@Roborierend ...oooooder man glaubt halt nicht jeden Paulanergarten-Quatsch (sofern der berichtete Sohn echt ist) bzw. denkt sich keinen Paulanergarten-Quatsch aus (sofern der Sohn bereits erfunden ist und die liebe Doktorin eine blühende Fantasie hat).
🤷
@sparbuchfeinde Wir halten fest: wenn man kriminell handelt, kann man sich damit (u. U.) ein schönes Leben finanzieren.
Wow. Was für eine Erkenntnis!
Banküberfall, Geiselnahme, Erpressung... lukrative Sachen, muss man schon sagen.
Und was genau fangen wir jetzt mit dieser Info an? 🤡🤡🤡
@witwesk Ich war 42, mein Sohn 15, plötzlicher Herztod ohne jede Vorwarnung, mein Sohn und ich waren einkaufen und haben beim Nachhausekommen meinen toten Mann aufgefunden.
Wie wir ohne Witwenrente die ersten Monate hätten überstehen sollen, ist mir komplett schleierhaft.
@Konservativer2@thebagworker Rentenpunkte sind schön.
Blöd halt, wenn man mit 42 Witwe wird und der Sohn noch ein Teenager. Kann bestimmt dann von meinen Rentenpunkten unsere Miete bezahlen
@thebagworker Richtig geil auch, wenn es es so läuft wie bei mir. Nicht alle Witwen sind alt. Ich war 42 und mein Sohn 15.
Ohne die Witwen- und Waisenrente wären wir komplett aufgeschmissen gewesen (und bis heute ist das ein wichtiger Beitrag für unseren Haushalt)
@Mila2022711830@CptBucklew@terrorsaitan So ein Quatsch. Du kannst Erbschaftssteuer für 10 Jahre zinsfrei beim Finanzamt stunden.
Da sollte der Verkauf dann wohl in Ruhe stattfinden können (abgesehen davon dass es natürlich gar nicht nötig wäre, zu verkaufen, wenn wir ernsthaft über eine Immobilie in München reden).
@stagerbn@BVG_Kampagne@niusde_ Der Staat geht ja auch nicht gegen die Aussage vor, daher also alles easy mit der Meinungsfreiheit 😎
Ein privates oder öffentliches Unternehmen hingegen, darf seine Veträge mit Leuten beenden, einfach so. Vor allem wenn die gegen die Vertragsregeln verstoßen. Also null Problem.
@gardengirl125@DavidKa69428571 AS a 50 year old obese woman with very large, very flappy breasts, I can confirm 😂
Luckily, my partner just likes me the way I am and loves me in top, flappy or not 🤩
@DPiratenbraut Wie er halt einen komplett absurden Nebenschauplatz aufmacht, nur um nicht zugeben zu müssen dass die ursprüngliche Frage selbstverständlich genau so zu behandeln ist, wie die Pirantifantin es beschreibt: man bringt kleinen Kindern bei, nicht random andere Menschen anzufassen.
Eigentlich wollte ich zu dieser Wahl kein Wort verlieren. Die inneren Machtfragen einer Drei-Prozent-Partei sind normalerweise kein Ereignis von staatsphilosophischer Tragweite. Doch gelegentlich verdichtet sich in einer Personalentscheidung ein größerer politischer Befund. Der heutige #FDP-Parteitag war ein solcher Moment.
Denn die Entscheidung zwischen @MAStrackZi und Wolfgang Kubicki war weit mehr als eine Abstimmung über zwei Persönlichkeiten. Sie war ein Votum darüber, welches Verständnis von Liberalismus in dieser Partei künftig noch eine Rolle spielen soll. Die FDP hat sich entschieden. Und vielleicht hat sie damit vor allem eines getan: Sie hat einen lange schwelenden Selbstbetrug beendet.
Der Liberalismus gehört zu den großen politischen Emanzipationsbewegungen der Moderne. Sein historischer Kern war nie die Verherrlichung des Marktes. Er war die Befreiung des Individuums aus den Fesseln von Herkunft, Stand, Willkür und Machtkonzentration. Liberale kämpften für Rechtsstaatlichkeit, Bürgerrechte, Bildungsaufstieg und die Idee, dass Freiheit mehr bedeutet als die bloße Abwesenheit staatlicher Eingriffe.
Ralf Dahrendorf verstand Freiheit deshalb stets als die Existenz realer Lebenschancen. Freiheit ohne Zugang zu Bildung, Teilhabe und sozialem Aufstieg war für ihn kein liberales Ideal, sondern eine rhetorische Leerformel. Genau an diesem Punkt beginnt die Tragödie der heutigen FDP.
Über Jahrzehnte hat sie den Liberalismus schrittweise auf eine ökonomische Restgröße reduziert. Aus der Verteidigung individueller Freiheit wurde die Verteidigung wirtschaftlicher Freiheit. Aus einer politischen Philosophie wurde eine Steuerlehre. Aus einer Partei mit gesellschaftlichem Gestaltungsanspruch eine Interessenvertretung mit angeschlossenem Grundsatzprogramm.
Das eigentliche Problem dabei ist nicht einmal die Einseitigkeit dieser Perspektive. Das Problem ist ihre intellektuelle Erschöpfung. Die großen Fragen unserer Zeit – soziale Mobilität, Bildungsgerechtigkeit, demokratische Resilienz, technologische Machtkonzentration, gesellschaftlicher Zusammenhalt – verlangen nach einem Liberalismus, der Antworten auf die Bedingungen von Freiheit formuliert. Die FDP antwortet darauf seit Jahren mit den immer gleichen Reflexen: weniger Regulierung, niedrigere Steuern, mehr Markt. Man gewinnt den Eindruck, eine Partei habe ihre Instrumente mit ihren Zielen verwechselt.
Vor diesem Hintergrund besitzt die Wahl Kubickis eine beinahe symbolische Konsequenz. Er verkörpert nicht den Aufbruch einer politischen Idee, sondern ihre Beharrungskraft. Nicht die Weiterentwicklung des Liberalismus, sondern seine Verwandlung in eine politische Folklore. In ihm triumphiert nicht die Zukunft über die Vergangenheit, sondern die Gewohnheit über die Erkenntnis.
Die bemerkenswerte Ironie besteht darin, dass sich eine Partei, die einst angetreten war, starre gesellschaftliche Strukturen aufzubrechen, heute selbst wie eine Gefangene ihrer eigenen Dogmen wirkt. Sie verteidigt mit großer Leidenschaft Antworten auf Fragen, die kaum noch jemand stellt, und übersieht dabei die Fragen, die längst den politischen Alltag bestimmen.
Die Niederlage von Strack-Zimmermann ist deshalb weniger wegen ihrer Person bedeutsam als wegen dessen, was sie symbolisiert: die Absage an die Möglichkeit, den Liberalismus wieder breiter, gesellschaftlicher und intellektuell anspruchsvoller zu denken.
Man muss darüber nicht einmal besonders enttäuscht sein. Parteien haben das Recht, sich politisch zu irren. Bemerkenswert ist lediglich die Konsequenz, mit der die FDP inzwischen jeden Anlass nutzt, ihre eigene historische Bedeutung auf die Größe ihrer aktuellen Umfragewerte zu reduzieren.