Die Argumente aus Martensteins Rede sind nicht neu, sondern bündeln gekonnt das, was viele hier auf X seit langem vertreten.
Die Wirkmacht der Reposts auf X in Verbindung mit den in-vivo Reaktionen der geschockten Shitbürger sorgt dafür, dass die Rede als Meilenstein und hoffentlich als Wendepunkt der politischen Debatte in die Geschichte eingehen wird.
@EdmundDoubleday@OldWhiteBoomer@stagerbn Ich habe sie damals unter Lucke gewählt, aus Überzeugung. Dann jahrelang Nichtwähler, weil ich prinzipiell ein Liberal-Konservativer bin. Und jetzt? Es muss ein neuer Ruck durchs Land gehen.
@OldWhiteBoomer@stagerbn Ich sehe es ähnlich und denke mir: sollen die es doch mal versuchen. Schlechter als die etablierten Parteien KÖNNEN sie nicht sein.
Ich habe nichts geerbt, meine Frau auch nicht - wir sind trotzdem das eine Prozent.
Bereits mit Anfang 20 bin ich im Büro gesessen und habe parallel zum Studium in meiner Firma gearbeitet, während meine Freunde im Freibad waren oder feiern gegangen sind. Meine Frau hat mit immensem Aufwand eine Medizinerausbildung absolviert und dann jahrelang 60 und mehr Wochenstunden im Krankenhaus gearbeitet, inkl. Wochenenden, Feiertagen, Weihnachten und Nachtdienste, da teilweise bis 36 Stunden am Stück.
Jetzt zahlen wir geschätzt (inkl. indirekt) eine viertel Million Euro private Steuern im Jahr plus das Gehalt für ein knappes Dutzend Angestellte, damit der ganze Schwachsinn von Fahrradwegen in Peru, über stadtbildverschandelnde Ölaugen bis hin zu fast vollständig nutzlosen Politikern auch bezahlt werden kann, aber es ist immer noch nicht genug und man will uns nicht nur noch mehr um den Ertrag unserer Arbeit bringen, sondern es wird uns auch noch unterstellt, unser Erfolg wäre ungerechtfertigt, wir würden uns nicht ausreichend beteiligen und es wäre unsere Schuld, dass manche Leute zu wenig gelernt haben und nicht so strebsam waren.
Fickt Euch alle, Ihr verschissenen Umverteiler und Schmarotzer - Ihr könnt mich!