Skandalisierungsorgie:
Ein muslimischer Busfahrer hat seine Fahrt kurz unterbrochen, um sein Pflichtgebet zu verrichten. Dadurch entstand eine Verspätung von wenigen Minuten.
Natürlich kann man sachlich darüber diskutieren, ob das mit den Dienstvorschriften vereinbar ist. Aber aus diesem Vorfall ein Politikum zu machen, zeigt vor allem eines: wie stark die Gesellschaft derzeit mit antiislamischen Ressentiments aufgeladen ist.
Dieser Kommentar zeigt exemplarisch, wie dehnbar der Islamismus-Begriff gefasst ist und nur der Feindbildkonstruktion dient. Der militante IS-Anhänger gilt als Islamist - ebenso der gewöhnliche Muslim, der seine Überzeugung offen bekennt und seinen Lebensentwurf innerhalb der Rechtsordnung nach islamischen Normen gestaltet.
Die Islamhasser-Szene droht der Regierung jetzt ganz unverhohlen: Wenn ihr nicht wollt, dass Citizen Vigilante Realität wird, dann unternehmt endlich etwas.
Genau das war die Absicht des Filmemachers!
Güner Balcıs selektive Historiographie: Die Instrumentalisierung der Zaza-Geschichte gegen „islamistische Strukturen“
In ihrem EMMA-Beitrag „Neukölln: Straßen meiner Kindheit“ verortet Güner Balcı die Verfolgung ihrer alevitisch-zazaistischen Herkunft explizit in der osmanischen Epoche: „Ihre Sprache – Zaza – und Religion waren schon zur Zeit des Osmanischen Reiches Anlass für Misstrauen, Hass und Vertreibung. Die Überlieferungen ihrer Naturreligion hielten sie in einer Geheimsprache, versteckt in Amuletten und in Tücher gewickelten Steinen.“
Diese Formulierung erfüllt eine klare rhetorische Funktion: Sie etabliert eine scheinbar ungebrochene Kontinuität islamisch-osmanischer Intoleranz, die sich nahtlos in die Gegenwart und speziell in die Kritik an „islamistischen Strukturen“ in Deutschland fortschreiben lässt. Indem Balcı die Ursprünge der Marginalisierung ihrer Vorfahren ausschließlich ins Osmanische Reich zurückprojiziert und dabei die dramatische Zäsur der kemalistischen Republikgründung ausblendet, betreibt sie eine historiographische Verschiebung, die die eigene säkulare Position entlastet und die aktuelle Polemik gegen konservative muslimische Communities überhöht.
Der Text erwähnt weder die kemalistische Assimilationspolitik noch die massiven Repressionen der 1920er- und 1930er-Jahre, die für alevitische Zaza-Regionen wie Dersim existentiell waren. Stattdessen wird die osmanische Zeit als primärer Hort von „Misstrauen, Hass und Vertreibung“ beschrieben, während die laizistische Republik - deren autoritärer Nationalismus und Zentralismus nicht-türkische und nicht-sunnitische Identitäten systematisch bekämpfte - implizit als Fortschritt oder zumindest nicht als zentrales Problem erscheint. Diese Auslassung ist umso bemerkenswerter, als Balcı selbst die Spannung zwischen Minderheitenidentität und türkischem Nationalismus thematisiert („Auf dem Papier waren sie Türken, im Pass Muslime“), ohne die ideologische Radikalisierung dieser Nationalismus unter Atatürk zu benennen.
Die Darstellung der alevitischen „Naturreligion“ als in Amuletten und Geheimsprache versteckt verstärkt zudem ein romantisierend-exotisches Bild, dass die Gruppe als ewige Opfer islamischer Dominanz zeichnet. Damit dient der historische Verweis nicht primär der differenzierten Erinnerung, sondern der Legitimation der Gegenwartsdiagnose: Die Leiden der eigenen Familie werden zum Beleg dafür, dass Muslime heute vor allem unter „islamistischen Strukturen und Clankriminalität“ leiden und nicht unter jenen, die diese Gefahren benennen.
Balcıs Text, so authentisch er aus persönlicher Betroffenheit heraus klingen mag, unterwirft die Geschichte einer teleologischen Lesart, die der eigenen integrationspolitischen Agenda mehr dient als der historischen Präzision. Damit wird die tragische Geschichte der Zaza-Aleviten letztlich zu einem rhetorischen Werkzeug in einem gegenwärtigen Kulturkampf.
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@ahmtamim9 Als Besatzungsmacht und als Genozidbetreibenden über einen Wiederaufbau Gazas zu sprechen, zeigt noch einmal auf, wie heuchlerisch das Zionistengebilde und seine Unterstützer sind!
#NieWiederStaatsräson
Kollektive Bestrafung:
Solange die Hamas nicht bedingungslos kapituliert und ihre Waffen abgibt, verhindert Israel den Wiederaufbau Gazas. Die Zivilbevölkerung wird offensichtlich als politische Geisel angesehen.
#Gaza#Israel#Genozid#Völkermord
Wie beantwortet der Islam die Frage danach, warum es Schlechtes auf der Welt gibt? Wie authentisch ist der Koran überliefert worden?
Sollten sich Muslime vom Islamismus distanzieren? Und was ist der Unterschied zwischen Sunniten und Schiiten?
@hoffmann_suhaib Man strebt eine Assilimation der Muslime an und teilt gleichzeitig seine Islamfeindlichkeit mit, was darauf hindeutet, dass Muslime das Land verlassen sollen. Paradox on Peak ist das. Zugleich wird aus ihrer Hassrede die Kompromisslosigkeit der Muslime sichtbar, Alhamdulillah.
In der Sendung von Markus #Lanz wurden die Ahmadiyya-Sprecherin Khola Maryam Hübsch, die Reformerin/Grünenpolitikerin Lamya Kaddor sowie die beiden Islamhasser Güner Balci und Sascha Adamek eingeladen, um über den politischen Kampfbegriff des sogenannten „radikalen #Islamismus“ zu diskutieren.
Doch warum wurde diese Runde so zusammengestellt? Wer sprach hier eigentlich für die muslimische Community? Und welches Bild vom #Islam wurde den Zuschauern vermittelt?
In diesem Video analysiere ich die Diskussion und zeige, warum diese Sendung weit mehr war als nur ein kontroverser Polit-Talk.
Ich spreche darüber,
▪️ weshalb die Runde ohne eine authentische muslimische Stimme besetzt wurde,
▪️ wie islamische Werte in der Debatte systematisch dämonisiert wurden,
▪️ warum Muslime immer weiter zu Zugeständnissen gedrängt werden,
▪️ weshalb Apologetik keine Lösung ist,
▪️ und warum wir als muslimische Community lernen müssen, unsere islamische Identität selbstbewusst zu vertreten, anstatt uns ständig rechtfertigen zu müssen.
#Islamfeindlichkeit beginnt nicht erst bei körperlichen Angriffen.
Sie beginnt dort, wo unsere Religion, unsere Werte und unsere Lebensweise fortwährend unter Generalverdacht gestellt werden.
Deshalb dürfen wir uns nicht in die Rolle drängen lassen, unsere Überzeugungen ständig entschuldigen oder relativieren zu müssen.
Möge Allah (t) uns Standhaftigkeit schenken, unsere Herzen auf der Wahrheit festigen und uns die Kraft geben, unsere islamische Identität mit Weisheit, Würde und Klarheit zu bewahren.
https://t.co/eFEqhmGEtE
Allah’ın Resûllerine hakaret edenler 'ifade özgürlüğü' adı altında bilumum kefere ve fecere tarafından itinayla korunurken, onu (sav) müdafaa edenlerin cezalandırılmaya çalışılması, O’na ümmet olma iddiasındaki kimseler için bir utançtır.
İsmi anılırken saygıyla elini göğsüne götürüp, onu (sav) müdafaa edenlere el uzatmamak ise büyük bir çelişkidir.
Egal, wie sehr der Europäer von Menschenrechten schwadroniert, um sein wahres Wesen zu vertuschen, das ist er im Kern - schon immer gewesen und das wird er auch immer bleiben.
Nur wenn Europa den Islam kollektiv annimmt und in den Herrschaftsbereich des künftigen, zweiten rechtgeleiteten Kalifats fällt, ist eine Überwindung dieses tiefsitzenden Überlegenheitsgefühls möglich.
@hoffmann_suhaib Der Staats setzt alles darauf, den Islam soweit es geht, unauffällig zu reformieren.
Doch wird der Sieg Allahs kommen und ihre Pläne werden gegen sie verwirklicht.
Seit Jahren wird die #Präventionsarbeit genutzt, um unsere islamischen Werte und unsere islamische Lebensweise anzugreifen. Doch was passiert, wenn plötzlich #Imame selbst zu den Trägern dieser Präventionsarbeit werden?
Anhand der aktuellen Reportage über Imam Ramazan Demir analysiere ich in diesem Video ein Phänomen, das weit über eine einzelne Person hinausgeht. Es geht um die Rolle des sogenannten „Präventions-Imams“.
Wir müssen uns bewusst darüber werden, warum der Staat „religiöse Autoritäten“ braucht, um seine politischen Narrative in die muslimische Community zu tragen. Weshalb nicht Gewalt, sondern zunehmend islamische Weltanschauungen zum Gegenstand der Präventionsarbeit werden - und vor allem: warum der #Islam als umfassende Lebensordnung problematisiert wird,
Es geht dabei bei weitem nicht nur um eine einzelne Person. Es geht um eine politische Strategie, die versucht, den Islam umzudeuten und ihn den Vorstellungen der Assimilationspolitik unterzuordnen.
Deshalb müssen wir als muslimische Community diese Entwicklung in der #Assimilationsagenda erkennen, unsere islamische Identität bewahren und an Quran und Sunna als unserem einzigen Maßstab festhalten.
Möge Allah (t) uns Standhaftigkeit schenken, unsere Herzen auf der Wahrheit festigen und uns vor jeder Irreführung bewahren.
https://t.co/DTF8J9msdy
Islamdebatte: Mehr Panik vor Kopftüchern als vor der Weltrevolution!
Obwohl der Kommunismus in den 1960er- bis 1980er-Jahren - im Gegensatz zum Islam heute - eine reale, existenzielle Bedrohung darstellte, wird der Islam in der deutschen Öffentlichkeit deutlich häufiger, intensiver und aggressiver thematisiert.
In den 1960er bis 1980er Jahren war der Kommunismus in der Bundesrepublik eine ideologische und organisatorische Kraft von erheblicher Wirkmächtigkeit. Er verfügte über die Rückendeckung einer Supermacht, die Deutsche Demokratische Republik als direkten Nachbarn und die finanzielle sowie nachrichtendienstliche Unterstützung. Die Deutsche Kommunistische Partei beispielsweise erhielt jährlich Millionenbeträge aus Ost-Berlin – allein zwischen 1987 und 1989 knapp 70 Millionen DM über Tarnfirmen und verdeckte Kanäle.
Die Bedrohungslage war real und von eine existenzieller Dimension: Atomwaffen, Mauer, Spionage und die reale Möglichkeit eines Systemwechsels durch innere Zersetzung oder äußeren Druck.
Trotz dieser objektiv größeren strukturellen Macht blieb der Umgang mit kommunistischen Bekenntnissen, Organisationen und Symbolen in der westdeutschen Öffentlichkeit differenzierter und weniger omnipräsent als die heutige Auseinandersetzung mit dem Islam.
Zwar gab es den umstrittenen Radikalenerlass von 1972, der vor allem DKP-Mitglieder und linke Sympathisanten aus dem öffentlichen Dienst fernhalten sollte, aber er richtete sich primär auf die dienstliche Sphäre, nicht auf Kleidung, Alltagssymbole oder private Überzeugungen.
Kommunistische Symbole wie rote Fahnen, Hammer und Sichel, geballte Fäuste, Porträts von Lenin oder Che Guevara waren auf Ostermärschen, Anti-NATO-Demonstrationen und Parteiveranstaltungen allgegenwärtig und öffentlich sichtbar. Sie lösten keine flächendeckenden Verbotsdebatten oder Ächtungskampagnen aus.
Der Islam hingegen dominiert eine aggressive Debatte. Bis zu 89 % der TV- und über die Hälfte der Printbeiträge sind negativ konnotiert (Terror, Extremismus, Parallelgesellschaften). Mit sechs bis sieben Millionen Muslimen wird jede kulturelle Äußerung zum Politikum: Das Kopftuch löste jahrzehntelange Grundsatzprozesse aus, Minarette, Moscheen erregen regelmäßig nationale Aufregung. Sichtbare Bekenntnisse in Wort, Schrift oder Kleidung werden mit einer Vehemenz bekämpft, die kommunistischen Sympathisanten fremd war - obwohl diese offen die Überwindung der freiheitlichen Grundordnung forderten.
Diese Unverhältnismäßigkeit beweist, dass es hier nicht primär um Maßnahmen einer wehrhaften Demokratie zum Schutz des Systems geht. Der Umgang mit dem Kommunismus hat gezeigt, dass sich eine echte existenzielle Bedrohung mit deutlich weniger Aufwand und dezidierter handhaben lässt. Die heutige Schärfe offenbart stattdessen den Kampf um kulturelle Dominanz im vorpolitischen Raum - um Identität, Lebensweise und symbolische Hegemonie und nicht um die Abwehr einer tatsächlichen Gefahr.
#Islam #Kopftuch
Der #Verfassungsschutz warnt vor Muslimen, die sich in Elternbeiräten, Integrationsbeiräten, Verbänden und Kommunen engagieren. Muslimen, die sich gesellschaftlich beteiligen – aber dabei an ihren islamischen Werten festhalten.
Genau das offenbart das eigentliche Problem.
Seit Jahrzehnten wird uns erzählt, wir müssten uns integrieren. Wir müssten uns engagieren. Wir müssten Verantwortung übernehmen und Teil dieser Gesellschaft werden.
Doch sobald Muslime genau das tun, lautet der Vorwurf plötzlich: Unterwanderung. Was zeigt uns das? Es zeigt uns, zwischen #Integration und #Assimilation praktisch keinen Unterschied gibt.
In diesem Video spreche ich darüber:
▪️ Warum die aktuelle Warnung des Verfassungsschutzes und des CDU-Politiker Jan Redmann ein politischer Offenbarungseid ist
▪️ Weshalb die Integrationsdebatte von Anfang an eine Verschleierung der Assimilationspolitik war
▪️ Warum Muslime in Deutschland es scheinbar niemals „richtig“ machen können
▪️ Weshalb die Bewahrung unserer islamischen Identität die eigentliche Herausforderung unserer Zeit ist
Die Realität wird immer deutlicher: Nicht irgendein Fehlverhalten von irgendwelchen Muslimen steht auf der Anklagebank, sondern unsere islamische Identität.
Möge Allah (t) uns Standhaftigkeit schenken, unsere Herzen auf dem Islam festigen und uns davor bewahren, den #Islam gegen die Zufriedenheit der Menschen einzutauschen.
https://t.co/ZzcfMHLuhu