Lenins brausender Oktober /
Half der Menschheit auf den Sprung, /
Freilich wieder nur in grober /
Paradieses Näherung - /
Manches dauert gar zu lang.
(aus „Plagejahre“)
Den ungebildetsten Druckfehler meiner Laufbahn leistete sich die konkret: Ein Kapitel meiner Bearbeitung von Krenz‘ Buch „Herbst 89“ überschrieb ich mit „Die Iden des Oktobers“ (angelehnt an die „Iden des März“). @konkretmagazin machte daraus „Die Ideen des Oktobers“.
🙄
@ronzheimer Auch völlig verrückt: Wie Journalisten wie Sie es immer wieder hinbekommen, sich in jeder noch so dramatischen Situation selbst zu inszenieren. Diesen Influencer-Journalismus der BRD braucht kein Mensch.
„Eine Sache, die der Weltgeist vorgesehen hat, auf die kann man sich verlassen.“
(Über die Zukunft der kommunistischen Weltbewegung aus dem Interview mit @jungewelt: „Am Ende verstehen Sie es“)
@ABaerbock Richtig gute Idee - zumindest falls es das Ziel ist, dass so viele Ukrainer wie möglich sterben: Je länger der Krieg dauert, desto mehr Tote.
@hanvoi Ihre Wünsche wurden erfüllt: Gott sei Dank wird das Ende des Krieges weiter hinausgezögert und damit die Zahl der Toten weiter steigen. Sie sollten sich heute Abend noch einen Rotwein aufmachen, Sie Salonbellizist.
@Bundeskanzler Richtig gute Idee - zumindest falls es das Ziel ist, dass so viele Ukrainer wie möglich sterben: Je länger der Krieg, desto mehr Tote. Ich weiß schon, warum ich damals der BRD den Rücken gekehrt habe.
@SiNetz Ein „freier Geist“ ist vor allem eines: sinnlos. Trotzdem ist es meistens schade, wenn jemand stirbt; allerdings bei manchen Geistern besonders - bei mir zum Beispiel.
@LowerClassMag Einsichtsfähigkeit und Ehrlichkeit sind wichtige Tugenden für gute Menschen, aber nicht jedem geläufig, fragen Sie mal bei Wolf B. nach.
@LowerClassMag Inhaltlich kein Dissen, allerdings muss ich Sie darauf hinweisen, dass „vorprogrammiert“ pleonastisch ist, denn es wird immer im Voraus programmiert.
Froh bemerk ich, dass ich schlinger. /
Weibsgeruch an Kinn und Finger /
Zeugt vom Hergang dieser Nacht. /
Ob ich gänzlich nun verwahrlos, /
Zittrig, leberleidend, haarlos? /
Seis! das Beste ist vollbracht.
(aus „Auf dem Abweg“)
Ulbricht leider ist tot und Schluss mit der Staatskunst in Deutschland. /
Immer mächtiger treibts mich in den Goethe hinein. /
Zieh jetzt, dein Herz nicht zurück. Als letztes sonst bleibt mir, /
Einzutrimmen die Kunst einer barbarischen Zeit.
(„1.8.1973“)