Why so many Ukrainians speak russian? Let me explain.
But first, let me ask you a question: Why do Irish and Scotts speak English, Catalans and Basques speak Spanish, Bretons speak French, etc. You probably know the short answer. But let me put a longer one. Ukrainian language was banned by russia 134 times! Here are most notable events:
1720: A decree by Tsar Peter I banned the printing of books in Ukraine.
1753: A decree by Catherine II prohibited teaching in the Ukrainian language.
1768: A decree from the Synod of the russian Orthodox Church called for the confiscation of Ukrainian primers from the population.
1775: Closure of Ukrainian schools after russian troops destroyed the Zaporizhian Sich.
1830-1840s: russification of Ukraine intensified. Even the very name "Ukraine" was prohibited to be used.
1889: At an archaeological congress in Kyiv, it was permitted to read papers "in all languages except Ukrainian."
1895: A ban on Ukrainian children's literature.
1914: A ban on the Ukrainian press.
1938: Mandatory study of the russian language was introduced throughout Ukraine. At the same time, there was a mass closure of national schools, and the prestige of the Ukrainian language declined.
1926-1939: Physical deportations of Ukrainian activists accused of nationalism. Four family members on my mother’s side were deported.
1929: Newly printed dictionary of Ukrainian was prohibited.
1960s: Arrests and extermination of the young generation of Ukrainian intelligentsia.
130 years ago, Ukrainian-speaking area was not limited by Ukraine, but also some parts of russia and Belarus spoke it (see the red area, that's the result of russian Empire census in 1897, when people identified themselves by the language). So, when someone says that some region of Ukraine is “russian speaking”, read the above list again. It’s a miracle that Ukrainian language even survived, and many people sacrificed their lives for it.
@pkWebService@RKiesewetter Das wäre dann noch ein viel größeres Milliardengrab geworden als die in der Diskussion genannten.
Und das Bestandsnetz wäre wohl noch mehr vernachlässigt worden. Die unterlassenen Investitionen in das Bestandsnetz ist das Hauptproblem.
@eggers_michael@RKiesewetter@Strien9 Das Mautprojekt wäre schön realisierbar gewesen, aber nur ohne Ausländerdiskriminierung. Bei der LKW-Maut hat man es schließlich auch irgendwann begriffen.
@peter_zett9982@RKiesewetter Zudem könnten im Fernverkehr jederzeit private Konkurrenten fahren. Dazu muß man die DB nicht materiell privatisieren. Eine Privatisierung könnte auch durch den Markteintritt neuer Wettbewerber erfolgen.
@peter_zett9982@RKiesewetter Das sind ja alles politische Projekte. Das Scheitern von Stuttgart 21 hat sehr viel mit der gewählten Form der formellen Privatisierung zu tun. Allein auf Privatisierung zu setzen, ist nicht sinnvoll, wenn kein Wettbewerb entsteht.
@wattweissich@jakluge@Hexagram012 Es wäre größtmögliche Dummheit gewesen, die Abhängigkeit Deutschlands von Rußland noch zu erhöhen. Die Dummheit ermöglichte zu lange den Bau von NS 2.
„Natur und Kultur im Wandel“ – am 7. Mai startet die Vortragsreihe des Collegium Alexandrinum zu aktuellen Entwicklungen aus Wissenschaft, Technik u. Medizin.
Vortrag von Prof. Dr. Peter Felfer:
„Werkstoffe, Atom für Atom durch Atomsondentomographie“
📍 ZMPT Erlangen, 20.15 h
@phlexone@Hanshub60006018@JulianRoepcke Was für eine verquere Logik!
Die Toten gibt es wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine. Würde die militärische und finanzielle Unterstützung der Ukraine wegfallen, wäre das das Ende der Ukraine. Auf Seiten der Ukrainer würde es dann immer noch Tote und sonstige Opfer geben.
„Vernunft und humanitäre Argumente werden Putin nicht überzeugen. Das ist die bittere Wahrheit.“, hielt Friedrich Merz fest. „Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei. Das wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern, und damit müssen wir uns abfinden.“. So nachvollziehbar die Einschätzung Friedrich Merz' auch ist, greift sie dennoch zu kurz.
Wer Russlands Verhalten verstehen möchte, sollte den Ukrainekrieg als Teil eines asymmetrischen Systemkonflikts begreifen, in dem Moskau dem Westen – insbesondere dem politisch vereinten Europa – eine strategische Niederlage zuzufügen trachtet und zugleich panisch eine eigene Niederlage befürchtet.
Die folgenden neun Thesen zeichnen diese Logik nach, von der Funktion der Ukraine als Schlachtfeld über Russlands hybride Kriegführung bis zum ambivalenten Verhältnis zu den USA seit den 1990er Jahren:
1. Der Ukrainekrieg ist kein Regionalkonflikt. Russland sieht sich einerseits in einen imperialen Unterwerfungsfeldzug gegen die Ukraine und andererseits in einen komplexen politisch-militärischen Konflikt mit dem Westen um die Deutungshoheit über die Zukunft der gesamten Weltordnung verwickelt; und ficht nicht lediglich einen regionalen Konflikt aus. Dabei versucht sich Moskau zu einem selbsternannten Anführer des globalen Nicht-Westens hochzustilisieren und den Ukrainekrieg als eine Art Rebellion der globalen Mehrheit gegen westliche Dominanz darzustellen.
2. Der Feind ist der Westen und insbesondere Europa. Damit sitzt der Feind Moskaus tiefer Überzeugung nach nicht nur in Kyjiw, sondern vor allem in den europäischen Hauptstädten sowie in Teilen des US-amerikanischen Establishments. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sprach in diesem Zusammenhang von einem „totalen hybriden Krieg“ des „kollektiven Westens“ gegen Russland und von westlichen Plänen, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen. Die russische Führung begrüßte öffentlich die missglückte Formulierung des US-Außenministers Marco Rubio, der den Ukrainekrieg als einen Stellvertreterkonflikt zwischen den USA und Russland bezeichnete, als deckungsgleich mit Putins Sicht.
3. Russland will dem Westen eine „strategische Niederlage“ zufügen. Moskau verfolgt gegenüber dem Westen ein doppeltes strategisches Ziel. Einerseits strebt der Kreml danach, dem Westen und insbesondere Europa eine strategische Niederlage zuzufügen, indem er die politische Kohäsion, wirtschaftliche Resilienz und militärische Handlungsfähigkeit der EU und der NATO systematisch untergräbt. Andererseits nährt er durchgängig die Erzählung, der Westen wolle seinerseits Russland eine „strategische Niederlage“ zufügen und die russische Staatlichkeit zerstören. In dieser paranoiden Doppeloptik überblendet Moskau seinen eigenen revisionistischen Anspruch auf eine Niederlage des Westens mit der Angst vor der eigenen Niederlage. Dies erklärt sowohl die Offensive russischer Destabilisierungsstrategien in Europa als auch die aggressive nukleare Rhetorik, mit der jede westliche Debatte über eine strategische Schwächung Russlands als existenzielle Bedrohung des Regimes skandalisiert wird.
4. Russische Sabotageakte und Einflussoperationen in Europa werden vom Kreml als integraler Bestandteil des Ukrainekrieges gesehen. Die Ukraine ist aus der Sicht des Kremls das militärische Schlachtfeld, ein zentrales, doch letztlich nur eines von vielen unterschiedlichen Kriegsschauplätzen im globalen Machtkampf gegen den Westen. Die rein militärische Dimension des Ukrainekrieges steht für Moskau damit nicht im Vordergrund. Die Durchsetzung seiner Forderungen gegen die Ukraine glaubt der Kreml durch die Schwächung der westlichen Unterstützungsbereitschaft für Kyjiw ungleich einfacher und schneller als durch riskante Entscheidungsschlachten erreichen zu können. Russische Sabotageakte und Einflussoperationen in Europa werden von der EU und der NATO mittlerweile als systematische Kampagne zur Unterminierung der Unterstützung für die Ukraine beschrieben. Moskaus Provokationen sowie intensive hybride Einflussnahmen gegen die EU und die NATO werden in Zukunft nur zunehmen. Russland testet durch derartiges Verhalten seine Grenzen aus und beobachtet sehr aufmerksam die Reaktionen des Westens.
5. Westliche Schwäche befeuert den Konflikt. An Putins Kriegswillen ändern westlicher Wehrunwille, Friedfertigkeit und Verhandlungsbereitschaft absolut nichts. Wenn der Westen sich nicht gegen die russische Aggression wehren möchte, umso besser für den Kreml. Jede westliche Selbsteinschränkung wird vom Kreml als ein eindeutiges Zeichen der Schwäche ausgelegt und wirkt solcherart nicht deeskalierend, sondern stark konfliktbefeuernd. Trotz jahrelanger Selbstbeschränkung des Westens bei Waffenlieferungen und Reichweiten hat Russland den Krieg eskaliert, nicht deeskaliert.
6. Putin hat die Deutungshoheit, nicht die Eskalationsdominanz. In seinem asymmetrischen Kampf gegen den Westen wendet Russland routiniert die Taktik unbestimmter Drohungen und flexibler roter Linien an. Damit behält Putin die Deutungshoheit bei. Diese Deutungshoheit wird unglücklicherweise nicht selten mit der – auf russischer Seite nur eingeschränkt vorhandenen – Eskalationsdominanz verwechselt. Die Folgen dieses wohlklingenden Trugschlusses sind allerdings alles andere als harmlos, befördern diese doch enorm die russischen antiwestlichen und pseudo-realistischen Fake-Narrative.
7. Missinterpretationen helfen dem Kreml. Nicht wenige der westlichen Entscheidungsträger, Politikberater und medienpopulären Vertreter der Expertengemeinschaft können (oder wollen) diese simple Wahrheit auch am Ende des vierten Jahres der russischen Invasion nicht begreifen und dienen damit (unfreiwillig) als Werkzeuge russischer Propagandamaschinerie.
8. Europa ist und bleibt der wahre Game Changer in diesem Krieg. Ohne eindeutige militärische Erfolge der Ukraine wird Russland weiterhin nicht ehrlich verhandlungsbereit sein, auf der Durchsetzung aller seiner Forderungen bestehen und auch sein destruktives Verhalten dem Westen und insbesondere Europa gegenüber nicht aufgeben. Denn bevor Russland auch nur in die Nähe entscheidender militärischer Niederlagen kommt, wird nicht die Atombombe gezündet, sondern sich vielmehr – aus rationalem Politkalkül heraus – die Verhandlungsbereitschaft des Kremls offenbaren. Freilich bleibt dieses Szenario ohne ein klares westliches Bekenntnis naives Wunschdenken.
9. Russland ist von der Statusfrage als Großmacht mit exklusiver Einflusssphäre besessen. Im Fokus der gesamten außenpolitischen Denklogik Russlands stehen seit der Auflösung der Sowjetunion die Vereinigten Staaten von Amerika. Als Rechtsnachfolger und Fortsetzerstaat der Sowjetunion erwartete Moskau die Akzeptanz des eigenen Großmachtstatus durch die USA und sehnte sich nach der Begegnung auf Augenhöhe. Damit bleibt das Verhältnis Russlands zu den USA seit den 1990er Jahren von einer strukturellen Ambivalenz geprägt. Auf der einen Seite steht ein tief sitzender Kränkungs- und Verlustkomplex, der aus dem Abstieg von der Supermacht auf Augenhöhe mit Washington zur ökonomisch und politisch geschwächten Regionalmacht resultiert. Auf der anderen Seite hält der Wunsch an, von den USA als ebenbürtiger globaler Akteur anerkannt zu werden. Dmitrij Suslow, stellvertretender Direktor des Zentrums für europäische und internationale Forschung an der Moskauer Higher School of Economics, erklärt Russlands globalen Führungswunsch am Beispiel des Konsulats, des höchsten Amtes in der Römischen Republik, als die Hoffnung des Kremls auf die Stellung als Zweiter Konsul unmittelbar nach dem Ersten Konsul – den USA. Diese Statusfixierung auf die Vereinigten Staaten zieht sich durch die russische Außenpolitik seit Jelzin über Putin, von den frühzeitigen Kooperationserwartungen der 1990er Jahre über die Münchner Rede 2007 bis zu Medwedews und Obamas Reset und der heutigen Wiederannäherung. In Donald Trump verbindet sich des Kremls alte Statusobsession mit der Hoffnung auf einen US-Präsidenten, der bereit ist, russische exklusive Einflusszonen (ACHTUNG: postsowjetischer Raum + Mittelosteuropa) zu akzeptieren, ukrainische Interessen nachrangig zu behandeln und eine strategische Neuordnung Europas über den Köpfen der Europäer hinweg zu verhandeln. Entgegenkommen aus Trumps Umfeld, wie das von Steve Witkoff, wird in Moskau gezielt instrumentalisiert, um die eigenen Narrative zu stützen.
1/ 10.07.2014: Igor Girkin, Oberst des russischen FSB und erster Verteidigungsminister der Volksrepublik Donezk bestätigt, dass die russischen Spezialkräfte in die Ostukraine geschickt wurden, um den ukrainischen Staat zu stürzen - so wie sie es bereits auf der Krim getan hatten.
Das Märchen von den „pro-russischen Separatisten“ im Donbas wollten zu viele im Westen glauben, vor allem deutsche Linke. Heute kommt das Märchen als Präventivkriegslüge zum Einsatz.