Hello Julia, sans aucune ironie, c'est top que tu prennes le temps de te renseigner. Mais le problème quand on lit Marx aujourd'hui, c'est qu'on prend pour acquis sa prémisse de départ, alors qu'elle a été démontée scientifiquement il y a plus de 150 ans.
Toute la pensée de Marx repose sur la théorie de la valeur-travail. L'idée que la valeur d'un bien vient de la quantité de travail nécessaire pour le produire. Si tu acceptes cette prémisse, alors oui, tout son raisonnement tient. Le capitaliste "vole" la plus-value du travailleur, l'exploitation est mathématique, la révolution est inévitable.
Sauf qu'en 1871, trois économistes (Menger en Autriche, Jevons en Angleterre, Walras en Suisse) découvrent indépendamment la même chose : la valeur n'est pas objective, elle est subjective et marginale.
Un verre d'eau dans le désert vaut une fortune. Le même verre à côté d'une rivière ne vaut rien. Le travail incorporé est identique. Donc le travail ne détermine pas la valeur. C'est le consommateur qui valorise un bien selon son utilité marginale dans un contexte donné.
Exemple concret : tu peux passer 1000 heures à tricoter un pull moche que personne ne veut. Selon Marx, ce pull a énormément de valeur (beaucoup de travail incorporé). Selon la réalité, il ne vaut rien. Parce que personne n'en veut.
À l'inverse, Bernard Arnault crée des milliards de valeur non pas parce qu'il "exploite" mais parce qu'il a su anticiper et organiser des désirs humains à grande échelle. La valeur est créée par la coordination, pas extraite par le vol.
Cette découverte (la révolution marginaliste) a invalidé tout l'édifice marxiste. Pas pour des raisons idéologiques, pour des raisons scientifiques. C'est pour ça que plus aucun département d'économie sérieux au monde n'enseigne Marx comme un cadre d'analyse valide. On l'enseigne en histoire de la pensée.
Maintenant, le truc important. Si ton intention en lisant Marx c'est d'aider les pauvres (c'est une intention noble), alors tu vas être surprise par ce qui suit.
Regarde les chiffres de la Banque mondiale. En 1820, 90% de l'humanité vivait dans l'extrême pauvreté. Aujourd'hui, moins de 9%. Cette chute historique ne s'est PAS produite dans les pays qui ont appliqué Marx. Elle s'est produite dans les pays qui ont libéralisé leur économie.
Chine post-1978, Vietnam post-1986, Inde post-1991, Pologne post-1989. À chaque fois qu'un pays libéralise, des centaines de millions de gens sortent de la pauvreté en une génération. À chaque fois qu'un pays applique Marx (URSS, Cambodge, Corée du Nord, Venezuela), c'est la famine et les goulags.
Ce n'est pas une opinion, c'est l'expérience la plus massive jamais menée en sciences sociales. Plusieurs milliards de cobayes humains, sur un siècle.
Donc paradoxalement, si tu aimes vraiment les pauvres, la position la plus cohérente n'est pas d'être marxiste. C'est d'être pour la liberté économique. Parce que c'est empiriquement la seule chose qui a jamais sorti massivement les gens de la misère.
Pour creuser, je te recommande trois lectures qui vont changer ta vision :
"La Loi" de Frédéric Bastiat (court, lumineux, gratuit en ligne)
"La Route de la Servitude" de Hayek
"Économie en une leçon" de Henry Hazlitt
Bonne lecture, et vraiment chapeau de chercher à comprendre plutôt que de rester dans tes certitudes. C'est rare.
@micha_bloss Also 1500 km sind rund 300 kWh.
80% Ladung = 240 kWh
Ladung 9 min = 1.600 kW!!! = 1,6 MW!!! für ein Auto?
Laden wir 1000 Autos = 1,6 GW.
Also pro 1000 Ladestellen dann ein eigenes AKW? 😂
Grüne und Mathematik. Setzen 6
Habeck hat erst die halbe Agora Energiewende im @BMWE_ untergebracht und danach die meisten externen Berater.
Dass Grüne nun Frau Reiche täglich ankläffen zeigt wohl, dass sie an den richtigen Stellen aufräumt. https://t.co/56EkrlSNvQ
Deutsche Politiker haben der Welt erzählt, dass die Kernenergie eine Technologie von gestern sei. Nun führen sie ihr vor, wie industrielle Selbstverstümmelung geht.
Mein Leitartikel in der @NZZ
Was soll gespeichert werden? Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang)
Das geht mit Batterien, ja.
Den Fossilteil der Energiewende wegzuspeichern geht praktisch nicht, hier sind Batteriespeicher um Größenordnungen zu teuer - Größenordnungen!
Beispiel:
Eine Dunkelflaute Ende Dez. 2024 - VEE sind ausgefallen und die Lücke zur Deckung der Netzlast betrug 5,5 TWh.
"Nur 5,5!!!"
Ja - aber TWh.
Jetzt rechnen wir einmal:
5,5 TWh = 5.500 GWh =5.500.000 MWh = 5.500.000.000 kWh
Zum Vergleich - die vier Pylontech US5000 haben in Summe 19,2 kWh.
5.500.000.000 kWh/19,2 kWh = 286.458.333,3 Stück (!) von diesen Batteriestapeln wären notwendig um eine (!) Dunkelflaute zu überbrücken.
"Aber es gibt doch auch Großspeicher!"
Ja - unten ist einer zu sehen, im Lkr. Wunsiedel mit 200 MWh.
Davon wären dann 27.500 (!) Stück notwendig.
Wunsiedel kostete 110 Mio. €, bei 200 MWh macht das dann 550€/kWh.
"Warum ist das so teuer - die Zellen kosten doch unter 100€/kWh?"
Ja, die Zellpreise sind nur ein kleiner Teil des Ganzen.
Das BatteriespeicherSYSTEM besteht aus mehreren Komponenten von denen die Meisten bereits technisch skaliert sind:
-Netzanschluss (hier 110 kV)
-Umspanner 110/20 kV
-20 kV Verteilung mitsamt Schaltanlagen
- Umspanner 20/0,4 kV
-0,4 kV Verteilung
-Wechselrichter/Inverter
-Speichercontainer bestehend aus:
-Batteriezellen (hier fand der Preisverfall statt!)
-Batteriemodulen + BMS
-Temperierung/Klimatisierung
-evtl. Brandmelde- + Löscheinrichtung
-Grundstück
-Zufahrt
-Umzäunung usw.
Von diesen Dingen wird praktisch nichts mehr billiger - wenn diese Speicher großtechnisch mal bei 200€/kWh ankommen wäre viel gewonnen und dennoch nichts erreicht - die oben genannten 5,5 TWh sind viel zu wenig für die intersaisonale Speicherung. Ruhnau & Qvist gehen sogar von 55 TWh aus - dem Zehnfachen des oben genannten Beispiels, der Dunkelflaute vom Ende Dez. 2024.
Selbst wenn Batteriespeicher nur die Zellpreise darstellen würden (50 €/kWh) wäre das für die intersaisonale Speicherung dann:
55 TWh = 55.000 GWh = 55.000.000 MWh = 55.000.000.000 kWh
55.000.000.000 kWh x 50 €/kWh = 2.750.000.000.000€ oder in Worten:
Zwei Billionen siebenhundertfünfzig Milliarden - Zellpreis, wohlgemerkt.
Technische Lebensdauer max. 20 Jahre. Pro Jahr dann zu erneuern (1/20tel): 137.500.000.000€ - bei einem Bundeshaushalt von 502,3 Mrd. € (2025) - absolut, absolut utopische Zahlen!
Eine Langzeitspeicherung mittels Batterien ist daher nicht möglich!
Bleibt nur der grüne Wasserstoff, doch der steckt nach einer 15 jährigen Erprobungsphase praktisch in den Kinderschuhen. Es findet sich kein Investor dafür Anlagen zu bauen die dann wetterstromabhängig zum max. 30% der Zeit funktionieren. Siehe das Scheitern fast aller H2-Projekte hier im Umfeld wie das an der Heide-Raffinerie wo mit Offshore-Windstrom (den EE-Anlagen mit dem höchsten Kapazitätsfaktor!) an einem günstigen Standort H2 hergestellt werden sollte.
https://t.co/ZeAfACsSMB
Es mag sicherlich weitere Projekte geben wo das versucht wird und der ein oder andere Durchbruch erreicht werden kann - aber auch hier fehlt wieder das Ganze drumherum.
Es benötigt dann eine komplette zweite Infrastruktur dafür - mit Elektrolyseuren, Kavernenspeichern, Pipelines mit Verdichtern + Druckregelstationen und H2-fähigen Kraftwerken!
Alleine ein Baulos an Kavernenspeichern benötigt rund ein Jahrzehnt in der Errichtung, es geht auch praktisch nicht schneller da diese aus entsprechenden Steinsalzformationen mittels Wasser herausgelöst werden - einmal das Ulmer Münster (vom Volumen her) durch eine Bohrung auflösen die so groß ist wie ein Kanalrohr einer Anwohnerstraße.
Und beim gasförmigen speichern schlägt dann die Thermodynamik voll zu.
Aus der allgemeinen Gasgleichung
pV=mRT
folgt:
p = Druck
V = Volumen
m = Masse
R = spezifische Gaskonstante (eigentlich RS, macht die Gleichen aber "unschön"
T = Temperatur
mit den Stoffdaten
Erdgas R = 500 J/kgK (schwankt je nach Herkunft)
Wasserstoff R = 4124 J/kgK
Das volumetrische Speichervolumen in den Kavernen ist bedeutend größer beim Wasserstoff im Vergleich zum Erdgas - der Heizwert pro m³ liegt nur bei einem Drittel im Vergleich zu dem des Erdgases!
Alleine die Errichtung der Speicherkavernen gleichzeitig bestehend zum Erdgassystem (brauchen wir ja für die Erdgaskraftwerke und den Rest!) dürfte locker 50 Jahre in Anspruch nehmen!
Extremszenarien wie das Jahr ohne Sommer (1815) sind in den Langzeitspeicherbetrachtungen nicht enthalten!
Bedingt durch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik bleibt der Prozesswirkungsgrad der Wasserstoffverstromung immer schlecht - er liegt bei 20 - 25%. Der Strom daraus kostet alleine schon physikalisch das 4 bis 5-fache der Einspeisevergütung - beim Transport per Derivat (Ammoniak) läge er beim 6-fachen der Gestehungskosten.
Und da sind wir wieder beim Knackpunkt oben - diese Hürden sind für eine Gesellschaft nicht überwindbar, daher wird die Energiewende so auch nicht kopiert, kopiert im Sinne von der Adaption auf 100% VEE zu gehen. VEE werden daher nur als Brennstoffsparer angesehen - um damit tief zu dekarbonisieren wäre als Backup Geothermie (haben wir nicht) oder Wasserkraft im großen Umfang (haben wir auch nicht) notwendig.
Die allgemein geringe Leistungs- bzw. Energiedichte der VEE und Batteriespeicher hat einen sehr hohen Materialbedarf zur Folge der dem Ganzen alleine durch die Verfügbarkeit von Kupfer, Grafit, Lithium usw. schon einen Strich durch die Rechnung zieht.
Simon Michaux hat dies analysiert:
(Estimation of the quantitiy of metals to phase out fossil fuels in a full system replacement, compared to mineral resources)
Er hat hier die Welt auf dem Stand von 2018 analysiert mit der Annahme der Defossilisierung durch weitgehende Elektrifizierung:
Erzeugungsprofil im Strombereich:
KKW: 7,5%
Hydro: 13,36%
Wind: 38,33%
Solar PV: 34,50%
Solartherm.: 3,38%
Geotherm.: 0,74%
Biolog. Abfälle: 1,74%
Pkw: 695 Mio mit dann 1.190 TWh Bedarf
Speicherbedarf nach 4 Szenarien mit Batterien:
6 h 26 TWh Larson et al. 2021
48 h 226 TWh Steinke et al. 2012
28 d 2.878 TWh Droste-Frankre 2015
12 w 8.634 TWh Ruhnau & Qvist 2021
Die gelobten (und auch von mir gerne verwendeten) LFP-Zellen sind eigensicherer als NMC Zellen und kommen ohne Kobalt aus, benötigen aber 50% mehr Kupfer (geringere Energiedichte).
Kupferbedarf (t)
6 h 52.983.535
48 h 466.255.110
28 d 5.934.155.945 (Mrd. t sic!)
12 w 17.802.467.835
Kuper-Reserven: 880Mt (Mio. t. sic!)
Kupfer-Ressourcen: 2.100 Mt
Grafitbedarf (t):
6 h 106.928.085
48 h 940.967.150
28 d 11.318.092.642
12 w 35.927.836.652
Grafit-Reserven: 290 Mt
Grafit-Ressourcen: 800 Mt
Wie viele Jahre des Abbaus bei aktueller Förderung (vgl. mit dem Jahr 2019) wären dazu notwendig?
Kupfer: 6 h 11,7
48 h 28,8
28 d 254,8
12 w 745,2 (Siebenhundertfünfundvierzig Jahre sic!)
Grafit:
6 h 96,2
48 h 401,7
28 d 4203,9
12 w 13220,7 (Dreizehntausendzweinhundertzwanzig Jahre sic!)
Die Werte zeigen dass das völlig utopische Vorhaben die Volatilität von PV und WKA mittels Batterien zu kompensieren schlicht an ihrer geringen Energiedichte scheitern wird.
Es ist alles eben ein Kompromiss - wo können Vorteile genutzt und Nachteile akzeptiert werden.
Sorry, falls ich Leuten vor den Kopf stoße - aber als MINT'ler gebe ich in der Sache nicht nach, dazu ist das Thema zu wichtig als das es vom gesellschaftlichen Wunschdenken in falsche Richtungen gelenkt werden soll.
Ich sehe wirklich keinen Grund, diesem Video nicht die größtmögliche Plattform zu geben.
Das sollte wirklich jeder gesehen und für sich bewertet haben.
(Mein Schönstes ist ja dieses bemitleidenswerte Hip-Hop Gehabe. „Coole“ Armbewegungen direkt aus der Hölle)
@Karl_Lauterbach Das liegt daran, dass niemand der deutschen Energiepolitik trauen wird und kann. Das Hin und her mit der Laufzeitverlängerung, und die 10 Jahre Gerichtsverfahren bis die Regierung eine Entschädigung zahlte machen klar, das e keine Verlässlichkeit gibt.
Wir wissen: Deutschland hat schon einnmal Kernkraft schnell und günstig gebaut, zuletzt produzierten die Anlagen für 2 ct/kWh und haben alle ihre Vollkosten selbst gezahlt und Steuern noch dazu.
Was wir noch wissen: Die Energiewende lebt von zig Milliarden Subventionen jährlich und kommt ohne bisher noch nicht wirtschaftlich darstellbare Wundertechnologien nie zum Ziel.
Die Freuden der Elektromobilität - auf vereisten Parkplätzen mit einem Zehntel der Kapazität zu laden. Zwei unterschiedliche Anbieter, gleiches Problem.
Der Gasspeicher Rehden ist aktuell zu 2,3 Prozent gefüllt. Betreiber ist die SEFE Storage GmbH als Nachfolger von Gazprom Germania GmbH.
Der Füllstand aller Gasspeicher in Deutschland liegt aktuell bei 49 Prozent.
Der EU-Durchschnitt liegt bei 57 Prozent.
Neue Studie zeigt: Ein Stromsystem mit 100 % Wind und Solar ist bis 2045 selbst mit Batterien, Gas und Pumpspeichern nicht versorgungssicher. Damit fällt die zentrale Annahme der deutschen Klimapolitik – das Nettonull-Ziel 2045 ist ohne Grundlage.
https://t.co/8UEcqew7lC
Nach einem Monat mit einem E-Auto (BM x1): in der Stadt und auf der Landstrasse ein Traum. Auf der Autobahn kann man aber ab 120kmh dem Countdown der Batterie zuschauen. Und Ladeplätze an Autobahnen sind schnell überfüllt.