@Lykena1@Mim_Tant Kommt womöglich drauf an, warum es der Ex ist. Wenn die neue Frau vielleicht die Affäre und damit der Trennungsgrund war.
Und nun aber nach 2 Jahren den Beweis hat, dass man da was verarbeitet hat.
Und nein, es ist echt spekuliert, fällt mir aber als erstes ein.
Da bin ich noch mal.
Man muss diesen Pflegevorschlag einmal ganz nüchtern übersetzen.
Laut übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem RND, Deutschlandfunk, t-online, n-tv und Deutsches Ärzteblatt, sollen die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige ab 2027 um 30 Prozent gekürzt werden beziehungsweise nur noch zu 70 Prozent übernommen werden.
Es geht also um Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen und deshalb oft weniger arbeiten, weniger verdienen oder beruflich zurückstecken.
Bisher zahlt die Pflegekasse für diese Pflegezeit Rentenbeiträge.
Nicht als Geschenk.
Sondern weil Pflegezeit eben oft verlorene Erwerbszeit ist.
Und genau dort soll jetzt gespart werden.
Bei denen, die Eltern pflegen.
Partner.
Familienmitglieder.
Bei denen, die dem Staat jeden Tag Arbeit abnehmen.
Bei denen, ohne die dieses Pflegesystem längst noch tiefer in der Krise wäre.
Weniger Arbeitszeit.
Weniger Einkommen.
Weniger Rente.
Das ist die Logik.
Und dann nennt man es Reform.
Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen:
Der Staat spart bei Menschen, die dem Staat Milliarden ersparen.
Wer Angehörige pflegt, arbeitet nicht weniger.
Er arbeitet anders.
Nur meistens unbezahlt, unsichtbar und ohne Feierabend.
Und ausgerechnet diese Menschen sollen später weniger Rentenansprüche haben?
Da fragt man sich schon, wofür das C in CDU noch stehen soll.
Christlich?
Oder doch eher für Kasse, Kürzung und kalte Buchhaltung?
Besonders bitter:
Selbst aus der Koalition kommt Widerspruch.
SPD-Abgeordnete warnen vor Altersarmut bei pflegenden Angehörigen.
Auch aus dem CDU-Arbeitnehmerflügel kommt Kritik, weil diese Beiträge besser aus Steuern finanziert werden sollten, statt sie zu kürzen.
Wenn selbst dort die Alarmglocken läuten, ist das kein mutiger Reformvorschlag.
Dann ist das ein sozialpolitischer Totalschaden.
Die SPD darf so etwas nicht mittragen.
Nicht weichgespült.
Nicht entschärft.
Nicht als Kompromiss mit Bauchschmerzen.
Wer pflegenden Angehörigen die Rentenansprüche kürzt, trifft keine abstrakte Kostenstelle.
Er trifft Töchter.
Söhne.
Ehepartner.
Familien.
Menschen, die einspringen, weil der Staat es längst nicht ausreichend schafft.
@NiniBela1 Selbst wenn die KK ihr ok gegeben hat, zahlen die doch dennoch nur einen Festbetrag und nicht die kompletten 5K, oder?
Aber an der Stelle: bin die ersten 2 Jahre quasi alle 4 Monate zum Nachjustieren bei meinen Akustikern aufgeschlagen und die waren immer so hilfsbereit!
@djpr Was sagte neulich unsere Dozentin, als wir für die mündlichen Prüfungen geübt haben: Sucht euch ein Thema, für das ihr brennt. Ihr werdet deutlich freier sprechen und müsst nicht so oft von euren Notizen ablesen.
@ella_dxr Das hab ich mir gestern tatsächlich auch gedacht. Netz Kartoffeln mit 1.5kg kostet ja bereits um die 2€. Da hast zwar was länger von, aber die Anschaffungskosten bei sowas sind nie berücksichtigt (Gewürze ja auch).
@bauernhofkatze Hatten wir auch letztes Jahr. Die Gerätedrucker sind geblieben, aber es ist wohl jedes Mal ein absoluter Akt dafür neue Patronen bestellen zu dürfen (sagt unsere IT).