Ich erzähle euch die Geschichte von zwei Männern, die auszogen, ein Land zu reformieren.
Der eine war ein Kanzler-Azubi aus dem Hause CDU.
Er hatte viel über Führung gelesen, viel über Konservatismus gehört und irgendwann beschlossen, dass alles, was vor ihm war, falsch gewesen sein musste.
Besonders schlimm fand er den Geist einer früheren Kanzlerin.
Dieser Geist flüsterte Dinge wie Pragmatismus, europäische Vernunft ,gelegentlich sogar Realitätssinn und zu links.
Das konnte der Kanzler-Azubi natürlich nicht dulden.
Also zog er los, um alles auszutreiben, was nach Merkel roch.
Dabei merkte er nicht, dass er auf dem Weg immer öfter bei den finsteren Nachbarn abschrieb.
Dort gab es einfache Sätze, harte Worte und schöne Feindbilder.
Der Azubi nannte das dann konservative Erneuerung.
Der zweite Mann war ein sozialdemokratischer Praktikant.
Er trug einen großen Titel, sah sehr beschäftigt aus und glaubte irgendwann selbst, er sei Führungspersonal.
Früher, unter Brandt oder Schmidt, hätte man ihm vielleicht Kaffee holen lassen.
An guten Tagen sogar Zigaretten.
Heute aber saß er am Kabinettstisch und verwechselte Schweigen mit Verantwortung.
Er hatte vergessen, warum seine Partei einmal groß war.
Nicht weil sie nach unten trat.
Nicht weil sie den Schwachen erklärte, sie seien zu teuer.
Sondern weil sie Arbeit, Würde, Sicherheit und sozialen Aufstieg zusammen dachte.
Nun saßen also der Kanzler-Azubi und der Praktikant zusammen und beschlossen, das Land zu reformieren.
Nur leider reformierten sie nicht.
Sie strichen.
Sie kürzten.
Sie drückten nach unten.
Bei denen, die ohnehin wenig haben.
Bei denen, die gerade so durchkommen.
Bei denen, die keine Lobby haben.
Echte Reformen hätten anders ausgesehen.
Ein Sozialversicherungssystem, das demografiefest wird.
Weniger Finanzierung über Arbeit und Lohn.
Mehr Beteiligung von Kapital, Vermögen und privilegierten Gruppen.
Eine ehrliche Debatte über Rente, Pflege, Gesundheit und Beamtenversorgung.
Aber dafür müsste man sich mit Lobby, Kapital und Beamtentum anlegen.
Das wäre anstrengend.
Das wäre stressig.
Das wäre Politik.
Also nannten sie ihre Streichliste Reform.
Und wenn das Land knirschte, sagten sie:
„Seht her, wir handeln.“
Nur leider fuhr der Wagen weiter Richtung Wand.
Und vorne saßen der Azubi und der Praktikant.
Beide mit ernstem Gesicht.
Beide überzeugt, sie hätten einen Plan.
Und irgendwo im Hintergrund lachte der Geist der Realität.
Es gibt keinen sinnvollen Grund dafür, dass der Sonderbericht zur Maskenbeschaffung vom Gesundheitsministerium zurück gehalten wird.
Außer man will nicht, dass die Bürger sehen, wie Jens Spahn mit krummen Geschäften Steuermilliarden verprasste.
#SpahnUntersuchungsausschuss
Wenn ich Frau Bas wäre, würde ich Herrn Herrenknecht einen Brandbrief zurückschreiben.
Sehr geehrte Unternehmer,
schön, dass Sie die Krise entdeckt haben. Etwas spät vielleicht, aber immerhin.
Von 2007 bis 2021 lief es doch so wunderbar bequem. China baute Industrien auf. Die USA bauten Plattformen, Software, KI, Kapitalmärkte und Tech-Macht auf. Und Deutschland?
Deutschland exportierte weiter, klopfte sich auf die Schulter und nannte Stillstand Stabilität.
Natürlich setzt der Staat Rahmenbedingungen. Und ja, da wurde viel versaut. Infrastruktur kaputtgespart, Bundeswehr ausgehöhlt, Bildung vernachlässigt, Digitalisierung auf Faxgerät-Niveau verwaltet.
Nur eine kleine Erinnerung:
Für Geschäftsmodelle, Strategie, Innovation, Investitionen und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sind Unternehmer zuständig.
Nicht Bärbel Bas.
Wer jahrzehntelang vom alten Modell gelebt hat, China als Absatzmarkt gefeiert, billige Energie als Naturgesetz betrachtet und Transformation für eine grüne Laune gehalten hat, sollte mit Schuldzuweisungen etwas vorsichtiger sein.
Aber klar. Jetzt ist es natürlich einfacher, einen Brandbrief an die SPD-Ministerin zu schreiben.
Vorher waren ja nur 16 Jahre Union.
Da konnte man nichts sehen.
Nicht die bröckelnden Brücken.
Nicht die Funklöcher.
Nicht die Schulen.
Nicht die Bundeswehr.
Nicht die Abhängigkeit von China.
Nicht die digitale Steinzeit.
Man sah nur volle Auftragsbücher.
Und hielt das für Zukunft.
Vielleicht ist genau das der deutsche Standortfehler:
Die Politik hat das Fundament verrotten lassen.
Und Teile der Wirtschaft haben auf dem alten Sofa weiter Exportweltmeister gespielt.
Jetzt knarzt das Sofa.
Und alle zeigen auf Frau Bas.
#Merz ist mit einem Privatvermögen von mehr als 10 Mio. € der reichste #Kanzler der bundesdeutschen Geschichte. Er fliegt gerne mit dem Privatjet zum Champustrinken & Hummeressen nach #Sylt und verlangt von den einfachen Arbeitnehmern Opfer - ist das Satire? Merz beim DGB #CDU
Trump says he doesn't care "even a little bit" if Americans suffer rising costs. Of course he doesn't; he can swan around in Air Force One and eat steak and eggs at every meal, if he wants.
Will you MAGA Trumpaholics never learn?
Wer immer Schuld ist am Versagen der #CDU?
- SPD
- Grüne
- Linke
- Bürgergeldempfänger
- Windräder
- Solaranlagen
- Wärmepumpen
- ein Sack Reis in China
Wer NIEMALS Schuld ist?
- die #CDU 🤷🏼♂️
Ich bin diesen #Trump-#Putin-#AfD-Müll soooo leid!
Stellt Euch mal für einen kleinen Moment vor, wenn wir in einer Zeit leben würden, wo Kamala #Harris und Robert #Habeck das Sagen hätten…What a wonderful World this could be!🙏🏻
Als die Grünen✅ so viele Stimmen hatten wie die AfD jetzt und vor der Union lagen, hat sich ein signifikanter Teil der Medienlandschaft zusammengetan, um sie mit Desinformation & Schmutzkampagnen zu vernichten – und hat sie erfolgreich halbiert. Entlarvend, dass das jetzt mit der AfD💩nicht passiert.
*Volksverpetzer #Habeck
Die @CDU bei nur noch 22 % und die @cducsubt wählt den unbeliebtesten Politiker Deutschlands, den skandalbehafteten @jensspahn, erneut zu ihrem Vorsitzenden. Wie nennt man das? Lust am Niedergang oder Bunkermentalität?
Jetzt mal Tacheles! Wer vertritt in diesem Land noch glaubhaft uns Wähler der Mitte?
Gestern wurde Jens Spahn mit 86,5 Prozent als Fraktionschef bestätigt. Maskendeals, die gescheiterte Richterwahl, Thiel-Nähe, die Villa – alles egal, alles abgenickt. Friedrich Merz nennt den unbeliebtesten Politiker Deutschlands eine „starke Stütze“ und jeder weiß, dass er ihn fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Die Union strahlt ansonsten aber unisono, während die Basis fassungslos zuschaut.
Einen Tag zuvor der kollektive Exitus: SPD und Grüne verlassen X. Wortgleich, im Gleichschritt, hunderttausende Follower direkt in die Tonne. Die Grünen werfen ihre mühsam aufgebaute Reichweite einfach weg und flüchten nach Bluesky. Ab in die Wohlfühl-Bubble, in die Echokammer derer, die ohnehin schon zustimmen.
Wähler schätzen aber Integrität. Davon profitiert die AfD – nicht, weil sie integer wäre, sondern weil sie jede Lüge so geschlossen vorträgt, als wäre sie das Evangelium. Geschlossenheit als Ersatz für Wahrheit. Das funktioniert verheerend gut, wenn die Konkurrenz so wirkt, als hätte sie weder das eine noch das andere.
Dabei geriert sich die CDU als „letzte Rettung“, während sie in Umfragen mit 24 % hinter der AfD (27,5 %) liegt. Die Antwort der Union? Sie zementiert das „Weiter so“, indem sie ausgerechnet die Reizfigur Spahn bestätigt – auf Beliebtheitsplatz 19, direkt vor Kanzlerkandidat Merz. Die Botschaft an den Wähler: „Euch schmeckt unsere Medizin nicht? Dann verdoppeln wir die Dosis. Wohl bekommt’s!“
Und die linke Mitte? Die Grünen hatten sich gerade stabilisiert. Warum? Weil sie eben auch auf X sichtbar waren und ein Rudel von Followern ihre wichtige Regierungskritik verstärkte. Doch genau in dem Moment, in dem der Widerstand wirkt, zieht die Partei den Stecker. Außer ein paar löblichen Ausnahmen flüchten die Grünen in die freundliche Stille, wo niemand mehr widerspricht – und wo sie folglich auch niemanden mehr überzeugen.
Klar, X ist nicht die Mitte. X ist eine Bubble von Politik-Interessierten. Aber X ist auch Multiplikator: Was hier diskutiert wird, landet in Talkshows, in Zeitungen, in den Köpfen derer, die später bei ARD und ZDF reinschauen. Wer X verlässt, verlässt nicht nur X – er verlässt eine der wichtigsten Verstärker-Schleifen, die die Mitte überhaupt erreicht.
Noch schlimmer finde ich die SPD: Sie ist Regierungspartei. Sie hält sogar die Hebel der Macht mit in der Hand, sitzt in Brüssel und Berlin. Sie kennt die Instrumente (DSA, Sanktionen, Regulatorik), um einem US-Milliardär zu zeigen, dass ein europäischer Rechtsstaat sich nicht vor Willkür beugt. Stattdessen zieht sie die Leine, als wäre Elon Musk ein unabwendbares Naturereignis. Sie kapituliert ausgerechnet vor einer Plattform, die sie bändigen müsste.
Das ist das eigentliche Armutszeugnis: Eine Regierung und eine demokratische Opposition knicken vor einem Mann ein, der die Verfassung verachtet und europäisches Recht systematisch bricht.
Wir leben in zwei Welten. In der einen wird der Verfall von Anstand und Rechtsstaatlichkeit mit Häme gefeiert. In der anderen wird vor der Verrohung des Diskurses einfach geflohen. Aber irgendjemand muss bleiben und kämpfen. Wenn die Mitte den Platz räumt, gehört die Welt am Ende denen, die sie rücksichtslos umbauen – und das wird nicht mehr unsere Welt sein.
Und damit sind wir wieder bei Jens Spahn.
Denn er ist mehr als nur eine Personalie. Er ist die innenpolitische Variante desselben fatalen Musters: Maskendeals? Nicht so schlimm. Thiel-MAGA-Nähe? Nicht so schlimm. Die Villa, die gescheiterte Richterwahl, die Rücktrittsforderungen? Alles nicht so schlimm.
Genauso wie: Musk auf X? Nicht so schlimm. Palantir in deutschen Behörden? Nicht so schlimm. MAGA in Washington, das gerade den Sozialstaat in den USA ausmerzt, außenpolitisch Putin pampert, die EU bekämpft und einen Krieg führt, der kein UN-Mandat hat? Alles nicht so schlimm. Sind ja durchaus gute Ideen dabei, denkt sich der Spahn-Zirkel.
Diese systematische Bagatellisierung zieht sich quer durch unser Land. Sie wird parteiübergreifend betrieben: Von denen, die sie wegnicken, und von denen, die einfach gehen.
Aber der Wähler sieht das sehr genau. Er weiß, dass Spahn Geld verdient hat, während wir Bürger seine Corona-Politik buchstabengenau mittragen mussten – und gleichzeitig rund um seine Beschaffungsentscheidungen Geld verdient wurde, teils bei auffällig guten Kontakten. Man könnte meinen, soll er damit glücklich werden. Aber er hat uns mit seiner Bestellwut bei guten Freunden nicht nur zu viel Geld gekostet, sondern ein grausames Ei gelegt: Bei der nächsten weltweiten Pandemie werden sich all diejenigen noch stärker durchsetzen, die vorher schon gegen alle Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung waren. Masken wirken nicht, ist das eine, Masken sind nur dafür da, damit Politiker steinreich werden, das ist dann die Botschaft.
Der Wähler weiß auch, dass MAGA gefährlich ist. Dass Musk Recht bricht. Dass Palantir keine Software ist, die man unbesehen ins Innenministerium lässt.
Diese Klarheit ist da – sie wird nur von niemandem mehr abgebildet, weil die einen es offenbar klasse finden oder es nicht checken wollen, die anderen sich in den sprichwörtlichen Elfenbeinturm verabschiedet haben.
Das ist das eigentliche Armutszeugnis: Es bleibt niemand mehr übrig, dem man zutraut, ernsthaft die Interessen der Bürger zu verteidigen statt nur die eigenen. Und das macht mich, ehrlich gesagt, sehr sehr müde.
Schönen guten Abend Herr @bundeskanzler
Es ist Sonntagabend, eine mit Arbeit voll gepackte Woche liegt vor mir und da dachte ich mir, holen wir mal unseren Bundeskanzler dazu🤝
Sie fragen sich jetzt zurecht:
"Was will er von mir und zu was will er mich dazu holen?"
Ganz einfach:
Ich würde Sie mal für einen kurzen Moment in meine persönliche Gedankenwelt mitnehmen und mich sehr freuen, wenn Sie mir die 5 Minuten Ihrer Zeit einräumen würden✌️
(Keine Sorge, ich hau Sie auch nicht in die Pfanne)
Okay, fangen wir an:
Zuerst kurz zu meiner Person.
Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet, habe 3 Kinder und bin von Beruf Kfz Mechatroniker im Bereich der Motor und Getriebe Instandsetzung von Nutzfahrzeugen.
Nächste Woche wartet eine 6 Tage Woche auf mich. Von Montag - Freitag werden es sehr wahrscheinlich zwischen 10-12 Stunden Arbeitszeit werden. Am Samstag wird es mit überschaubaren 5-6 Stunden einen "entspannten" Ausklang dieser kommenden Woche geben👍
Soweit so unspektakulär, denn im Grunde genommen sehen meine Arbeitswochen in der Regel ähnlich aus.
Überstunden zählen mittlerweile zum Standard und an ein "abfeiern" ist leider aufgrund der Auftragslage, nicht zu denken. Deswegen bekomme ich meine Überstunden ausbezahlt🤝
Ich hatte mich eigentlich nach Ihrem Wahlversprechen, dass Überstunden steuerfrei ausgezahlt werden können, sehr darüber gefreut...ich wurde leider enttäuscht.
Jedenfalls leiste ich durch die anfallenden Abgaben einen wertvollen Beitrag an den Staat, den Sie als Bundeskanzler leiten.
Umso mehr ist es jedes Mal ein Schlag in die Magengrube, wenn Sie propagieren, dass die Deutschen "mehr arbeiten müssen"
Ist tatsächlich nicht ganz so schön für die Motivation, finden Sie nicht?
Kommen wir aber zum nächsten Punkt:
Ich bin Kassenpatient, leide seit mehr als 23 Jahren an Depressionen, bin medikamentös eingestellt und habe regelmäßige Termine bei meinem Therapeuten, um meinem Alltag zu bewältigen, meine Arbeitskraft zu erhalten und meine Familie zu ernähren.
Dieser hat mir (dank der neuen Krankenkassenreform) bereits prophezeit, dass unsere gemeinsamen "Zeiten" kürzer, in größeren Abständen und vermutlich nicht mehr für lange stattfinden können. Denn er sagte offen und deutlich zu mir:
"Kassenpatienten lohnen sich nicht mehr und ich kann die Praxis mit dem Einkommen durch diese, nicht für ewig halten"
Dazu kommt ebenfalls, dass ich durch die jahrelange und körperlich stark fordernde Arbeit, bereits zwei nicht operierte Bandscheibenvorfälle habe (keine Sorge, hab ich mich mit arrangieren können, Ibuprofen und Ortoton helfen ganz gut)
Es ist jedoch eine Frage der Zeit, bis diese Bandscheiben durch eine Operation gestützt werden müssen.
Dafür benötige ich einen Termin beim Facharzt - Wartezeit aktuell ca 9 Monate
Des weiteren bin ich erblich vorbelastet was Herzinfarkte betrifft
(Mein Vater hatte vor ca 5 Jahren gleich zwei hintereinander)
Da ist die Wartezeit sogar bis zu zwei Jahre (!)
Zum Glück habe ich keinen anstrengenden und stressigen Job...
Heute ist der 3. Mai
Wir haben für diesen Monat alle Fixkosten bereits bezahlt (Miete Strom, Internet, Versicherungenen etc)
Für den Rest des Monats müssen wir nur noch 'leben'
(Leben = Nahrungsmittel kaufen, Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs, tanken)
Im Grunde bleibt da nichts mehr übrig, um sich "mal was zu gönnen" aber hey, wer muss sich auch schon was "gönnen" wenn er arbeitet?
Kommen wir zum Abschluss:
Dieser kurze Einblick in meine persönlichen Gedanken war tatsächlich nur ein Ausschnitt.
Es gibt noch viel mehr um das ich mir Gedanken mache.
Und mit diesen Gedanken bin ich nicht alleine.
Den meisten Menschen in Deutschland geht es aktuell ähnlich.
Vielleicht rufen Sie sich DAS einfach mal ins Gedächtnis, bevor Sie das nächste Mal den Versuch starten, die Menschen zu "motivieren"
Denn DAS was Sie sonst so von sich geben, ist eher "demotivierend"
Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und wünsche uns beiden eine erfolgreiche Woche
Ihr Maxi🔧🤝
Germany is not hosting American troops. It is hosting American power. Amplifying it. Projecting it across three continents. And now, for the first time with real legal and political weight behind it, voices inside Germany are beginning to say out loud: Berlin could shut down every American base on German soil.
A fiber-optic cable runs beneath Ramstein Air Base. It carries a signal from a drone pilot in Nevada to an armed aircraft over Yemen. Fraction of a second. Precision. Control. That cable sits on German soil. Cut it, and the strikes do not miss. They simply cannot happen.
This week Washington punished Berlin for telling the truth about the Iran war. Five thousand troops withdrawn. A presidential post calling Germany a failure.
The language of a tenant who has forgotten whose name is on the deed.
Because Berlin can end all of it. Not the 5,000. All 36,436. Every soldier, every satellite dish, every signal passing through German soil on its way to a target over Africa or the Middle East.
Spain tore it up. Italy said no. Germany has not moved yet.
But it is thinking about it. And what it is thinking about is this: Germany holds the one thing that separates America from every other country on earth. The ability to project military force across three continents simultaneously. Take away the European staging ground and the United States becomes what every other nation in the Western Hemisphere already is. Large. Armed. And unable to reach anyone who does not live next door.
https://t.co/WNPeoGJ5oM
Ich bin mittlerweile an dem Punkt, an dem ich folgenden Schritt für notwendig halte:
Vorschlag an alle europäischen NATO‑Staaten😎:
Kündigt die US‑Pachtverträge für eure Militärbasen fristgerecht mit einer 90‑Tage‑Frist.
Alles Material, das danach noch auf europäischem Boden steht, geht in den Besitz der jeweiligen Gastgeberländer über.
Gleichzeitig sollten die europäischen Zentralbanken und Staaten erklären, dass sie keine neuen US‑Staatsanleihen mehr zeichnen und ihre Bestände von rund acht Billionen Dollar über die nächsten zehn Jahre schrittweise reduzieren – ähnlich wie China es bereits tut.
Das ist die Sprache, die in Washington verstanden wird.
Europa hat lange genug gezahlt, gekuscht und gehofft.
Es wird Zeit, klare Kante zu zeigen und strategische Souveränität nicht nur zu fordern, sondern auch durchzusetzen.
Die Abhängigkeit von Washington hat sich endgültig als riskant erwiesen.
Souveränität entsteht nicht durch Appelle, sondern durch Entscheidungen.
Das wäre kein Bruch, sondern ein Schritt zu mehr Gleichgewicht.
Es geht nicht um Distanzierung, sondern um Selbstbehauptung.
Europa muss seine Interessen definieren und sie auch vertreten.
Keine politische Karriere ist derart von Affären, Machtmissbrauch und Skandalen geprägt, wie die von Jens Spahn.
Kein anderer Spitzenpolitiker hätte das überlebt.
Warum ist das bei Spahn anders? Wer schützt ihn?
Warum tritt er nicht zurück?
🤔Merz hat im Spiegel darüber gesprochen, wie sehr ihn Herabwürdigung und Kritik kränkt. Das Problem ist aber nicht, dass Merz Gefühle hat. Das Problem ist, dass seine Gefühle offenbar nicht gut demokratisch verarbeitet werden. Wer hart austeilt, wer über „Sozialtourismus“, „kleine Paschas“, „Stadtbild“ oder angebliche Zahnarzttermine spricht, markiert andere Menschen als Problemträger. Wer dann selbst maximale Empathie für die eigene Verletzlichkeit erwartet, legt eine bemerkenswerte Asymmetrie an den Tag.
#Merz #CDU #Bundeskanzler
Monolog mit dem Bundeskanzler
Herr Merz, ich habe das SPIEGEL-Gespräch mit Ihnen gelesen. Die Schlagzeile über Ihr Gefühlsleben kennen inzwischen wohl alle, aber Sie haben ja noch über weit substanziellere Dinge gesprochen.
In einigen Punkten gehe ich sogar d’accord: Sie weigern sich zu Recht, gegen Trump zu poltern, weil das nichts bringt. Sie öffnen die Tür zum europäischen Nuklearschirm mit Frankreich und teilen glücklicherweise nicht Markus Söders martialisches Gerede von der „letzten Patrone der Demokratie“. Darauf stehe ich auch nicht.
An einem Satz bin ich jedoch hängengeblieben:
„Ich bin seit 20 Jahren der erste Kanzler, der den Deutschen sagt: Unsere Wohlstandsillusion wird nicht halten.“
Hier möchte ich, bei allem Respekt, ein Fass aufmachen. Welche Wohlstandsillusion meinen Sie eigentlich, Herr Bundeskanzler? Sie verwenden diesen Begriff ja recht inflationär.
Meinen Sie die Illusion des Landes, das die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist? Oder die der deutschen Haushalte, die zusammen ein Privatvermögen von rund 15 Billionen Euro besitzen? Eine Zahl, gewaltiger als die Wirtschaftsleistung von Frankreich und Italien zusammen. Wohlstand gibt es bei uns satt und genug – aber von diesem Wohlstand sprechen Sie vermutlich nicht, oder?
Ich ehrlich gesagt auch nicht. Denn rund zwei Drittel dieses unfassbaren Vermögens liegen in den Händen der obersten zehn Prozent. Die unteren 50 Prozent teilen sich klägliche drei Prozent. In Zahlen: 3.
Es ist ja noch ernüchternder: Der mittlere deutsche Haushalt ist ärmer als der italienische, spanische oder französische. Die Reallöhne stagnierten in den 2000ern, Mieten in Großstädten haben sich verdoppelt, Sozialabgaben sind gestiegen. Offenbar versteckt sich die „Wohlstandsillusion“ irgendwo im Leben von uns „Normalos“?
Die Krankenschwester aus Magdeburg mit 30 Beitragsjahren und einer Rentenerwartung von 1.100 Euro hat keine Illusionen. Sie hat einen Taschenrechner. Schon immer.
Der Trick steckt im Wort selbst. In Ihrem Wort. ☝️
Die „Wohlstandsillusion“ haben Sie nämlich selbst erfunden – und zwar schon 2004. Damals veröffentlichten Sie Ihr Buch „Nur wer sich ändert, wird bestehen“. Das war die Zeit, als Gerhard Schröder mit der Machete der Agenda 2010 den Arbeitsmarkt deregulierte und Millionen Menschen in den Niedriglohnsektor schickte. Ihnen war das offenbar noch nicht genug.
Damals war Ihre These: Deutschland geht unter, wenn wir nicht radikal umsteuern. Was passierte wirklich? Fünfzehn Jahre Wachstum, Rekordbeschäftigung, Rekordexporte. Die Steuereinnahmen verdoppelten sich. Was nicht stieg, waren die unteren Reallöhne. Was sich verschob, war das Vermögen – immer weiter nach oben.
Sie hatten 2004 nicht recht, Herr Bundeskanzler. Sie hatten ein ideologisches Programm. Und das wärmen Sie nun, 22 Jahre später, einfach wieder auf. Mit denselben Rezepten und denselben Verlierern.
Ihre „Wohlstandsillusion“ ist ein rhetorischer Kniff, um die Schuld an teuren Sozialtöpfen dem „nimmersatten Bürger“ zuzuschieben: „Hört auf, euch was vorzumachen, werdet realistisch!“
Warum eigentlich? Ist es nicht genau umgekehrt?
Zahlen wir nicht jeden Monat pünktlich unsere Abgaben für Gesundheit, Pflege und Rente? Und ja, zur ehrlichen Bilanz gehört auch: Ich habe jahrelang in eine Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Eine Versicherung! Beitrag gegen Leistungsanspruch. Was die Hartz-Reformen daraus machten, war ein stiller Vertragsbruch: Wer 30 Jahre eingezahlt hatte, bekam plötzlich dasselbe wie jemand, der nie eingezahlt hatte. Beitragsjahre? Einfach wegradiert.
Das ist das Muster: Du zahlst ein, du bekommst weniger als versprochen, die Differenz bleibt im System. Genau diese Logik wollen Sie nun auf Gesundheit, Rente und Pflege ausweiten. Nicht offen, sondern hinter dem Begriff der „Illusion“ versteckt – als wäre der Anspruch der Versicherten das Problem und nicht das gebrochene Versprechen der Politik.
Heute, im Jahr 2026, drängt sich die Frage auf, ob nicht vielmehr die Illusionen der Politik geplatzt sind:
☝️ Die Illusion, man könne die Bundeswehr drei Jahrzehnte kaputtsparen.
☝️ Die Illusion, massiv auf russisches Gas zu setzen, während Putin bereits Tschetschenien, Georgien und die Krim überfiel.
Diese Entscheidungen haben wir Bürger nicht getroffen. Aber wir baden sie aus. Dass wir wegen einer verpatzten Energiewende höhere Preise zahlen, ändert nichts an der Tatsache, dass wir für unsere soziale Absicherung gearbeitet und eingezahlt haben.
Aber jetzt sollen wir die „Wohlstandsillusion“ abbauen? Welche denn? Die mit den hohen Mieten oder die mit den stagnierenden Löhnen? Sollen wir da auch noch was wegnehmen?
Warum sparen wir nicht bei der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen im dreistelligen Millionenbereich? Warum nicht bei einer Vermögensteuer oder einer Finanztransaktionssteuer? Warum nicht bei Konzernen, die seit Jahrzehnten Steuern umgehen?
Stattdessen setzen Sie bei der Gesundheit, der Rente und der Pflege an. Bereiche, in denen niemand sagen kann: „Dann verzichte ich halt.“ Hier geht es um Krankheit, um das Alter, um die Endlichkeit. Um die drei Säulen, von denen Generationen glaubten, sie seien sicher, weil ein Vertrag sie schützte.
„Die Rente ist sicher“, warb die CDU 1986. Generationen haben darauf vertraut und geliefert. Dass das Geld jetzt fehlt, liegt nicht an mangelndem Fleiß, sondern an politischem Management. Jetzt nennen Sie es „Basisabsicherung“ – weil man ja privat hätte vorsorgen können, nein, doch schon eher müssen. Mit welchem Geld eigentlich?
Wenn ich Glück habe, halte ich noch durch, bevor ich nicht ins Pflegeheim gehe. Denn bei einem Eigenanteil von 3.500 Euro und einer Durchschnittsrente von 850 Euro ist das Heim für die meisten Frauen schlicht unbezahlbar. Plopp. Da zerplatzt sie, Ihre Wohlstandsillusion.
Sie sagten im Interview, Sie besuchten Ihre Eltern alle drei Wochen im Heim. Was das kostet, wollten Sie nicht sagen – nur: „Im Monat ziemlich viel.“ Diese Zahl würde der Durchschnittsrentnerin wohl die Tränen in die Augen treiben, zumal wenn der Sohnemann nicht Friedrich Merz heißt, der noch was besteuern kann.
Meine Angst ist nicht hysterisch. Es ist die Angst einer normalen Deutschen, die ihr Leben lang eingezahlt hat und nun sieht, wie ihr das System unterm Hintern weggezogen wird.
Währenddessen wird Unternehmen, die „systemrelevant“ sind, das Geld hinterhergeworfen. Erbschaften in Millionenhöhe gehen steuerfrei am Fiskus vorbei, Cum-Ex-Geschäfte wurden jahrelang durchgewunken.
„Systemrelevant“ sind offenbar nur die, die zu groß sind, um zu fallen. Ich bin wohl klein genug.
Apropos Reform: Während der SPIEGEL Sie befragte, hat Ihr Kabinett heute, am 29. April 2026, das Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf den Weg gebracht. 16,3 Milliarden Euro Einsparungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung.
Sie selbst nannten es heute die „größte Sozialstaatsreform der vergangenen 20 Jahre“. Ich nenne es: längere Wartezeiten, höhere Zuzahlungen, gestrichene Vorsorge. Ich frage: Wofür zahle ich eigentlich diese unfassbaren Beiträge? Und ich habe Glück. Ich kenne Menschen, die sich die Zuzahlungen schlicht nicht mehr leisten können.
Schauen wir hin: Zuzahlungen steigen von 5-10 auf 7,50-15 Euro, künftig jährlich anzupassen. Homöopathie ist raus. Hautkrebs-Vorsorge wird „überprüft“, also wahrscheinlich raus. Zahnersatz-Zuschüsse minus 10 Prozentpunkte. Familienmitversicherung beschränkt.
Wer wird belastet?
Patienten und Kassenmitglieder zusammen mit rund 22 Prozent der Sparsumme.
Pharma, Praxen und Kliniken mit 69 Prozent – aber das ist ja der Bereich, in dem die Lobbyarbeit nicht müde wird, alles wieder aufzuweichen, was das Bundestagsverfahren bietet. Stehen lassen werden sich die Patientenanteile. Garantiert.
Sei es, wie es ist. Ich habe am Ende dieses Textes meine Argumente jedenfalls nicht auf einen Bierdeckel bekommen und Sie sicher nicht überzeugt. Aber Sie mich auch nicht.
Die einzige wirkliche Illusion ist die der Politik: Die Illusion, ein Land dauerhaft regieren zu können, ohne an die Vermögensverteilung heranzugehen. Die Illusion, dass „Reformen“ immer nur unten und in der Mitte ansetzen müssen. Und die Illusion, dass wir Beitragszahler schweigen, wenn man kurz vor knapp die Spielregeln ändert.
Das ist die Illusion, die fallen muss, Herr Bundeskanzler. Und sie ist nicht meine.
Merz: „Aber wenn Sie mal schauen, was dort über mich verbreitet wird, wie ich da angegriffen und herabgewürdigt werde – kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“
Friedrich Merz hat Merkel mit bloßen Händen filetiert. Friedrich Merz hat Scholz in Grund und Boden verhöhnt und die Grünen zu Aussätzigen stilisiert. Friedrich Merz hat im Wahlkampf jede rhetorische Hemmschwelle gerissen.
Friedrich Merz hat das eigene Volk beleidigt wie kein Kanzler vor ihm.
Friedrich Merz, heute, im SPIEGEL: „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“
Brandt lacht im Grab. Schmidt zündet sich eine an.