@truecineaste94 @de_kinemathek@Meridarpax Schlage eine neue Filmwissenschaftsmethode vor: man unterteilt solche Szenen in kleine Abschnitte und stellt fest, welche Vordergrundszenen von einem imaginären bearbeiter nachträglich hinzugefügt wurde und streiche diese Teile. Nennen wir's Hitchanalyse #Homeranalyse
@DSchwertner@Kachelmann Naja, 2022 ist jetzt nicht so lange her: https://t.co/i02dIXzRyr
Latif bezog sich 2000 mit "vor zwanzig Jahren" eindeutig auf den Jahrhundertwinter 1978/1979.
Diesbezüglich hat er doch eindeutig Recht oder nicht?
@IBinDaMaurer@Illu429 Es ist nicht so, dass 11Freunde kaufmännisch falsch kalkuliert.
Sie verdienen nicht hauptsächlich durch Werbung auf der Website, sondern durch die vielen Jahresabos.
Während viele Blätter Abos verlieren, behalten 11F ihre, weil man durch das Abo die Online-Artilel gratis bekommt
@IBinDaMaurer@Illu429 Ich glaube eher im Gegenteil:
Sie machen ca. 40% der Online-Artikel von der Clubmitgliedschaft abhängig. Die Clubmitgl. erhält jeder Abonnent kostenfrei on top.
Auf diese Weise halten sie ihre verhältnismäßig hohe Abonnentenquote konstant, da 1 Grund mehr, beim Abo zu bleiben.
@majavonwestphal@VariantenGra@Profe_Quiroga Ich denke, dass das ind. Objekt in beiden Fällen eine Erweiterung als Dativus commodi ist und keine Ergänzung.
Sicher ist die Erw. bei "Sinn machen" seltener gebräuchlich, ich führe es aber auf die Allgemeingültigkeit des "Sinns" zurück. Parallele dazu etwa: "Eindruck machen".
@majavonwestphal@VariantenGra Schließlich wird in den alten Sprachen das Wort oder die entsprechenden Pendants maximal vielseitig verwendet. - und in Anbetracht des Sprachwandels habe ich nie verstanden, warum "make" als Parallele zu "maken" (nd.) und "machen" (hd.) ein böser Import sein soll ...
@majavonwestphal@VariantenGra Das ist akzeptiert.
Ich war im Germanistikstudium auch eher auf Lit.-wiss. konzentriert, komme sonst aber aus den alten Sprachen (und aus dem niederd. Sprachraum) und vielleicht liegt es daran, dass ich diese Argumentation, "machen" könne nicht genutzt werden, nicht mitgehe.
@majavonwestphal@VariantenGra "ergeben" ermöglicht kein Konkretum als Subjekt. "machen" aber Konkretum UND Abstraktum:
"Es macht ...
-Spaß
-Sinn
-Freude
-Lust
..."
Der Fehler in dieser Debatte ist doch, von einer Bedeutungsverengung von "machen" auszugehen, die es sprachgeschichtlich wirklich nie gegeben hat.
@majavonwestphal@VariantenGra Und unabhängig von den (bedeutungsunterschiedlichen) Kombinationen "ich [Mensch] mache mir Sinn" und "es [unbestimmt] macht Sinn" (wie bei Lessing) zeigt der Kontext in beiden Fällen: Abstraktes (hier Sinn) wird "gemacht"
@majavonwestphal@VariantenGra "Freude" + "machen"
"Spaß" + "machen"
etc.
machen (sic!) es abwegig, ausgerechnet "Sinn machen" für eine zur idiom. phrase erstarrte Metapher zu erklären.
Es belegt, dass "machen" immer auf Konkreta bezogen werden kann und eine lang etablierte Bedeutung "Konkr. erschaffen" hatte
@majavonwestphal@VariantenGra Nun ja, es ging ja wohl um die Verwendung von "Sinn machen" - dass die Bedeutung bei Goethe nicht äquivalent zu "Sinn ergeben" ist, ist ja klar.
Bei Lessing widerspreche ich: Subjekt des "Sinnmachens" ist "was" und nicht der Übersetzung, daher äquivalent zur heutigen Bedeutung.
@majavonwestphal@VariantenGra "Ein Übersetzer muß wissen, was einen Sinn macht." - Lessing, Briefe, die neue Lit. betreffend
"Sie sind theils als Solo, Duett, Chor gesetzt und unglaublich original, ob man gleich sich erst einen Sinn dazu machen muß." Goethe
Überblick u.a. bei https://t.co/CCq5RRjufe