@Strien9 Kann ich absolut verstehen! Vielen Dank für die Arbeit!
Ich für meinen Teil habe Ihre Analysen und Lageberichte immer sehr geschätzt und gerne gelesen!
Statement on behalf of UEFA and its 55 National AssociationStatement on behalf of UEFA and its 55 National AssociationStatement on behalf of UEFA and its 55 National AssociationStatement on behalf of UEFA and its 55 National Associations
Man muss es eigentlich nicht extra betonen, aber für manche Bubbles scheint es nötig zu sein.
Der Islam ist eine Weltreligion und Muslime sind unsere Mitbürger. Der Islamismus dagegen ist eine totalitäre politische Ideologie, die unsere Freiheit vernichten will. Wer diese zwei Dinge gleichsetzt, betreibt Pauschalhetze.
Aber wer aus Angst vor dieser Verwechslung die Augen vor dem realen islamistischen Terror verschließt, kapituliert vor den Feinden unserer freien Gesellschaft. Schutz gibt es nur mit ehrlichen Fakten und ohne ideologische Scheuklappen.
#CSD #Berlin
Die Reaktionen auf den Anschlag auf den CSD sind so vorhersehbar wie langweilig.
Dennoch ist es irgendwie anders. Und ich habe nun wirklich tausende Postings dazu lesen müssen.
▶️ Viele Linke, Linksradikale, Antifaschisten und Queers sind bemüht, ihr Weltbild nicht stören zu lassen. Spürbar ist aber, dass der Funke des Zweifels gesät wurde.
Die eingeredete Opfer-Hierarchie, die zum Schulterschluss der Linksradikalen mit den Islamisten geführt hat, funktioniert nicht mehr, wenn der eine den anderen angreift. Was er auch zuvor schon mehrfach getan hat, aber das war leichter zu ignorieren.
Zwar ist nicht mit einer großen Abkehr zu rechnen. Aber vielleicht sickert langsam in das ein oder andere Hirn, was den Islamisten nach der „Dekolonialisierung“ und dem überwundenen Kapitalismus so vorschwebt.
▶️ Rechtsaußen verhält sich geradezu putzig.
Bis etwa 22:00h gestern Abend wurde über Schwule und Queers abgeledert, was das Zeug hält. Danach versucht man schlagartig so zu tun, als wäre die Freiheit und Sicherheit des CSD irgendwie oben auf der eigenen Agenda.
▶️ Der tatverdächtige Abdul Ballout, der gerade erst aus einer langen Jugendhaft entlassen wurde, steht dem IS nahe.
Das Ziel des IS ist ein islamisches Kalifat. Der einzige echte Unterschied zur Hamas und Hisbollah ist die Vorgehensweise: Letztere priorisieren zunächst die Region und die Zerstörung Israels, der IS will sofort einen weltweiten Kampf.
▶️ Der IS ist für die Taktik der „einsamen Wölfe“ bekannt: Junge Männer, die sich selber radikalisieren.
Das wird von Sicherheitsleuten so genannt, ist aber weder heroisch noch romantisierend gemeint. Die einzige Qualifikation, die man braucht, um für den IS zu töten, ist willens zu sein.
▶️ Es war häufig von Bezügen zur bevorstehenden Wahl in Berlin zu lesen. Ich wage zu bezweifeln, dass der IS überhaupt davon weiß. Oder dass es ihn eine Bohne interessiert. Übrigens wird in Deutschland ständig irgendwo gewählt. In den vergangenen zehn Jahren hat nach jedem CSD eine Wahl stattgefunden – einzige Ausnahme 2020 wegen Corona-Chaos.
▶️ Einige geistig Verwirrte haben Thesen aufgestellt, Russland bzw. Putin habe Terroristen geschickt. False Flag geht ja immer wie geschnitten Brot.
Die Verbindung von dem vorbestraften Ballout zum islamistischen Milieu ist aber einschlägig.
Wir erinnern uns an den Anschlag auf die Crocus City Hall 2024 bei Moskau? Ich hatte ausführlich berichtet. Das war auch der IS. Die Abteilung „Provinz Khorasan“ (ISPK). Die haben nämlich auch etwas gegen Russland. Denn die haben etwas gegen alle, die nicht streng sunnitisch leben.
▶️ Bemitleidenswert auch die Versuche der Rechtsradikalen und AfD-Mitläufer, die nun etwas von „Ausländer raus“ und „Remigration“ faseln.
Das „ou“ im Namen Ballout weißt auf eine französische Schreibweise hin. Also vermutlich Nordafrika oder Libanon. Und siehe da: Abdul Ballout hat einen libanesischen Hintergrund.
Er wurde aber in Berlin geboren und hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit 2015 hat das also auch nichts zu tun.
Nicht einmal, wenn die AfD die absolute Macht in ganz Deutschland hätte, könnte sie den Sympathieträger ausweisen. Wohin denn? Glaubt irgendwer wirklich, der Libanon – zu großen Teilen schiitisch und zu einem Drittel christlich – würde den gerne aufnehmen?
Populisten werden immer irgendwann an den Punkt kommen, an dem es keine einfachen Lösungen mehr gibt.
▶️ Das funktioniert in beide Richtungen. Zweimal musste ich heute Morgen etwas von „Willkommenskultur“ lesen. Unironisch. Ein Zeichen dafür, wie fest einige Menschen die Augen verschließen und sich gar nicht damit auseinandersetzen, was innerhalb der muslimischen Welt so passiert. Das sind nämlich nicht alles arme, unschuldige, postkoloniale Opfer.
Wenn einer hier geboren ist und die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist für mich nicht schlüssig, wie willkommen man den noch heißen könnte. Es sei denn, man gibt den Grundsatz auf, dass der Staat über der Religion steht.
▶️ „Besser schützen“, egal von wem es kommt, ist Unfug. Nirgendwo wird so gut geschützt, wie in Berlin. Mehr geht nicht.
Der Anschlag fand weder auf dem Gelände der Kundgebung statt, noch auf dem Weg der Parade. Der Täter hat vermutlich bewusst bis abends gewartet und außerhalb der Sicherheitsbereiche zugeschlagen.
⏸️ Das Problem ist meiner persönlichen Meinung nach kein Ergebnis von verfehlter „Migrationspolitik“, sondern von verfehlter Sicherheitspolitik. Migration wird nur nicht als Teil dessen verstanden.
Das hat nichts mit irgendeiner Partei zu tun, sondern zieht sich quer durch absolut alle Parteien. Unterbesetzung der Ausländerbehörden (die in diesem Fall eh keine Rolle spielen), Unterfinanzierung aller Polizeien, oberflächliche Personenprüfungen bei Aufnahme, Beschränkungen der Nachrichtendienste…
Wenn heute ein Asylbewerber aus Afghanistan, dem Irak oder dem Libanon abgängig ist, wird nicht nach dem gefahndet. Den Satz ruhig zweimal lesen. Die Ausländerbehörde klopft an der Tür, und wenn keiner aufmacht, geht sie wieder und kann nichts machen.
Die Freiheiten des Individuums werden – aus Angst vor einem übergriffigen Staat - höher angesetzt, als die Abwehr dieser Gesellschaft gegen Gefahren. Das ist über Jahrzehnte tradiert. Und unsere Moral verbietet uns bis zur suizidalen Selbstaufgabe, Muslime als mögliche Gefahr zu sehen.
Das ist keine Bewertung, sondern eine Feststellung.
Und genau das nutzen Terroristen als Einfallstor. Eine konstruktive, sinnstiftende Antwort darauf sehe ich weder bei Links- noch bei Rechtsradikalen; bei Populisten, Propagandisten und Verzweifelten auf der Suche nach einfachen Lösungen nicht.
Solche Anschläge auf so genannte Soft Targets sind weltweit seit 20 Jahren ein Ding. Wenn Sieglinde-Annerose aus Oer-Erkenschwick nun jammert, dass man ja nirgendwo mehr sicher hingehen könne, kann ich das nur sehr bedingt ernst nehmen. Egal, wen Sieglinde-Annerose wählt.
Mein angefragter und angekündigter Artikel zur Gefahr durch den Schulterschluss von Linksextremisten und Islamisten wird noch kommen. Gerade macht es aber absolut keinen Spaß, ich bin frei von „Ich hab’s doch gesagt“. Ich sehe gesellschaftliche Probleme.
Religiös motivierte Straftaten werden erst seit 2017 bundesweit erfasst.
Derzeit leben in Deutschland 140.000 Ausreisepflichtige, die eine Duldung haben. 24.000 sind vollstreckbar Ausreisepflichtig. Man müsste täglich etwa 66 Menschen abschieben und es würde trotzdem ein Jahr dauern. Gegen 14.000 weitere „Ausweisungen“ sind Rechtsmittel anhängig.
Etwa 450 bekannte islamistische Gefährder leben in Deutschland. Eine Dunkelziffer gibt es nicht.
Der Anschlag auf den Berliner CSD ist bewusst ein Angriff auf die Freiheit. Nicht auf irgendeine willkürlich ausgewählte Veranstaltung, sondern auf die gelebte und dort gefeierte Grundidee unserer gesellschaftlichen Verfasstheit.
Die Antwort darf deshalb nicht wieder in abgenutzten Betroffenheitsfloskeln bestehen, sondern sie muss aus der wehrhaften Demokratie entspringen.
Die freiheitliche Demokratie ist mit islamischem Fanatismus unvereinbar. Hier entscheidet jeder Mensch selbst, wie er lebt, wen er liebt und woran er glaubt. Islamisten lehnen das ab und wollen das radikale Gegenteil: Unterordnung unter einen religiösen Totalitätsanspruch und dabei auch Gewalt gegen alle, die nicht in ihr verkommenes Weltbild passen.
Wenn sich bestätigt, dass der mutmaßliche Täter deutscher Staatsbürger wurde, der Polizei wegen islamistischer Hintergründe bekannt war und er erst vor wenigen Wochen aus dem Jugendarrest entlassen wurde, dann ist das mehr als die persönliche Straftat, dann hat auch der Staat versagt.
Wer als islamistischer Gefährder bekannt ist, darf nicht einfach wieder auf unsere Straßen gelassen werden. Wer unsere freiheitliche Ordnung bekämpft, kann sich nicht auf ihre Freiheiten berufen. Wer sein mittelalterliches Weltbild pflegen will, kann dies in zig Staaten dieser Erde tun.
Diesmal bitte keinen Verweis auf fehlende Integration, kein Beschwören des gesellschaftlichen Zusammenhalts und keine ritualisierten Parolen.
Wir brauchen einen Staat, der seine Bürger schützt. Das heißt konkret: zentrale Abschiebehaftanstalten mit ausreichenden Kapazitäten in allen Ländern und auch endlich im Bund, konsequente Abschiebung ausländischer Islamisten und anderer Straftäter, standardisierte Sicherheitsunterbringung islamistischer Gefährder, nochmal deutlich höhere Hürden für Einbürgerungen und deren Ausschluss für Menschen mit islamistischen Bezügen, die konsequente Rücknahme erschlichener Einbürgerungen sowie eine Reform des Justizvollzugs, damit bekannte islamistische Gefährder nicht immer wieder auf freien Fuß gelangen.
Und wir müssen aufhören, nur die Täter zu bekämpfen. Wir müssen die Strukturen zerschlagen, aus denen sie hervorgehen. Islamistische Netzwerke gehören verboten, ihre Finanzierungswege trockengelegt, Hassprediger ausgewiesen, extremistische Vereine aufgelöst und Moscheegemeinden konsequent durch die Sicherheitsbehörden überwacht. Wer unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit unsere Verfassung bekämpft, darf keine Rückzugsräume haben.
Gedanken, Gebete, Beileid und Mitgefühl gelten zurecht den Opfern und Angehörigen. Das allein reicht aber nicht. Diesmal endlich nicht mehr.
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Jens Spahn ist als Vorsitzender der Unionsfraktion zurückgetreten. Sein schwerster Fehler war aus meiner Sicht nicht die Entscheidung für eine Leihmutterschaft. Es war das Schweigen davor. Ein Thread. 🧵
@dtabken Immerhin war das möglich 😅 hab selbst genug Beispiele, in denen der Kaufpreis absurd hoch war oder dem Interessenten direkt mitgeteilt wurde, dass ein Rauskauf zum Leasingende nicht vorgesehen ist für die weitere Vermarktung 😬
@coolservativ Stimme ich voll zu! Politisch gefällt mir das ein oder andere nicht, was BK Merz macht, aber er nimmt sein Amt ernst und erfüllt es mit Seriosität. Das erkenne ich an und finde es gut.
@meckernfueralle Absolut dafür! Meinen LKW Führerschein muss ich auch alle 5 Jahre erneuern und dazu eine körperliche Untersuchung vorweisen. Die Grundlage ist also grundsätzlich vorhanden - man müsste sie nur entsprechend ergänzen und anpassen.
Krieg ist immer die schlechteste aller Möglichkeiten. Und doch wird er manchmal notwendig, um unsere Werte zu verteidigen. Endlich haben wir einen Kanzler, der dieses notwendige Übel erkannt hat.
Es gibt für uns keinen Grund, das zu kritisieren, was Israel vor einer Woche in Iran begonnen hat und auch keinen Grund, das zu kritisieren, was Amerika am letzten Wochenende dort getan hat.
Es ist nicht ohne Risiko. Aber es so zu belassen, wie es war, war auch keine Option.
Wenn man seit 1979 „Tod Amerika!“ als Staatsdoktrin pflegt und das Tag für Tag hinausbrüllt, kann es schon mal passieren, dass der Angesprochene irgendwann antwortet: „Halt‘s Maul, Idiot!“
Wenn Teheran klug ist, zieht es sich jetzt zurück – leise, mit erhobenem Kinn, aber ohne weitere Provokationen.
Wenn nicht, wird der nächste Schlag härter sein – nicht nur militärisch. Israel und die USA haben gezeigt, dass sie nicht nur reden. Jetzt liegt der Ball beim Regime.
@coolservativ Das war der logische und nächste Schritt. Damit dürfte sich das iranische Atomprogramm erledigt haben, zumindest für die nächsten Jahre. Bin auf die Entwicklung in den nächsten 48h gespannt. Israel und auch Europa dürften dadurch aber sicherer geworden sein.
@coolservativ Tja, wer nicht hören will, muss fühlen. Die diplomatische Hand war ausgestreckt und Iran hat sie ausgeschlagen. Jetzt spricht die Sprache, die in Teheran verstanden wird. Volle Unterstützung für Israel.
@tlnue@bundeskanzler@_FriedrichMerz Man kann über Merz politisch streiten – aber er nimmt das Amt ernst, ist präsent und handelt. Und allein das macht schon einen großen Unterschied, vor allem zu seinem Vorgänger.