@Alina_Lipp_X Das kommt einem nur verrückt vor, wenn man mit Streitkräften sympathisiert, die Kriegsgefangene entweder sofort exekutieren oder misshandeln, verstümmeln und aushungern.
@RCRaven1 Kampfhandlungen auf Panzerschlachten zu verengen, ist natürlich absurd. Deutschland würde bekämpft werden und von Deutschland aus würde auch gekämpft werden. Allerdings nicht wie in 1945 und auch nicht wie in den Planungen der 1980er. Es kommt auf ein konzises Kriegsbild an.
@kaikowsky@suvreport Der Unterschied soll wohl sein, dass diese Form quasi automatisch auf Basis der Dienstzeit verliehen wird, während die aktuellen Ehrenzeichen (besondere Leistung, Tapferkeit etc.) individuelle Initiative der jeweiligen Vorgesetzten und mehrere Bewilligungsinstanzen erfordern.
@CarenMiosgaTalk@Tino_Chrupalla Halbwahrheiten und Halbunwahrheiten geben sich hier auf beiden Seiten die Hand. Wie soll so ein sachgerechter Diskurs entstehen, wenn Grundwissen fehlt oder schlichtweg nicht richtig recherchiert wird.
Washington erhöht den Druck auf Kyjiw und verlangt eine Einigung mit Moskau bis Juni. Offenbar gehen damit auch Warnungen einher, sich aus den Gesprächen zurückzuziehen, falls dieses Ziel nicht erreicht werden sollte. Interessanterweise scheinen die USA vor dem Hintergrund der bilateralen Kooperationsgespräche mit Russland mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine an weitreichende territoriale Zugeständnisse im Donbas zu knüpfen. Währenddessen zeigt der Kreml keinerlei Bereitschaft, wie auch immer geartete westliche Sicherheitsmechanismen anzuerkennen oder ernstzunehmende Kompromisse (entmilitarisierte Freihandelszone in Teilen von Donbas, US-Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporischschja) einzugehen.
Gerade die jüngste Reise von Macrons außenpolitischem Berater Emmanuel Bonne nach Moskau zeigt, dass der Westen in Gesprächen mit Russland nach wie vor von strukturell falschen Annahmen ausgeht. Westliche Verhandlungsformate setzen regelmäßig ein grundsätzlich kompromissfähiges Gegenüber voraus, während Moskau Verhandlungen als Teil seiner operativen Kriegsführung behandelt.
Der Kreml begreift Krieg nicht als das Scheitern der Diplomatie, sondern als deren reguläres Instrument und als ihre Fortführung mit anderen Mitteln. Damit stehen für Moskau Diplomatie und Krieg nicht in einem unauflösbaren Spannungsverhältnis, sondern werden unter strategischem Primat machtpolitischer Gewalt funktional verschränkt.
Entsprechend dienen Verhandlungen nicht einer auf Kompromiss ausgerichteten Konfliktlösung, sondern der Fortsetzung des Krieges bis zum Sieg. Militärische Gewalt wird dabei als Instrument politischer und diplomatischer Erpressung gegenüber Verhandlungspartnern und Drittstaaten eingesetzt.
Wer diese Logik ignoriert, setzt falsche Anreize und baut auf Gesprächsformate, die Moskau nicht befrieden, sondern des Kremls machtpolitischer Instrumentalisierung dienen.
Mein aktueller Beitrag für @DiePressecom im ersten Kommentar.
@VorgBeob „Bundeswehr ist da, wenn sie gebraucht wird“ dieses Narrativ ist mit Blick auf die eigentlich verantwortlichen Kapazitätsträger bei zivilen Schadenslagen ein ständiges Eigentor
@FWarweg Können Sie bitte den entsprechenden Artikel im Grundgesetz nennen, der von „Landesverteidigung“ spricht und insbesondere in der rein territorialen Auslegung, die Sie anführen? Danke!
@RKiesewetter Warum nicht erstmal in das Vorhaben der Vorverlagerungsgesetzgebung schauen, so wie im Koalitionsvertrag avisiert? Dafür gäbe es zumindest gesicherte Mehrheiten im Bundestag. Gerade mit Blick auf Tempo. Am Spannungsfall hängt zudem mehr als Befugnisse der Streitkräfte im Innern.