Verleihung des Karlspreises an Mario Draghi wäre eine Gelegenheit gewesen, die neue Lage Europas als Mittelmacht mal genauer auszubuchstabieren: wie viel Industriepolitik braucht Europa? Wann Kapitalmarktunion? Stattdessen präsentiert der Kanzler nur die bekannten Schlaftabletten von der „Planwirtschaft“ und dem Schuldenberg. Man spürt einmal mehr, dass die Wirtschaftspolitik der CDU in den neunziger Jahren stecken geblieben ist.
APPLEBAUM: Russia's war in Ukraine is sometimes described, including recently by American Vice President, as if it were nothing more than territorial dispute, kind of scuffle over lines on map.
But when Russia denies that Ukraine is a real nation, builds concentration camps on Ukrainian territory, bans Ukrainian language and systematically arrests mayors, teachers, journalists, and priests, then Russia is also attacking Europe that was built after 1945, Europe whose borders are not supposed to be changed by force.
Russia invaded Ukraine not only to destroy Ukraine but also to prove that treaties are meaningless, alliances are weak, and brute force still decides fate of nations.
By waging imperial war of conquest, Russia seeks to undermine Europe's post-imperial order.
@philsandmann@slboerde Die Kulturkampfstrategie dahinter ist in Anträgen im #ltlsa erkennbar und in einem Artikel der SZ gut beschrieben https://t.co/Z7TkUmwRCV. Hilfreich ist die Bilanz einer ganzen Legislatur (in Sachsen): https://t.co/AREx0B6EtE und der Blick auf “Begleitgeschütz” im Internet:
„Für die Arbeitsministerin ist es einigermaßen überraschend, dass sie ein Statement abgegeben hat, das faktisch eigentlich nicht stimmt. Das muss man einfach so sagen.”
Sehr erhellendes Gespräch mit @Ruud_Koop_mans von der @HumboldtUni.
Fakten, Fakten, Fakten.
Ein Meisterstratege!
Kanadas Premierminister Mark Carney heute beim EPC-Gipfel in Jerewan – als erster nicht-europäischer Staatschef überhaupt eingeladen.
Merken wir uns seine heutigen Worte:
„Es ist meine feste persönliche Überzeugung, dass die internationale Ordnung neu aufgebaut wird.
Aber sie wird aus Europa heraus aufgebaut."
Ein Kanadier sagt was viele Europäer noch nicht laut aussprechen. (Quellen: Canadian Press, Reuters) 🇨🇦🇪🇺🇺🇦
.@ronzheimer ist Brennpunkt2.0 - „Unvorhergesehene politische und gesellschaftliche Ereignisse werden aufgearbeitet und analysiert.“ Aber: Aktualität, Hintergrund und wertschätzende Kommunikation sind besser.
Three months later, this is my last @washingtonpost story — delayed because nearly everyone involved in it was laid off. I am very grateful to newsroom friends who made sure it published anyway, and to brave Roman Mongold and his family for their time.
https://t.co/PMxJxiaMcg
Nach dem 1. Mai versteht man Zweifel am Bestand der Koalition etwas besser. Wenn Bärbel Bas Korrekturen am Sozialstaat „menschenverachtend“ nennt - wo will man dann noch gemeinsam hin?
Russland hatte bis heute ein hochmodernes Kriegsschiff. Bestückt mit acht Kalibr-Marschflugkörpern, Reichweite 2000 Kilometer. Es sind genau diese Kalibr, mit denen Russland seit über vier Jahren ukrainische Städte beschießt. Wohnhäuser, Krankenhäuser, Strominfrastruktur. Stationiert war das Schiff im wichtigsten Öl-Export-Hafen des Landes an der Ostsee, Auftrag: Schutz vor ukrainischen Drohnen. Hatte!
Genau dieses Schiff hat die Ukraine heute versenkt. Mit Drohnen.
Direkt vor Putins Haustür. Hundert Kilometer von St. Petersburg. Russland verteidigt seine eigene Hauptstadt-Region nicht mehr zuverlässig.
Außerdem erwischt: ein Patrouillenboot, ein Tanker aus Putins Schattenflotte, die Infrastruktur des Öl-Terminals. Eine einzige koordinierte Operation aus Geheimdienst, Drohnenkommandos, Spezialkräften und Grenzschützern.
Bravo. 👏👏👏
Und am selben Tag im Schwarzen Meer noch zwei weitere Schattenflotten-Tanker vor Noworossijsk. Doppelschlag. Beide Flanken. ✊
Vor dem Krieg galt Russlands Schwarzmeerflotte als militärisches Druckmittel im halben Mittelmeer. Heute ist sie ein Friedhof.
Die Moskwa. Die Saratow. Dutzende Patrouillenboote. Tanker im laufenden Betrieb. Ölterminals.
Russlands Kriegsökonomie geht stückweise in Flammen auf, und die Ukraine hat dafür kein einziges Schlachtschiff gebraucht.
Sondern Köpfe. Improvisation. Und einen Mut, den keine Militärakademie der Welt lehren kann.
Man kann David sein und Goliath in zwei Meeren gleichzeitig prügeln.
Wolfgang Ischinger, stellte heute eine Frage, die selten so offen ausgesprochen wird: „Könnte es sein, dass angesichts der gewaltigen geostrategischen Verschiebungen der militärische Schutz Deutschlands und der EU-Partner künftig weniger durch USA/NATO als durch unseren östlichen Nachbarn Ukraine mit der schlagkräftigsten Armee in Europa abgesichert werden wird?”
Die Antwort liegt im Hafen Primorsk.
Stell Dir kurz vor, dieses Land hätte ausreichend Patriot-Munition gehabt.
Stell Dir vor, die zugesagten Mittelstreckenraketen wären wirklich geliefert worden.
Stell Dir vor, der Westen hätte den Mut der Ukraine.
Wir hätten den Krieg längst gewonnen.
Slawa Ukraini.💙💛
Trump kommt nicht zur Ruhe. Selenskyj hält stand. Meloni hält stand. Europa hält stand. Und Papst Leo schickt den nächsten Bischoff, diesmal nach West Virginia – Trumps treuester Staat –
Bischoff Evelio Menjivar-Ayala.
Als Teenager dreimal abgeschoben.
Im Kofferraum eines Autos über die Grenze geschmuggelt.
Putzte Böden in Los Angeles ohne Papiere.
Heute Bischof.
Ein kleiner Vorgeschmack:
In einem Video erklärt er Our Lady of Guadalupe – die Schutzheilige der Amerikas. Sie erschien nicht einem Mächtigen.
Sie erschien Juan Diego – einem armen indigenen Mann, ausgegrenzt von den Systemen seiner Zeit. Menjivar-Ayala sagt dazu: „Wo die Welt Bedrohungen sieht, sieht sie Kinder. Wo Mauern gebaut werden, baut sie Brücken."
Leo nennt das nicht Provokation. Er nennt das Evangelium. Die Front wächst. Und sie kommt aus allen himmelsrichtungen Europas. (Quellen: AP, Boston Globe, Catholic Standard) 🇪🇺