Another day, another Western trope about how Russia does or does not function. One of the most famous examples is the figure of Alexander Dugin, who is, time and again, portrayed as "Putin's ideologue". In this piece, I argued for another perspective. Now in English.
These days, barely a week goes by in Europe without a drone sighting, a fire or a power outage being blamed on Russia. We’re told that these incidents are all part of a relentless, and escalating, “hybrid war” that Moscow is waging against the continent.
But does the evidence support Western claims that Russia is engaged in a systematic hybrid war against Europe? As I argue in my first piece for @RStatecraft, not really.
Most claims of Russian involvement turned out to be establishment-amplified speculation that collapsed under basic scrutiny. In many cases, there is no evidence the incidents themselves actually even happened (drones supposedly swarming European airports, etc.).
So is this just a case of collective panic fuelled by click-addicted media? Or, given that the claims of a Russian “hybrid war” against Europe appear to rest on little more than propaganda, is there a concerted effort by the EU-NATO establishment to condition citizens to believe that Europe is under attack from Russia?
In Italy, the expression “strategy of tension” evokes a dark period, from the late 60s to the early 80s, in which intelligence services and secret paramilitary networks operating under NATO auspices inflated the terrorist threat to frighten the electorate, including by engaging in terrorist acts that in some cases were then blamed on the left. European leaders should be wary of reviving such a strategy.
Read the article here: https://t.co/mMtUxVxofY
"Wir brauchen ein grundlegend neues Staatsverständnis und eine Neujustierung unserer Wirtschaftsordnung. Dabei halte ich mich am Grundgesetz fest, das mit der #Menschenwürde beginnt und sich zur parlamentarischen Demokratie bekennt." @tom_krebs_ https://t.co/9yF3ewlYpW
Russian conservatism is making a forceful return after a century of experimenting with socialism and liberalism. Conservatism is about managing change by ensuring that modernization evolves organically by building on the past. Conservatism has a natural attraction for Russia as its thousand-year-long history is largely characterized by revolutionary change - the destructive process of uprooting the past to give way to modernity. Navigating towards gradual and organic modernization has been a key struggle ever since the Mongols invaded in the early 13th century and decoupled Russia from Europe and the arteries of international trade. Russian history has consisted of avoiding revolutions that are either caused by falling behind on modernization or making great leaps forward that disrupt socio-economic and political traditions. Russian conservatives are now tasked with harmonizing the conservative ideas of the 19th century with the revolutionary changes that shaped Russia in the 20th century. The rise of Asia now provides new opportunities as it enables Russia to overcome its fixation on the West and develop a unique Russian path toward modernization that harmonizes its Eurasian geography and history.
https://t.co/JGF2s9l4id
Einer der führenden Köpfe in der Russlandanalyse, einer führenden deutschen Denkfabrik, kann letztendlich nur naiv oder unehrlich sein, um zu solchen Äußerungen zu gelangen.
Die zentrale Prämisse für derlei Aussagen ist, dass der Westen nichts weiter tut, als einem überfallenen Land zu helfen. Dies entspricht jedoch nicht der Realität. Fakt ist, dass der Westen die Ukraine gezielt auf diesen Zusammenprall vorbereitet hat, weil er mit Russland um Einfluss über die Ukraine konkurriert.
Folgerichtig hilft der Westen der Ukraine nicht einfach nur, sondern instrumentalisiert sie als Stellvertreter für eigene geopolitische Interessen. Herr Milanovic dürfte intelligent und gebildet genug sein, um das zu verstehen und in seine Analyse mit einfließen zu lassen. Bei einem Herrn Kluge würde man das auch erwarten - weshalb ich in seinem Fall tatsächlich Unehrlichkeit für die wahrscheinlichere Option halte.
One of the darkest and most reprehensible ideas of our time is the notion that those who do the right thing by helping a country under attack are somehow responsible for the war and the suffering it causes.
Selbstreflexion auf @faznet-Niveau. Vllt erwachen halt einfach nur langsam Teile der Bevölkerung aus der einseitigen Erzählung, die per Trommelfeuer die unbedingte materielle Unterstützung der Ukraine, gegen den bösen und irrationalen Aggressor Russland, als alternativlos verkauft.
Eine Hinterfragung dieses Narrativs lässt sich übrigens auch argumentieren, ohne dafür auf russische Quellen und Narrative zurückgreifen zu müssen. Ich für meinen Teil arbeite in meinen Texten zum Thema nahezu ausschließlich mit westlichen Quellen.
Das Absurde ist, dass wir schon seit längerem an einem Punkt angekommen sind, an dem selbst hochdekorierte westliche Akademiker wie Jonathan Haslam, den man wohl kaum als kremlaffin bezeichnen kann, für ihre Kritik an der westlichen "Hybris" gegenüber Russland als zitierbare Quelle diskreditiert werden sollen.
Es gibt in der Wahrnehmung dieser Leute nur die vollkommen einseitige Verurteilung Russlands oder eben "Kremlnarrative". Das ist die eigentliche Tragik an der gegenwärtigen Situation, in der auf ewig am inhumanen und unnötigen Ausbluten der Ukraine, auf Kosten aller europäischen Bevölkerungen, festgehalten werden soll.
Es ist lange überfällig, diesen vermeidbaren Krieg zu beenden. Ich bin mir vergleichsweise sicher, dass materielle Unterstützung für den Wiederaufbau der Ukraine auf mehr Unterstützung stoßen würde, als für deren fortlaufende Zerstörung.
Das ist aus meiner Sicht die Tragik des Trommelfeuers vonseiten AfD und BSW. Die bisher erstaunlich stabilen und hohen Zustimmungswerte für die Unterstützung der Ukraine geraten unter Druck. Deshalb muss man den Kreml-Narrativen entschieden entgegentreten.
@dirk_fasshauer@Jair9333 Weil meine Artikelchen deine Kritik widerlegen und ich keinerlei inhaltliche Auseinanderserzung mit deren Inhalt zu Gesicht bekommen habe. Stattdessen suchst du Ausflüchte und fabulierst von Putins Hintern.
@PlanetaryIntel Offiziell nicht. Eigtl ist es sein Job, politische Entscheidungsträger in Berlin mit möglichst sachlicher akademischer Analyse zu beraten.
@registerforsch1 Wer könnte schon indifferent gegenüber dem realgewordenen dunklen Herrscher Sauron sein.
Übrigens: Das ist ein vollkommen unbelegter Beitrag eines ukrainischen Propagandaaccounts. Nicht das kritische Denken verlernen.
@IngoWitzmann Ja. Irgendwie müssen die Dirks dieser Welt ja beruhigt werden. Obwohl die auch oft auf Bestrafung aus sind. Er hat zwischenzeitlich Josep Borrells "Dschungel"-Zitat bemüht. Dessen Gesetz dürfe man als Westen nicht akzeptieren. 🫠
@registerforsch1 Gerade um 2014 herum gab es keine solche agency "der Ukrainer". Es gab eine westukrainisch geprägte agency in die Richtung, die, mit westlicher Unterstützung, per Staatsstreich die Kontrolle übernahm und seither dem Rest des Landes aufoktroyiert wurde.
@IngoWitzmann Nein, tut die führende Politik in großen Teilen nicht, weil ihr Handeln aber auch gar nicht ethisch begründet ist. Deren Kalkül ist, dass sie Russland bezwingen, oder zumindest schwächen, und dafür so lange wie möglich mit ukrainischen Opfern bezahlen wollen.