»Es sind unzählige Skandale, die für andere Menschen das Karriereende bedeuten dürften. Bei Trump ist das ein normaler Dienstag«, schreibt Branko Marcetic.
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SpaceX geht an die Börse und der WDR spricht minutenlang darüber. Soweit, so nachvollziehbar. Aber was mich wundert: Es geht fast nur um die Frage, ob die Aktie überbewertet ist, ob man jetzt einsteigen sollte und welche Renditen möglich sind. Kein Wort darüber, warum wir es inzwischen für normal halten, dass ein einzelner Mensch derart viel wirtschaftliche, technologische und politische Macht anhäufen kann. Kein Wort darüber, dass Elon Musk nicht nur Unternehmen besitzt, sondern mit seinen Plattformen und seiner Infrastruktur längst globalen Einfluss ausübt.
Stattdessen klingt das Ganze streckenweise wie ein Börsenmagazin. Der Einstieg war sogar: „Das erinnert ein bisschen an den Börsengang der Telekom.“ Nein. Es erinnert eben nicht an die Telekom. Die eigentliche Geschichte ist doch, dass wir in einer Zeit leben, in der einzelne Milliardäre mehr Einfluss auf Kommunikation, Technologie und geopolitische Entwicklungen haben als viele Staaten.
Genau darüber hätte ich mir vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk mal ein paar kritische Fragen gewünscht.
Peinlich, bösartig und realitätsfern:
Alexander Dobrindt hält 563 Euro Grundsicherung im Monat für zu viel!
Ich würde vorschlagen, dass der Minister erst einmal versucht, einen Monat von diesem Betrag zu leben, bevor er weitere Kürzungen für die Ärmsten fordert.
Die breite Öffentlichkeit hat laut einer neuen Studie eine differenzierte Meinung zur Staatsverschuldung. Das ist mitunter widersprüchlich, schreibt Jan Eichhorn.
Ich bin Politiker seines Schlages so leid: #Dobrindt lebt seit Jahrzehnten aus öffentlichen Mitteln wie die Made im Speck, komplett überversorgt, und gönnt den Ärmsten nicht einmal das Schwarze unterm Fingernagel.
Carl Menger's barter story is one of the most successful myths in economics.
The problem is not that it is theoretically possible. The problem is that there is little historical or anthropological evidence that societies actually developed money this way.
As David Graeber pointed out, anthropologists spent more than a century searching for examples of economies organized around pure barter and repeatedly came up empty. What they found instead were systems of credit, debt, obligation, and social accounting. People kept track of who owed what long before coins or commodity money became widespread.
The familiar story of a blacksmith searching for a farmer who wants horseshoes is largely a thought experiment. Real communities were not collections of strangers conducting spot transactions. They were networks of ongoing social relationships where obligations could be recorded and settled over time.
Historically, money often emerged alongside institutions capable of measuring and enforcing debts. Temples, palaces, kingdoms, and states maintained accounts, levied taxes, and denominated obligations in units of account long before everyday markets were dominated by coinage.
Coinage itself was frequently linked to states paying soldiers and then demanding taxes in the same currency. This created demand for money not because markets spontaneously selected it, but because political authorities structured the monetary system around it.
The historical record suggests that credit came first, coinage came later, and barter usually appears at the margins when monetary systems break down, not at the beginning of economic history.
The real myth is not that states played a role in the development of money. The real myth is that money emerged from a world of isolated traders solving the double coincidence of wants problem through spontaneous market evolution alone.
Was für eine Bankrotterklärung: Das deutsche Bildungssystem steckt seit Jahren in der Krise. Lehrermangel. Marode Schulen. Überfüllte Klassen. Fehlende Kitaplätze. Zu wenig individuelle Förderung. Im #MoMa wird Bildungsministerin @PrienKarin gefragt, warum sich die Lage trotz jahrelanger Debatten nicht verbessert.
Ihre Antwort? Migration. Armut. Social Media.
Was in ihrer Erklärung praktisch nicht vorkommt: politische Verantwortung. Seit Jahren wissen wir, dass Lehrkräfte fehlen. Seit Jahren wissen wir, dass Bildungserfolg in Deutschland stärker von der Herkunft abhängt als in vielen anderen Ländern. Seit Jahren wird über Sanierungsstau, Personalmangel & Unterfinanzierung diskutiert. Aber wenn es konkret wird, sollen wieder die Umstände schuld sein.
Vielleicht wäre es an der Zeit, auch einmal darüber zu sprechen, warum die Politik all diese Probleme seit Jahren kennt und trotzdem nicht löst.
#Europaschock: Der grösste Kaufkraftverlust seit dem Zweiten Weltkrieg, zusammen mit wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen, bremst bis heute die Nachfrage, was die deutsche und die chinesische Industrie gleichermassen trifft...
Traurigerweise stecken auch die Gewerkschaften in der Falle der #Fehldiagnose. Die Krisenursache, die bis heute nachwirkt und auch den grössten Exportmarkt (EU) ausgebremst hat, könnten sie bei einem ihnen nahestehenden Ökonomen wie @tom_krebs_ nachlesen. https://t.co/MF0NbQ0v7m