@TheIceTea20@Saxnot463809@Lennart54613183@ScheilDr Verbot der Muttersprache im Religionsunterricht und bei öffentlichen Treffen als normale Staatspraxis abzutun verharmlost den preußischen Kulturkampf. Es ging nicht um eine Amtssprache, sondern um die Verdrängung der kaschubischen und polnischen Identität.
@Saxnot463809@Lennart54613183@ScheilDr 2/2 Von weitgehenden Freiheiten im liberalen Preußen zu sprechen ignoriert das Sprachenverbot in Schulen und die Anti Polnische Ansiedlungskommission. Dass Kaschubisch zur lechischen Sprachgruppe gehört ist moreover linguistischer Konsens, keine polnische Erfindung.
@Saxnot463809@Lennart54613183@ScheilDr 1/2 Historisch unhaltbar. Die polnischen Saisonarbeiter aus Russland hatten wegen der strengen preußischen Karenzzeit kein Daueraufenthaltsrecht. Sie mussten im Winter ausreisen und wurden nie als feste Wohnbevölkerung in Zählungen erfasst.
@Saxnot463809@Lennart54613183@ScheilDr Das stimmt historisch nicht. Es gab keine massenhafte polnische Einwanderung in diese Regionen, die Bevölkerung lebte dort seit Jahrhunderten. Ab 1890 differenzierte das Deutsche Reich nicht aus wissenschaftlicher Ehrlichkeit, sondern um die polnische Minderheit kleinzurechnen.
@riruejdjjd@GanzeGeschichte Check your timeline. The plebiscite was July 11, 1920. The Red Army was marching toward Warsaw, the Battle of Warsaw was in August 1920, and the Peace of Riga was only signed in March 1921. The war was very much active during the vote.
@GanzeGeschichte The Wiki page is a good start. To be clear, neither side played clean and Polish paramilitaries used intimidation too. But with total admin and police control, Germans had the upper hand. East Prussia was always going to vote German, but that 97% figure was heavily engineered.
@Lennart54613183@ScheilDr Absolut. Die preußischen Volkszählungen haben Kaschuben, Mazuren und Schlesier einfach als „Polen“ zusammengeworfen. Sprachliche Nuancen wurden ignoriert und politische Loyalitäten erst recht. Die Karte ist extrem vereinfacht.
@GanzeGeschichte Really dude? 🤡 Having observers on paper doesn't equal a fair vote. The Allied Commission lacked troops, leaving administration, police, and streets to German militias. Allied observers themselves officially reported widespread intimidation and violence against Poles.
@GanzeGeschichte Calling it "no movement" ignores decades of Prussian Germanization suppressive laws. And claiming the 1920 Soviet invasion played no role contradicts history: the Red Army was marching on Warsaw during the vote. German propaganda used Bolshevik fear to full effect.
@TrooperGrey1@elemob_de@NieMehrKrieg "Fallen" is indeed standard historical usage, but context matters. When applied to Wehrmacht soldiers, it risks framing an aggressive war of annihilation as mere tragic fate, neatly erasing their role in a brutal invasion while obscuring the conflict's millions of victims.
@prinz63@NieMehrKrieg Das ist wie ein In Memoriam für 9/11 Entführer. Auch dort wussten manche nicht alles über den Finalplan. Floskeln wie „Er war jung“ oder #NieWiederTerrorismus retten da nichts.
@prinz63@NieMehrKrieg Fiel er bei Warschau 1944, bedeutet das: Beteiligung an der blutigen Niederschlagung des polnischen Aufstands und der systematischen Vernichtung einer ganzen Stadt. Wer Mitglieder solcher Terrorformationen zu Opfern verklärt, raubt den echten Opfern jede historische Würde.
@rhodes_mzra@IchbinHussite Collaborators existed across all occupied nations, but systemic mass murder was driven by Nazi strategy in zones of total control or statelessness, not local culture. Using collaboration to legitimize a theory shifting blame away from the SS is historically illiterate.
@rhodes_mzra@IchbinHussite Occupation type was decisive everywhere. In the Netherlands, a civil SS administration and an intact bureaucracy led to the highest deportation rate in Western Europe. Yet Poland ranks 1st and the Netherlands 2nd on Yad Vashem's Righteous Among the Nations list.