For the first time, 🇺🇲 total crude oil inventories have fallen below SPR's historical peak as the world's insurance policies continue to get drained!
Almost 500 million oil barrels have been released into an escalating geopolitical environment with no clear refill plan. 🛢💰
EU #LNG imports drop on the Hormuz situation, EU #natgas inventories are low and US gas production is not growing ...
It looks like, Germany will have to burn more #coal in the winter ahead ...
US gas production is not growing despite the increase in US #LNG production capacity. While the US oil rig count is up due to Mideast war disruptions, the US gas rig count is not budging due to low Henry Hub and basis prices. US LNG exports are down since April. @ColumbiaUEnergy
EU #natgas price level is presently 4.8x US. With the Hormuz closed and Ras Laffan shut, not a pleasant outlook for H2 restocking of EU nat gas inventory ... and especially not for the European Chemical Industry
#oott
@handelsblatt Chemieanlagen brauchen teilweise Tage zum geordneten Herunterfahren bzw. bis sie nach dem Herauffahren wieder stabil laufen und in-spec Material liefern. Out-of-spec Material muss ggf. abgefackelt werden.
Wie wirtschaftlich/umweltschonend unter diesen Randbedingen produzieren?
@handelsblatt Wetterbedingte Stromabregelungen?!
Das ist wie, wenn man den Wetterhahn auf dem Kirchturm ein Symphonieorchester dirigieren ließe:
Am Ende kommt die vollendete Kakophonie heraus!!!
🚨 Batteriespeicher sind kein Heilsversprechen. Sie sind ein Werkzeug.
Wer daraus eine Komplettlösung macht, verkauft Storytelling und Nebelkerzen.
Ich fange bei der simpelsten Physik an.
1 kW über 1 Stunde sind 1 kWh.
Punkt.
Genau an diesem Punkt scheitert der Großteil der öffentlichen Debatte, weil Leistung und Energie dauernd vermischt werden, bis jede Größenordnung verschwimmt.
Nehmen wir Dortmund.
Rund 1,913 TWh Strombedarf pro Jahr bedeuten im Mittel etwa 218 MW Dauerlast.
Ab da wird es konkret.
Eine Stunde Dortmund heißt 218 MWh.
Vier Stunden heißen 874 MWh.
Ein Tag heißt 5,24 GWh.
Drei Tage heißen 15,72 GWh.
Sieben Tage heißen 36,69 GWh.
Das ist keine Meinung.
Das ist einfache Rechnung.
Jetzt die Kostenseite.
Für Utility-Batteriesysteme liegt die realistische Bandbreite grob bei 160 bis 300 Euro pro kWh.
Damit landest du bei Dortmund ungefähr hier:
24 Stunden
0,84 bis 1,57 Milliarden Euro
72 Stunden
2,52 bis 4,72 Milliarden Euro
7 Tage
5,87 bis 11,01 Milliarden Euro
Und genau hier beginnt der Realitätskontakt.
Sobald aus Stundenlogik Mehrtageslogik wird, explodiert die Kapitalbindung.
Jetzt zur Materialseite.
Plausible LFP-Intensitäten je kWh liegen etwa bei:
0,12 bis 0,18 kg Lithium
1,4 bis 1,8 kg Graphit
0,5 bis 0,8 kg Kupfer
Für einen 7-Tage-Speicher in Dortmund bedeutet das:
4.403 bis 6.604 Tonnen Lithium
51.363 bis 66.038 Tonnen Graphit
18.344 bis 29.350 Tonnen Kupfer
Das ist die Stelle, an der viele plötzlich ausweichen.
Weil hier sichtbar wird, dass wir nicht über Marketingfolien reden, sondern über Rohstofftempo, Lieferkettenmacht und Industriephysik.
Im Verhältnis zur globalen Jahresförderung liegt Graphit in diesem einen Stadtszenario bereits im hohen einstelligen Prozentbereich.
Für eine Stadt.
Für ein Szenario.
Und parallel läuft das Smart-City-Skript.
PV auf jedem Dach.
Speicher in jedem Keller.
Megapacks an jeder Trafostation.
KI regelt Lasten.
E-Autos puffern alles weg.
Klingt slick.
Klingt modern.
Klingt steuerbar.
Das Problem: Es wird so getan, als seien Tageswerkzeuge automatisch Wochenwerkzeuge.
Nehmen wir Tesla als typisches Beispiel dieser Erzählung.
Powerwall
13,5 kWh nutzbar
Für eine Stunde Dortmund brauchst du rechnerisch rund 16.176 Powerwalls.
Für einen Tag rund 388.229.
Für eine Woche über 2,7 Millionen.
Megapack
rund 3,9 MWh je Einheit
Für eine Stunde Dortmund etwa 56 Stück.
Für einen Tag etwa 1.344 Stück.
Für sieben Tage etwa 9.407 Stück.
Auch das ist keine Polemik.
Das ist Stückliste.
Jetzt zum Platzbedarf.
Beim 7-Tage-Szenario in Dortmund liegst du für die geschätzte Speicher-Site bei rund 0,60 km² Fläche.
Nur Speicherlogik.
Standortpolitik, Netzanschlüsse, Brandschutz, Genehmigungstiefe, Betriebssicherheit kommen danach.
Jetzt zu den Autobatterien in der Smart City.
Ja, EV-Batterien sind ein echter Flexibilitätshebel.
Ja, Vehicle-to-Grid kann im Tagesverlauf helfen.
Ja, das ist sinnvoll.
Aber hör auf, daraus ein Zaubertrick zu machen.
Mit einer typischen EV-Batterie um 65 kWh und real abrufbaren 10 bis 30 Prozent pro Tag brauchst du für eine einzige Stunde Dortmund in einer 20-Prozent-Annahme bereits über 16.000 gleichzeitig verfügbare EVs.
Für einen ganzen Tag wächst diese Logik in Dimensionen, die nur mit hoher EV-Dichte, hoher Teilnahmequote, stabiler Anschlussbereitschaft und disziplinierter Ladekoordination halbwegs tragfähig werden.
Heißt auf Deutsch:
EVs helfen.
Heimspeicher helfen.
Megapacks helfen.
Aber sie lösen unterschiedliche Probleme auf unterschiedlichen Zeitskalen.
Die eigentliche Lüge der Energiewende ist nicht Batterie.
Die Lüge ist die absichtliche Maßstabsverschiebung.
Aus Intraday wird Systemadäquanz gemacht.
Aus Peak-Shaving wird Versorgungssicherheit gemacht.
Aus Technik wird Ideologie.
(1/2)
Japan's greenhouse gas emissions fell to record low in FY2024 ...
... on lower manufacturing energy use and greater use of renewable and nuclear power.
Jeder normale Mensch:
"Ohne hohe Subventionen baut keiner Erneuerbare."
Grüne:
"So ein Quatsch, Wind- und Solarstrom sind unschlagbar günstig, das rechnet sich immer."
Katherina Reiche:
"Wir sollten die Subventionen für Erneuerbare streichen."
Grüne:
"WAAAS? Reiche zerstört die Energiewende! Wer soll denn jetzt noch Anlagen bauen???"
#Iranwar impact: By end of March the EU/US #natgas price ratio jumped to 5.9 creating an intense disadvatage for EU chemical producers vs. their US competitors.
#Iranwar impact: By end of March the EU/US #natgas price ratio jumped to 5.9 creating an intense disadvatage for EU chemical producers vs. their US competitors.
In January EU/US #natgas price ratio decreased to a factor of 1.55 matching the long time average of the previous decade - mainly driven by spiking gas prices in the US
#oott
Während die deutsche Energieversorgung an der Wetterlage in Europa und USA hängt, werden die Weltmarktpreise von der Situation im Golf bestimmt.
Ungemütliche Zeiten!
Deutschlands Energieversorgung hängt inzwischen an der europäischen (Wind, Solar) und ihr vermeintlich sicheres Back-up an der amerikanischen Wetterlage (Gas)
Interessante Zusammenhänge in diesem Post/Artikel
- ~30% des Düngers wird durch die Meerenge gestört
- 20 % des LNG sind gestört
- China verhängte Exportbeschränkungen für Düngemittel und bedrohte ~30%
Die meisten synthetischen Düngemittel sind Derivate von Erdgas... kein Gas, kein Dünger.
Dies ist ein Rezept für eine Lebensmittelkrise
50 % der weltweiten Lebensmittelproduktion sind direkt mit synthetischem Dünger verbunden. Die Pflanzzeit in der nördlichen Hemisphäre rückt näher, und die Verfügbarkeit von Düngemitteln ist stark eingeschränkt.
This is a recipe for a food crisis
50% of global food production is directly linked to synthetic fertilizer. Planting season is approaching in the Northern Hemisphere, and fertilizer availability is heavily constrained.
- ~30% of fertilizer is disrupted by the Strait
- 20% of LNG is disrupted
- China imposed export restrictions on fertilizer, threatening ~30%
Most synthetic fertilizers are derivatives of natural gas... no gas, no fertilizer.
HERE WE GO!
US removes sanctions on Iranian Crude that’s already loaded
“Authorizing the Delivery and Sale of Crude Oil and Petroleum Products of Iranian-Origin Loaded on Vessels as of March 20, 2026”
https://t.co/7u3wTKyFmY
🗣️ “Today’s report provides a menu of immediate & concrete measures that can be taken on the demand side to shelter consumers from the impacts of this crisis.”
IEA's @fbirol on how to ease oil prices pressures stemming from the war in the Middle East 👉 https://t.co/pRytNHskPK