AfD heute in Sachsen-Anhalt: 45 %. Und spätestens jetzt werden wieder Sondersendungen laufen, in denen sich Politik und Medien fragen: Wie konnte das passieren? Dabei konnte man über Jahre dabei zusehen. Eine SPD, die spätestens mit Hartz IV aufgehört hat, Arbeiterpartei zu sein und heute vor allem Mehrheiten für eine immer weiter nach rechts rückende CDU organisiert. Eine gescheiterte Ampel. Friedrich Merz mit Sozialkürzungen, Aufrüstung und einer Politik, die gerade dort auf Menschen trifft, von denen 70 Prozent Angst haben, ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können. Und ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der die AfD seit Jahren viel zu selten inhaltlich stellt. Statt ihre Renten-, Steuer-, Arbeitsmarkt- oder Sozialpolitik auseinanderzunehmen, zeigt man den nächsten Höcke-Ausschnitt und fragt einen AfD-Politiker, ob er sich davon distanziert. Oder setzt ihn drei Gegnern gegenüber, damit er anschließend die Opferrolle spielen kann. Oder führt Interviews über „Sprache“, „Zusammenhalt“ und „Ton“, während Löhne, Armut, Abwanderung, Pflege und kaputte Infrastruktur kaum vorkommen. Wir wissen längst, dass die AfD rechtsradikal ist. Auch ihre Wähler wissen das. Die entscheidende journalistische Frage wäre seit Jahren: Was würde ihre Politik für genau die Menschen bedeuten, die sie wählen? Diese Arbeit wurde viel zu oft nicht gemacht. Und heute Abend wird der ÖRR wieder vor einer blauen Grafik stehen und fragen, wie es so weit kommen konnte. Vielleicht sollte er irgendwann anfangen, die Frage auch an sich selbst zu richten.
Ach wie nett. Meine Großeltern lebten und arbeiteten 60 Jahre in diesem Land, sprechen aber aufgrund der Lebensrealität vieler Gastarbeiter der 1. Generation leider kein perfektes Deutsch. Jetzt müssten sie also um den Einlass ins Freibad bangen? Das Land verändert sich.
Immer wieder diese unangenehmen Realitätschecks.
„Als Wirtschaftsminister Habeck den Industriestrompreis einführen wollte, sprach die Union von ‚Subventionitis‘. Wie erklären Sie die Kehrtwende von Frau Reiche?“ – Klüssendorf: „Ich würde sagen: zuerst die Realität.“
„Theo Müller könnte für die #AfD werden, was Elon Musk für Donald Trump war – ein Milliardär, der rechtsextreme Positionen salonfähig macht und in die Mitte der Gesellschaft trägt. Öffentlich schlug er dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) vor, mit der AfD zu koalieren. Alice Weidel bedankte sich, indem sie erklärte, sie könne sich „jemanden wie Theo Müller“ in einer AfD-Regierung vorstellen.
Der Milch-Milliardär gehört zu den 100 reichsten Deutschen. Um Steuern zu vermeiden, lebt er in der Schweiz und hat seinen Firmensitz nach Luxemburg verlegt. Sein Reichtum gibt ihm wirtschaftliche Macht und öffentlichen Einfluss. Genau das macht seine Nähe zur AfD so gefährlich – sie verleiht den Rechtsextremen den Anschein von Normalität.
Müllers Produkte stehen in fast jedem Kühlschrank zwischen Flensburg und Freiburg. Neben Milch und Joghurt mit dem bekannten roten Müller-Logo gehören auch Marken wie Weihenstephan, Landliebe, Sachsenmilch und Loose zum Konzern. Doch nur wenige wissen, dass sie mit jedem Kauf einen Milliardär unterstützen, der Rechtsextremen nahesteht.“ (Paula Equity, M.F.Franz/LinkedIn)
#Müllermilch
#Müllermilchboykott
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»Wer als Wirtschaftsministerin nicht realisiert, dass Deutschland eine hohe Teilzeitquote und damit niedrige durchschnittliche Jahresarbeitszeit hat, ist eine Fehlbesetzung.«
Dass es nach kurzer Zeit im Amt solche Zitate aus der eigenen Partei gibt, muss man erstmal hinbekommen.
„Kinder flüchten vor Reizgas,weinen am Telefon weil ihre Mutter soeben (durch ICE) vom Feld abgeholt wurde.
Trump nennt mich „News-Abschaum“ aber der wahre Abschaum ist er selbst!“
G. Newsom
Ich verehre den Kalifornischen Gouverneur für seine unglaubliche Standhaftigkeit,seinen Mut und seine Menschlichkeit!
Er ist mein Held.
🙏💪
@GavinNewsom
Wir haben in den letzten Tagen eine Hetzkampagne gegen eine hochangesehene Staatsrechtslehrerin erlebt, die über jeden Zweifel erhaben ist, sagt unser Erster Parlamentarischer Geschäftsführer @DirkWieseSPD.
@bettflusterin Unterstützen wo es geht ist hier das Motto. Genau weil, du hast recht, man Teil der Gemeinschaft ist. Wenn man dann noch berücksichtigt was, wenn überhaupt, die Übungsleiter:innen bekommen als Entschädigung wird es noch deutlicher 🙈
Wäre Hitler 100 Jahre später geboren worden, hätte er vor lauter Talkshow-Einladungen in ARD und ZDF vielleicht gar keine Zeit mehr gehabt, einen Weltkrieg anzufangen.
CDU-Parteisoldaten feiern gerade Friedrich #Merz für eine Politik, die sie bis vor 14 Tagen noch bekämpft und deren Befürworter sie beleidigt und verspottet haben. Kann sich eigentlich nur um ne Sekte handeln.