Schon paradox: Über die Klimakleber hat sich die ganze Nation wochenlang zerrissen. Wenn es dann aber um 10.000 Hitzetote, vertrocknete Flüsse und vernichtete Ernten geht, herrscht plötzlich ohrenbetäubendes Schweigen.
Um das noch mal deutlich zu machen. Shell hat in letzten Quartal 9,4 Milliarden Gewinn gemacht. In Worten: Neun Komma Vier. GEWINN! Nicht Umsatz. GEWINN! Und Reiche, Union, AfD, FDP und Co wollen dass das so bleibt. Ihr zahlt das an der Tanke! Ihr zahlt das mit weniger Essen. 🤑
Ich sag's jetzt nochmal: Habeck hat einen großartigen Job gemacht. Und das merken viele erst, wenn mal jemand da ist, der überhaupt keinen großartigen Job macht.
🧵über die Chronologie der #CDUCSU:
- 16 Jahre lang NICHTS investieren, Zukunftstechnologien sabotieren, Korruption an der Tagesordnung, neoliberale Märchen erzählen
- Unter der Ampel die Ampel für die 16 Jahre verantwortlich machen, Hetzkampagne gegen die Grünen starten..1/4
Writing these words is incredibly difficult for me right now, but I'm afraid that if I don't write them now, I never will.
I was only ten years old when I first saw the photo of Jennifer 'Precious' Finch below. I had just lost my mother after her long battle with cancer. Around that time, I was reading a book about Kurt Cobain and the author mentioned a bass player named Jennifer Finch.
Nirvana's drummer Dave Grohl was her boyfriend and she was the one who introduced Courtney Love to Kurt, and she was an incredible bassist, artist, photographer and activist, and played in an all female band called L7. She seemed to have left her fingerprints all over the American punk scene.
After reading everything written about Jennifer over and over again, I remember my childself self thinking: 'An all-female punk band?'
I couldn't stop staring at her photos in amazement... The fire-red hair, the unbelievable energy bursting out of every image, the confidence, the attitude, the style...
I threw the book into my bag, rushed to the nearest record store, showed it to the owner, and asked, "Do you have LPs of any of these bands? Hole? Babes in Toyland? Sugar Babydoll? L7? The Gits?"
They had L7.
I bought the record and ran straight back home.
The years that followed were spent following these women... Their stage presence, their courage, their music, their politics. Even if Oliver Stone had opened Natural Born Killers with an explosion, it couldn't have made a bigger impact on me than hearing "Shitlist." I can't remember how many times that my childhood version watched the film just to hear L7. Or how many times I jumped off the couch when Jennifer appeared in a John Waters film. Or how many nights I stayed up in front of MTV, hoping they'd play another one of their videos.
My childhood, my teenage years were shaped by that world. My worldview. My confidence. My taste in music. My politics. Even my closest circle of friends.
Then life performed one of its impossible miracles.
Jennifer Finch transformed from one of my childhood heroes into a musician I eventually had the privilege of working with, then into a close friend, then an older sister and ultimately someone I call family.
The first real tour I ever organized with my friends as a teenager was for Jennifer's new band, The Shocker. Years later, in my twenties, we were sitting together in a kebab shop in Denmark talking about our shared love for Kanye and the Yeezy pop-up store in Los Angeles that had just opened.
As I approached my thirties, we wandered through museums together in Nuremberg before going to watch British bands play.
Another time, while I was visiting the incredible Raymond Pettibon retrospective in Moscow, I called her to show her the original SST fanzines. "Cali mention, Precious!!'
From the day I discovered her as a child until today, Jennifer's influence never left my life. I admired her, learned from her, and never stopped learning from her. I honestly don't think anyone else has shaped my life so profoundly or in so many different ways.
Jennifer was so down to earth that you could almost forget, for a moment, just how much she had lived through and how a legendary rockstar she really was.
But then she'd start talking about music, art, photography, or politics, and you'd immediately realize the depth of her knowledge. I have met very few people in my life whose understanding of music stretched so effortlessly from hip-hop to metal, from punk to jazz.
Jennifer wasn't just an icon of the Los Angeles punk scene. She reached people in the smallest underground communities all over the world and left a lasting mark on countless lives. You could write an entire book about the life she lived. Within seconds she could take you from a jaw dropping story to one that left you crying with laughter.
One day she told me she was proud of me. I still remember thinking "Life has been incredibly hard but hey, if I can make my childhood hero proud then it's ok, I made it."
I'm writing these words with incredible sadness, grief mixed with anger, because I truly believe that if the United States treated healthcare as a universal human right, Jennifer Finch would still be with us today. Instead, her treatment turned into a battle against private insurance companies that made everything harder, longer and more exhausting.
So yes, my heart is broken. And yes, forever, Free Luigi.
My deepest condolences to her life partner, Jack, and to everyone who loved her and everyone who was loved by her.
Until we meet again, may the stars guide you home. Precious. I'll miss you forever.
— Erin
RIP Jennifer Precious Finch (1966-2026)
Merz hat als Oppositionsführer 3,5 Jahre lang systematisch die gesellschaftliche Stimmung vergiftet und den Wirtschaftsstandort schlechtgeredet – und beschwert sich jetzt über die schlechte Grundstimmung.
Diese Dreistigkeit ist kaum noch zu überbieten.
Na, ihr Lernfähigen und ihr, die Verantwortung lieber weiterreichen.
Friedrich Merz wird gefragt, warum so wenige Menschen noch Vertrauen in ihn haben und ob er angesichts seiner schlechten Werte darüber nachgedacht hat, so weiterzumachen.
Eine ziemlich direkte Frage.
Seine Antwort?
Die Demokratie habe insgesamt eine Vertrauenskrise. Die Koalition arbeite daran. Auch alle anderen demokratischen Parteien seien verantwortlich. Und überhaupt sei der Ton im Bundestag inzwischen unerträglich.
Von der AfD sei man das gewohnt. Von den Linken mittlerweile auch. Und von den Grünen nun offenbar ebenfalls. Alles derselbe Sound.
Nein, Herr Merz.
Grüne und Linke kann man kritisieren. Man kann ihre Sprache überzogen, polemisch oder persönlich finden. Aber demokratische Parteien rhetorisch in dieselbe Reihe mit einer AfD zu stellen, deren Teile völkisch, rechtsextrem und demokratiefeindlich auftreten, ist keine differenzierte Kritik.
Es ist eine Verharmlosung der Unterschiede.
Und es ist besonders bemerkenswert, wenn diese Klage ausgerechnet von einem Politiker kommt, der selbst mit Begriffen wie „grüne und linke Spinner“ gearbeitet und über Jahre eine politische Sprache gepflegt hat, die nicht gerade durch Zurückhaltung aufgefallen ist.
Aber der eigentliche Punkt ist ein anderer.
Wo ist bei diesem Kanzler eigentlich der Lerneffekt?
Er wird nach dem mangelnden Vertrauen in seine Person gefragt und antwortet mit dem Fehlverhalten der Opposition.
Er wird nach seiner Verantwortung gefragt und erklärt die Demokratie insgesamt zum Problem.
Er wird gefragt, ob er so weitermachen kann, und erklärt, warum die anderen sich ändern müssen.
Kein Satz darüber, dass er Menschen nicht erreicht hat.
Kein Satz darüber, dass seine Regierung Fehler gemacht haben könnte.
Kein Satz darüber, dass er seinen Stil, seine Politik oder seine Kommunikation überprüfen will.
Statt Selbstkritik gibt es Verantwortungsverlagerung.
Statt einer Antwort gibt es eine Vorlesung über den Ton im Parlament.
Und statt eines Kanzlers, der aus schlechten Werten Konsequenzen zieht, erleben wir erneut einen Kanzler, der schlechte Werte offenbar vor allem als Beleg dafür versteht, dass die anderen etwas falsch machen.
So entsteht kein Vertrauen.
Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass ein Kanzler seine Kritiker erzieht.
Vertrauen entsteht, wenn er Verantwortung übernimmt.
Bleibt freundlich, bleibt kritisch und verliert nicht den Humor.
https://t.co/PMTHHQtHd3
Na, ihr Freunde des politischen Sommertheaters.
Der nächste Akt läuft.
Jens Spahn legt seine politische Zukunft in die Hände der Unionsfraktion. Allerdings nicht sofort. Darüber gesprochen wird erst im September, wenn alle gut erholt aus der Sommerpause zurück sind.
Der Hauptdarsteller stellt seine Rolle also zur Verfügung. Besetzt wird sie aber erst nach den Theaterferien.
Bis dahin kann weiter über Leihmutterschaft, Parteitagsbeschlüsse, reine Lehre, echtes Leben, Gewissensfragen und politische Glaubwürdigkeit diskutiert werden.
Und man muss Spahn eines lassen: Ob beabsichtigt oder nicht, er hat etwas geschafft, was dieser Bundesregierung mit ihren angeblichen Reformen bisher kaum gelungen ist.
Er hat die Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Denn während Berlin über Spahns Zukunft spricht, zeigen die Zahlen des ZDF-Politbarometers ein ziemlich vernichtendes Bild der Regierungspolitik.
Nur 30 Prozent finden, dass die Reformen der Bundesregierung eher in die richtige Richtung gehen. 63 Prozent sagen Nein.
Noch deutlicher wird es bei der Verteilung der Belastungen.
Gerade einmal 12 Prozent halten sie für gerecht. 81 Prozent empfinden sie als ungerecht.
Das ist keine kleine kommunikative Delle.
Das ist ein politischer Totalschaden mit PowerPoint-Präsentation.
Die Menschen haben offenbar durchaus verstanden, was ihnen als Reform verkauft wird. Sie glauben nur nicht, dass es eine ist.
Denn vieles, was derzeit unter diesem Begriff läuft, ist kein grundlegender Umbau. Es ist Kürzen, Streichen, Verteuern und Verschieben.
Man nennt es Reform, weil „Wir verteilen die Belastungen hauptsächlich nach unten“ auf einer Pressekonferenz etwas unfreundlich klingen würde.
Mehr Eigenverantwortung für diejenigen, die kaum Reserven haben.
Mehr Unsicherheit für Beschäftigte.
Mehr Belastungen für Versicherte.
Mehr Geduld für jene, die seit Jahren auf funktionierende Infrastruktur, bezahlbare Energie, eine tragfähige Rente und einen handlungsfähigen Staat warten.
Und oben erklärt man, das alles sei nun leider notwendig.
Notwendig ist in der deutschen Politik ein wunderbares Wort. Es bedeutet meistens: Wir haben keine bessere Idee, aber ihr bezahlt trotzdem.
Das eigentlich Bemerkenswerte ist nämlich nicht, dass die Menschen Reformen ablehnen würden.
Viele wissen sehr genau, dass sich etwas verändern muss. Sie erkennen nur ebenso genau, wenn eine Regierung Einschnitte als Modernisierung etikettiert und hofft, niemand lese das Kleingedruckte.
Doch darüber wird gerade erstaunlich wenig gesprochen.
Stattdessen läuft das große Sommertheater um Jens Spahn.
Im Februar schweigt er auf dem Parteitag.
Im Juli erklärt er den Unterschied zwischen reiner Lehre und echtem Leben.
Im September soll die Fraktion darüber befinden, ob er weiter die Hauptrolle spielt.
Dazwischen ist Pause.
Während alle auf die Bühne schauen, geht das eigentliche Stück im Hintergrund einfach weiter.
Eine Regierung verkauft Nichtreformen als Reformen.
Die Menschen merken, dass die Lasten ungerecht verteilt sind.
Und Berlin diskutiert darüber, ob Jens Spahn nach den Ferien noch Fraktionsvorsitzender sein darf.
Vielleicht ist das seine bisher größte politische Leistung in dieser Legislaturperiode:
Er hat die Probleme der Regierung nicht gelöst.
Aber er hat zumindest dafür gesorgt, dass vorübergehend fast niemand mehr über sie spricht.
Der Hauptdarsteller stellt seine Rolle zur Verfügung. Besetzt wird sie aber erst nach den Theaterferien.
Die Politik macht Sommerpause.
Die Rechnungen leider nicht.
https://t.co/jZbja4iJft
es wird so peinlich für Jens Spahn, wenn er beim nächsten Peter Thiel-Superbösewichte-Meeting erzählt, dass er wegen eines Kinds fast zurücktreten musste und alle lachen und sagen „auch auf Jeffrey’s Insel gewesen?“ und er muss dann kleinlaut zugeben „nee, Leihmutterschaft“
Liebe und nicht so liebe Leute,
man muss der Union wirklich eines lassen: Sie hat ein erstaunlich klares Bild davon, wie dieses Land wieder funktionieren soll.
Der Vermieter braucht mehr Freiheit.
Der Arbeitgeber braucht weniger Kündigungsschutz.
Der Konzern braucht niedrigere Abgaben.
Der Millionenerbe braucht Planungssicherheit.
Und der normale Bürger?
Der braucht offenbar vor allem mehr Disziplin.
Länger arbeiten. Flexibler arbeiten. Schneller kündbar sein. Höhere Beiträge zahlen. Privat vorsorgen. Weniger erwarten. Und bitte dankbar bleiben, dass man ihm das Existenzminimum nicht vollständig als unproduktiven Luxus auslegt.
Merz spricht vom nicht mehr finanzierbaren Sozialstaat.
Linnemann sieht beim Bürgergeld vor allem Menschen, denen man endlich ordentlich Druck machen muss.
Söder und Dobrindt suchen Sparpotenzial ausgerechnet dort, wo das Bundesverfassungsgericht bereits die unterste Grenze menschlicher Existenz gezogen hat.
Spahn entdeckt Patienten als Kostenfaktor.
Und beim Mieterschutz fällt der Union selbstverständlich zuerst ein, dass Vermieter mehr Flexibilität brauchen.
Es ist schon faszinierend.
Ganz oben nennt man staatliche Hilfe Investitionsanreiz, steuerliche Entlastung oder Standortsicherung.
Ganz unten nennt man dieselbe Hilfe Fehlanreiz, Mitnahmeeffekt oder soziale Hängematte.
Wer Milliarden erbt, hat Glück gehabt und soll bloß nicht überfordert werden.
Wer nach 45 Jahren Arbeit in Rente möchte, gefährdet angeblich den Wirtschaftsstandort.
Wer eine Wohnung vermietet, braucht Rechtssicherheit.
Wer in dieser Wohnung lebt, sollte sich besser nicht zu sicher fühlen.
Wer Beschäftigte entlässt, braucht Beweglichkeit.
Wer entlassen wird, soll sich gefälligst schneller etwas Neues suchen.
Das alles wird dann als Reform verkauft.
Früher bedeutete Reform einmal, etwas besser zu machen.
Heute bedeutet Reform bei CDU und CSU offenbar, normalen Menschen so lange Sicherheiten wegzunehmen, bis irgendein Unternehmensberater zufrieden nickt.
Natürlich wird die Union den Sozialstaat nicht offiziell abschaffen.
Das wäre viel zu ehrlich.
Man lässt ihn einfach stehen, entfernt nach und nach die Leistungen, verschärft die Bedingungen und erklärt anschließend, er sei leider nicht mehr finanzierbar.
Das ist wie bei einem Haus, dem man Fenster, Heizung und Dach nimmt, um danach festzustellen, dass dort wirklich niemand mehr wohnen möchte.
Und dann fragen sich dieselben Politiker, warum immer mehr Menschen das Gefühl haben, dass Politik nicht für sie gemacht wird.
Vielleicht liegt es daran, dass sie in den Reden ständig vorkommen.
Als Problem.
Als Kostenfaktor.
Als Leistungsreserve.
Als jemand, der mehr arbeiten, weniger krank sein, später in Rente gehen und bitte niemals auf staatliche Unterstützung angewiesen sein soll.
Mit Leistungsträgern meint die Union eben nicht den Pfleger, die Verkäuferin, den Handwerker oder die Alleinerziehende.
Gemeint ist derjenige, der morgens hart dafür arbeitet, dass sein geerbtes Vermögen nicht besteuert wird.
Das ist keine soziale Marktwirtschaft.
Das ist Marktverehrung mit einem Sozialstaat als dekorativer Zimmerpflanze.
Einmal pro Woche gießen, nie düngen und dann überrascht sein, wenn sie eingeht.
@Sunohengst@DedanusRotWeiss In den Drukos sehe ich größtenteils Weidel-Fans, die sich echauffieren. Aber was weiß ich schon von Hutschnüren und Zäpfchen. 🤷🏻♂️
Nirvana were meant to play "Lithium" on The Jonathan Ross Show, but they had other ideas. After being introduced with the wrong song title, the band tore into "Territorial Pissings" instead, one of the most abrasive tracks from 1991's Nevermind. The last-minute switch turned a routine TV slot into a piece of grunge folklore, capturing Nirvana at their most mischievous, chaotic and completely unwilling to play by the rules.