@enussbi@hjbertschi@pkuehni@grunliberale In der Theorie sind wir längst schlechter dran als die EU.
In der Praxis stehen wir besser da
Zeit, die Theorie zu überdenken.
@MFrauchi Wer die dauernde, schleichende Zunahme an Vorschriften und Verboten egal bei welchem Thema, und das stetig zunehmende betreute Denken satt hat, kann nur Nein sagen.
Warum 9min?
Erfüllt der öffentliche Sender @SRGSSR noch seine Funktion — Bürger zu informieren, damit sie denken können, statt für sie zu denken, damit sie sich informiert fühlen?
Die Gründungsanalyse:
Wir (https://t.co/GhtkgZ1qz8) verkaufen gerne in Europa. Und hören trotzdem damit auf.
Was kostet z. B. ein Paket nach Österreich? 14,50 € Porto.
Realität für uns als Gewerbetreibende: 135 € pro Paket bei gerade einmal zehn Sendungen pro Jahr nach Österreich 2025.
Dabei sind wir nur eine kleine GmbH aus Deutschland mit vereinzelten Kunden in Europa. Unser gesamtes jährliches Aufkommen für den EU-Export liegt bei etwa 100 Kilogramm Verpackung. Nicht Tonnen. Kilogramm.
Die Rechnung für Österreich allein: Wer als ausländisches Unternehmen nach Österreich verschickt, ist gesetzlich verpflichtet, die Entsorgung der Verpackung zu lizenzieren und dafür einen lokalen Beauftragten zu benennen, der die Einhaltung der Vorschriften garantiert und dafür haftet:
- Porto (10 Pakete à 14,50 €): 145 €
- Jahrespauschale Verpackungsbeauftragter: 450 €
- Notarkosten für die Vollmachtsbeglaubigung: 150 €
- Opportunitätskosten: 600 €
Und das ist nur Österreich. Frankreich verlangt z. B. ein eigenes Logo samt Anleitung auf jedem Versandkarton, sonst drohen empfindliche Bußgelder. Spanien, Italien, Polen: jeweils eigene Anforderungen, eigene Register. Ab Mitte 2026 kommen mit der EU-Verpackungsverordnung #PPWR weitere Pflichten hinzu.
Konzerne verteilen solche Fixkosten auf Millionen Sendungen. Für kleine Unternehmen und Selbständige wird daraus ein reales Exporthindernis. Das ist kein Versehen des Gesetzgebers, sondern ein struktureller Konzentrationsvorteil zugunsten großer Marktteilnehmer.
Dahinter steht ein System mit eigener Ökonomie: Wer Verpackungen in Verkehr bringt, muss deren spätere Entsorgung lizenzieren. Allein in Deutschland fließen dabei jährlich Milliardenbeträge an Lizenzentgelten an marktbeherrschende Entsorgungsunternehmen. Diese profitieren dabei mehrfach, über Lizenzgebühren beim Inverkehrbringen von Verpackungen über die Abholung und Verwertung der eingesammelten Rohstoffe. Komplexität ist dabei kein Fehler im System; sie ist Teil des Geschäftsmodells.
Besonders grotesk wird das im Vergleich mit Plattformversendern aus Fernost. Millionen Kleinsendungen fluten den europäischen Markt bei erkennbar geringerer Vollzugsintensität. Der europäische Mittelstand wird kontrolliert, weil er greifbar ist.
Der ursprüngliche Gedanke hinter der @EUCouncil war ein anderer: ein gemeinsamer Binnenmarkt, der Grenzen abbaut statt neue errichtet. Stattdessen: 27 nationale Compliance-Silos, die kleinen Unternehmen den Export systematisch verleiden.
Was sich ändern müsste:
1. Eine zentrale EU-Registrierung statt 27 nationaler Alleingänge
2. Eine De-minimis-Regelung für Kleinversender
3. Konsequenter Vollzug gegenüber Drittstaatsversendern statt Belastung des europäischen Mittelstands
Wir ziehen uns deshalb vorerst auf Deutschland und die Schweiz zurück, weil wir unsere Energie lieber in Produkte und Kunden investieren.
Die aktuelle EU-Bürokratiearchitektur erleben viele Unternehmen nur noch als Belastung.
Wir sind Unternehmer und keine Verpackungsjuristen, @vonderleyen , @DIHK_News, @MarkusFerber , @svenja_hahn , @nicolabeerfdp , @ANiebler
Gerne reposten - es betrifft den Mittelstand generell.
@CKernkraft Irgendwann einst im Juli 2035 um 12:00 Uhr ist der letzte Tropfen im PSW hochgepumpt, die letzte E-Auto Batterie randvoll, alle regelbaren Anlagen die Negative Tertiärregelleistung anbieten heruntergeregelt, und im Ausland braucht um diese Jahreszeit auch niemand mehr den Strom.
@CKernkraft Irgendwann einst im Juli 2035 um 12:00 Uhr ist der letzte Tropfen im PSW hochgepumpt, die letzte E-Auto Batterie randvoll, alle regelbaren Anlagen die Negative Tertiärregelleistung anbieten heruntergeregelt, und im Ausland braucht um diese Jahreszeit auch niemand mehr den Strom.
@VeroWendland Die einzigen, bei denen es volkswirtschaftlich sinnvoll wäre dass sie heute am 1. Mai nicht "arbeiten", sind Kraftwerke. Namentlich die PV - Anlagen, die im Winter fürs eingesetzte Geld erbärmliches bringen, und im Sommer nur Kosten verursachen.
Seit Einführung des "Netzzuschlags" (KEV Abgabe im Volksmund) haben die Stromverbraucher rund 12 Mia. in einen Topf einbezahlt, bei dem dann sowas rauskommt.
Fehlallokation von fremdem Geld.
Bravo @BFEenergeia@UVEK
@CKernkraft Irgendwann einst im Juli 2035 um 12:00 Uhr ist der letzte Tropfen im PSW hochgepumpt, die letzte E-Auto Batterie randvoll, alle regelbaren Anlagen die Negative Tertiärregelleistung anbieten heruntergeregelt, und im Ausland braucht um diese Jahreszeit auch niemand mehr den Strom.
Die einzigen, bei denen es volkswirtschaftlich sinnvoll wäre dass sie heute am 1. Mai nicht "arbeiten", sind Kraftwerke.
Namentlich die PV - Anlagen, die im Winter fürs eingesetzte Geld erbärmliches bringen, und im Sommer nur Kosten verursachen.
@FrankfurtZack Es ist nicht sehr intelligent, die Zukunft einzuschätzen indem die Vergangenheit extrapoliert wird.
Abgesehen davon, +1% in 1 Woche, dann ist nach den Sommerferien alles Blau bei Euch 😂
@M4Swen@SchwanderMurphy@nebelspalter@AlexReichmuth Schnell sein wie Batteriespeicher müssen sie auch nicht. Dafür liefern sie im Winter Strom.
Für Primär- und Sekundärregelung gibt es in 🇨🇭 die Wasserkraft.
Das Gedankenexperiment ist sehr lehrreich und erzählt uns viel über unsere Mitmenschen und deren Verantwortungslosigkeit.
Ausgangslage: Jeder kann sein eigenes Leben retten, indem er den richtigen Knopf drückt.
Moralisch überlegen soll aber derjenige sein, der durch Drücken des falschen Knopfes alle in ein ethisches Dilemma stürzt. Wie bitte?
Nee Leute. Solange nicht irgendein Idiot den blauen Knopf drückt, gibt es null Probleme.
@SchwanderMurphy@nebelspalter@AlexReichmuth Das war gestern, Xenonvergiftung. Darauf ausgelegte Reaktoren steuern den Abbrand durch entsprechendes Positionieren von grauen Steuerstäben so, dass die Brennelemente gleich lange halten wie im Grundlastbetrieb.
5% der Nennleistung/Min. schafft ein EPR ohne "Dampf ablassen"
@RealRusty Passt doch, 4 Jahre.
Ersttäter bei Vergewaltigung bekommen höchstens soviel, und einen Teil noch auf Bewährung.
Und hinterlassen ja nur einen zutiefst gezeichneten, seelisch verletzten Menschen.
@SchwanderMurphy@nebelspalter@AlexReichmuth Logisch waren schnelle Lastreduktionen schon immer möglich, z.B. bei Notschluss. Das ist aber doch nicht Lastfolgebetrieb. Dieser wird durch Regulierung der Reaktorleistung realisiert.
Und teurer Strom...ja natürlich, Winterstrom ist teuer.