One down, two to go
Keir Starmer (unfähig, unpopulär) tritt zurück (unter Tränen!). Und zwar nur, um durch eine unverbrauchtere Ausgabe seiner selbst ersetzt zu werden: „Andy“ Burnham (unfähig, unpopulär), der bis zu seinem eigenen Rücktritt (Jahresende?) - wegen bestätigter Unfähigkeit, explodierter Unbeliebtheit & verlorener Unverbrauchtheit - der fünfte seiner Art („crime minister“) in nur vier Jahren gewesen sein wird.
Ähnliches gilt für Emmanuel Micron (unfähig, unpopulär), der seine Landsleute nach 10 quälenden Jahren als Präsidentendarsteller und Aufschneider („Mozart der Finanzen“) im April 2027 verlassen wird (unter Tränen?), um durch eine jüngere Ausgabe seiner selbst ersetzt zu werden: Gabriel Attal (unfähig, unpopulär), der die Franzosen mit der Hilfe Gottes (und der Massenmedien) dann für die kommenden 10 Jahre quälen wird. Derzeit wird Attal, der sich mit dem amtierenden französischen EU-Kommissar Stéphane Séjourné ein Kind wünscht (und umgekehrt), zum „konservativen“ Präsidentendouble aufgebaut, der seinem mutmaßlichen Vorgänger aufs Haar (außer: Farbe) gleicht: derselbe Karriereschmieden- & Elitendünkel, dasselbe Schwiegermuttergrinsen - dieselben Ausbeutervisionen, dieselben Worthülsen, dasselbe Blabla.
Sie sehen: Was von Anfang an wie das totgeborene Zukunftsmodell von Audi klang - „E 3“ - scheint allmählich sachte zu zerfallen: Starmer, Macron, Merz - das Trio der natokalyptischen Reiter - wird bald einmal gewesen sein.
Nur die Deutschen bleiben (natürlich) (wieder) auf ihrem Fotzenfritz (unfähig, unpopulär) sitzen. Jedenfalls bis er 2029 durch eine jüngere/unverbrauchtere Ausgabe seiner selbst ersetzt werden wird: Partei & Haarfarbe stehen noch nicht fest, alles andere schon: der Raubzug an den mittleren und unteren Klassen wird weitergehen, die Verschuldung wird weitergehen, die Zertrümmerung des 150 Jahre alten Sozialstaatsmodells wird weitergehen, die Zerstörung von Wirtschaft & Gesellschaft wird weitergehen, die Militarisierung, Zentralisierung & Faschisierung wird weitergehen (Dachbegriff „Demokratie“), die Überwachung, digitale Knechtung, Meinungsunterdrückung, Tatsachenvernebelung & Wirklichkeitserblindung wird weitergehen. Und vor allem wird der Krieg natürlich weitergehen.
Ganz gleich, wer Ihnen künftig sein (dämliches) Gesicht dafür hinhalten wird: Alles wird einfach immer weiter unaufhaltsam weitergehen. Noch dümmer, noch bösartiger, noch unerträglicher. Eine Nase wird durch die nächste ersetzt, ohne dass sich auch nur das Geringste änderte.
Sie sehen hier eine der letzten Degenerationsstufen im postdemokratischen System: den Spielerwechsel, der sich ausdrücklich NICHT als Form der politischen Erneuerung zur Überwindung der tiefen Legitimitätskrise der europäischen Kriegstrommlerkaste artikuliert, sondern als kontrollierter Reset. Ein „Neustart“ zur vordergründigen & völlig folgenlosen Befriedigung des aufgestauten Volkszorns und gleichzeitigen Verstetigung des Bestehenden. Eine Demokratie ohne Demos, die in der Hauptsache dem Erhalt von Machtstrukturen dient, die in der Postdemokratie längst nicht mehr vom Kollektiv der wahlberechtigten Bürger bestimmt werden.
Revolutionen sind strukturelle VERSAGENSERSCHEINUNGEN von Herrschaftssystemen, bei denen der Druck auf die Bevölkerung so groß wird, dass der Status quo nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Historisch sind sie, Revolutionen, wohl oft aus blanker Verzweiflung entstanden - aus Verzweiflungen wie dieser (s.o.).
Eine heutige, kommende, zukünftige müsste auf umfassende Wiederaneignung zielen: die Wiederaneignung der (entfremdeten) Welt, die Wiederaneignung des (von einer immer kleineren Zahl von Oligarchen enteigneten) gesellschaftlichen Reichtums, die Wiederaneignung der Handlungsfähigkeit der (entmündigten) Bevölkerungsmehrheit, die Wiederaneignung der Demokratie.
Merz exkommuniziert
„Wir sollten eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit schürt, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie untergräbt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht als ‚Verteidigung‘ bezeichnen.“ Papst Leo
Noch bevor Friedrich „FF“ Merz auf dem Katholikentag seinen verlogenen Unfug zur christlichen Sozialethik verbreiten konnte, hatte der Papst ihn de facto schon exkommuniziert.
Das C im (Partei-) Namen ist in Deutschland schon lange nicht mehr als die akronymische Tarnkleidung der unter diesem Rubrum organisierten Kapitalisten, Egoisten, Militaristen & transatlantischen Masochisten.
Nichts an der die Gesellschaft systematisch verschuldenden, manisch hochrüstenden und in gezielten Kriegsvorbereitungen erstickenden CDU ist auch nur noch annähernd christlich: Merz, Kiesewetter, vonderLeyen, Wadephul und Konsorten lieben ihre Nächsten sichtlich mit derselben Leidenschaft, mit der sie dem Frieden, der Gerechtigkeit und dem Kampf gegen Armut, Unterdrückung & Welthunger verbunden sind.
Wäre ihre Politik ein zum Verkauf stehendes Konsumprodukt in den Auslagen unserer Supermärkte, wäre der Aufdruck „Christlich Demokratische Union“ längst als irreführende Verbrauchertäuschung verboten.
Wir streichen das „C“, was den Laden auf das viel treffendere „DU“ zusammenstutzt: Deppen-, Dödel- oder Dulli-Union.
Ob es zudem wirklich noch „D“ ist, wenn unsympathische, wortbrüchige & mimosenhafte Grundrechtsverächter gegen 99% der Bevölkerung an der (Entscheidungs-) Macht festhalten, ohne ihre eigene demokratische Abwahl durch demokratische Neuwahlen (oder Misstrauensvotum im EU-Parlament) zu fordern, wollen wir als Demokraten doch vorsichtig bezweifeln.
Bleibt noch das „U“ - wie in Urologen, Usambara-Veilchen oder Ulknudeln, unglaublich, unappetitlich und unintelligent.
Es ist uns (irgendwie) unangenehm, das zuzugeben, aber so, wie die Dinge liegen, sind wir (und viele andere, die das nie gedacht hätten,) christlicher als das C, demokratischer als das D, ulkiger als das U - und natürlich - nicht weniger päpstlich als der Papst.
Christliche & nichtchristliche Humanisten aller Länder vereinigt euch! Übermalt diesen Dullis endlich das „C“ in der Geschäftsstellenleuchtreklame... ZwinkerSmiley!
„The goal is to have an endless war, not a successful war.“
Nachdem Viktor Orban sein Veto zurückgezogen hatte, konnte die EU gestern wunschgemäß die Freigabe ihres nächsten Finanzierungspakets beschließen: weitere 90 Mrd. Euro werden irgendwie nach Osten fließen, um den Krieg weitere 2 Jahre am Laufen zu halten.
Was die Finanzierung der Ukraine und v.a. all die verknurpsten PR-Stunts angeht, die im Laufe der Zeit mit ihr verbunden waren, haben Sie da draußen ja wirklich schon einiges mitgemacht, während Ihnen das Geld im Beutel knapp wird. Ohne zu murren! Bravo, Bürger! Sie sind die besten Kameraden der EU-Kommission!
Eine Medaille oder lobende Erwähnung bekommen Sie dafür natürlich nicht. Sie bekommen dafür, dass die EU einfach so weitermacht wie bisher - und Ihnen Krieg bringt und Hass, Inflation, Ungleichheit, Armut, ein paar bekloppte Parolen und sozialen & ökonomischen Zerfall.
Sie bekommen, dass sich eine der von Julian Assange ausgesprochenen zeitlosen Wahrheiten bewahrheitet - wieder und wieder und wieder. In einer Endlosschleife, die hoffnungslos ist, weil Sie da draußen das Muster der Manipulation mehrheitlich noch immer nicht in Gänze durchschauen. Obwohl es jedes Mal doch immer wieder dasselbe ist, wenn zum (in kapitalistischen Gesellschaften standardmäßig ausgerollten) Kriegsgewinngeschäft des Kapitals die Kriegsrechtfertigungsgeschäfte von Politik & Medien treten, die den standardmäßigen Auftrag haben, öffentliche Zustimmung zu den durch die Kapitalvermehrungsstrategien vorgegebenen Politiken zu erzeugen.
Alles klar? Wir haben auch etwas gebraucht, um diesen Mechanismus zu verstehen, weil er von dem, was einem in den Nachrichten beigebracht wird, ja doch ein wenig abweicht. Zwinkersmiley! Hat man es allerdings einmal begriffen, dann lässt sich die Erkenntnis nicht mehr rückgängig machen, und man begreift auch, dass es in Wahrheit wohl nie anders lief. Es ist wirklich immer dasselbe.
„Das Ziel ist ein endloser Krieg, nicht ein erfolgreicher Krieg“, sagt Julian Assange, denn das eigentliche Ziel besteht immer darin, Geld aus den USA und den europäischen Staaten herauszuschleusen, um es - über den jeweiligen Kriegsschauplatz - zurück in die Hände einer „transnationalen Sicherheitselite“ (a.k.a. militärisch-industrieller Komplex) zu leiten. Die Armut der Bürger in den ausgesaugten Gesellschaften ist dabei ein ebenso lässlicher Kollateralschaden wie die Toten in den Kriegsgebieten. Es geht darum, das Modell dieser zynischen Selbstbereicherung zu bedienen.
Assange spricht über Afghanistan - und damit gleichzeitig über JEDEN Krieg der letzten (drei) Jahrzehnte, der von westlichen Kapitalvermehrungsapparaten erdacht, von westlichen Militärapparaten geführt, von westlichen Politikapparaten gerechtfertigt, von westlichen Medienapparaten normalisiert und von Ihnen da draußen bezahlt wurde - auf die eine oder auf die andere Art.
Nochmal: Wir leben in einer Welt aus einander überlappenden Endlosschleifen des immer selben Musters. Nochmal: Wir leben in... Pardon, geht schon weiter:
Auf der einen Seite stehen die KRIEGSGESCHÄFTE & ihre narrativen Stratageme, mit denen Tüpen in Politik, Medien und sog. Öffentlichkeit dafür sorgen, dass Sie da draußen die gut geölte Maschinerie zur weiteren Bereicherung der Reichen & weiteren Verarmung der Armen nicht durch eigenständiges, freies und kritisches Denken stören - oder gar durch Humanismus und gesunden Menschenverstand. Pfui, Lumpipazifist, sitz!
Auf der anderen Seite stehen Sie.
Zeit für einen kleinen Kriegsfinanzierungsmanipulations-Rückblick. Was Sie hier im Bewegtbild sehen, stammt aus dem Frühjahr 2022, als die EU noch der hoffnungsfrohen Ansicht war, die vorgesehene Geldumschichtung könne am sanftesten durch eine Art „unterhaltende“ Retro-Massenbenebelung im Stil der Mittneunzigerjahre-Gameshows erzeugt werden: Eine triste Blinki-blinki-Kulisse wie einst im Sat1-Glücksrad - mit vonderLeyen als bei Wish bestellter Kaputtausgabe von Maren Glitzer, die ihre ins Xanthippenhafte umgeschlagene Billigstimme durch eine schlecht imitierte La-Ola-Welle treibt wie ein übergewichtiger Rentnerprolo am Ballermann.
Damals ging es um damals noch gigantische 9 Milliarden. „Whoa, high Five!“ Bzw. wohl eher: High Nine!
Ab Juni 2026 (Auszahlungsbeginn) wird es das Zehnfache sein: 90 Milliarden. Einfach so. Ohne dass sich noch jemand die Mühe gemacht hätte, auch nur um Ihre Zustimmung zu werben: Kein Glücksrad, keine La-Ola-Welle, kein „Whoa!“, kein unerwiderter Fünffingerklatsch.
Seit 2022 hat die Ukraine knapp 200 Mrd. aus der EU verschlungen - Kriegskredite, Kriegsgeschenke, Kriegskorruption. Nach Auszahlung der nächsten Tranche werden es dann 290 Mrd. sein – mehr als eine Viertelbillion.
EINE VIERTELBILLION. Das sind 800.000 Kilometer aneinandergelegter 50-Euro-Scheine, zwei Mal zum Mond und zurück oder zwanzig Mal um den Äquator.
Das Ziel ist ein endloser Krieg.
+++ Kurzbericht aus der EU +++
Passend zur neuen Beflaggung des Kommissionsgebäudes hat der ehemalige EU-Ratspräsident Charles Michel der Brussels Times ein langes Interview gegeben, in dem er der Kommissionspräsidentin nicht weniger als „autoritäre Herrschaft“ bescheinigt („super authoritarian governance“).
Die übrigen 26 Kommissare spielten überhaupt keine Rolle mehr, obwohl sie das in den Verträgen bestimmte Entscheidungsorgan der Kommission sind - NICHT Frau vonderLeyen, wie die Bezeichnung „Kommissionspräsidentin“ irrtümlich nahelegen mag.
vonderLeyen habe sich „systematisch geweigert“, sich mit ihm als Ratspräsidenten zu koordinieren - ein unprofessionelles Unvermögen, das bereits von anderen Ex-Kommissaren angedeutet oder beschrieben worden war: Timmermans, Vestager, Nicolas Schmit, Breton.
Anstatt sich um ihr klar umrissenes Tätigkeitsfeld zu kümmern - Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Binnenmarkt - belaufe die Bilanz bei ihren Kernaufgaben sich auf NULL, nada, zero, während sie zeitgleich Politikbereiche an sich ziehe, die bei der Kommission nicht das Geringste zu suchen haben: Verteidigung, Außenpolitik, externe Vertretung & auswärtiger Dienst.
vonderLeyens Kommissionspräsidentschaft sei von einem grundlegenden Missverständnis ihres Amtes & einem klaren Muster geprägt: Sie versuche, immer „mehr Macht an sich zu reißen“ und sich immer stärker in Dinge zu involvieren, die nicht in ihrem Verantwortungsbereich liegen.
Hier hören Sie es von jemandem, der das System von innen kennt: „The Commission is trying to take control. That`s not in line with the treaty.“
Demokratie! Das ist, wenn eine demokratisch so mittel legitimierte Kommissionspräsidentin mit zweifelhaftem Hang zu autoritärem Verhalten, Intransparenz & Korruption sich über geltendes EU-Recht & EU-Institutionen erhebt, um sich eine Machtfülle anzueignen, die ihr gar nicht zusteht.
„Und über ihre Persönlichkeit habe ich meine eigene Meinung“, schließt der Belgier.
Wer nicht? Wir auch.
Und Sie da draußen an den Geräten?
NETZFUND: WAS SOLL ICH HIER NOCH VERTEIDIGEN?
Überall höre ich die Phrase: „Wir müssen UNSER Land verteidigen“
Doch welches Land eigentlich? Und ist es überhaupt noch „unser Land“?
🇺🇦 1 Mio. Ukrainer haben es vorgezogen, hierher umzusiedeln – die soll ich verteidigen?
6 Mio. Afghanen, Iraker, Marokkaner, Iraner, Tunesier & Co., die ihre Heimat verlassen haben – die soll ich verteidigen?
Araber, die mich „Kuffar“ nennen und auf unseren Straßen zur Vernichtung Israels aufrufen – und eine Politik & Polizei, die das als „Meinungsfreiheit“ feiert – die soll ich verteidigen?
Wenn ich morgens mit meinem Hund gehe, höre ich Arabisch, Ukrainisch, Türkisch, Farsi – Deutsch kaum noch. Das soll ich verteidigen?
Politiker, die mich „Pack“, „Nazi“ oder „Dunkeldeutschland“ nennen – die soll ich verteidigen?
Grüne, die Geschlechter erfinden, die Menschen aus aller Welt mit offenen Armen empfangen, ständig ihr Geschlecht „wechseln“ und sich neuerdings mit „they“ ansprechen lassen. Klimapanik schüren und mich als „Lumpenpazifist“ beschimpfen – die soll ich verteidigen?
Eine Verwaltung, die nur noch Vorschriften erfindet, um sich selbst zu rechtfertigen – die soll ich verteidigen?
Eine Krankenversicherung, die meine Zahnbehandlung verweigert, aber dem Nachbarn aus der Ukraine alles bezahlt – die soll ich verteidigen?
Zugekiffte Bürgergeld-Nachbarn, die nachts lärmen und tagsüber pennen, während ich um 5:30 Uhr zur Arbeit gehe – die soll ich verteidigen?
Eine Rentenversicherung, die Beiträge frisst und mir am Ende nur Grundsicherungsniveau auszahlt – das soll ich verteidigen?
Politiker, die unsere Industrie zerstören, unser Steuergeld in der Welt verpulvern, Straßen & Brücken verfallen lassen – die soll ich verteidigen?
🎡 Volksfeste, die aus Angst vor Terror abgesagt werden, während Frauen & Alte auf den Straßen unsicher sind – die soll ich verteidigen?
🇩🇪 Das Land, das ich einst liebte, existiert nicht mehr. Die Flagge Schwarz-Rot-Gold erinnert mich nur noch daran.
Soll ich die verteidigen, die mich „Rechter“, „Nazi“, „Schwurbler“, „Klimaleugner“, „Scheiß Deutscher“ oder „Boomer“ nennen?
Wisst ihr was? 'Nen Scheiß muss ich!
Dies ist längst nicht mehr mein Land, nur noch der Ort, an dem ich Steuern zahle, damit andere fett leben.
Das Deutschland der fleißigen Menschen gibt es nicht mehr.
Hier ist nichts mehr, was es wert wäre, verteidigt zu werden
Meine Europapolitische Beraterin sollte eine versöhnliche Jahresabschlussrede schreiben. Smiley! Sehen Sie selbst, was dabei herauskam... Besinnliche Feste!
@RKiesewetter@HenryLindo123 Bei der Erwähnung von Hass und Hetze, egal in welchem Zusammenhang, muss ich immer an Ihre Beiträge denken. Das ist zwanghaft, ich gehöre in Therapie.
Von Rechthabern & Übriggebliebenen
Zorniger Zwischenruf meiner Europapolitischen Beraterin
Ist es nicht verblüffend, wie es Präsident Trump gelungen ist, sich als „neutralen Mediator“ in einem Konflikt zu positionieren, in den die USA nicht weniger involviert sind als jene europäische Entität, der nun verbindlich die Verliererkarte zugeschoben ist? Würden die strategischen Genies in der EU sich auch nur noch halbwegs ernst nehmen, wäre es jetzt an der Zeit, sich ein paar unangenehmen Wahrheiten zu stellen.
Der Ukrainekonflikt ist die größte Niederlage, die die EU sich selbst jemals zugefügt hat. Den großmäuligen Trotteln um vonderLeyen und Kallas ist es weder gelungen, den Sturz der russischen Führung herbeizuführen oder Russland nach (dem) Vorbild Jugoslawiens in seine geographisch-ethnoreligiösen Atome zu zerlegen, noch sich auf die eine oder andere Art der Bodenschätze zu bemächtigen, über die das Land - im Unterschied zur EU - in großer Menge verfügt.
Das unter vonderLeyen entstandene Amalgam aus EU&NATO konnte Russland militärisch ebenso wenig niederringen wie - und das sollte man in Brüssel aufs Gründlichste reflektieren - wirtschaftlich.
Der russischen Wirtschaft geht es besser als der europäischen. Den Bürgern, Arbeitern, Lohnempfängern geht es besser als europäischen. Gesellschaft, Währung & Staatshaushalt sind in einem stabileren Zustand als sie es in der EU auf lange Zeit sein werden. Vor allem vonderLeyens ökonomische Wunderwaffen, Sanktionspakete 1 bis 2021, von denen jedes einzelne mit geradezu esoterischer Selbstbeweihräucherung & Konfettiregen als den (erwählten) Feind nun final niederringende gefeiert wurde, hätten grandioser nicht scheitern können. Ihre Sanktionen haben der EU mehr geschadet als Russland.
Und auch dass die EU (mit den ihr angeschlossenen Medien) diese Wahrheit über Jahre als „russische Propaganda“ unterdrückt hat, wird niemandem mehr schaden als ihr selbst.
Auch für die Bürger der EU bleibt eine unangenehme Wahrheit jetzt nicht aus. Wie konnte es passieren, dass eine als aufgeklärt anzunehmende europäische Bürgerschaft der organisierten Selbstschädigung nicht entgegengetreten ist, die von einer kenntnislosen, ungebildeten, demokratiefernen, protokorrupten, aufgeblasenen (und auch noch durch und durch unsympathischen) Klasse politisch-strategischer Analphabeten orchestriert wurde?
Was nur ist mit einem Haufen von Politikern zu tun, deren einzige Qualifikation die Fähigkeit ist, sich selbst und andere zu täuschen? Und was mit dieser politischen (Vorschul)Klasse, die sich noch angesichts ihrer epochalen Niederlage mit Sack und Pack in die Phantasiewelt aus präpubertärer Selbstüberschätzung & gegenseitigem Schulterklopfen zurückzieht?
Eine Phantasiewelt, in der sie flankiert von Phantasiesanktionen mit den Phantasiewaffen einer Phantasiearmee und beider phantasiert phantastischer Durchschlagskraft in ferner Zukunft einen Krieg gewinnen wird, der (sichtlich) schon heute verloren ist?
Ist es nicht allmählich an der Zeit, vonderLeyen, Merz, Macron & Starmer wie einst Baron Münchhausen (im einschlägigen UFA-Klassiker mit Hans Albers) auf eine nichtexistente Kanonenkugel zu setzen und zum Mond zu schiessen? Als Strafe dafür, dass sie statt Russland die EU ruiniert haben? Als Strafe für ihr strategisches, operatives & himmelschreiendes Versagen?
Und vor allem als Strafe für dieses unerträglich penetrante Spucken großer Töne beim dilettantischen & von vornherein vergeblichen Versuch, einen Gegner niederzuringen, dem sie (jaja, auch zusammen!) am Ende eben einfach nicht gewachsen sind.
Im Unterschied zur EU ist Russland selbstsuffizient: es hat Rohstoffe, es hat eine funktionierende Landwirtschaft, es hat Handelspartner. Wie sollte eine EU, deren strategische Lage weit schlechter ist, einen solchen Staat wirtschaftlich ruinieren können? Und wie sollte sie es erst in einem phantasierten Zukunftskrieg, nachdem 10 Jahre vonderLeyen die EU systematisch geschwächt und lächerlich gemacht haben werden und sie - trotz unaufhörlichen Gefasels von strategischer Diversifizierung & Autonomie - so abhängig von einem einzigen Akteur ist wie noch nie in ihrer ganzen Geschichte? (Protipp: Russland ist es nicht!)
Niall Ferguson ist alles andere als ein „Putin-Wasauchimmer“, er würde die Ukraine gern siegen sehen. Von den politischen Führern in der EU, deren Dummheit nur noch durch das Ausmaß ihrer Hybris übertroffen wird, unterscheidet ihn lediglich, dass seine Wirklichkeitswahrnehmung noch nicht der unter politischen Führungskräften üblich gewordenen Fata Morgana aus blanker Halluzination und Selbsthypnose gewichen ist.
Wenn Sie da draußen glauben, die gegebene Grundstruktur ließe sich dadurch verändern, dass Sie nicht nur weiteres „wirtschaftliches Leid“ auf sich nehmen, sondern sich nun auch noch damit einverstanden erklären, Ihre „eigenen Kinder zu verlieren“ - wie der oberste Militärheini Frankreichs General Fabien Mandon, Generalstabschef der französischen Armee, es jüngst den Franzosen aufgab -, dann sind Sie in derselben Luftspiegelung angekommen wie die begabungslosen Vortänzer, die vorgeben, Sie politisch zu vertreten. Wie der Zeitablauf zeigt, haben EU-Politiker im Grunde nichts getan, als EINE Halluzination auf eine vorangegangene zu türmen, ein grundlegendes Missverständnis auf ein anderes und einen Irrtum auf den nächsten.
Am gravierendsten ist dabei jener über die (geschichtsphilosophische) Natur von Kriegen, weil es sie (und Sie da draußen) am Schrecklichsten in die Irre leitet. Mit Bertrand Russell, jemandem, der einen großen Krieg - im Unterschied zu den kleingeistigen Besserwissern heute - aus eigener Anschauung hat kennenlernen und reflektieren müssen, sei Europa aus dem Fundus ihrer praktischen Moralphilosophie zugerufen: „Der Krieg entscheidet nicht darüber, wer Recht hat, sondern nur darüber, wer übrig bleibt.“
Wenn die eingeführten Automatismen kollektiven Wahnsinns in Europa nicht endlich durchbrochen werden, dann ist EINES sicher: Es wird in keinem der beiden Fälle die jetzige EU gewesen sein.
Und die Deutschen haben extra ihre Auto- und Chemieindustrie zerstört, Kohlekraftwerke gesprengt, wollen sogar Gasleitungen unbrauchbar machen, haben Klimaziele in die Verfassung geschrieben, Kinder haben die Schule geschwänzt, sich auf die Straße geklebt ... und jetzt das?
Zwischenruf aus Straßburg
Nachtrag: Abends, kurz nach der Aufnahme, wurde vermeldet, dass auch das Brüsseler Ratsgebäude in den kommenden Jahren für 1,1 Milliarden Geld saniert werden soll... Auch die Details des 19. Sanktionspaktes kannten wir noch nicht. Es soll umfassen: Exportverbote für Dreiräder, Toiletten, Bidets, Sanitärartikel, Plastikspielzeug mit Motor, Puzzlespiele (ab 1000 Teile?), Flechten, Moose und Blütensträucher - insbesondere Rosen, Rhododendren & Azaleen
Wir haben da mal Fragen:
1. Kann es sein, dass die EU ihren Einfluss auf die russische Wirtschaft überschätzt?
2. Kann es sein, dass die EU die Rückstoßwirkung der Sanktionen auf ihre eigene Wirtschaft unterschätzt?
3. Kann es sein, dass der EU allmählich die Sanktionsmöglichkeiten ausgehen?
4. Und falls nicht, wie soll es "Putins Kriegsmaschine" stoppen, wenn er Dreiräder, Bidets und Puzzlespiele (ab 1000 Teile) künftig nicht aus der EU, sondern von anderswo bezieht?
5. Außerdem: Wie komme ich jetzt am schnellsten nach Freiburg ins E-Werk...?
Ich erkläre es gerne noch einmal:
Was wir hier seit nunmehr 10 Jahren erleben, ist kollektives Gaslighting einer Gesellschaft durch linke Akteure in Medien und "Zivilgesellschaft". Oder anders gesagt: Politische Psycho-Spielchen, die nicht nur den eigenen Verstand beleidigen, sondern allmählich regelrecht mürbe machen, weil man nicht mit Vernunft dagegen argumentieren kann. Weil nichts verfängt. Weil die linke kognitive Dissonanz zum Maßstab für alle erklärt wurde.
Dabei stammt der Begriff Gaslighting eigentlich aus der Beziehungsforschung. Er beschreibt das, was man als Opfer in einer Beziehung mit einem Narzissten erfährt. Kurz erklärt: Der Narzisst baut Scheiße, du konfrontierst ihn und er trichtert dir daraufhin ein, dass etwas mit deiner Wahrnehmung nicht stimmt. Dass du irgendwie nicht ganz richtig tickst. Du kannst ihn in flagranti mit einer anderen im Bett erwischen und am Ende dreht er es so, dass du schuld bist, weil du zu früh nach Hause gekommen bist und wo warst du überhaupt? Warst du nicht auch bei einem deiner hundert Typen, die du doch garantiert hast? Und am Ende bist du diejenige, die sich entschuldigt, obwohl er mit einer anderen im Bett war.
Das ist Gaslighting. Und genau das passiert hier mit uns allen. Einer Mehrheit der Gesellschaft wird durch eine linke Minderheit abgesprochen, was sie mit eigenen Augen sieht. Die Realität wird als Einbildung verkauft. Die eigene Vernunft als Rassismus. Die Vorsicht als irrationale Angst, die jedweder Grundlage entbehrt.
"Stadtbild? Hö? Ist doch alles super. Es gibt kein Problem mit sexuellen Übergriffen, Gewalt, Müll und Co. Das bildest du dir ein. Und überhaupt: Das eigentliche Problem sind Männer allgemein, obwohl jede Statistik belegt, dass selbst migrantische Frauen krimineller als deutsche Männer sind. Du bist ein Rassist. Ihr alle seid Rassisten, wenn ihr auch nur die leiseste Kritik an den Segnungen der bunten Vielfalt übt. Man muss viel mehr Angst vor Nazis haben, obwohl man hier seit Jahren keinen mehr auf der Straße gesehen hat. Ihr liegt falsch. Wir liegen richtig. Das ist alles ein durch die Medien aufgebauschtes Thema mit der Ausländerkriminalität, obwohl es eben jene Medien sind, die unsere kleinen Demos mit 150 Leuten zu gesellschaftlichen Großereignissen stilisieren, während die eigentliche Mehrheit im Land laut Umfragen längst AfD wählen würde."
Und warum machen sie das? Weil sie politische Narzissten sind. Weil sie unfähig zur kritischen Selbstreflexion sind. Unfähig, ihr eigenes Weltbild zu hinterfragen. Weil sie die "Guten" sind und bleiben wollen. Weil das Kartenhaus der offenen Grenzen und des friedlichen Multikulturalismus nicht einstürzen darf. Weil es einer persönlichen Kränkung gleichkommt, die sie nicht verkraften würden.
Und weil es genau wie in einer toxischen Beziehung abläuft, sollte man es auch als das benennen, was es ist: Psychoterror. Das, was wir hier erleben, geht weit über eine normale politische Debatte hinaus. Es geht nicht um widerstreitende Meinungen. Es geht darum, alle anderen mit falschen Anschuldigungen, Verdrehungen und alternativen Realitäten so lange zu gaslighten, bis niemand mehr weiß, wo oben und unten ist und wir uns am Ende dafür entschuldigen, dass wir die Realität benannt haben, die sie nicht hören und sehen wollen.
Und genau deshalb fühlt ihr euch, wie ihr euch fühlt. Deshalb seid ihr mit euren Nerven runter. Deshalb haltet ihr diese Menschen nicht mehr aus. Deshalb ist da kein Diskurs mehr möglich und das Gefühl vorherrschend, wahnsinnig zu werden. Weil sie uns tatsächlich in den Wahnsinn treiben.
Und wenn man sich das erstmal bewusst gemacht hat, dann wird auch klar, dass es nur einen Ausweg aus dieser toxischen Beziehung gibt: Diesen Menschen keinen Raum mehr geben. Nicht mehr auf sie einzugehen. Ihnen nicht mehr zuzuhören. Ihren Empörungsauftritten keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken.
Sprache ist selten neutral, sie formt Wahrnehmung und Denken.
Im Jahr 2017 ließ die ARD vom „Berkeley International Framing Institute“ ein „Framing-Manual“ erstellen. Darin finden sich Anleitungen, wie Emotionen und Deutungen in der Berichterstattung gezielt gelenkt werden können. So lassen sich Kritiker des "Rundfunkbeitrags" beispielsweise als „Demokratiegefährder“ oder private Sender als „medienkapitalistische Heuschrecken“ abwerten.
Die psycholinguistisch-manipulative Wirkung dieser Denkrahmen wird gezielt genutzt, um z. B. politische Gegner zu diskreditieren. Auf Seite 17 empfiehlt das Handbuch: „Nutzen Sie nie, aber auch wirklich nie, den Frame Ihrer Gegner, und nutzen Sie diejenigen Frames, die Ihre moralische Perspektive auf die Sachverhalte deutlich machen, immer und immer wieder – von Interview zu Interview, von Debatte zu Debatte, von Schriftsatz zu Schriftsatz.“
Erklärung: „Der dahinterstehende Mechanismus heißt ‚Hebbian Learning‘: Je öfter Neuronengruppen simultan im Gehirn feuern, desto stärker wird die synaptische Verbindung zwischen ihnen.“
Man kann also niemanden zwingen, etwas zu glauben, aber man kann seine neuronalen Bahnen so trainieren, dass bestimmte Interpretationen durch Wiederholungen plausibel wirken.
Dabei verlangt der Medienstaatsvertrag (§ 6 Abs. 1) des ÖRR unmissverständlich, dass Nachrichten und Meinungen zu trennen sind, wie SWR-Intendant Prof. Dr. @KaiGniffke im Videobeitrag darlegt.
Frames wirken unbewusst. Auch ich fiel lange auf Framing herein und nutzte selbst z. B. für die behindertenfeindliche (!) und damit mit Art. 3 GG wohl unvereinbare Sprechform mit Sonderzeichen („Journalist:_*/Innen“) unreflektiert den Begriff „gendersensible Sprache“. Diese Attributierung impliziert, dass der alltägliche Sprachgebrauch, an dem die Mehrheit der Beitragszahler laut Umfragen festhält, im logischen Umkehrschluss genderUNsensibel sei. Auf Angegenderte wirkt der barrierebehaftete Soziolekt politisch tendenziell Linksstehnder folglich mindestens arrogant und übergriffig.
Ebenso bediente sich die DDR-Führung Rahmungen: Mit der „Aktion Ungeziefer“ entmenschlichte sie z. B. umzusiedelnde Grenzanwohner.
Sollten künftig Rechtspopulisten den ÖRR dominieren, könnten sie dieselben Methoden nutzen, etwa mit Etiketten wie „linkspopulistisch“ oder „gemeinschaftsschädlich“.
Der Literaturwissenschaftler Victor Klemperer zeigte in seiner Studie „LTI – Lingua Tertii Imperii“, wie Framing in seiner extremsten Form, etwa durch Begriffe wie „Volksschädling“ oder „Untermensch“, in der NS-Diktatur zur Vorstufe der systematischen Vernichtung vieler Millionen Menschen wurde.
Fazit: Wer Sprache nicht reflektiert, übernimmt fremde Denkrahmen.
Sprachlenkung zerstört Vertrauen, entfremdet und treibt Nutzer in soziale Netzwerke, die sich zunehmend zur fünften Macht entwickeln.
Wann verzichtet der dringend wieder benötigte „gemeinsame, freie Rundfunk ARD“ auf Framing, Florian Hager?
Bildmaterial: Tagesschau, ZDF, @hori_____zont