Ich lasse ja nicht oft den Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats der Charité raushängen, aber zum #GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sage ich klar:
Das #GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz ist keine Reform, es kürzt einfach Geld aus dem System.
Was das Gesetz wirklich bedeutet:
Den Krankenhäusern werden 2027 rund 4,6 Mrd. € entzogen, 2030 schon 10,5 Mrd. €, 30 Mrd. € bis 2030. Tarifsteigerungen werden nur noch anteilig refinanziert.
Wer Pflegekräften faire Löhne verspricht, aber die Refinanzierung streicht, kürzt am Bett. Das wird unweigerlich zu Patientenschäden führen. Hoch „kommunistische“ Länder wie die USA, die Schweiz und andere Industriestaaten und Schwellenländer würden nie die Versorgung eines ITS-Patienten davon abhängig machen, ob es gerade reicht. Die arbeiten nämlich mit wissenschaftlichen Outcomemessungen. In Deutschland bestreitet man überhaupt, dass mehr Pflege bessere Versorgung bringt. Das ist völlig irre.
Um die Defizite aufzufangen müssten bundesweit bis zu 140.000 Klinikbeschäftigte abgebaut werden. Weniger Fachkräfte = mehr Hilfskräfte in der Versorgung, mehr Überlastung, mehr psychische Erkrankungen beim Personal, schlechtere Qualität. Das kostet am Ende Lebensjahre. EURE Lebensjahre.
Die Universitätskliniken trifft es doppelt: Ihnen drohen zusätzliche Erlösverluste von 1 Mrd. €, das Gesamtdefizit aller Unikliniken läge 2027 bei 2 Mrd. €. Zahlen müssen das die Bundesländer; also dieselben Haushalte, aus denen Schulen, ÖPNV und kommunale Leistungen finanziert werden. Der Beitragssatz wird optisch stabilisiert, die Rechnung landet bei Ländern und Kommunen.
Und wir verspielen eine riesige wirtschaftliche Chance: Weltweit fließen Rekordsummen in Biotech, Zell- und Gentherapien und Medizin-KI. Unikliniken wie die Charité sind der Ort, wo aus Forschung Produkte, Studien und Arbeitsplätze werden. Wer sie in einer Strukturkrise der Wirtschaft kaputtspart, treibt klinische Studien und Investitionen ins Ausland, und wir kaufen die Therapien später teuer zurück.
Digitalisierung? Ab 2026 drohen Kliniken Abschläge von bis zu 2 % der Erlöse, wenn digitale Pflichtdienste fehlen. Gleichzeitig laufen die Fördermittel aus, Länderinvestitionen sind unter Abschreibungsniveau und neue Digitalpflichten kommen ohne einen Euro Finanzierung. Häuser müssen dann zwischen IT-Sicherheit und Personal entscheiden. Beides geht zulasten der Patienten.
In Zeiten äußerer Bedrohungen insbesondere Maximalversorger zu schwächen, ist einfach nur lächerlich.
Was wäre aus Sicht eines Maximalversorgers notwendig? Eigentlich, dass die ursprüngliche @Karl_Lauterbach Reform umgesetzt wird. Diese wurde entkernt. Die hätte gewirkt.
Was aus Sicht der Charité als Maximalversorger notwendig wäre
Ausgangslage:
Die Universitätsklinika schrieben 2024 zusammen über 800 Mio. € Defizit. Sparideen des BMG bedeuten für Charité eine gewaltige Ausweitung des Defitzit.
Warum? Hohe Tarifbindung, hoher Anteil komplexer, personalintensiver Fälle, teure Extremkostenfälle und Dauervorhaltung die in der DRG-Logik strukturell unterfinanziert sind.
1. Vorhaltevergütung (KHVVG-Kernstück)
Vorziehen statt verschieben. Die Charité hält als Supramaximalversorger dauerhaft Kapazitäten vor, die betriebswirtschaftlich „leer“ laufen müssen: überregionale Notfall- und Intensivkapazität, Infektionsvorhalteversorgung (Ebola), Verbrennungs-, Transplantations- und Neonatologie-Bereitschaft, Krisenreserve… Im reinen DRG-System erwirtschaften diese Strukturen nur Erlöse, wenn Fälle kommen , die Kosten laufen immer.
Forderung: Einführung wieder auf 2027 vorziehen oder eine Übergangsvorhaltefinanzierung für Universitätsmedizin schaffen. Die Pauschale darf nicht rein historisch fallzahlbasiert bemessen werden, sondern muss die tatsächlichen Bereitstellungskosten der höchsten Versorgungsstufe abbilden
2. Uniklinik-Zuschläge für Koordinierung und Vernetzung (§ 38 KHG) scharf stellen
Das KHVVG hat erstmals eigene Zuschläge für besondere… 1/2
To be clear: Whether it is or isn’t a red to Balogun is now irrelevant. Government interference is a violation of FIFA Article 2 & 15, and the punishment is disqualification and suspension. Nepal was suspended.
This is an admission of the violation.
Original Article: Daraxonrasib or Chemotherapy in Previously Treated Metastatic Pancreatic Cancer (phase 3 RASolute 302 trial) https://t.co/y4G27hfORg
#ASCO26 | @ASCO
Ich führe derzeit im Rahmen einer Hausarbeit für die Uni eine Untersuchung zur Wahrnehmung von RB Leipzig durch.
Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr folgenden Fragebogen einmal ehrlich beantwortet. https://t.co/eKbQ2NaVhI
RTs helfen natürlich ebenfalls🙏
Ein Gedanke für die Nacht
Nicht links ist explodiert. Die Union ist implodiert.
Die spannende Frage ist nicht, warum „links“ angeblich stärker geworden ist.
Das ist es nämlich kaum.
2020 lagen SPD, Grüne und Linke zusammen bei 39 %.
2026 liegen sie zusammen bei 37 %.
Da ist keine linke Machtübernahme.
Da ist keine sozialistische Welle.
Da ist kein Linksruck der Republik.
Der eigentliche Bruch liegt woanders.
2020 lag die Union bei 40 %.
Die AfD bei 8 %.
2026 liegt die Union bei 25 %.
Die AfD bei 26 %.
Das heißt: Nicht links hat die Republik übernommen.
Die Union hat ihre eigene Bindekraft verloren.
Und damit stellt sich eine ziemlich einfache Frage:
Kann es sein, dass der Weg von Merz, Linnemann und Spahn nicht funktioniert hat?
Kann es sein, dass „AfD light“ keine Antwort auf die AfD ist?
Kann es sein, dass es strategisch ziemlich dumm war, alles links der Union pauschal als ideologisch, gefährlich, wirtschaftsfeindlich oder unregierbar zu diskreditieren?
Denn wer jahrelang erzählt, SPD, Grüne und Linke seien das eigentliche Problem dieses Landes, der zerstört nicht nur politische Gegner.
Er zerstört Vertrauen in demokratische Alternativen.
Und wenn die Union dann selbst keine Lösungen liefert, sondern nur Kürzungen, Kulturkampf und 80er-Jahre-Wirtschaftspolitik, bleibt für viele Enttäuschte eben nur noch das Original rechts außen.
Die Union wollte die AfD halbieren.
Am Ende hat sie sich selbst geschrumpft.
Denn wer AfD-Rhetorik übernimmt, beweist vielen Wählern nicht, dass die CDU stärker ist.
Er beweist ihnen nur, dass die AfD offenbar die Themen gesetzt hat.
Das Ergebnis sehen wir jetzt:
Die sogenannte linke Seite bleibt insgesamt stabil.
Die FDP ist raus.
Die Union stürzt ab.
Die AfD explodiert.
Vielleicht war das Problem nie, dass die CDU zu wenig rechts war.
Vielleicht war das Problem, dass sie aufgehört hat, eine demokratische Volkspartei der Mitte zu sein.
Und vielleicht lernt man daraus eine einfache Lektion:
Wer die Mitte zerstört, bekommt nicht automatisch konservative Stärke.
Er bekommt eine Republik, in der das Original radikaler wirkt als die schlechte Kopie.
@Petto_BTW@Hannover96@96impulse Kann man so leider noch nicht sagen. Je nachdem ob weitere Strukturen verletzt worden kann sowas auch die Saison beenden
@pkbrln Die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze wäre das Ende der GKV, weil jeder der dann kann in die PKV geht. Wahrscheinlich günstiger mit mehr Leistung
BREAKING: Brave Iranians are now openly taking to the streets with the real Iranian flag, the Lion and Sun, placing it on top of a statue as they rise up against the Islamic regime.
The ENTIRE free world needs to see this.