@Neonleuchte@transcriptweb @FID_Philosophie Wunderbar!
Dann erlaube ich mir, noch mal auf unser Gespräch über diese Arbeit hinzuweisen: https://t.co/8OZCC3DtxH
Ich freue mich mitteilen zu können, dass meine Diss "Realität und Wirklichkeit. Zur Ontologie geteilter Welten" nun via Open Access frei zugänglich ist:
https://t.co/piprXs0QYN
Für die Ermöglichung geht Dank an @transcriptweb und @FID_Philosophie
Delving into #Husserl's notion of “pre-predicative experience” and #Millikan's conception of “substance concepts” in my talk, “Two Concepts of Concepts and Perceptual Content.” Now online:
https://t.co/L96aR5iuk8
Das Jahrbuch #Technikphilosophie 2023 ist erschienen, mit dem Schwerpunkt „Faktor Mensch“: Wie modellieren, kompensieren oder parodieren Maschinenwelten „ihre“ Version „des“ Menschen? Was bedeutet „Menschsein“ in technisch formatierten Kontexten eigentlich? #JTPhil@NomosVerlag
@superrieu Geht es #Luhmann hier nicht um die Behauptung, dass die Eigenlogik des Systems sich nicht als Aggregation der Überzeugungen/Handlungen derjenigen beschreiben lässt, die kommunikativ an ihm teilnehmen, sondern eher umgekehrt die Kommunikationen sich Systemerfordernissen anpassen?
@superrieu Denke nur im Grenzfall, wenn eine Theorie "ausstirbt"? D.h. in Bezug auf Kommunikation: wenn (und solange) sie in nicht-historischen wissenschaftlichen Beiträgen nicht oder kaum mehr als wahr markiert wird? Dann wird sie "potentialisiert", bei Garnichtmehrerwähnung gar vergessen.
@superrieu Danke! Das System kommt bei diesem Aussortieren aber ja nie ganz zur Ruhe? Konkrete Kommunikationen im S. sind jeweils an Widerspruchsfreiheit orientiert, aber das S. selbst produziert keine ganz einheitliche, widerspruchsfreie Sicht, eher überleben parallel dominante Varianten?
@superrieu Gerne Bescheidgeben, falls die Passage wieder auftaucht. Eine solche Annahme schiene mir aus der Perspektive der Systemtheorie ziemlich problematisch.
@superrieu Mir scheint, Behauptungen wie "das Wissenschaftssystem ist wirklich" implizieren zB, dass Kommunikationen, die dem WS zugerechnet werden, in bestimmter Weise dirigiert und reguliert sein müssen (durch Regeln, Codes, usw.), wenn sie im System anschlussfähig sein wollen.
@superrieu Bin auch über das "das System meint 'richtig'" gestolpert. Aber wenn Luhmann einerseits Konsensmodelle kritisiert und für systemimmanente Diversitäten und Devianzen argumentiert, wäre es kurios, er würde andererseits behaupten, es gäbe so etwas wie DIE Aussagen DES Systems.
@superrieu Im letzten Satz hier meint L., der "Systembegriff" lasse sich "auf eine Verantwortung" für Bewährung an der Wirklichkeit ein (nicht auf "Bewährung der Aussagen des Systems"). Ein System macht keine eindeutigen Aussagen, es kann sich auch Heterogenes in ihm stabilisieren.
@superrieu Wäre irritiert, wenn L. hier meinte, "das Wissenschaftssystem" attachiere einem Wissen eindeutig w/f, heißt ja anonymer "..attachiert werden" (in je konkreten Kommunikationen). Oder gibt es einen Textbeleg, der Eindeutigkeit des durch ein System attachierten Wertes behauptet?
@FranzHoegl Mit E&U bin ich gut vertraut und der Ansatz der Diss hier auch vor allem phänomenologisch motiviert (bisschen wie Luhmanns Sinnbegriff). Die Fuchs-Lektüre liegt schon ein paar Jahre zurück, wollte ich aber ohnehin nochmal angehen. Danke für Link & Hinweise!
@FranzHoegl Entwickle in meiner Diss (zB in Kapitel "2.4 Wahrnehmung als Als-Wahrnehmung" und in "4.4 Semiotische Theorien kultureller Bedeutsamkeit") eine sehr ähnliche These, wobei ich die vorprädikativen Gegebenheiten der Wahrnehmung selbst als schon semiotisch strukturiert interpretiere.
@3stepswell Ah, hatte nicht richtig verstanden, wohin die Frage zielt. Geht schon auch um konkrete Situationen, nicht nur um allgemeine Lebensgefühle. Sonst wäre ja schade. Gegensatz wäre zb sowas wie Weigerung, ja. Oder sich resonanzlos in ungeteilter Begeisterung verlieren.