„Ich habe das getan. Es ging nicht anders.“ Der russische Duma-Abgeordnete und General Andrej Gurulew gestand im Fernsehen, dass russische Truppen 2014 im Donbass Zivilisten töteten – auf seinen Befehl. Eine Frau und ein Kind. Damals, als Moskau noch schwor, dort stehe kein einziger russischer Soldat.
Das Geständnis zertrümmert gleich zwei Lebenslügen auf einmal: Es räumt die Morde ein. Und es beweist nebenbei, dass schon 2014 reguläre russische Verbände im Donbass kämpften – unter Moskauer Kommando. Dieser Krieg läuft nicht erst seit 2022. Er läuft seit zwölf Jahren.
Im selben Interview forderte Gurulew, Kyjiw so zu treffen, dass es „kein Wasser, keinen Strom, keine Kanalisation – nichts“ mehr gibt. Ein brutales Kriegsverbrechen, angekündigt ins Mikrofon, zur besten Sendezeit.
Und was machen jene Stimmen von AfD und BSW, die seit Jahren das Narrativ bedienen, die Ukrainer hätten den Krieg begonnen, als sie „das eigene, wehrlose russischsprachige Volk“ beschossen? Denen entgegnet nun ein russischer General: Nein. Wir waren das. Ich war das. Auf meinen Befehl.
Umstimmen wird sie das freilich nicht. Ihr Problem war nie ein Mangel an Beweisen, sondern ein Übermaß an Loyalität. Dieses Geständnis kommt für sie einfach vom falschen Mann.
Dabei fügt sich Gurulew nur in eine Reihe der Selbstenthüllungen. Igor Strelkow/Girkin erklärte schon im November 2014 der Zeitung Sawtra wörtlich: „Den Auslöser des Krieges habe ich gedrückt.“ Er brüstete sich damit, dass der gesamte Konflikt im Donbass ohne seine Einheit, die im April 2014 die Grenze überschritt und Slowjansk besetzte, nie in Gang gekommen wäre. Es wäre ausgegangen wie in Charkiw: ein paar Demonstrationen, dann Ruhe.
Jewgeni Prigoschin legte im Juni 2023, kurz vor seiner Meuterei, nach: Die offiziellen Kriegsgründe für die Invasion seien Lügen, von einer Bedrohung durch die Ukraine oder die NATO keine Spur. Der Krieg diene nur den Interessen der Eliten – und den Donbass-Konflikt habe man 2014 selbst angezettelt.
Gurulew ist kein Ausreißer. Er steht in einer zynischen Tradition: Alle paar Jahre setzt sich einer der Täter hin und packt aus. Freiwillig, ausführlich, vor laufender Kamera. Strelkow 2014, Prigoschin 2023, Gurulew 2026.
Russland entlarvt sich selbst – täglich, ungeniert, im Abendprogramm. Man müsste nur hinhören. Aber genau das war von den Apologeten hierzulande nie der Plan.
Russischer Soldat gibt zu, dass sein Trupp Mädchen im Alter von 10 und 13 Jahren in der Ukraine vergewaltigt hat und deren Mütter gezwungen hat zuzusehen — bevor er sie alle auf Befehl seines Kommandeurs hingerichtet hat.
Er gesteht, dass das mehrmals passiert ist
(August 2024)
Manchmal kann man auch einem Z-Blogger recht geben:
Ein russischer Z- Blogger rechnet mit der Führung ab:
„Ich habe die Schnauze gestrichen voll!“
Er beschimpft Putin als „glatzköpfigen Parasiten“ und ist extrem wütend, dass ein ehemaliger Komiker den Putin vorgeführt und bloßgestellt habe.
Ich bin kein Freund davon hier andere Leute vorzuführen, aber bei diesem Nutzer mache ich aus Gründen eine Ausnahme:
Vielleicht wollen @MAStrackZi, @Karl_Lauterbach, @jensspahn, @larsklingbeil, @nouripour hier mal Strafanzeige erstatten?
(Mehr Fotos im zweiten Post)
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First Vatniks claimed that it was a UA🇺🇦 UAV that hit Romania🇷🇴.
Now, after debris proofed 💯 that it was a 🇷🇺 Shahed-136/Geran-2, they claim that UA🇺🇦 redirected it.
Ok, if UA🇺🇦 is capable to do so, why aren’t they redirecting all 🇷🇺 UAVs back to Russia 🇷🇺, you f*cking morons?