𝗧𝗲𝘂𝗿𝗲 𝗦𝘁𝗿𝗼𝗺𝗿𝗲𝘀𝗲𝗿𝘃𝗲 𝘄𝗲𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻ü𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴
Die Schweiz zahlt immer mehr für den Rettungsring. Bis 2045 kosten die Reserven mind. 4 Mrd. Franken. Diese Mittel fliessen nicht in die zusätzliche Normalproduktion, sondern in eine Absicherung für den Krisenfall.
Aufgrund der unsicheren Winterversorgung und dem langsamen Ausbau der Erneuerbaren fordert die ElCom ab 2030 dauerhafte Reserven von mind. 500 Megawatt, später 700–1400 Megawatt.
Die Kosten💸 tragen die Haushalte mit 10 bis 30 Franken pro Jahr und Unternehmen mit 50’000–150’000 Franken pro Jahr (bei 20 Gigawattstunden) über den Tarif.
Wirtschaftlich ist diese Versicherungsprämie nachvollziehbar: Bei 84 Mrd. Franken möglichen Schäden und 200 Mio. Franken Jahreskosten reicht schon 0.2 Prozent Eintrittswahrscheinlichkeit – Schätzungen des Bundes liegen deutlich höher. Trotzdem ist ein vollständiger Schutz nicht gegeben. Nachhaltiger wäre das Geld in der regulären Winterstromproduktion investiert.
Die Winterproduktion❄️ stagniert seit Jahren trotz Ausbau der Erneuerbaren.
Solar hilft vor allem im Frühling und Herbst. Die winterwirksame Produktion (Wind, Wasserkraft, alpine Solaranlagen) kommt zu langsam voran. Importe bleiben ohne EU-Stromabkommen unsicher.
Wer Versorgungssicherheit🔋langfristig sichern und Reserven reduzieren will, muss rasch in gesicherte Winterkapazitäten investieren und dabei die Option Kernkraft offenhalten.
Mehr dazu im Artikel von Alexander Keberle und Lukas Federer: https://t.co/bkUgG7tr4v
#versorgungssicherheit #stromreserve #economiesuisse #winterstrom #wirtschaft
Bilaterale III: Fakten statt Emotionen
Die Debatte über die Schweizer Europapolitik wird oft emotional geführt. Umso wichtiger sind fundierte Informationen und eine sachliche Auseinandersetzung.
Unser Faktencheck beleuchtet die wichtigsten Hintergründe, ordnet aktuelle Entwicklungen ein und beantwortet zentrale Fragen zu den Bilateralen III.
🔗Zum Faktencheck ➡️ https://t.co/zvUGidm1yv
𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹 𝗮𝗹𝘀 𝗧𝗿𝘂𝗺𝗽𝗳 𝗶𝗻 𝘂𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗭𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 🚢
Die USA haben auf Schweizer Importe einen Zusatzzoll von 12,5 Prozent eingeführt und prüfen weitere handelspolitische Massnahmen. Für Schweizer Unternehmen bleibt die Unsicherheit bestehen, wodurch Kosten, Lieferketten und Investitionen schwer planbar bleiben.
Gerade deshalb wird Diversifizierung wichtiger denn je. Wer Zugang zu mehreren Absatzmärkten hat, kann Risiken besser abfedern. Ein starkes Netz von Freihandelsabkommen stärkt die Widerstandsfähigkeit unserer exportorientierten Wirtschaft. 📦
Dr. Monica Rubiolo, Bereichsleiterin Aussenwirtschaft hält fest: „In unsicheren Zeiten darf die Schweiz ihre Trümpfe nicht verspielen: Die Freihandelsabkommen mit Mercosur und Malaysia müssen rasch umgesetzt werden.“
Angesichts der US-Zollpolitik und zunehmender Handelsunsicherheiten gewinnen solche Freihandelsabkommen zusätzlich an Bedeutung. Eine rasche Inkraftsetzung würde die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz stärken sowie Arbeitsplätze und Wohlstand sichern.
Mehr dazu im Artikel von Dr. Monica Rubiolo🔗: https://t.co/PkONLNpb1Z
#freihandel #mercosur #malaysia #economiesuisse
Der bürokratische Aufwand wächst und mit ihm der Bedarf an externen Dienstleistungen. 📑
Urs Schellenberg von der E. Schellenberg Textil AG erklärt, weshalb Unternehmen heute immer mehr Zeit und Geld für administrative Anforderungen aufwenden müssen.
Das schwächt nicht nur die Effizienz, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Ausland. Denn wer Ressourcen in Bürokratie statt in Innovation investieren muss, verliert an Stärke im internationalen Wettbewerb. 🚀
👉 Mehr dazu https://t.co/TULNYCsE5w
Gegenvorschlag zur neuen Konzernverantwortungsinitiative: Schweizer Sonderweg mit hohen Kosten für die Wirtschaft📋
Die Schweizer Wirtschaft hat die Nachhaltigkeitsvorgaben nach 2020 umgesetzt – mit erheblichen Investitionen in Compliance, Sorgfaltspflichten und Berichterstattung. Das war möglich, weil der regulatorische Rahmen verhältnismässig und international anschlussfähig war.
Der Vorentwurf des neuen Unternehmensverantwortungs- und Nachhaltigkeitsgesetzes (NUFG) verlässt diesen Weg. Statt einer logischen Fortsetzung droht ein regulatorischer Systemwechsel: mit einer weitreichenden Spezialhaftung, einer einzigartigen Aufsichtsarchitektur und erheblichen zusätzlichen Belastungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Hinzu kommt, dass die EU ihre Nachhaltigkeitsregulierung aktuell entschlackt, während die Schweiz selektiv die strengsten Elemente einer inzwischen überholten Regulierung übernehmen und teilweise sogar verschärfen würde. Betroffen wären längst nicht nur grosse Konzerne, sondern über den Trickle-down-Effekt auch zahlreiche KMU.
Besonders stossend ist die geplante Spezialhaftung: Was die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2020 an der Urne verworfen haben und selbst die EU mittlerweile fallen lässt, soll in der Schweiz nun durch die Hintertür zurückkehren.
Nachhaltigkeit braucht wirksame und praktikable Regeln. Ein Schweizer Sonderweg mit mehr Bürokratie, Rechtsunsicherheit und Wettbewerbsnachteilen ist der falsche Ansatz.
economiesuisse lehnt den Vorentwurf des NUFG daher klar ab. Er ist kein ausgewogener Gegenvorschlag, sondern de facto ein Umsetzungsgesetz der neuen Konzernverantwortungsinitiative.
🔎 Mehr dazu im Beitrag von Erich Herzog: https://t.co/vBKcKbPRQm
⚽ Was haben Fussball und die Regulierung der Wirtschaft gemeinsam?
Für ein gutes Fussballspiel braucht es klare Regeln. Zu viele Regeln machen das Spiel aber nicht besser – sie bremsen Kreativität, Spontanität und den Mut, etwas zu wagen.
In der Wirtschaft ist es ähnlich. Schweizer Unternehmen müssen heute über 36'000 regulatorische Pflichten erfüllen. Das sind rund 12'000 mehr als vor 20 Jahren.
👉 Der Versuch, jeden Fehler mit einer neuen Regel zu verhindern, führt zu immer mehr Regulierung.
👉 Unklare Vorschriften werden oft ergänzt statt vereinfacht.
👉 Zu viele Regeln schränken Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ein.
Wer Spitzenleistungen will, muss Unternehmen vertrauen und ihnen genügend Freiräume für Innovation und Unternehmertum lassen.
🔎 Mehr dazu im Beitrag von Guido Saurer ➡️ https://t.co/uO4Ofu52lu
💬Welche Vorschrift oder administrative Pflicht belastet Sie in Ihrer beruflichen Praxis? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren.
«Zu teuer»? Neue KKW bräuchten weniger Förderung als Dachsolar heute erhält ⚡
Wenn über neue Kernkraftwerke diskutiert wird, steht meist die Frage nach dem Förderbedarf im Zentrum. Als absolute Zahl sagt das allerdings wenig aus. Erst der Vergleich mit anderen Stromtechnologien erlaubt eine fundierte energiepolitische Einordnung.
Genau das ist in der Schweiz jedoch schwierig. Das Fördersystem ist komplex, unterscheidet sich je nach Technologie ⚙️ und Ebene und umfasst zahlreiche unterschiedliche Instrumente. Trotz dieser Herausforderungen zeigt eine Gegenüberstellung der Förderungen verschiedener Technologien interessante Ergebnisse:
👉 Dachsolar ist heute die am stärksten subventionierte Stromtechnologie.
👉 Der Förderbedarf potenzieller neuer Kernkraftwerke liegt in den Referenzszenarien tiefer als die heutigen Subventionen für Dachsolaranlagen.
👉 Windkraft und insbesondere Wasserkraft sind vergleichsweise schwach subventioniert.
Der nüchterne Blick in die Praxis zeigt zudem: Keine Stromtechnologie kommt heute vollständig ohne staatliche Förderung aus. Entscheidend ist deshalb nicht die Frage, ob eine Technologie gefördert wird, sondern wie viel Förderung sie benötigt und welchen Gegenwert sie liefert.
🔎 Mehr dazu im Beitrag von Alexander Keberle und Lukas Federer: https://t.co/apEi1hvDgI
Aufmerksamkeit ist der Anfang. Glaubwürdigkeit schafft Wirkung.
Wie verschafft sich die Wirtschaft Gehör in einer Zeit von Informationsüberfluss, neuen Kanälen und veränderten Formen der Meinungsbildung?
Diese Frage stand gestern im Zentrum des Treffens der Botschafterinnen und Botschafter der Wirtschaft.
Die Diskussionen und Inputs haben gezeigt: Sichtbarkeit entsteht nicht allein durch mehr Informationen. Entscheidend sind Relevanz, Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Wer Menschen erreichen will, muss dort präsent sein, wo Meinungsbildung stattfindet, und Botschaften so vermitteln, dass sie verständlich, glaubwürdig und anschlussfähig sind.
Herzlichen Dank an unsere Referierenden und Panelgäste für die spannenden Einblicke sowie an alle Botschafterinnen und Botschafter der Wirtschaft für Ihr grosses Engagement für das Erfolgsmodell Schweiz.
David Schärer Elisa Strebel Tanja Herrmann Mira Sbarbati Raphael Tobler Monika Rühl Silvan Lipp Pascal Wüthrich Sara Jeitziner
Chance für Schweizer Wirtschaft: Freihandelsabkommen mit Vietnam in Sicht 🇨🇭🤝🇻🇳
Die EFTA-Staaten und Vietnam haben die Verhandlungen über ein umfassendes Freihandelsabkommen erfolgreich abgeschlossen. Für die Schweiz ist das ein wichtiger Schritt: Vietnam zählt zu den dynamischsten Volkswirtschaften Asiens und ist bereits heute der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz in der ASEAN-Region.
Das Abkommen schafft gleich lange Spiesse für Schweizer Unternehmen, stärkt Handel und Investitionen und verankert gleichzeitig internationale Umwelt- und Arbeitsstandards.
Nun ist das Parlament am Zug, damit Schweizer Unternehmen möglichst rasch von den neuen Chancen profitieren können. 📈
🔎 Mehr dazu im Beitrag von Luc Schnurrenberger und Monica Rubiolo: https://t.co/uk6oG8Tt7K
Bürokratie ist für KMU eine enorme Belastung – und der Aufwand wächst seit Jahren!
Urs Schellenberg betont, dass Fortschritte etwa bei Nachhaltigkeit oder im Arbeitsrecht wichtig sind, doch sie dürfen Unternehmen wie E. Schellenberg Textildruck AG nicht vom Kerngeschäft ablenken: der Produktion.
👉 Weniger Bürokratie, mehr Fokus aufs Wesentliche. Jetzt handeln.
Mehr dazu auch hier: https://t.co/JrD3QbUKL1
Die nachhaltige Unternehmensführung soll gestärkt werden. Darüber besteht breite Einigkeit.
Der neue Gegenvorschlag des Bundesrats zur Konzernverantwortungsinitiative geht jedoch deutlich weiter als die aktuellen Entwicklungen in der EU. Während Brüssel und Berlin ihre Vorgaben vereinfachen und praxistauglicher gestalten, droht die Schweiz einen regulatorischen Sonderweg einzuschlagen. 🔀
Besonders kritisch sind die geplanten neuen Haftungsregeln: Sie erhöhen die Rechtsrisiken für international tätige Unternehmen und KMU erheblich, schaffen zusätzliche Bürokratie 📝 und fördern eine defensive Dokumentationskultur statt wirksamer Verbesserungen vor Ort.
Die Schweizer Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren viel in Sorgfaltspflichten und internationale Standards investiert. Eine Weiterentwicklung der Regulierung ist möglich – aber mit Augenmass.
Entscheidend sind internationale Abstimmung, Rechtssicherheit und ein risikobasierter Ansatz. Denn nachhaltige Wirkung entsteht nicht durch immer neue Haftungsregeln, sondern durch Lösungen, die in der Praxis funktionieren.
🔎 Mehr dazu im Gastbeitrag von Erich Herzog und Denise Laufer: https://t.co/0veLCBIBjW
Neutralitätsinitiative birgt Unsicherheit und Risiken ⚠️
Die Schweiz profitiert seit über 175 Jahren von einer flexiblen Neutralitätspolitik. Diese ermöglicht es Bundesrat und Parlament, auf geopolitische Entwicklungen im Interesse unseres Landes zu reagieren.
Die Initiative würde diesen Handlungsspielraum stark einschränken. Sie erschwert die Zusammenarbeit mit Partnerstaaten in Bereichen wie Sicherheit, Forschung oder Cyberabwehr 🛡️ und würde die Übernahme international abgestützter Sanktionen weitgehend verhindern.
Die Folgen könnten weitreichend sein:
👉 Risiken für die nationale Sicherheit
👉 Nachteile für den Wirtschaftsstandort
👉 Reputationsverlust gegenüber unseren wichtigsten Handelspartnern
Unsere Neutralität hat sich bewährt. Gerade deshalb sollte sie nicht in ein starres Korsett gezwängt werden.
🔎 Mehr dazu im Beitrag von Erich Herzog und Roberto Colonnello ➡️ https://t.co/Iu0GjzOokW
Bundesfinanzen: Aufhellungen dank hoher Firmensteuerzahlungen und EP27 📈
Noch im April plante der Bundesrat zusätzliche Korrekturen. Heute geht er bis 2030 von ausgeglichenen Haushalten und sogar leichten Überschüssen aus. 💰 Der Grund: Das Entlastungspaket 27 wirkt – und die Einnahmen entwickeln sich besser als erwartet.
Doch hinter der positiven Entwicklung steckt ein oft übersehener Punkt: Ein sehr kleiner Teil der Unternehmen trägt einen aussergewöhnlich grossen Teil der Bundesfinanzen. Gemäss Bundesrat entrichten rund 0,5 Prozent der Firmen drei Viertel der Gewinnsteuereinnahmen.
👉 Dies zeigt: Solide Bundesfinanzen sind keine Selbstverständlichkeit.
👉 Die Standortqualität bleibt ein zentraler Erfolgsfaktor für die Finanzierung wichtiger Staatsaufgaben.
👉 Die besseren Perspektiven eröffnen nun auch neue Optionen bei der Finanzierung von Sicherheit und Verteidigung. Die politische Diskussion darüber wird bereits in den kommenden Monaten an Fahrt aufnehmen.
🔎 Mehr dazu im Beitrag von Frank Marty: https://t.co/ZRcjU5s8rZ
Das Stromabkommen ist ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit ⚡
Der heutige Eintretensentscheid der Energiekommission des Ständerats ist ein wichtiges Signal. Für den Werkplatz Schweiz ist das Stromabkommen zentral: Es stärkt die Versorgungssicherheit, verbessert die Chancen am europäischen Strommarkt und kann Unternehmen wie Konsumenten entlasten.
Entscheidend ist jetzt die inländische Umsetzung. Denn genau dort liegt die Chance, den Schweizer Strommarkt einfacher, schlanker und zukunftsfähiger aufzustellen – mit weniger Regulierung, mehr Pragmatismus und klaren Rahmenbedingungen.
Das Ziel muss sein: Ein geöffneter Strommarkt darf nicht komplizierter reguliert sein als der heutige geschlossene Markt.
🔎 Mehr dazu im Artikel von Lukas Federer ➡️ https://t.co/jtLLrNsPtj
Die unterschätzte Bedeutung der Grossunternehmen für den Wirtschaftsstandort
Aktuelle Zahlen aus dem Wirtschaftsmonitoring der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich zeigen: Weniger als 1 Prozent der Unternehmen im Kanton Zürich schaffen 39 Prozent der Arbeitsplätze und 42 Prozent der Wertschöpfung. 💰
Grossunternehmen sind damit ein zentraler Pfeiler unseres Wirtschaftsstandorts. Über 80 Prozent ihrer Zulieferer sind KMU. Innovation entsteht genau in diesem Zusammenspiel.
Gleichzeitig sind diese Unternehmen international ausgerichtet und mobil. 🌍 Die Standortbedingungen entscheiden also direkt über ihren Verbleib.
Um unsere Standortvorteile zu sichern, braucht es offene Märkte, stabile Beziehungen zu den wichtigsten Handelspartnern sowie verlässliche Rahmenbedingungen. Der Abbau unnötiger administrativer Hürden ist für den weiteren Erfolg des Wirtschaftsstandorts zwingend. 🤝
🔎 Mehr dazu im Beitrag von Rudolf Minsch und Nadine Wüthrich: https://t.co/FDtR1WIWFL
Der Nationale Kontaktpunkt (NKP) ist eine Erfolgsgeschichte 🏆 – dies verdient Anerkennung
Der NKP funktioniert, weil er nicht auf Konfrontation, sondern auf Dialog und Mediation setzt. Und genau das schafft Vertrauen bei Unternehmen, NGO, Verwaltung und Wissenschaft.
Umso erstaunlicher ist, dass dieses Erfolgsmodell im aktuellen Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative kaum eine Rolle spielt. Stattdessen stehen neue Aufsichtsinstrumente und Haftungsregeln im Fokus.
👉 Der NKP zeigt, dass Lösungen entstehen können, wenn man Räume für Austausch schafft, statt Fronten zu verhärten. Vielleicht sollten wir stärker auf das bauen, was bereits funktioniert.
🔎 Mehr dazu im Beitrag von Erich Herzog: https://t.co/PCA6lQRwmQ
Neue Umfrage: Rückenwind für den bilateralen Weg
Die Schweizer Stimmbevölkerung hat die 10‑Millionen‑Initiative deutlich abgelehnt. Damit ist ein zentraler Unsicherheitsfaktor in der Europapolitik aus dem Weg geräumt und der Blick richtet sich wieder nach vorne.
Eine aktuelle Umfrage unter der Stimmbevölkerung zeigt: Das gestrige Abstimmungsresultat ist kein Zufall, sondern kann auch mit der breiten Unterstützung des bilateralen Wegs erklärt werden.
Rund zwei Drittel der Bevölkerung stehen hinter dem bilateralen Weg, und 59 Prozent unterstützen dessen Stabilisierung und Weiterentwicklung mit den Bilateralen III. Die Vorteile verlässlicher Beziehungen zu unserer wichtigsten Handelspartnerin werden klar erkannt.
Gleichzeitig wird deutlich, dass die Herausforderungen rund um die Zuwanderung von der Bevölkerung durchaus gesehen werden. Gefordert werden vor allem eine striktere Umsetzung im Asylbereich und eine bessere Nutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials.
👉 Mehr dazu im Artikel von Rudolf Minsch: https://t.co/mIAXn8yTz4
Ein wichtiges Ja für Klima und Versorgungssicherheit ⚡️🇨🇭
Der Nationalrat setzt ein klares Signal:
👉 Das Technologieverbot für neue Kernkraftwerke soll fallen.
👉 Das ist ein wichtiger Meilenstein für den Wirtschaftsstandort und eine wirksame Klimapolitik.
👉 SVP, FDP und Teile der Mitte haben Verantwortung übernommen und zeigen: Die Energiestrategie muss sich an neue geopolitische Realitäten anpassen.
Die Wirtschaft ist zuversichtlich, dass die Aufhebung des Kernkraftverbots dem Volkswillen entspricht: Die Bevölkerung sieht in der Kernkraft – als Ergänzung zu den Erneuerbaren – wieder vermehrt eine wichtige Option für die Versorgungssicherheit.
Mehr dazu in unserer Medienmitteilung: https://t.co/4xFXEqrWwx
Schweizer Innovation 💡 braucht verlässliche Beziehungen
Eine neue Wirkungsstudie des SBFI zeigt: Die Teilnahme der Schweiz an den EU-Forschungsprogrammen entfaltet substanzielle Effekte für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. 🧑🔬
Die Zahlen sprechen für sich: Schweizer Akteure erhielten rund 3 Milliarden Franken aus Horizon 2020 und gehören mit einer Erfolgsquote von 17 Prozent zur internationalen Spitze.
Doch die SBFI-Studie zeigt klar: Der grösste Mehrwert nebst der Finanzierung liegt im Zugang zu internationalen Netzwerken, im Wissens- und Technologietransfer 🔬 ⚙️ und in der stärkeren Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.
Gerade für KMU und Start-ups sind die Programme ein zentraler Hebel für Innovation. Diese Effekte entstehen aber nur bei einer stabilen und kontinuierlichen Teilnahme. Unterbrüche schwächen Vernetzung, Sichtbarkeit und Innovationskraft.
Horizon Europe ist daher ein strategischer Pfeiler der Schweizer Innovationspolitik und Wettbewerbsfähigkeit.
Doch eine stabile Assoziierung setzt verlässliche Beziehungen zur EU voraus. Die Bilateralen III sind dafür entscheidend. Nur so kann die Schweiz ihre führende Position langfristig sichern.
🔎 Mehr dazu im Artikel von Rudolf Minsch und Nadine Wüthrich: https://t.co/6AW8YggfQU
Nationalrat verzögert Inkrafttreten – fatales Signal für den Wirtschaftsstandort
economiesuisse bedauert die Ablehnung des Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten durch den Nationalrat. Damit wird die Inkraftsetzung eines für die Schweizer Exportwirtschaft zentralen Abkommens unnötig verzögert – und die bestehende Diskriminierung gegenüber EU-Konkurrenten verlängert. ⚠️
Während EU-Unternehmen bereits von Zollerleichterungen profitieren, geraten Schweizer Firmen weiter unter Druck. Für ein exportorientiertes Land ist das ein klarer Wettbewerbsnachteil. 📉
In einem zunehmend protektionistischen Umfeld sendet dieser Entscheid ein fatales Signal für den Standort Schweiz. Es braucht jetzt eine rasche Korrektur durch den Ständerat.
Das Mercosur-Abkommen stärkt die wirtschaftliche Resilienz und sichert den Zugang zu einem strategisch wichtigen Wachstumsmarkt mit über 270 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten. Eine rasche Umsetzung liegt deshalb im klaren Interesse der Schweiz.
🔎 Mehr dazu im Artikel von Rudolf Minsch und Luc Schnurrenberger: https://t.co/1YhKidtOUr