You know what’s breaking me the most tonight?
I’m sitting in the basement at 4 am,
Listening to my young neighbor
Trying to explain to her little child why the explosions are so loud.
Why they can’t sleep in their own bed.
Why they have to hide here.
Why this keeps happening.
And I’m trying not to cry.
1980er:
Kupferkabel statt Glasfaser
1990er:
Faxgeräte statt Internet
2000er:
ISDN statt Breitbandausbau
2010er:
Verbrenner statt E-Autos
2020er:
Öl-/Gasheizung statt Wärmepumpe
Die CDU:
Immer die Entscheidung für das ewige Gestern. Immer gegen Fortschritt und Zukunft.
#Habeckfehlt
„Deutschland hat zwei historische Fehler gemacht. Wir haben Friedrich #Merz zum Kanzler gemacht. Und wir haben Robert #Habeck zum Teufel gejagt. Ich schreibe das nicht aus Parteisympathie. Sondern nach einem Jahr Realitätscheck. Und der fällt brutal zu Ungunsten der Union aus.
#Heizungsgesetz
Beim Heizungsgesetz wurde Habeck zur Hassfigur aufgebaut. Wärmepumpen, raus aus Gas, Vorsicht bei Wasserstoff im Einfamilienhaus. Die Union wetterte von Hysterie und Technikfeindlichkeit. Heute sagt die Branche selbst: Gasnetze werden zurückgebaut, Wasserstoff bleibt Nische, Geld fließt in Batteriespeicher. Genau dieser Pfad stand in Habecks Konzept.
#GasnetzUndH2
Netzbetreiber und Versorger planen, Investitionen in Gasleitungen zu senken, erwarten stillgelegte Netze bis 2040 und setzen massiv auf Stromspeicher. Wasserstoff ist laut Branchenstudien drei bis viermal so teuer wie Erdgas und rechnet sich im Massenmarkt nicht. Die große H2-Heilsversprechen-Erzählung war politisch nützlich. Fachlich aber Fata Morgana.
#Industriestrompreis
Als Habeck einen Industriestrompreis vorschlug, nannte die #CDU das Subventionismus, Planwirtschaft, Fehlanreiz. Heute führt die Merz-Regierung genau das ein: staatlich subventionierten Industriestrom aus einem Sondervermögen. Sogar der Finanzierungsweg über Fonds erinnert an frühere Habeck-Papiere. Die Realität hat die Ideologie überholt.
#Schuldenbremse
Habeck argumentierte früh: Ohne flexiblere Schuldenbremse gibt es keinen ernsthaften Zukunftsumbau. Die Union stellte sich hin als Hüterin der schwarzen Null. Jetzt setzt Merz die Schuldenbremse für Verteidigung aus und legt einen Deutschlandfonds für Investitionen auf. Die Instrumente, die man gestern verteufelt hat, sind heute Regierungsprogramm.
#Kapitalertraege
Habeck wollte Kapitalerträge stärker für die Sozialversicherungen heranziehen. Die CDU schrie von Angriff auf die Altersvorsorge und rief: Finger weg, Robert Habeck. Heute lässt die Merz-Regierung von einer Rentenkommission prüfen, ob weitere Einkunftsarten in die Beitragsbemessung einbezogen werden sollen. De facto das Tor zu genau dieser Debatte.
#CDUKopiertHabeck
Man kann ein Dutzend Punkte aufzählen, wo die Union zuerst Alarm macht und später doch in Habecks Spur landet: Wärmewende, Gasnetze, Industriestrompreis, Sondervermögen, Investitionsfonds, stärkere Heranziehung von Vermögenserträgen. Politisch wurde Habeck als Untergangsminister inszeniert. Inhaltlich arbeitet die Merz-Regierung heute mit vielen seiner Werkzeuge.
#Demokratieproblem
Das Problem ist nicht, wenn ein Minister Fehler macht. Die macht jeder. Das Problem ist eine politische Kultur, in der man faktenbasierte Vorschläge erst hysterisch bekämpft, um sie später leise zu übernehmen.
Wer so Politik macht, zerstört Vertrauen.
Und wer so Vertrauen zerstört, beschädigt die #Demokratie. Der Fehler war nicht Habeck. Der Fehler war, ihm nicht zuzuhören. Und der noch größere Fehler war, Merz zu wählen. Es ist tragisch.“(Mirko Lange/LinkedIn)
#Energiewende #CDU
#DemokratieVerteidigen
#Habeckcomeback
#Gruene
Mit dem Rücktritt von Robert #Habeck verliert Deutschland einen der klügsten, integersten und visionärsten Politiker seiner Generation.
Danke Herr @roberthabeck für Ihren unermüdlichen Einsatz, für das Aushalten von Häme, Diffamierung und dem oft beschämenden Verhalten einer Opposition, die intellektuell nicht mithalten konnte.
Deutschland war nicht bereit für eine Persönlichkeit wie Robert Habeck. Stattdessen ließ sich der „deutsche Michel“ von einer orchestrierten medialen Kampagne einseifen bis hinein in die öffentlich-rechtlichen Sender. Mit freundlicher Unterstützung der Union, angeführt von Söder, Merz, Spahn und Dobrindt, wurde ein Mann demontiert, der all diese Namen in Sachen Wissen, Intellekt, Weitblick und Integrität mühelos überragt.
Wer sich erinnern will, dem empfehle ich die Kolumnen von Christian Stöcker (SPON), insbesondere zu Energiepolitik und den Lobbyverstrickungen der Union. Und wer noch Zweifel hat, möge sich die Handwerksmesse 2024 ins Gedächtnis rufen, dort wurde Markus Söder von Habeck entlarvt, gestellt und mit Fakten belehrt.
Ich verstehe Habecks Entscheidung, aber ich bedauere sie zutiefst. Dieser Rückzug ist ein Verlust für die Politik und für unser Land. Was wir nun erleben, ist das Ergebnis einer neoliberalen Regierung, deren Führung sich um das Gemeinwohl kaum schert.
Robert Habeck war der erste und einzige Politiker, dem ich wirklich vertraut habe. Sein Politikstil war geprägt von Nachdenklichkeit, Empathie und echter Verantwortung.
Leider bevorzugt die Mehrheit offenbar Selbstdarsteller mit dünner Faktenlage und dicker Selbstüberschätzung.
Was wir hier erleben, ist kein gewöhnlicher Rücktritt.
Es ist das Drama einer Demokratie im Kleinformat: Ein fähiger Kopf wird medial sturmreif geschossen, diffamiert, zermürbt und am Ende gönnerhaft verabschiedet.
Das Muster ist alt, die Folgen fatal.
Und wer bleibt? Friedrich Merz, ein Mann, der Groucho Marx’ Definition von Politik verkörpert: „Probleme suchen, falsche Diagnosen stellen und falsche Gegenmittel anwenden.“
Das Ergebnis? Reformrhetorik ohne Reformen, hohle Phrasen, eine Karre im Graben und ein Land, das sich selbst blockiert.
Robert Habeck zieht weiter nach Berkeley, nach Kopenhagen. Verständlich. Wer in Deutschland weiter denken will als bis zur nächsten Talkshow, muss auswandern. Hier wird der Horizont auf DIN-A4 gefaltet, und wer größer denkt, wird klein gemacht.
Das ist die Geschichte einer Republik, die ihre besten Köpfe vergrault und ihre schwächsten feiert. Merz & Co. nennen das „Herbst der Reformen“.
Ich nenne es den Spätherbst des Verstandes.
Alles Gute, Robert Habeck.
Danke für alles.